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Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

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Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

Beitrag  Harald am Mo 17 Jan 2011, 18:53

Hallo,
in Markus 16 steht:
15 Dann sagte er zu ihnen: "Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.
16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber ungläubig bleibt, wird von Gott verurteilt werden.
17 Folgende Zeichen werden die begleiten, die glauben: Sie werden in meinem Namen Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden,
18 wenn sie Schlangen anfassen oder etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden, Kranken, denen sie die Hände auflegen, wird es gut gehen."
Davon abgesehen, dass dieser Schluß des Marlus-Evangeliums in den ältesten Schriften fehlt und viele daher behaupten, dass die Verse nicht von Markus stammen, habe ich in Kommentaren gefunden, dass diese Zeichen Begleiterscheinungen in der Anfangsphase für die Beglaubigung des Auftrags der Apostel waren, und dies für heute keinesfalls als Maßstab genommen werden kann.
Dies führte zu extremsten Auswüchsen, dass Christen meinten, sie könnten Schlangen unbeschadet anfassen oder Gift trinken - um die Echtheit ihres Glaubens zu beweisen.
Klar hatte Paulus das "Pech", dass er von einer Schlange gebissen wurde - und es überlebte.
Apg. 28:
3 Als nun Paulus einen Haufen Reisig zusammenraffte und aufs Feuer legte, schoss eine Sandviper heraus und biss sich an seiner Hand fest. Die Hitze hatte sie aufgescheucht.
4 Als die Inselbewohner die Schlange an seiner Hand hängen sahen, sagten sie zueinander: "Der Mann muss ein Mörder sein! Aus dem Meer hat er sich noch retten können, doch jetzt fordert Dike sein Leben."
5 Aber Paulus schleuderte die Schlange ins Feuer und erlitt keinen Schaden.
6 Die Leute erwarteten, dass er plötzlich anschwellen oder tot umfallen würde. Nachdem sie ihn aber eine Zeitlang beobachtet hatten, ohne dass etwas Ungewöhnliches mit ihm geschah, änderten sie ihre Meinung und sagten, er sei ein Gott.
Wenn man bei Google Heilungsauftrag eingibt findet man fast nur charismatisches Zeug - die Begründung anderer Quellen ist die, dass die Heilszeiten ausser Acht gelassen werden. Gott handelt nicht immer gleich. Wir leben in der Heilsgeschichte in der Gemeindezeit, der Gnade. Die Zeit, die Jesus als Mensch auf der Erde lebte war was Heilungen anbelangt, eine außergewöhnliche.
Vereinzelt gab es im AT Heilung und Auferstehung eines Toten und vereinzelt wird es das auch heute noch geben, bei der Auferstehung eines Toten wär ich aber eher unsicher.

In Matthäus 10 steht:
8 Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Was ihr kostenlos bekommen habt, das gebt kostenlos weiter.
Nun könnte man daraus schließen, dass wir diesen Auftrag haben - man vergißt dabei aber zwei Dinge:
im Vers 5 werden eigentlich 2 Begrenzungen genannt für diesen Auftrag:
5 Diese Zwölf sandte Jesus mit folgendem Auftrag aus: "Meidet die Orte, wo Nichtjuden wohnen, und geht auch nicht in die Städte der Samariter,
Es galt nur den Juden - und es war der Auftrag an die Zwölf.
Und weiter heisst es da noch ab Vers 9
9 Nehmet weder Gold noch Silber noch Erz in eure Gürtel,
10 keine Tasche auf den Weg, auch nicht zwei Röcke, weder Schuhe noch Stab;

Wenn der Auftrag heute noch gelten würde, müssten wir heute noch Tote auferwecken, ständig ohne Wäsche und Schuhe unterwegs sein und unablässig von einem Ort zum andern unterwegs sein.

Beim Bibel-Lesen heute mußte ich auch an dieses Thema denken - In Lukas 4 heisst es:
17 Und es wurde ihm das Buch des Propheten Jesaja gegeben; und als er das Buch auftat, fand er die Stelle, wo geschrieben steht:
18 «Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat; er hat mich gesandt, den Armen frohe Botschaft zu verkünden, zu heilen, die zerbrochenen Herzens sind, Gefangenen Befreiung zu predigen und den Blinden, daß sie wieder sehend werden, Zerschlagene in Freiheit zu setzen;
19 zu predigen das angenehme Jahr des Herrn.»
20 Und er rollte das Buch zusammen und gab es dem Diener wieder und setzte sich, und aller Augen in der Synagoge waren auf ihn gerichtet.
21 Er aber fing an, ihnen zu sagen: Heute ist diese Schrift erfüllt vor euren Ohren!
Jesus wurde gesandt, Jesu´ Auftrag war es u.a. auch zu heilen. Öfter liest man, dass ER alle heilte. Viele glaubten trotz Heilung nicht; letztlich war ihre Heilung ... fatal, tragisch, dramatisch, nutzlos.
25 In Wahrheit aber sage ich euch: Es waren viele Witwen in den Tagen Elias in Israel, als der Himmel drei Jahre und sechs Monate lang verschlossen war, da eine große Hungersnot entstand im ganzen Land;
26 und zu keiner von ihnen wurde Elia gesandt, sondern nur zu einer Witwe nach Sarepta in Zidonien.
27 Und viele Aussätzige waren in Israel zur Zeit des Propheten Elisa; aber keiner von ihnen wurde gereinigt, sondern nur Naeman, der Syrer.
Bezeichnend ist zum Einen, dass Gott eben nicht vielen half, sondern Einzelnen, und die auch noch Heiden waren.

Ich denke, wir würden uns wundern - vielleicht auch ärgern? - wenn wir wüßten, wo Gott heute Wunder tut, Heilung schenkt. Wer Heilung instrumentalisiert und Heilungsräume oder Helungsveranstaltungen anbietet hat vermutlich den Missionsauftrag mißverstanden, predigt ein anderes Evangelium.
Mir kommen da solche Assoziationen in den Sinn wie Wohlstandsevangelium, sprich es ist der Beweis von Gottes Liebe, wenn es mir gut geht, wenn ich gesund bin, ich erfolgreich bin. Krankheit, Leid, sind Zeichen, dass in meiner Beziehung zu Gott etwas nicht stimmt.

Damit ich nicht mißverstanden werde, wir sollen für Kranke beten, wir sollen Kranken Hände auflegen (die Ältesten). Jeder möchte wieder gesund werden, wenn er eine Krankheit hat und meist geschieht das ja auch, dass wieder Heilung/Genesung eintritt.

Sehr viel wichtiger als Heilung ist ...
Johannes 3:16: Denn Gott hat die Welt so geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
Matthäus 28:19+20: Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!
... dass die Menschen nicht verloren gehen für die Ewigkeit.

Grüße Harald

PS: und nebenbei bemerkt denke ich auch so bzgl. der Zungenrede, die ja hier vor Kurzem Thema war.

Harald
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Re: Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 17 Jan 2011, 21:07

Hallo,

wenn man sich die Apostelgeschichte ansieht und die erste Gemeinde, so kann man feststellen, dass die erste Gemeinde in der Hauptsache das Wort lehrte, und so nebenbei geschahen die Wunder, und das sollte der Beweis für die Vollmacht der Apostel sein. Ich kann mir vorstellen, dass das heute in Regionen, wo das Wort Gottes nicht gelesen werden kann und nur mündlich überliefert wird auch heute noch Wunder geschen, aber eben nebenher und nur als Bestätigung derjenigen, die das Wort dort verkündigen.
Wichtig ist für mich, wie Harald schon schrieb Matth. 28, 19+20
Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

Beitrag  Heidi am Mo 17 Jan 2011, 21:20

Lieber Harald,

da hast du ja eine schöne Ausarbeitung gemacht. In der Lutherbibel geht das Markusevangelium bis 16,20 und endet mit den erklärenden Worten in Vers 20:
Sie aber zogen aus und predigten an allen Orten. Und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die mitfolgenden Zeichen.

Ich weiß nicht, ob die Wunder, die Jesus tat, in ganz Israel und dort in aller Munde waren und auch später nicht in Vergessenheit gerieten. Was meint ihr dazu?

Heute haben wir das Neue Testament, wo bestätigt ist, was geschah...damals mussten die Hörer den Aposteln wohl nur glauben, wenn sie von Brotvermehrung, Weinverwandlung und Heilungen sprachen. Und sicherlich glaubte das nicht jeder nach den vielen Jahren Predigtdienst. Aber so war es ja gut, dass sich die Jünger durch die selben Zeichen "ausweisen" konnten.
Wie gesagt, heute haben wir den Beweis glaubend in der Bibel.

Ob mit dem NT dann alle Gaben (z.B. Krankenheilung) gänzlich verschwunden sind, weiß ich nicht. Aber wenn nicht, haben wir ja eine Anleitung in der Bibel, WIE das zu geschehen hat...jedenfalls nicht auf diesen Heilungsgroßveranstaltungen mit Musik und Tam-Tam, die noch Eintrittsgeld kosten und wo der Name des Heilers in großen Lettern und womöglich noch sein Foto auf den Einladungsflyern prangt, man den Namen Jesu aber vergeblich sucht oder kleingeschrieben irgendwo hinten auf dem Blatt und nicht VORRANGIG die Verkündigung des Evangeliums steht.

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Re: Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

Beitrag  Gast am Fr 21 Jan 2011, 12:52

Ich staune nicht schlecht, wie ihr immer wieder die Bibel zitiern könnt. Ich müsste da immer etwas suchen, damit ich die Stellen finde, die ich gerade brauche. Aber das ist ja nicht das Thema ...

ad Wunder:
Wunderberichte gibt es nicht nur in der Bibel, sondern auch in der antiken Literatur! Also ist diese Literaturgattund, die auch in der Bibel verwendet wird, nicht außergewöhnlich.
Wunder hat es gegeben und es wird sie immer geben. Denn ein Wunder ist das Eintreten eines Ereignisses, mit dem man nicht mehr gerechnet hat! Und wer an Wunder glaubt, wer sich offen hält für das Unmögliche, der erhält somit die Chance, dass sich etwas heilsames ereignet.
Wenn wir das Evangelium "verkünden", so bedeutet das für mich, dass ich nicht "nur" rede, sondern danach handle. Und wenn ich meinen Glauben wirklich lebe (ich bin ein Mensch mit Schwächen und habe Grenzen, die es mir oft unmöglich machen, nach dem Willen Gottes zu handeln), dann wirke ich auch "heilsam". Ich werde den Menschen die Achtung entgegenbringen, die sie verdienen; ich achte die Würde jedes einzelnen und werde seinen Freiraum nicht verletzen ... All das ist ein Handeln, dass es dem anderen ermöglicht, "Heil" zu erfahren. Ein Ausgestoßener wird dadurch vielleicht Wärme erfahren und als Folge davon aus seiner Verbitterung finden - ein Wunder! Menschen, die an der Religion leiden, da sie einen strafenden Gott vor Augen haben, kann ich das Befreiende meines Glaubens nahebringen und ihn somit vielleicht aus seinen Ängsten befreien - ein Wunder! Ich kann Menschen durch Zuspruch dazu motivieren, ihren eigenen Weg zu gehen, der blockiert war durch so viele negative Erlebnisse - ein "lahmer" beginnt zu gehen - ein Wunder!
Ich finde, Wunder gibt es genug auf dieser Welt, nur nehmen wir sie nicht mehr wahr. Gott greift nicht immer so einfach in den Lauf der Dinge ein - Naturgesetze werden meist nicht durchbrochen! Ein Wunder ist mehr als das Durchbrechen von Naturgesetzen! Ein Wunder geschieht in uns drinnen! Das Wunde der Verwandlung, der Umkehr, der Versöhnung ...
So gesehen ist unser Missionsauftrag ein Heilungsauftrag!

Und Jesus hat nicht alle geheilt ... er heilte viele und es blieben viele Kranke in ihrem Leid ...aber die, die geglaubt haben, die hat er geheilt - "dein Glaube hat dir geholfen".

Jetzt komme ich mir vor wie ein Prediger ... fehlt nur noch das "Amen". Wink

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Re: Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

Beitrag  Harald am Sa 22 Jan 2011, 02:58

Hallo Brigitte,

ich denke, ich verstehe wie du es meinst, und doch ist es meiner Ansicht nach nicht ganz richtig, was du schreibst. Tut mir leid.
Ich lese keinen Auftrag in der Bibel, der Nachfolger Jesu´ dazu aufruft, Menschen zu heilen, also von körperlichen Gebrechen (um die geht es vorrangig, dann ggf. noch um Bessessene, wobei es da sehr schwierig wird, was nun psychische Erkrankung und was Dämonenbesetzt ist). Jesus hat niemand versprochen, dass er niemals sterben wird - also hier dieses leibliche Sterben unseres Körpers. Wir leben hier nicht im Himmel, auf der Erde gibt es Verfall und Tod. Und das auch, obwohl Christen wiedergeboren sind zu einem unvergänglichen also ewigen Leben.
Das ist für viele der schlimmste Feind ... der Tod. Krankheit ist eine Vorstufe davon, altern wohl auch. So merken wir, dass wir nicht ewig leben, dass wir vergänglich sind. Das bleibt auch dann noch Tatsache, selbst wenn wir jemanden vom Tod zum Leben auferwecken könnten. Auch der würde am Ende doch wieder sterben, genau wie Lazarus aus der Bibel (Johannes 11,1ff) und die anderen im AT und NT.
Es geht um die Errettung für die Ewigkeit aus der Verlorenheit und der ewigen Verdammnis dieser Menschen.
Für diese Aufgabe ist es nicht zwingend erforderlich, dass ich quasi im Auftrag Jesu´ auch Menschen heilen können muss; oder gar riesige Heilungsgottesdienste abhalten muss. Liest man (kritische) Berichte darüber, kann einem Angst und Bange werden.

Auch das lehrt uns die Bibel. In der Geschichte vom reichen Mann und armen Lazarus (Lukas 16,20ff) heisst es dann ganz zum Schluss:
'Nein, Vater Abraham', wandte er ein, 'es müsste einer von den Toten zu ihnen kommen, dann würden sie ihre Einstellung ändern.' Darauf sagte Abraham zu ihm: 'Wenn sie nicht auf Mose und die Propheten hören, werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer von den Toten aufersteht.'"
Ich fürchte, dass das genau zutrifft. Egal welchen Zirkus wir hier meinen veranstalten zu müssen, es wird nicht helfen, unsere Liebsten oder wen auch immer, zu überzeugen. Gott wirkt es durch den Heiligen Geist, wenn sich Menschen für die Frohe Botschaft öffnen.
Johannes 6,44 "Es kann sowieso niemand zu mir kommen, ohne dass der Vater, der mich gesandt hat, ihn zu mir zieht. Und wer zu mir kommt, den werde ich an jenem letzten Tag von den Toten auferwecken.

Die andere Sache betrifft das Heilen Jesu´. Er heilte natürlich nicht alle Menschen, die damals krank auf der Erde lebten. Aber dennoch steht es an mehreren Stellen in der Bibel, dass ER alle heilte, die zu IHM kamen, und das heilen war nicht unbedingt an den Glauben dieser Menschen geknüpft. Beispiele: Matthäus 4:23:; Matthäus 4:24:; Matthäus 8:16:; Matthäus 9:35:; Matthäus 12:15:; Matthäus 15:30:; Markus 3:10:;

In Lukas 17 lesen wir:
12 Kurz vor einem Dorf kamen ihm zehn Aussätzige entgegen. Sie blieben in einiger Entfernung stehen
13 und riefen: "Jesus, Herr, hab Erbarmen mit uns!"
14 Jesus sah sie an und sagte zu ihnen: "Geht zu den Priestern und stellt euch ihnen vor!" Auf dem Weg dorthin wurden sie gesund.
15 Einer aus der Gruppe kam zurück, als er es merkte, und lobte Gott mit lauter Stimme.
16 Er warf sich vor Jesus nieder und dankte ihm. Und das war ein Samariter.
17 Jesus sagte: "Sind denn nicht alle zehn geheilt worden? Wo sind die anderen neun?

Ja, es gibt auch Heilungen Jesu´ bei denen Glauben nötig war: z.b. Lukas 8:48:; Lukas 5:19:; etc.

Ich kenne mich jetzt nicht so gut aus, dass ich all diese Bibelstellen im Kopf hätte, eher hilft mir dabei die PC-Bibel oder auch Google, oft fallen mir Stichpunkte ein von diesen Begebenheiten, weiß aber nicht wo sie stehen, dann gebe ich eben Begriffe ein und Suche danach, in der PC-Bibel od. eben bei Google. So finde ich dann oft die gesuchte Bibelstelle.

Über den Begriff Wunder könnte man dann auch noch Abhandlungen schreiben Smile Wunder sind auf jeden Fall etwas wunderbares sunny die findet man in der Natur und überall, wenn man nur die Augen aufmacht - und ja, auch in Menschen wirkt Gott Wunder, manchmal vielleicht sogar kann ER uns als Werkzeuge benutzen. Wenn wir nur öfter in dieser demütigen Haltung sein könnten: Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, dass ich liebe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt; dass ich verbinde, wo Streit ist; ... - bzw. eben Jesus dies alles durch mich wirken kann.

Grüße von Harald

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Re: Missionsbefehl = Heilungsbefehl?

Beitrag  Heidi am Sa 22 Jan 2011, 18:31

Lieber Harald,

also, ich fand Brigittes "Andacht" richtig. Sie schrieb doch gar nichts von den großen Wunderheilungen, sondern nur von heilsamen Gottesworten, die in Verbindung stehen mit heilsamen Verhalten.
Sie schrieb: Dadurch kann z.B. jemand gesunden, der an einer falschen Gottesvorstellung leidet. Oder einer, der von keinem Menschen geachtet oder beachtet wird, wird Gottes Aufmerksamkeit und Liebe kennenlernen. Zum Letzteren fällt mir gerade eine uraltes Lied ein: "Bei mir bist du schön!"

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