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Wie soll ich es vergeben...................???????

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Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Mo 21 März 2011, 17:39

Hallo liebe Brüder und Schwester,habe ein sehr groses anliegen........ ich bin mit meiner Frau seit september getrent.Ich merke das ich ihr nicht ganz verzeien kann ,manchmal habe ich das gefühl das ich es garnicht will,weil ich angst habe von neuen verletzt zu werden...........ich weis was Jesus gesagt hatt,nur es ist so schwer und manchmal denke ich unmöglich das was sie gemacht hatt zu verzeien..........ich hatte nie so richtig verstanden wo Jesus sagte *was ist den leichter zu sagen deine sünden sind dir vergeben oder ,steh auf und gehe* jetzt verstehe ich was das ist zu sagen deine sünden sind dir vergeben..............es ist sehr schwer............... was würden sie mir raten??????

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Günter am Mo 21 März 2011, 18:45

Mt 18,21:
Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?
Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzig mal siebenmal.


Wir sollen also verzeihen. Es steht übrigens nirgend wo, dass es einfach ist, nur, dass wir es tun sollen.

Es gibt da aber eine Ausnahme: der Ehebruch!

Mt 19,9:
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.


Wir sollen also alles vergeben, nur den Ehebruch müssen wir nicht vergeben. Dann kann ein Mann seine Frau in die "Wüste" schicken, und umgekehrt.

Ich lese das so, dass wir den Ehebruch nicht vergeben müssen, aber durchaus vergeben können!

Lieber Suchender, du schreibst nicht, was du deiner Frau nicht vergeben kannst. Aber das musst du auch nicht. Du musst dir nur den Teil der Antwort heraussuchen, der auf dich zutrifft.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Heidi am Mo 21 März 2011, 21:56

Lieber Bruder,

aus deinen Zeilen klingt heraus, dass du dich gern mit deiner Frau vertragen möchtest und die Ehe bestehen bleiben soll.

Manchmal wurde man so verletzt, dass die Gedanken immer nur um diese Verletzung kreisen und man meint, dass es sowieso nie, nie wieder so werden kann, wie es früher war. Ich weiß auch nicht, ob deine Frau dich noch immer mit aller Herzenskraft liebt und ob du sie immer noch liebst.

Wenn ich du wäre, würde ich mich mit all meinem Denken an die Bibel klammern...an die Verse, in denen steht, dass Gott die Herzen zueinander lenken kann. Das konnte Gott bei Josef tun (1. Mose 39,21) und bei Daniel (du kannst es bei Dan. 1,9 herauslesen), Gott kann Herzen lenken, wie Wasserbäche (Spr. 21,1)..so wünsche und hoffe ich für euch, dass die Liebe bleibt. Ich glaube, man darf Gott darum bitten, dass er - so es sein Wille ist - die Herzen wieder zueinander lenkt.

Mit der Vergebung ist es ja so, wie Günter es schon schrieb. Gott sagt einfach, dass wir vergeben müssen. Darum vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern. Gott hat uns so vergeben, dass Er die Sünde bis ins tiefste Meer versenkt hat und die Sünde auch nie mehr erwähnt wird! Wenn du wissen willst, wo das in der Bibel steht, sag bitte Bescheid. Aber vielleicht kennst du auch diese Verse.

In der Bibel steht, dass wir darauf Acht haben müssen, dass die Wurzel der Bitterkeit nicht aufwächst (Hebr. 12,15). Wenn du die Wurzel aber immer nährst und pflegst, wird sie sehr groß werden. Also denke an die guten Seiten deiner Frau, pflege die Verletzung nicht weiter und traue GOTT etwas zu!

Wenn deine Frau Christ ist, darfst du dich lt. 1. Kor. 7,10 sowieso nicht scheiden lassen (es sei denn, wegen Ehebruchs Mt. 19,9) Ich hoffe, dass passiert nie bei euch! Ich würde dir raten...egal, was kommt, sei DU es NICHT, der die Scheidung einreicht. Aber hoffentlich kommt es nicht soweit.

Ich weiß nicht, was gewesen ist und du brauchst es auch nicht im Forum zu schreiben, ich weiß aber, dass vielleicht auch der betrogene oder verletzte Partner nicht immer nur unschuldig ist, wenn etwas passiert ist, oder es irgendwie einen Mangel gab.

Und wenn Vergeben dran ist...ja, dann sag doch GOTT einfach, dass du es nicht schaffst, zu vergessen und zu vergeben und bitte GOTT darum, es in dir zu wirken. ER wird einen Weg finden, wie du vergeben kannst, Gott möge dir die richtigen Gedanken geben.

Ich wünsche euch, dass ihr den Weg erkennt und geht, den Gott für euch vorgesehen hat. Alles Gute und Gottes Segen!

Und noch eines....ich habe gesehen....wenn man aufhört, miteinander zu reden, wird die Mauer immer höher und höher - deshalb....den Kontakt einfach weiter behalten und miteinander freundlich im Gespräch bleiben.

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Mo 21 März 2011, 22:14

Günter schrieb:Mt 18,21:
Da trat Petrus zu ihm und fragte: Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?
Jesus sprach zu ihm: Ich sage dir: nicht siebenmal, sondern siebzig mal siebenmal.


Wir sollen also verzeihen. Es steht übrigens nirgend wo, dass es einfach ist, nur, dass wir es tun sollen.

Es gibt da aber eine Ausnahme: der Ehebruch!

Mt 19,9:
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, und heiratet eine andere, der bricht die Ehe.


Wir sollen also alles vergeben, nur den Ehebruch müssen wir nicht vergeben. Dann kann ein Mann seine Frau in die "Wüste" schicken, und umgekehrt.

Ich lese das so, dass wir den Ehebruch nicht vergeben müssen, aber durchaus vergeben können!

Lieber Suchender, du schreibst nicht, was du deiner Frau nicht vergeben kannst. Aber das musst du auch nicht. Du musst dir nur den Teil der Antwort heraussuchen, der auf dich zutrifft.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Für mich ist es ein bischen schlimmer als ehebruch..............ja es ist schlimmer.......... mir gings um verzeien,los lassen,aber der vers. hatt mir jetzt ein bischen die schuldgefühle genommen,danke für den hinweis.....

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Mo 21 März 2011, 22:26

Hallo Heidi,

**Und noch eines....ich habe gesehen....wenn man aufhört, miteinander zu reden, wird die Mauer immer höher und höher - deshalb....den Kontakt einfach weiter behalten und miteinander freundlich im Gespräch bleiben.**
ja das ist es warum ich ihr vergeben will................


ich habe heute mit einem Bruder aus der Bibelstunde gesprochen,der hatt mir auch gesagt bitte Gott er sol dir helfen der zu vergeben,ich werde es so machen,ich weis es nicht ob da noch liebe da ist und ob sie überhaupt da war,ich habe sie aus dem ......... rausgerissen und konte den Kelch der Vergangenheit von ihr nicht trinken............. aus mitleid und sümpatie habe ich es gemacht,ich habe total versagt und mein Lohn war,1000 fache Ehebruch................ach wenn ihr wüstet was auf mich lastet........... ich bin an dem schuld,nur jetzt ist das zu spät........ ich weis das für Gott nichts unmöglich ist auch so was zu verzeien............

Betet für mich bitte,das gott mir hilft ihr zu vergeben,den ich werde immer mit ihr durch die kinder verbunden sein......

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Harald am Mi 23 März 2011, 01:22

Hallo Dennis,

in Matthäus 18 steht folgendes Gleichnis:
Da trat Petrus herzu und sprach: Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, welcher gegen mich sündigt? Bis siebenmal? Jesus antwortete ihm: Ich sage dir, nicht bis siebenmal, sondern bis siebzigmalsiebenmal! Darum ist das Himmelreich gleich einem Könige, der mit seinen Knechten rechnen wollte. Und als er anfing zu rechnen, ward einer vor ihn gebracht, der war zehntausend Talente schuldig. Da er aber nicht bezahlen konnte, befahl sein Herr, ihn und sein Weib und seine Kinder und alles, was er hatte, zu verkaufen und also zu bezahlen. Da warf sich der Knecht vor ihm nieder und sprach: Herr, habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen! Da erbarmte sich der Herr dieses Knechtes und gab ihn frei und erließ ihm die Schuld.

Als aber dieser Knecht hinausging, fand er einen Mitknecht, der war ihm hundert Denare schuldig; den ergriff er, würgte ihn und sprach: Bezahle, was du schuldig bist! Da warf sich sein Mitknecht nieder, bat ihn und sprach: Habe Geduld mit mir, so will ich dir alles bezahlen! Er aber wollte nicht, sondern ging hin und warf ihn ins Gefängnis, bis er bezahlt hätte, was er schuldig war. Als aber seine Mitknechte sahen, was geschehen war, wurden sie sehr betrübt, kamen und berichteten ihrem Herrn die ganze Geschichte. Da ließ sein Herr ihn kommen und sprach zu ihm: Du böser Knecht! Jene ganze Schuld habe ich dir erlassen, weil du mich batest; solltest denn nicht auch du dich über deinen Mitknecht erbarmen, wie ich mich über dich erbarmt habe? Und voll Zorn übergab ihn sein Herr den Peinigern, bis er alles bezahlt hätte, was er schuldig war. Also wird auch mein himmlischer Vater mit euch verfahren, wenn ihr nicht ein jeder seinem Bruder von Herzen die Fehler vergebet.

Günter hatte den Anfangsvers ja schon mal geschrieben...

Gott hat uns in seiner Gnade das Leben geschenkt - wir wären hoffnungslos verloren gewesen, hätten nicht nur Geld, enorm viel Geld verloren, sondern ohne die Gnade, die aus Liebe zu den Menschen geschah, wären wir für immer und ewig verloren gewesen. Das ist schlimmer als alles andere, das einem widerfahren kann. Das sagt sich leichter als dass man das dann in schlimmen Situationen so "einfach" ertragen kann. Es bleibt aber dennoch Tatsache.
Nun sind wir Menschen aber leider genauso wie es in dem Gleichnis da oben beschrieben ist. Wir vergessen ganz schnell was unsere Schuld vor Gott war, welch riesigen Berg wir da angehäuft haben. Im Gegensatz dazu vergessen wir das aber nie oder nur ganz schwer, was uns angetan wurde, wie böse die anderen mit uns sind/waren.

Aus meinem Leben kann ich dir berichten, dass es für den, der die Hauptschuld an einer Trennung trägt mitunter auch nicht so einfach ist, da man sich selbst vielleicht sogar noch schwerer vergeben kann wie anderen. Soll heißen man zermartert sich (tut sich vielleicht auch selbst sehr leid) mit Selbstvorwürfen und sagt sich die schlimmsten Sachen, was für ein übler Mensch man doch ist und man nicht verdient hat, weder von Jesus noch von einem anderen Menschen geachtet, geschweige denn geliebt zu werden. Mein Sohn war 1 Jahr alt als ich aus der Familie ausgebrochen bin - die Beziehung stimmte zwar davor auch schon nicht, aber mein Sohn war noch ein Baby als ich ging. Mein Christ-sein war Jahre zuvor irgendwann verschollen gegangen, es dauert noch viele viele Jahre, bis Jesus mich wieder ansprechen konnte, bzw. dass ich wieder hören wollte.
Meine große Liebe, die ich nach der Trennung lebte, hielt 2 Jahre. Die Scheidung war durch, meine Exfrau war wieder verheiratet und bei mir ging es eher noch weiter bergab. Vielleicht musste ich so weit "abstürzen", um wieder sensibel für das Reden Gottes zu werden?

Kein Aussenstehender kann abschätzen, wie bei Euch die Situation ist, von daher kann man keine Ratschläge geben, nur Hinweise.
Der Herr Jesus gebe dir die Weisheit, die du brauchst. ER gebe dir Liebe, die du von dir aus nicht aufbringen kannst oder willst. Der Herr sagt zu Dir: Gib mir die Schuld! ICH nehme dir die Last ab, du kannst sie nicht tragen. Vertraue und hör nicht unbedingt auf deine Gefühle, bete stattdessen: Herr hilf DU mir, ich weiß weder ein noch aus.

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Harald

PS: im Übrigen las ich in einer Erklärung, dass es durchaus so ist, dass man es leichter sagen kann, dass jemand die Sünden vergeben sind, im Vergleich dazu dass ein Gelähmter aufstehen soll und herumlaufen soll. Das mit dem Sünden vergeben kann kein Mensch nachprüfen, also kann man das vermeintlich leichter behaupten.

In eurer Situation mag es sich anders darstellen, weil das einem ggf. täglich im Hirn herumspukt, was einem angetan wurde und man das doch nicht einfach so vergeben und vergessen kann, der/die andere doch dafür "bezahlen (es spüren)" muss, sei es durch Vorwürfe, schiefe Blicke, unterschwellige Bemerkungen, Gereiztheit, Gemeinheit, gekränkt sein etc.
Wobei: Das ist dann eh keine Sündenvergebung, ich muß ja nicht jemand anderem die Sünden vergeben, das macht nur Gott.

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Heidi am Do 24 März 2011, 22:16

Lieber Dennis,

hier sind viele Beter und ich habe auch gebetet. Ich habe gebetet, dass Gott dir die guten Eigenschaften deiner Frau in Erinnerung ruft, du ihr vergeben kannst und Gott deiner Frau in den Sinn gibt, dass sie in dir einen lieben Ehemann hat...und keinen besseren oder woanders wirkliches Glück findet. Hoffe, das war so in deinem Sinn.

Ist deine Frau Christ? Auch Christen machen manchmal Fehler, werden dann (meiner Erfahrung nach) von Gott wieder auf den richtigen Weg gebracht. Manche hören schnell - manche brauchen eine stärkere Korrektur.

Zu den Kindern wollte ich dir gern noch einen Rat geben. Mag auch Schlimmes gewesen sein....Kinder wünschen sich immer ein gutes Bild zu Mama und Papa...sie lieben beide Elternteile. Es ist schön, wenn man über den Partner dann vor den Kindern nichts Schlechtes sagt.

Hier in der Nachbarschaft gibt es eine geschiedene Frau, die sagt immer zu ihren Töchtern, dass der Vater ein Schwein ist . Das finde ich schlimm, denn die Kinder haben ihn auch lieb...Kinder idealisieren ihre Eltern oft vor allem, wenn sie noch klein sind.

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am So 03 Apr 2011, 12:53

Heidi schrieb:Lieber Dennis,

hier sind viele Beter und ich habe auch gebetet. Ich habe gebetet, dass Gott dir die guten Eigenschaften deiner Frau in Erinnerung ruft, du ihr vergeben kannst und Gott deiner Frau in den Sinn gibt, dass sie in dir einen lieben Ehemann hat...und keinen besseren oder woanders wirkliches Glück findet. Hoffe, das war so in deinem Sinn.

Ist deine Frau Christ? Auch Christen machen manchmal Fehler, werden dann (meiner Erfahrung nach) von Gott wieder auf den richtigen Weg gebracht. Manche hören schnell - manche brauchen eine stärkere Korrektur.

Zu den Kindern wollte ich dir gern noch einen Rat geben. Mag auch Schlimmes gewesen sein....Kinder wünschen sich immer ein gutes Bild zu Mama und Papa...sie lieben beide Elternteile. Es ist schön, wenn man über den Partner dann vor den Kindern nichts Schlechtes sagt.

Hier in der Nachbarschaft gibt es eine geschiedene Frau, die sagt immer zu ihren Töchtern, dass der Vater ein Schwein ist . Das finde ich schlimm, denn die Kinder haben ihn auch lieb...Kinder idealisieren ihre Eltern oft vor allem, wenn sie noch klein sind.

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Ich danke dir ....................... Neien sie ist noch keine Christin,aber Gott arbeitet daran,nur die entscheidung wird bei Ihr letztlich liegen. ICh habe so fieles durch euch meine LIEBE Brüder und SCHWESTER in den Letzten Tagen erkannt Gott hatt mir so fiel freude geschenkt............... Gottes wege sind nicht unsere wege aber sie sind für uns immer die beste.............

Gottes segen euch allen..
cheers cheers

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Heidi am Mi 06 Apr 2011, 21:21

Lieber Dennis,

Gott wird dir ganz sicher den Weg weisen, den du gehen sollst. Es freut mich sehr, dass es dir besser geht.

Ich traue mich daher kaum, etwas zu fragen, wie du es siehst. Die Frage ist: Sollte ein Christ eine Nichtchristin heiraten? Kann darauf der volle Segen Gottes liegen?

Gott segne dich und beschenke dich weiterhin mit Freude.

heidi

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Mi 06 Apr 2011, 21:38

Heidi schrieb:Lieber Dennis,

Gott wird dir ganz sicher den Weg weisen, den du gehen sollst. Es freut mich sehr, dass es dir besser geht.

Ich traue mich daher kaum, etwas zu fragen, wie du es siehst. Die Frage ist: Sollte ein Christ eine Nichtchristin heiraten? Kann darauf der volle Segen Gottes liegen?

Gott segne dich und beschenke dich weiterhin mit Freude.

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ICh weis das ein Christ eine nichtchristin heiraten kann,zumindest denke ich so,weis nur in der Bibel steht wen ein Ehepartner zum Glauben gefunden hatt soll er mit dem partner zusammenbleiben,wenn ich mich nicht teusche hatt das der Paulus gesagt........ was ich da geschrieben habe war nur zur Info.das sie 'noch' keine ist,und ich auch noch ganz am Anfang des Glaubensweges stehe.......... aber du sagst es Gott wird den weg schon zeigen,nur eins kann ich jetzt sagen wenn sie nicht fom neuen geboren wird,stelle ich mir es sehr schwer vor das wir eine zukunft haben,es sind fiel zu fiele schlimme sachen passiert von beiden seiten............

Gottes segen dir und deinen Liebsten........

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Heidi am Do 07 Apr 2011, 20:56

Dennis schrieb:ICh weis das ein Christ eine nichtchristin heiraten kann,zumindest denke ich so
Hm, wenn ich Kor. 6,14-15 lese, würde ich sagen, dass man als Christ keine gemeinsame Ehe mit einem Ungläubigen eingehen soll:
Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen...
Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen?

Auch im alten Testament sollten die Israeliten immer unter sich bleiben.



Dennis schrieb:weis nur in der Bibel steht wen ein Ehepartner zum Glauben gefunden hatt
soll er mit dem partner zusammenbleiben,wenn ich mich nicht teusche
hatt das der Paulus gesagt.
Ja hat er, es steht in 1. Kor. 7,11


Dennis schrieb: nur eins kann ich jetzt sagen wenn sie nicht fom neuen geboren
wird,stelle ich mir es sehr schwer vor das wir eine zukunft haben,es
sind fiel zu fiele schlimme sachen passiert von beiden seiten
Ja, es ist schwer, wenn nur einer Christ ist. Man kann seine Freude an Gott und seine Ansichten nach Gottes Willen dann mit niemandem teilen, geht vielleicht auch allein in den Gottesdienst und hat ganz unterschiedliche Ansichten und Prioritäten.
Ob du diese Probleme nach 1. Kor. 7,11 und mit Vergebung wegen der Kinder aushalten willst, weiß ich nicht. Gott möge alles nach seinem Willen geschehen lassen.

Wenn beide Partner bei der Hochzeit noch keine Christen waren oder nur einer - dann frage ich mich, ob es GOTT war, der diese Ehe zusammengefügt hat. (Markus 10,9). Aber das weiß ich wirklich nicht.

Dennis schrieb: und ich auch noch ganz am Anfang des Glaubensweges stehe
Dann wünsche ich dir, dass du dir viel Bibelwissen aneignest und Gemeinschaft mit Christen.
Gott segne dich auch.

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Fr 08 Apr 2011, 12:53

Ja ich liebe meine Kinder und es tut weh wenn ich sie nicht sehe,ich habe es schon einmal versucht wegen den Kinder neu anzufangen ging schief.......... nein wir waren keine Christen,sie macht zur zeit ,soweit ich weis ein Bibelkurs mit einer Christin,ich weis nicht ich binn erlich gesagt total verzweifelt,ich möchte mit ihr eine Glückliche familie haben wegen den Kinder und auch wegen der schuld vor ihr,aber erlich gesagt weis nicht wie es zustande kommen kann,im herzen sitzt der schmerz sehr tief,ich nehme an beitseitig....... Ich habe auch oft gebetet das gott mir da eine klarheit schenkt,was ist den der richtige weg,aber ich habs noch nicht begriffen......mal denke ich ,ich belüge mich doch selber,das da noch was gutes rauskommen kann,und wünsche mir einen neuen Anfang,dan habe ich das Gefühl das ich abwarten muss und gott wird das schon regeln.... nur dann kommt der ganze schmerz hoch,ich will nicht mehr dann sage ich Gott ich kann nicht . ich hoffe du verstehst mich....
...... Crying or Very sad

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Fr 08 Apr 2011, 14:04

Hallo Heidi habe das gelesen,wie soll ich das verstehen????????

1 Korinther 7.16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du, Mann, was weißt du, ob du die Frau retten wirst?


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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 08 Apr 2011, 23:01

Hallo Dennis,
ich antworte hier jetzt mal einfach, auch wenn Du Heidi direkt ansprichst.
Ich möchte es kurz und knapp formulieren.

Paulus sagt einen Vers vorher, dass er einer Auflösung der Ehe zustimmt, wenn der nicht gläubige Teil das unbedingt will. Die Begründung folgt dann in dem von Dir angegebenen Vers 16.

Man kann eben als gläubiger Mensch noch so sehr versuchen, den Ehepartner zu bekehren, letztendlich muss der jedoch selbst entscheiden, ob er ein Leben mit Jesus wagt. Wir können das also nicht beeinflussen; und weil das nicht können, würde das evtl. ständige Spannungen auslösen, die beide Teile dann so belasten könnten, dass daraus mehr als nur kleine Sünden entstehen könnten. (das war jetzt mal mit meinen Worten ausgedrückt).

Ich hoffe, dass ich das hier einigermaßen erklären konnte.

Liebe Grüße und Gott sei mit Dir
Ralf-Peter

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Fr 08 Apr 2011, 23:31

Danke,

ja ist jetzt verständlich geworden,der bezug voralem....................

Gottes segen dir ....

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Heidi am Fr 08 Apr 2011, 23:38

Ralf-Peter schrieb:
Paulus sagt einen Vers vorher, dass er einer
Auflösung der Ehe zustimmt, wenn der nicht gläubige Teil das unbedingt
will.
Lieber Ralf-Peter,
genau heißt es "Wenn der Ungläubige sich scheiden lassen will, so lass ihn sich scheiden."
Als gläubiger Christ würde ich selber daher nie die Scheidung einreichen, auch wenn der Ungläubige vielleicht garstig drängt und sagt: "Dann reich doch die Scheidung ein!"

Erstmal gibt es ja sowieso ein Trennungsjahr und später eine andere Frist von 3 Jahren. In dieser Zeit kann viel passieren, dass sich alles nochmal zum Guten wendet.
Ist es ein schlechter oder ein guter Rat, wenn man in der Trennungszeit bewusst allein bleibt und nicht schon Ausschau nach einem neuen Partner hält?

Dennis schrieb:wie soll ich das verstehen????????

1 Korinther 7.16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du, Mann, was weißt du, ob du die Frau retten wirst?

Das ist einfach zu verstehen, denn es gibt sogar einen Querverweis zu 1.Petrus 3,1-2, wo allein durch den Wandel und ohne Worte die, die nicht an das Wort glauben, für Christus gewonnen werden, wenn sie sehen, wie ihr in Reinheit und Gottesfurcht lebt. Ich denke, das gilt für Männer und für Frauen. Gott kann Menschen / dich gebrauchen wollen, damit der Partner durch dich die Gnade Gottes kennenlernt-

Leider wissen wir aber nicht, ob sich der Andere einmal zu Christus bekennen wird, also können wir ihn nicht auf Jahre festbinden, mit dem Ziel, den Anderen zu retten, wenn er weggehen will.

Ich habe mir dann überlegt, wie man s e l b e r einen Anderen retten kann - dass das letztendlich doch nur Gott kann, aber hier sieh mal Römer 11,14 wie es auch Paulus sagt: ob ich vielleicht meine Stammverwandten zum Nacheifern reizen und einige von ihnen r e t t e n könnte.



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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Gast am Sa 09 Apr 2011, 00:08

Römer 11,14

Er ist ja im Gott und Gott ist im ihn,also kann nur durch Gott gerettet werden, gottes werkzeug..........

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Re: Wie soll ich es vergeben...................???????

Beitrag  Heidi am Sa 09 Apr 2011, 21:18

Stimmt, danke für den Hinweis.
(Joh. 15,5).

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