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Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

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Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Denis am Mo 02 Mai 2011, 16:18

Hallo setze mich gerade mit Groß und Kleintaufe auseinander, oder wie bei mir mit 8-9 Jahre auseinander…. Es ist ja allen bekannt das die Großtäufer die Kleintaufe nicht akzeptieren, die Kleintäufer aber sagen das beides ok ist, ich Persönlich verspüre nicht den Wunsch mich noch mal taufen zu lassen um bei Gott besser dazustehen. Aber bekomme immer ein schlechtes gewissen wenn ich mit Freikirchler über Taufe spreche…… Durch Glaube werden wir doch selig……… bin manchmal schon verzweifelt…… Habe Gott gebetet wen er es mir sagt dan lasse ich mich Taufen wenn nicht dan akzeptiert er auch das……..

Habe auch einige Beiträge gelesen und merke jeder bleibt verbissen auf seinem Standpunkt……

Habe auch mit unserem Pastor gesprochen in einer Bibelstunde wie er es ausgelegt hatt, war ich beruhigt…….

Was meint IHR?????

Denis
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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Harald am Mo 02 Mai 2011, 18:54

Hallo Denis,
ich möchte dir mal das zeigen, was wir hier schon mal dazu geschrieben hatten. Klicke bitte hier auf den link und lies dir die Beiträge die da folgen durch ...

http://jesus.aktiv-forum.com/t118-einige-fragen#566

Irgendwie geht bei mir Firefox nicht richtig, daher später ggf. noch mehr dazu.
Viele Grüße
Harald

PS: falls du "unser" Dennis vom Forum bist, kannst du die Fragen auch als "Dennis" schreiben, indem du dich vor dem Schreiben einloggst. Soll aber keine Kritik sein, nur ein Hinweis.

Harald
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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Gast am Mo 02 Mai 2011, 19:32

Ja ich binn es,hatte nicht gesehen das ich nicht eingelogt war............ normaleweise gings bei mir automatisch......



Zuletzt von Dennis am Mo 02 Mai 2011, 21:14 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Günter am Mo 02 Mai 2011, 20:21

Lukas 23, 39-43
Aber einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, lästerte ihn und sprach: Bist du nicht der Christus? Hilf dir selbst und uns!
Da wies ihn der andere zurecht und sprach: Und du fürchtest dich auch nicht vor Gott, der du doch in gleicher Verdammnis bist?
Wir sind es zwar mit Recht, denn wir empfangen, was unsre Taten verdienen; dieser aber hat nichts Unrechtes getan.
Und er sprach: Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst!
Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.


Drei Tage lang Christ und direkt ins Paradies, und das auch noch ganz ohne Taufe!


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Gast am Mo 02 Mai 2011, 21:14

Habs durchgelesen,kann mich in den Beiträgen wiederfinden.........also wenn Gott das von mir will und verstehen lässt,dan ist das ok..... Mir gehts mehr wirklich das wenn ich alleine bin mit Jesus rede,Bibel lese habe ich inneren Friden,aber sobald einer Ankommt der meiner meinung Lange als Christ lebt und behauptet was anderes,wiederlegt seine aussagen mit „ da stehts geschrieben „ da komme ich ins wanken, weil ich das Gefühl habe dem hatt ja Gott mehr ofenbart und es kann sein das er recht hatt…. Ich habe das gefül ich lasse mich beeinflussen vom Mensch nicht von Gott.

Eine Story :
Meine Eltern sind und waren keine Christen und des Lebenswillen hatt auch die Oma uns nicht so richtig aufgeklärt.
Ich wurde von meiner Oma in Russland getauft (si hatt uns da hingebracht)damals als die Perestroika anfing und die Ältere Leute einigermaßen ihr Glauben frei Leben konnten ,ich weis noch sie raffte uns zusammen ich hatte damals vom Christentum nicht fiel verstanden hatte auch keine Ahnung nur ich weis Irgend was passierte danach nach der Taufe, ich hatte das Gefühl das ab jetzt bin ich irgendwie anders ich wollte es auch nicht, weil ich das Gefühl hatte ab jetzt bin ich nicht Frei ,es ist ganz komisch und auf Grund kann ich es nicht beschreiben…. Mit Sicherheit hatte meine Oma das mit gutem gewissen und im Glauben gemacht…..
So die Jahre vergingen ich kam nach Deutschland und Lebte ein Leben ohne Gott zu suchen und zu Fragen . Ich Saufte fing sehr früh damit an nahm Drogen, und füllte das mich die Welt nicht versteht, meine erste Beziehung ging in Brüche wegen mir, weil ich nicht vom Herzen verzeihen konnte. Bei mir wurde es immer schlimmer ich machte immer mehr fehler im leben die mir sehr teuer zustande kamen. Auf jeden fall traf ich meine jetzige Frau (mit der ich getränt lebe ) Damals am anfang bekam ich eine Arbeitsstelle nach der Ausbildung und machte drei schichten und ich sehe immer mehr wie Gott unser Leben führt, ich hatte einen Arbeitskollege als Christ er war Katholisch, er fing an mir von Gott und Jesus zu erzählen. Ich weis noch in der Ausbildung hatten wir einen Baptist und ich machte mich manchmal lustig was er Glaubt… nach allem was ich erlebt hatte ist doch das naiv so zu Glauben ,dachte ich ,aber hatte immer ein komisches Gefühl dabei. Wir diskutierten fiel mit meinem Arbeitskollegen über sein Glauben und an dem was ich Glaubte..
Ich war mehr in meiner Welt gefangen alles was ich Falsch gemacht habe und mit meiner Frau habe ich auch ein Fehler gemacht. also die zeit Verging und beim Zweiten Kind als meine Frau schwanger wurde, stellten die Ärzte fest das da was nicht in Ordnung ist irgend ein Punkt. da bekam ich das erste mal so richtig Angst ,das Gott mich dadurch bestrafen will.
In der Zeit wurde uns Vorgeschlagen ein Bibelkurs zu machen, ich fing an weil ich nicht nein sagen konnte….. es fing so oberflächlich an und dann gin mir immer mehr das Licht auf , ich habe mich entschieden mit Gott zusammenzuleben, ich weis noch es war eine Zeit woh ich 3-4 Stunden geschlafen habe und mit Fahrrad zur Arbeit fuhr und hatte das Gefühl das Jesus neben mir ist es war so eine Große Euphorie es kann man kaum beschreiben als wenn dich einer getragen hatte………… Ich war so froh das ich das gefunden habe was mir die Ganze zeit gepfählt hatte, ich dankte Gott für die Leute die mich aufmerksam gemacht hatten. Ich spürte seine nähe und wusste das er es ist. Nur kam die zeit woh ich immer mehr das gefühl hatte das der Bibelkurs von den Leuten gemacht wurde um uns zu Zeigen ,das die Katoliken und Protestanten Eine Sekte ist und Kindesmörder da brach für mich und meinen Kollegen die welt zusammen, es wurde immer schwiriger den weiter zu machen,ich war sehr enteuscht. Wir brachen ab,ich persönlich empand das so als wenn mich jemand mein Gott geklaut hatte,wie wir das praktizieren das ist richtig alles andere kommt vom bösen…… ich wuste nicht mehr was richtig ist und was Falsch….. ich sehnte mich in einer Gemeinde zu gehen aber zu den Freikirchlichen konnte ich nicht und zu den Protestanten auch nicht,ich beschloss so weiter zu leben alleine,nur nach einige zeit bin ich rückfällig geworden, die Problemen mit meiner Frau nahmen wieder zu und letzten ging alles in die Brüche. Die Letzte zeit stand ich oft auf den Knien und Bittete Gott mir zu vergeben zu helfen den Schlamassel zu beseitigen. Ich fing an zum Gottesdienst zu gehen und Bibelstunde zu Besuchen….. Ich kann offen sagen es ist noch fiel was Gott mir beibringen muss, aber ich fing an Ihn zu danken für das alles dadurch verstand und verstehe ich immer mehr wie verloren ich ohne ihn binn und was ich für ein Egoist war …………… Ich Glaube jetzt habe ich genung geschrieben…..

Zur meiner Frage:heute zumbeispiel habe ich wieder ein Arbeitskollege gehört (Freikirchler) das es wird nur Grostaufe akzeptiert da drehte sich in mir wieder alles um ich kam nach hause und suchte im Internet nach beispielen was denken den die Anderen……….
Aber die Anderen sind die Anderen …….

Gottes Segen allen


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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Mo 02 Mai 2011, 22:14

Lieber Dennis,
da hast du eine wunderbare Geschichte über die Führung Gottes und deine Bekehrung aufgeschrieben. Danke!!!
Schade, dass die Bibelarbeit mit den Freikirchlern so geworden ist, dass sie dir am meisten vermitteln wollten, dass die großen Kirchen falsch sind. Ich glaube fest, dass überall Christen zu finden sind und mancher hat seine Zeit oder sogar seinen Einsatz auch in diesen Kirchen für eine Zeit, die Gott bestimmt.
Ich möchte dir kurz meine Geschichte aufschreiben. Ich wurde 2001 Christ und ging ungefähr noch 1 oder sogar 2 Jahre in die evangelische Landeskirche. Ich war auch so voller Euphorie, habe wenig geschlafen, viel Zeit mit Gott und der Bibel verbracht und war gespannt auf jeden neuen Tag, was ich da mit Gott erleben würde. In der Landeskirche fand ich aber kaum ein Echo - ich freute mich so über Gott und liebte so sehr Jesus, aber die Leute in der Landeskirche konnten mich irgendwie gar nicht verstehen. Die kannten auch wenig aus der Bibel, das hat mir alles so gefehlt. Eines Tages kam ein alter, gepflegter Mann in die Kirche und saß ausgerechnet in "meiner" Bankreihe und sagte: "Können Sie mir bitte helfen, ich bin in Not...ich habe zwar genug Rente, aber meine Frau ist weggelaufen und ich habe aus dem Kummer heraus alles Geld versoffen und habe nun nichts mehr." An diesem Sonntag hatte ich nur 5 Euro in der Tasche und habe nach dem Gottesdienst beim Kaffeetrinken laut in die Runde gefragt: " Hier ist jemand, der ist in Not und er ist zur Kirche gekommen und ich habe nur wenig Geld, könnten wir alle vielleicht etwas geben, 1 oder 2 Euro - damit dem Mann geholfen ist?!" Alle in der Kirche drehten sich weg, ich bekam keine Antwort, nur eine Frau ging eher verärgert zu dem alten Mann und stopfte ihm 2 Euro mit dem Wort: "Hier!" ins Hemd. Ich habe mich sooo geschämt, wie wir nun als C h r i s t e n da stehen und bin rausgelaufen und habe geheult. Da kamen auch schon die anderen aus der Kirche an und ich wurde ausgeschimpft, was mir einfiele, im Haus des Pfarrers(!) sammeln zu wollen?! Der alte Mann mischte sich dann ein und sagte den anderen, sie sollten "Die Frau in Ruhe lassen, die hätte ein gutes Werk an ihm getan!" - und dann war er auf einmal verschwunden. Für mich war das hinterher auch eine seltsame Begegnung und ich habe mich dann auf die Suche gemacht, wohin ich sonst gehen könnte zum Gottesdienst. Heute denke ich, diese Begegnung kam von Gott. Es war dann für mich an der Zeit mir Gemeinschaft mit anderen Christen zu suchen.
Bis zu diesem Tag dachte ich immer, Freikirchen wären Sekten und Baptisten wären Irrlehrer und Wiedertäufer. Meine Kindstaufe habe ich im Glauben als ausreichend angesehen. Dennoch führte mich mein Weg zu den Baptisten. Und immer noch fand ich meine Kindstaufe als ausreichend. Aber ich kannte auch alle Bibelstellen, wo es heißt: ERST Glaube, DANN BESIEGELUNG des Glaubens mit der Taufe. Ich habe die Taufe lange vor mir hergeschoben, aber dann im Jahr 2008 habe ich mir überlegt, dass ich lieber auf der SICHEREN SEITE sein will und habe mich untertauchen lassen. Ich wollte vor Gott damit meine Bestätigung, meinen Stempel geben, dass es mir ERNST damit ist, dass ich durch das Untertauchen sagen will, dass mein alter sündiger Mensch, der ohne Gott gelebt hat, quasi WIRKLICH gestorben ist und mit dem Auftauchen symbolisch ein neuer Mensch mit Christus geboren wurde.
Für mich persönlich war das der STEMPEL NOCHMALS unter meinen Glauben....ein ZEichen für die sichtbare und unsichtbare Welt, dass es mir ERNST ist. Das habe ich für MICH so beschlossen...und ich PERSÖNLICH würde auch damit zurecht kommen, wenn jemand sagt, dass er IM NACHHINEIN die Kindstaufe anerkennt. Das muss jeder für sich selber entscheiden.


Aber ich denke auch, wir dürfen Jesus als Vorbild nehmen, der auch als Erwachsener getauft wurde mit Eintritt in seinen Predigtdienst sozusagen.

Mt 3,13-15;
Zu der Zeit kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, dass er sich von ihm taufen ließe.
Aber Johannes wehrte ihm und sprach: Ich bedarf dessen, dass ich von dir getauft werde, und du kommst zu mir?
Jesus aber antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt geschehen! Denn so gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen. Da ließ er`s geschehen.


Für mich war es auch Gottes Wegführung, dass ich erst so spät getauft wurde, denn meine Tochter fand später als ich zum Glauben und so wurden wir beide 2008 getauft. Vielleicht hätten wir das sonst doch wieder vor und her geschoben, wenn sich einer alleine vor der Gemeinde hätte taufen lassen sollen..

Schön auch die Geschichte mit der Taufe durch deine Großmutter, wie herrlich!!!

Ich habe in Eile geschrieben, da ich jetzt ins Bett muss und hoffe, da ist ein guter Satz bei, der weiterhilft. Hab Geduld, Gott wird dir seinen Weg zeigen und wenn Gott es will, findet ER auch DEIN Taufwasser, dann wenn es für dich dran ist und du es von Herzen willst. Gott segne dich mit allem und erhalte dir deine Liebe und Freude am Herrn Jesus!

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Taufe

Beitrag  angedras am Di 03 Mai 2011, 10:53

Hoi Dennis, ja, das kann einem schon beschäftigen, diese Frage. Ich habe das selber vor vielen Jahren erlebt und durchlebt, und ich will Dir hier nun auch nichts Beweisen und auf Biebelstellen hinweisen.
Eltern taufen Ihre Kinder, vielleicht weil es Tradition ist, oder weil sie möchten, dass ihr Kind im christlichen Glauben erzogen wird. Viele Pastoren (CH) handeln die Taufe so, dass sie das Kind taufen...im Sinn von Gott darbringen, segnen, und dass Gott dem Kind die Wege seines Lebens bewahren wolle. Ich finde das schön, wenn junge Menschen das üuberhaubt in Erwägung ziehen, ihr Kind zu taufen. Wenn der Pastor aber sagt, dass das Kind nun im Buche des Lebens eingeschrieben ist, dann entspricht das nicht der Wahrheit! Das Kind wird durch die Taufe in den Kreis der Kirchen-Gemeinde-Glieder aufgenommen die bestätigen, in dem sie der Taufe beiwohnen, dass sie Ihren Teil dazu beisteuern wollen, zur christlichen Erziehung. Darum müssen die Paten diese Frage nach der christlichen Erziehung auch explizit bejahen

Auch wenn Menschen nur einer Tradition folgen sollten....Gott nimmt diese sog. Kindstaufe ernst!! Ich rede da jezt von mir. Diese Frage hat auch mich immer begleitet. Viele Jahre nach meiner Bekehrung zu Jesus, ist diese Frage wieder aufgetaucht, und ich habe gespürt, jezt! jetzt ist es Zeit dazu. Zusammen mit ein paar Geschwister habe ich diesen Schritt getan. Es ist ein einmaliger Schritt, für mich das selbe, wie bei einer Heirat, den Ehering am Finger. Ein sichtbares Zeichen vor der sichtbaren und v.a. vor der unsichtbaren Welt. Es hat nichts damit zu tun...dass es Dir dann nach der Taufe besonders gut gehen würde....
dass Dein Leben leichter werden könnte, nein. Aber, bei mir, hat es eine tiefe Gewissheit gegeben im Glauben, ich habe wie der Besizanspruch, vor allem in der unsichtbaren Welt klargestellt! Für mich ist auch ganz wichtig, dass diese Erwachsenentaufe ein einmaliges Erlebnis ist und bleibt, an das ich mich erinnere!
Ich weiss, es ist unüblich, sich erst nach Jahren dazu zu entschliessen. Als mich meine Grosseltern taufen liessen, haben sie das in Ihrem Glauben getan. Sie glaubten, ein Kind gehe ohne Taufe verloren...doch sonst war Ihr Leben wirklich so, dass sich glauben, reden und handeln, nicht wiedersprache! Im Blick auf ihren tiefen Glauben.
Mitgeben oder sagen möchte ich Dir damit folgendes:
lass Dich nicht zu etwas drängen, was Du nicht möchtest, denn die Taufe ist nicht Heilsnotendig! Das heisst, durch die Taufe wirst Du nicht gerettet.
Du kannst sicher sein, sollte das bei Dir ein Thema werden, die Taufe....für Dich ganz persöhnlich...ja dann wird Gott Mittel und Wege haben, dass Du erkennen wirst, was für Dich wichtig ist, und was Gott für Dich will.


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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Gast am Di 03 Mai 2011, 15:24

Hallo Heidi und angedras,

Danke euch das ihr euch mühe gemacht habt mir zu Antworten........Heidi ich kann dich Gut verstehen,Ich persönlich sehe die Freikirchler nicht als Sekte o.ä. files finde ich das es da besser Lauft wie bei den Landeskirchen,damals verspürte ich den großen wunsch da was zu verändern,ich wollte damals mehr von Gott zu erfahren und im ihn wachsen,nur hatte immer das gefühl es geht Ihnen um anderes.... aber was mir Gott bis jetzt offenbart hatte ist das das da manche fiel zu hochmütig umgehen mit der Schrift und damals hatte mir der Heilige Geist das gezeigt , ich bekamm auf einmal das Gefühl ob Gott zu mir gesprochen hatte, bleib ruhig es werden sich fiele wundern wer alles bei mir sein wird. Ich verstehe auch immer besser was der Teufel wirklich macht, seine Waffen sind doch nur Gedanken und doch richten sie ein Enormen schaden uns an….

Ich möchte Gott gehorchen und so dienen das es aus reinem Herzen ist und nicht weil mir jemand den Eindruck aufzwingen will. Ich glaube er wird mir auch zu der richtiger Zeit das zeigen und so das ich es verstehe…..

Und ich habe kein Problem zu den Freikirchlichen gemeinden zu gehen, aber zur Zeit fühle ich mich gut bei unseren Brüderversahmlungen und in der Bibelstunde.
Gottes Wege sind nicht unsere Wege, aber sie sind immer die bessere für uns. Es kann sich auch da vieles verändern

1.Korinther 10,12
Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, dass er nicht falle.

*********

Denn wo viel Weisheit ist, da ist viel Grämen, und wer viel lernt, der muss viel leiden.



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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Sa 24 Sep 2011, 22:52

Ich fand heute noch einen Vers:
Aus ApG 2,28:
Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen


Das geht bei der Kindstaufe nicht. Beim Lesen des Verses fällt mir noch auf, dass es hier heißt: J e d e r.

Ich weiß nicht, ob ich es im anderen verlinkten Thread geschrieben hatte, aber meine Oma, die über 90 Jahre alt wurde und wirklich den Heiland liebte, hat bis zu ihrem Tod irgendwie nichts von der Großtaufe gehört bzw. sich taufen gelassen. Als ich Christ wurde, habe ich sie danach auch nicht gefragt, weil ich wie nicht in Konflikte bringen wollte und auch nicht wusste, wie man ihre Taufe noch bewerkstelligen hätte können.

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Günter am So 25 Sep 2011, 01:38

Heidi schrieb:
Ich fand heute noch einen Vers:
Aus ApG 2,28:
Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen


Das geht bei der Kindstaufe nicht. Beim Lesen des Verses fällt mir noch auf, dass es hier heißt:
J e d e r.
Hallo Heidi,

also j e d e r soll sich taufen lassen. Die bisher ungetauften Erwachsenen und die Kinder. Wenn wir die Kinder nicht taufen lassen, sondern nur die Erwachsenen, ist nicht jeder getauft.

Im Sinne der Ausgangsfrage: Ich halte sowohl die Kindertaufe, als auch die Erwachsenentaufe für OK, hauptsache getauft und damit Mitglied der Gemeinde.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Günter am So 25 Sep 2011, 10:06

Die Kindertaufe kommt in der Bibel so nicht vor.

Hier ist meine persönliche Beurteilung:

1. Dient das, worum es geht, dem Herrn?
Bringt es ihm Ehre?
»Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre Gottes!« (1.Kor. 10,31; siehe auch Röm. 14,6-Cool.
--> ja

2. Kann ich es in seinem Namen tun (in seiner Vollmacht, ihn einbeziehen)?
Kann ich ihm dafür danken?

»Und alles, was ihr tut, im Wort oder im Werk, alles tut im Namen des Herrn Jesus, und sagt Gott, dem Vater, Dank durch ihn!« (Kol. 3,17).
--> ja

3. Könnte Jesus mit mir gehen?
Würde Jesus es tun?

»Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht?« (Ps. 139,7).
»Christus ... lebt in mir« (Gal. 2,20). »Denn hierzu seid ihr berufen worden; denn auch Christus hat für euch gelitten und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußspuren nachfolgt« (1.Petr. 2,21; siehe auch Mt. 28,19-20; Joh. 14,16-17.23).
--> ?

4. Gehört es »in den Tempel des Heiligen Geistes«?
»Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes in euch ist, den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört? Denn ihr seid um einen Preis erkauft worden. Verherrlicht nun Gott mit eurem Leib!« (l.Kor. 6,19-20; siehe auch Eph. 4,30).
--> ja

5. Tue ich es aus Glauben?
Habe ich Zweifel?
»Wer aber zweifelt, wenn er isst, der ist verurteilt, weil <er es> nicht aus Glauben <tut>. Alles aber, was nicht aus Glauben ist, ist Sünde« (Rom 14,23). »Geliebte, wenn das Herz <uns> nicht verurteilt, haben wir Freimütigkeit zu Gott« (1.Jo. 3,21).
--> ja

6. Ist es von echtem Nutzen?
Dient es zur Erbauung (nicht einfach, »ist es harmlos«)?

»So lasst uns nun dem nachstreben, was dem Frieden, und dem, was der gegenseitigen Erbauung <dient>« (Rom 14,19). »Was ist nun, Brüder? ... alles geschehe zur Erbauung« (1.Kor. 14,26; siehe auch Röm. 15,2; 1.Kor. 10,8; Eph. 4,12-16).
--> ja

7. Entspringt es oder führt es hin zu der Liebe zur Welt und ihrem Wertesystem?
»Liebt nicht die Welt noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm« (1.Jo. 2,15; siehe auch Mk.9,47; 11,14-15).
--> ja

8. Bedeutet es, dass ich mich mit einem Nichtgläubigen verbinde?
»Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis?« (2.Kor. 6,14).
--> nein


9. Entspringt es einer Gebundenheit oder hat es die Macht, dahin zu führen?
»Alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich; alles ist erlaubt, aber nicht alles erbaut« (1.Kor. 10,23).
--> nein

10. Ist der Beweggrund Stolz oder Liebe?
»Was aber das Götzenopferfleisch betrifft, so wissen wir, dass wir alle Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf, die Liebe aber erbaut. Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, so hat er noch nicht erkannt, wie man erkennen soll« (1.Kor. 8,1-2; siehe auch Röm. 12,1-2).
--> nein

11. Ist es eine gottesfürchtige Gesinnung, die den Rahmen für meine Entscheidung in dieser Sache vorgibt?
»Übrigens, Brüder, alles, was wahr, alles, was ehrbar, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was liebenswert, alles, was wohllautend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob >gibt<, das erwägt!« (Phil 4,8; siehe auch Röm. 12,1-2).
--> ja

12. Was sagt meine Gemeinde dazu?
»Denn wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt« (Röm. 14,18). »Denn es hat dem Heiligen Geist und uns gut geschienen, keine größere Last auf euch zu legen als diese notwendigen Stücke« (Apg. 15,28; siehe auch Röm. 14,16).
--> OK

13. Würde ich so etwas tun, wenn die Wiederkunft Jesu unmittelbar bevorstünde?
»Und nun, Kinder, bleibt in ihm, damit wir, wenn er geoffenbart werden wird, Freimütigkeit haben und nicht vor ihm beschämt werden bei seiner Ankunft! ... Geliebte, jetzt sind wir Kinder Gottes, und es ist noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen, dass wir, wenn es offenbar werden wird, ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Und jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, reinigt sich selbst, wie er rein ist« (1.Jo. 2,28; 3,2-3; siehe auch Mt. 24,44-51; Lk. 23,34-35; 1.Thes. 5,2-4).
--> ja

14. Kann ich vor Gott und vor den Menschen ein gutes Gewissen für meine Beweggründe oder mein Tun haben?
ApG. 24,16: Darin übe ich mich, allezeit ein unverletztes Gewissen zu haben vor Gott und den Menschen.
--> ja

Es bleibt noch anzumerken, dass die Kindertaufe natürlich nicht die einzig mögliche ist, sondern nur eine Variante, die ich persönlich für in Ordnung halte.



Viele Grüße und Gottes Segen,

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am So 25 Sep 2011, 20:56

Günter schrieb:
Heidi schrieb:
Ich fand heute noch einen Vers:
Aus ApG 2,28:
Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen


Das geht bei der Kindstaufe nicht. Beim Lesen des Verses fällt mir noch auf, dass es hier heißt:
J e d e r.
Hallo Heidi,

also j e d e r soll sich taufen lassen. Die bisher ungetauften Erwachsenen und die Kinder. Wenn wir die Kinder nicht taufen lassen, sondern nur die Erwachsenen, ist nicht jeder getauft.

Im Sinne der Ausgangsfrage: Ich halte sowohl die Kindertaufe, als auch die Erwachsenentaufe für OK, hauptsache getauft und damit Mitglied der Gemeinde.

Lieber Günter,
da haben wir uns missverstanden. Ich meinte damit, dass ApG 2,38 bei der Kindstaufe nicht möglich ist, da ein Säugling ja noch keine Entscheidung treffen kann über Buße.
Die Taufe hat für mich persönlich keine Bedeutung in Bezug auf eine GEMEINDEZUGEHÖRIGKEIT, sondern hat für mich etwas ganz persönlich Jesus Christus zu tun.
Aber dennoch...ich bin zwar schon lange kein Mitglied der Landeskirche mehr, aber wenn, dann würde ich auch mein Kind lieber doch auch als Säugling taufen lassen. Wenn das meine Gemeinde hören würde, die würden sicher die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Smile

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Gast am So 25 Sep 2011, 21:55

Also da ich im ganzen neuen Testament keine einzige Kindes-taufe gefunden habe ist für mich eine Kindes-taufe nicht biblisch da Jesus und die Jünger nur Erwachsene Personen getauft haben. Ich denke, und das ist nur meine Meinung das eine Taufe nur dann Sinn macht wenn die Person es aus freiem Willen tut, was man bei einem Kind nicht behaupten kann.

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Harald am Mo 03 Okt 2011, 19:05

Hallo,
aus der EKD über die Taufe:
Denn ganz gleich, wie alt der Täufling ist: In der Taufe wird das Geschenk der die Zugehörigkeit zu Jesus Christus und die Zuwendung Gottes zu dem Täufling deutlich. Und darum ist die Taufe religionsmündiger Menschen und die Taufe von Säuglingen und Kindern nicht als Gegensatz zu begreifen. Beides ist möglich und wird in der evangelischen Kirche praktiziert.
http://www.ekd.de/einsteiger/erwachsenentaufe.html
Die Taufe ist mit dem Empfang des Heiligen Geistes verbunden
(1 Korinther 12,13 bzw. Apostelgeschichte 2,38f.).
...
Nach Römer 6,3f. sind die, die getauft werden (»in Christus eingetaucht sind«), auf seinen Tod getauft, wurden durch die Taufe mit Christus begraben und sollen nun in einem neuen Leben wandeln. Die Taufe ist also das Begräbnis für den mit Christus gekreuzigten und gestorbenen Leib des Glaubenden, der der Sünde unterworfen ist. Durch das Erleiden des Begrabenwerdens kommt der Mensch aber zur Freiheit des neuen Lebens mit Gott.
...
Die Taufe ist – kurz gesagt – eine Gnadengabe, die von der Macht der Sünde befreit, an Christi Kreuz und Auferstehung teilhaben lässt, mit dem Heiligen Geist begabt und in die Gemeinschaft der Glaubenden aufnimmt; dies ist nun ausführlich zu entfalten (4.1– 4.5) und in den Horizont des ökumenischen Gesprächs zu stellen (4.6). Der Mensch wird zwar durch die Taufe von der Macht der Sünde befreit und von Gott gerecht gesprochen ...
http://www.ekd.de/download/TaufeEKD.pdf

so weit ein paar Auszüge aus dem Buch der EKD über das Taufverständnis "Die Taufe: Eine Orientierungshilfe zu Verständnis und Praxis der Taufe in der evangelischen Kirche"
Im Auftrag des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland herausgegeben vom Kirchenamt der EKD

Mir stellen sich die Nackenhaare, wenn ich das lese. Vor allem wenn man es sich vergegenwärtigt, dass das alles auch für Kleinkinder dann so sein soll.
Wenn das alles so stimmt, müssen wir uns keine Sorgen/Gedanken über all die Menschen machen, die als Kind mal getauft wurden, denn sie sind ja schon errettet, in der Gemeinschaft der Glaubenden, von der Macht der Sünde befreit, mit Christus gestorben und wieder zu einem neuen Leben auferstanden; und sie besitzen dadurch auch den Heiligen Geist, weil sie diesen durch die Taufe empfangen haben.

Ich gebe zu, ich habe nicht alles gelesen, da ich die Taufe anders verstehe, ich hoffe aus biblischem Zusammenhang heraus. Für mich ist die Taufe u.a. ein Bekenntnis zu Jesus, gleich einem "Heiratsversprechen", welches ich vor der Gemeinde, der sichtbaren und der unsichtbaren Welt abgebe, dass Jesus mein Herr und mein Gott ist, dass ich IHM gehöre, dass ein Herrschaftswechsel stattgefunden hat, weil ich IHM glaube, dass ER für meine Schuld am Kreuz gestorben ist, dass ER meine Strafe für mich getragen hat, dass mich keine Strafe mehr trifft, weil ER sie gesühnt hat, weil ich mit IHM gestorben bin und nun nicht mehr ich lebe, sondern ER in mir.
Es bedarf auch kenerlei weiterer Voraussetzung als Glauben an Jesus:
Apg. 8:36b-38: Was hindert mich, getauft zu werden? Da sprach Philippus: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist! Und er hieß den Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn.
Wilfried Plock schreibt (es ist sehr interessant, alles zu lesen):
Es ist sicher schlimm, wenn man von all diesen Dingen nichts wußte. Es ist sicher schlimm, wenn man in einer falschen Tradition gefangen war. Aber wenn man alles von der Bibel her weiß, und dem Herrn dennoch nicht gehorchen will - das ist wohl am schlimmsten. Viele Gläubige sagen im Blick auf die Taufe ganz lapidar: „Sie ist nicht heilsnotwendig!“ Diese Begründung bedeutet in der Konsequenz, dass sie für den Herrn nur das tun wollen, was heilsnotwendig ist, was sie selig macht. ... Und wenn wir wirklich meinen, es sei nur eine Kleinigkeit, dann sollten wir gerade im Kleinen treu sein. Denn wer im vermeintlich Kleinen nicht treu ist, wie will derjenige im Großen treu sein? ... Schließlich sagen viele Gläubige im Blick auf die Taufe: „Ich weiß schon, dass das in der Bibel steht, aber Gott muß es mir persönlich zeigen!“ – „Entschuldigung“, möchte ich zurück fragen, „wie soll Ihnen Gott das zeigen? Ist es Ihnen nicht genug, dass die Aufforderung zur Taufe und die Beispiele der Taufe Dutzende Male im Neuen Testament stehen? Muß Ihnen der Herr für seine anderen Gebote auch jeweils eine Extraoffenbarung geben? Kann es sein, dass Sie in diesem Stück einfach nicht gehorchen wollen?“
http://www.kfg.org/download/artikel/plock-taufe.pdf
Es ist nicht meine/unsere Sache über die zu urteilen, die sich vielleicht nicht taufen ließen, als sie Jesus als ihren Herrn und Heiland erkennen durften, es ist auch nicht meine/unsere Entscheidung, ob ggf. die Kindstaufe nicht auch ausreichend sein könnte, wenn jemand später "zum Glauben findet". Aber frage dich wirklich, wie es W. Plock ausdrückt oder in der Apg. 8,36ff oder Apg.16,30ff steht: Was hindert mich, getauft zu werden? Der Unglaube? Das Vertrauen auf ein vermeintliches Sakrament? Das Hängen an einer menschlichen Tradition? Oder der Ungehorsam im Herzen?
Grüße Harald


Zuletzt von Harald am Mo 03 Okt 2011, 19:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Harald am Mo 03 Okt 2011, 19:24

Ein kurzer kleiner Nachsatz bzgl. der Kindstaufe - @Heidi:

Menschlich gesehen bin ich auf deiner Seite. Ich, dazu war mir mein Glaube während dieser Zeit noch sehr unwichtig, überzeugte (oder überredete) meine damalige Ehefrau, dass wir unsere Kinder nicht taufen lassen, sie das später dann selbst entscheiden sollten, wenn sie das eben überreißen.
Es kam dann die Trennung und die Kinder in die Schule. Dort war es dann irgendwann Thema: Kommunion - und vermutlich sehr viel reizvoller, die damit verbundenen Geschenke. Also wollten meine Kinder daran teilhaben und mussten getauft werden.

Und genau darin sehe ich dann auch die Schwierigkeit, und das wenn man in einer eher kleinen Freikirche zuhause ist: Wie erkläre ich es meinen Kindern, dass es nicht richtig ist, sich als Kinder taufen zu lassen, wenn es die ganzen Klassenkameraden machen? Klar muss der Mann bzw. beide Ehepartner dann zu seinem/ihrem Glauben stehen (und ggf. eben einen gewissen Ausgleich schaffen für entgangene finanzielle Einnahmen der Kinder), nur bei mir war es damals eben nicht so, dass mir mein Glaube wichtig war, und zudem lebte ich getrennt bzw. schon geschieden.

Es ist relativ einfach zu sagen, man darf das nicht machen, sein Kind taufen lassen. Nur sollte dann möglichst auch die ganze Gemeinde dabei helfen und für das Kind und die Familie beten. Richtiger fände ich, würde man sein Kind/Baby eben nur segnen lassen. Aber dann fällt eben auch die Konfirmation weg. In meiner ehemaligen Gemeinde war es so, dass ein Bruder um Verständnis bat, dass er seinen Sohn konfirmieren läßt, da alle Freunde des Sohnes eben konfirmiert wurden, und in unserer Gemeinde nur noch ein Junge in seinem Alter war, es keinen biblischen Unterricht o.ä. gab.

Harald

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Günter am Mo 03 Okt 2011, 20:46

Apg 16,15:
Als sie aber getauft worden war und ihr Haus


1Kor 1,16:
Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft


Ich nehme die Bibel nicht so wörtlich, dass ich annehme, da wurden tatsächlich Häuser getauft. Das waren schon eher alle Menschen, die darin wohnten. Von einem Mindestalter lese ich in diesen Versen nichts.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Kindertaufe

Beitrag  Eigner am Do 27 Dez 2012, 20:04

Kann mir jemand sagen, wieso man Säuglinge taufen (=untertauchen) soll? Die rk Kirche sagt ja, dass damit die Erbsünde entfernt wird. Aus der Bibel kann ich derartiges nicht herauslesen. Wenn es nur darum geht, dass die Kinder zu einer Gemeinschaft gehören, kann man sie der Gemeindeversammlung vorstellen, um den Segen Gottes bitten, etc. - aber taufen?

Das muss die bewusste Entscheidung des Täuflings sein und das ist bei einem Säugling wohl nicht möglich (Tut Buße, lehrt sie halten alles, was ich euch geboten habe, ....)

Wieso war der Schächer am Kreuz drei Tage Christ? Soviel ich weiß, sind alle drei am Freitag gestorben - Jesus am Nachmittag, den beiden anderen wurden die Beine gebrochen, damit es schneller geht und sie nicht den Sabbat über am Kreuz hängen.

Ich hätte auch gern etwas zur Feindesliebe geschrieben, komme da aber als Gast nicht rein.

Liebe Grüße

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Fr 28 Dez 2012, 00:05

Eigner schrieb: Kann mir jemand sagen, wieso man Säuglinge taufen (=untertauchen) soll? Die rk Kirche sagt ja, dass damit die Erbsünde entfernt wird. Aus der Bibel kann ich derartiges nicht herauslesen. Wenn es nur darum geht, dass die Kinder zu einer Gemeinschaft gehören, kann man sie der Gemeindeversammlung vorstellen, um den Segen Gottes bitten, etc. - aber taufen?

Lieber Eigner,

durch die Taufe wird keine (Erb-)Sünde entfernt. In Joh. 3,5 steht zwar, dass man nur aus Wasser und Geist neu geboren werden muss, um in das Reich Gottes zu kommen, aber das Wasser ist weder die Taufe, noch äußerliche Waschungen, wie sie die Pharisäer praktizierten, sondern wohl eher eine Reinigung wie z.B. in Hes. 36,25 beschrieben: und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen

Aber dennoch gehört die Taufe zum Zeugnis des Glaubens. Meine Freundin sagte damals zu mir: Wenn Jesus sich schon taufen ließ, um wie viel mehr haben w i r das nötig!

Trotzdem würde ich heute - als rein meine persönliche(!) Entscheidung ein Kind doch lieber gern als Säugling taufen lassen - einfach um es Jesus zu übergeben. Später würde ich jedoch hoffen, dass eine eigene Entscheidung für Gott getroffen wird, der dann eine Glaubenstaufe folgt, womit der Getaufte selber zum Ausdruck bringt: Ich bin meinem alten Leben mit Jesus gestorben (untertauchen) und erstehe in einem neuen Leben mit Christus auf (wieder auftauchen).


Eigner schrieb: Wieso war der Schächer am Kreuz drei Tage Christ?
Shocked Wo steht das denn?


Liebe Grüße
Heidi

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Günter am Fr 28 Dez 2012, 01:20


Die Erwachsenentaufe wird in der Bibel explizit beschrieben. Damit kann man also nichts falsch machen.

Mt. 3,5-6
Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und ganz Judäa und alle Länder am Jordan
und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.


Das hört sich nach sehr vielen an, die Johannes der Täufer da getauft hat. Warum sollten da keine Kinder und keine Säuglinge dabei gewesen sein?

Wenn schon nicht da steht, dass Kinder und Säuglinge getauft wurden, dann steht da aber auch nicht explizit, dass Kinder und Säuglinge nicht getauft wurden.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Fr 28 Dez 2012, 09:07

Günter schrieb:


Mt. 3,5-6
Da ging zu ihm hinaus die Stadt Jerusalem und ganz Judäa und alle Länder am Jordan
und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden.


Das hört sich nach sehr vielen an, die Johannes der Täufer da getauft hat. Warum sollten da keine Kinder und keine Säuglinge dabei gewesen sein?

Da gingen zu ihm hinaus die Kinder und Säuglinge der Stadt Jerusalem...und ließen sich taufen von ihm und bekannten ihre Sünden. Question

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Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  otrebor am Fr 28 Dez 2012, 09:28

Gottes Segen und Kraft und die Führung des Heiligen Geistes wünsch ich Euch!
Taufen im Sinne der Bibel, heißt untertauchen!
Nicht drei Tropfen auf den Kopf - ich denke darüber sollte man mal kurz nachdenken!
Untertauchen - begraben sein mit Christus und heraus kommen - auferstehen zu der neuen Schöpfung!
Ich hatte eine Nottaufe als Kind (ich sollte eigentlich nicht leben) und dieser Segen hat mich weiter leben lassen:
Halleluja ich bin den Leuten dankbar. Doch als ich Gottes Liebe ergriffen habe (187Jahre) drängte es mich förmlich mich taufern zu lassen und ich war und bin begeistert von dem, dass Gott sich zu seinen Kindern stellt,
die sich voller Bewußtsein zu ihm stellen.
Als Kirchenältester in der Landeskirche habe ich oft Bauchschmerzen mit jungen Leuten die "getauft" sind und in der Konfirmation zum Abendmahl gehen. Wenn ich sehe das die Motivation der Konfirmation dann nur das "Geld der Oma" ist und nicht ein festmachen der Taufe, dann haben nicht nur dei Konfirmanden sondern auch die Ältesten der Gemeinde ein Problem.
Ich habe meine Kinder Einsegnen lassen - Taufe soll eine perönliche Entscheidung sein!
Im Gebet bin ich nun um so mehr gefordert - da beide noch nicht zu Gott kommen möchten!
Aber mein Vater im Himmel kommt nicht zu spät - halleluja Very Happy

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Kindertaufe

Beitrag  Eigner am Fr 28 Dez 2012, 11:27

Liebe Heidi!

Ich hab mich wohl missverständlich ausgedrückt. Ich wollte damit fragen,

welchen Sinn denn die Taufe von Säuglingen haben soll.

Der Taufe vorausgehen muss doch die Erkenntnis, dass ich ein Sünder bin, getrennt von Gott und verloren, wenn ich so weiter mache. Weiters die Buße (= griech. metanoia: Sinnesänderung, Umkehr), und die bewusste Übergabe meines Lebens an Jesus.

Die Taufe ist dann das äußerliche Zeichen vor der Welt, dass ich von nun an zu Jesus gehören will.

Man sollte auch nicht vergessen, welchen Status Kinder in der damaligen Gesellschaft hatten. Sie standen noch unter den Haustieren und Frauen. Da stellte sich die Frage der Taufe überhaupt nicht.

Den Satz mit "drei Tage Christ" hatte ich von einem Beitrag von Günther vom 2. Mai 2011 gelesen: "Drei Tage lang Christ und direkt ins Paradies, und das auch noch ganz ohne Taufe!"

Liebe Grüße

Eigner

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Fr 28 Dez 2012, 14:38

Lieber Eigner, lieber Otrebor,

dann sind wir uns ja einig mit der Taufe. Bis auf wohl meinen Irrtum - vom Gefühl her lieber erstmal doch ein Baby taufen zu lassen.
Denke, aber auch hier sieht Gott das Herz an, wie es gemeint ist.

Otrebor, du hast das System ja erkannt und mich wundert es, dass du trotzdem noch in der Landeskirche bist - aber jeder hat seinen Platz von Gott zum Wirken und so bringst du da sicher Licht hinein.
Ich bin auch "auf Omas Geld" konfirmiert und habe den Konfiunterreicht nur als Last empfunden, wo man 2? Jahre hin musste und habe auch das Abendmahl ohne jede Erkenntnis dann und wann genommen, wenn man zur Kirche gehen musste. Ich glaube, es hat mir keine Probleme bereitet und Gott auch nicht. Vielleicht haben mich auch die Gebete meiner gläubigen Oma getragen.

Das Gebet für deine Kinder wird Gott sicherlich gern erhören. Er weiß schon einen Weg, wie und wann er ins Leben deiner Kinder tritt, dass sie ihn selbst erkennen und begreifen. Bis dahin finde ich es außer Gebeten auch wichtig, dass Gottes Wort von den Eltern ruhig gesät wird...auch ins Leben hinein mit Sanftheit.

heidi

Günter war 2011 noch nicht so belesen Shocked - und keiner hats gemerkt Very Happy Very Happy Very Happy





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Kindertaufe

Beitrag  Günter am Sa 29 Dez 2012, 00:07

Eigner schrieb:
Ich wollte damit fragen, welchen Sinn denn die Taufe von Säuglingen haben soll.
Der Taufe vorausgehen muss doch die Erkenntnis, dass ich ein Sünder bin,
Ich sehe das wie mit dem halbvollen oder dem halbleeren Glas.

Da wir Menschen träge sind, beharren wir gerne in unserem derzeitigen Zustand. Als Säugling getauft und irgend wie Mitglied der Gemeinschaft oder ungetauft und auch keine Lust, mich damit auseinanderzusetzen. Im Ergebnis ist es das selbe: das Glas ist halb voll – zu wenig eben.

Ich gehe davon aus, dass die Menschen, die in eine Kirchengemeinschaft hineingeboren, als Säugling getauft und dann irgend wann auch konfirmiert (oder sonst was) werden, kommen immer mal wieder mit dem Glauben in Berührung, auch wenn es bei der Konfirmation eher um (Geld-) Geschenke geht. Bei mir war das so. Eine Glaubenstaufe im Erwachsenenalter wäre eine zusätzliche Hürde gewesen, die ich auch noch hätte nehmen müssen. Die Erkenntnis, dass ich ein Sünder bin, habe ich nachgereicht.

Das ist meine persönliche Meinung, die ich nicht biblich begründe und die man auch nicht teilen muss.

Wenn ganze Religionsgemeinschaften mit ihren Koryphäen sich über die Auslegung biblischer Inhalte nicht einigen können, dann können wir das hier im Forum auch nicht leisten.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  otrebor am Sa 29 Dez 2012, 14:28

Gesegnet ist der Tag den Ihr aufgehen seht...!
Denn wenn die Nacht am tiefsten ist, dann ist der Tag schon auf dem Weg...!(Musikzeile von KAT)

Liebe Heidi, hör mal hin, nimm dir einfach Zeit mit Jesus,,
schau auf Ihn mit deinen Fragen und du wirst Antworten bekommen.
Hier findest du viele Meinungen und Aussagen die alle ein wenig Warheit besitzen.
Doch weder ich, noch andere hier verkörpern die absolute Warheit für die Fragen
die wir haben. Die Bibel als Wort Gottes ist der Maßstab, und das (Rehma)-reden Gottes ist das was es
lebendig macht. Mich hat Gott jetzt zwei Tage aus dem Verkehr gezogen ( lag flach) und ich hatte so viel Zeit mit Jesus und dem Vater und dem Heiligen Geist, wie lange nicht mehr! Es war eine gesegnete zeit und habe durch das Reden mit Gott und Predigten hören einige Antworten bekommen die mein Leben und meine Zukunft betreffen.
NIMM DIR ZEIT und GOTT WIRD ANTWORTEN
Jesus ist treu und er liebt dich und dein Kind study


Zuletzt von Harald am So 30 Dez 2012, 03:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Bitte diskutiere über "deine" Sonderlehre in einem dafür geeigneten Forum - ich werde es hier künftig unterbinden und zensieren. Dazu kannst du im Portal oder den Forenregeln ausführlicher lesen. Danke für dein Verständnis.)

otrebor
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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Harald am So 30 Dez 2012, 03:47

Hallo,
was die Tauffrage anbelangt, da hat sich mein Standpunkt seit Okt. 2011 nicht verändert, kann man also hier weiter oben nachlesen.
http://jesus.aktiv-forum.com/t689-was-ist-den-richtig-gross-oder-kleintaufe-oder-beides#5506
Richtig ist die Kindertaufe nach meinem Bibelverständnis nicht - allerdings sehe ich es als große Herausforderung an, wenn man eben in einer kleinen Gemeinde ist und das Kind dann in der Schule von allen Seiten mitbekommt, dass die Kommunion oder Konfirmation feiern und dazu eben ständig hören, was sie da für Geschenke bekommen - bzw. dann von denen mitbekommen, die ein Jahr vorher dieses Fest feierten oder von Cousins und Cousinen. Hoffen würde ich, dass man sich als Eltern dann doch zusammenrauft und daran festhält, auch im Vertrauen auf Gott, dass die Kinder dann nicht noch getauft werden, nur damit sie an der Konfirmation teilnehmen können, falls man sein Kind nicht schon als Baby hat taufen lassen.
Grüße Harald

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Mo 31 Dez 2012, 15:12

Ciao otrebor...nochmal.

Ich hatte schon geschrieben, aber der Eintrag ist...weg.

Daher nochmals ein danke für den guten Zuspruch, den ich gerade an diesem Tag brauchen konnte. Und off toppic zum Thema Taufe:

Ich möchte dir gern sagen, dass tags drauf die Predigt in meiner Gemeinde für mich einen Inhalt bekam, weil mir das Wort "Vertrauen" "laut wurde" und auch zu anderen Fragen gabs eine Antwort aus dem Gehörten. So habe ich die Predigt zum ersten Mal richtig mit Gewinn gehört. Very Happy

Von dem Klang des Edit in meinen Ohren, das vom Forenleiter unter deinem Beitrag eingetragen wurde, möchte ich mich distanzieren.
...jaaaaa, das sag ich aber doch! @an Admin

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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Heidi am Sa 05 Jan 2013, 22:21

Günter schrieb:
Wenn schon nicht da steht, dass Kinder und Säuglinge getauft wurden, dann steht da aber auch nicht explizit, dass Kinder und Säuglinge nicht getauft wurden.



ApG 8,12
Als sie aber den Predigten des Philippus von dem Reich Gottes und von dem Namen Jesu Christi glaubten, ließen sich taufen Männer und Frauen.



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RE: Was ist richtig Groß oder Kleinkindtaufe oder beides?

Beitrag  Gast am So 06 Jan 2013, 10:02

Die Taufe ist ein sichtbares Zeichen seiner Entscheidung für Gottes Erlösung durch Jesus Christus seinen Sohn, unsern Herrn und persönlichen Eretter.

Die Frage nach der Taufe muss aber, wie bei allen Dingen des Lebens, lauten:
Warum tun wir dies?

Die Antwort sollte nicht lauten: "Ich lasse mein Kind taufen, um ihn christlich zu erziehen."
Wenn dies Antwort so lautet, dann hat die Taufe keinen Sinn, dann ist sie nur ein leeres Symbol.

Die Antwort sollte lauten: "Wenn ein Kind sich bewusst für Jesus entschieden hat und dies ist durchaus möglich, ich habe es selbst schon während eines Gottesdienstes erlebt, dass ein 3jähriges Mädchen seine Entscheidung traf, dann ist es in Ordnung. Ansonsten nicht."

Gott hat uns Menschen den freinen Willen gegeben, etwas zu tun oder zu unterlassen. Alles hängt von uns ab. Anstelle einer Taufe von Kleinkindern kann ein Kleinkind gesegnet werden.


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Re: Was ist den richtig Groß oder Kleintaufe oder beides???

Beitrag  Günter am So 06 Jan 2013, 21:01

Apg 16,15:
Als sie aber getauft worden war und ihr Haus


1Kor 1,16:
Ich habe aber auch das Haus des Stephanas getauft


Hallo Heidi,

für mich gibt es da nur zwei mögliche Lesarten:

1.) Paulus hat die Erwachsenen und die Kinder getauft.
2.) Paulus hat die Erwachsenen und das Gebäude getauft.

Ich entscheide mich für die erste Variante.

Die Bibel erzählt hier von den ersten „christlichen“ Taufen überhaupt. Natürlich ist da erst mal die Rede davon, dass die Erwachenen Jesus nachfolgen, ihre Sünden bekennen und getauft werden. Bei der Erwachsenentaufe erwartet man ganz selbstverständlich auch das bewusste „ja“ zu Jesus. Das, was du hier zitierst, sind Einzelbegebenheiten bei den ersten Taufen überhaupt.

Aber die Geschichte geht ja noch weiter mit Jesu Missionsbefehl (Mt. 28,16), der nach meiner Ansicht richtungsweisend ist:

Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte.
Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten.
Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.


Taufet sie (aus dem Kontext: die Völker - bestehend aus Vätern, Müttern und Kindern) auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. - Das ist das was wir tun sollen und das ist für mich kein Widerspruch zur Kindstaufe.

Damit möchte ich mich aus der Diskussion zurückziehen, wenn es keine ganz neue, zwingende Erkenntnisse mehr gibt.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Nachsatz:

1Kor 1,16:
Ich habe aber auch Stephanas und sein Haus getauft; sonst weiß ich nicht, ob ich noch jemanden getauft habe.


Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung) zu 1Kor 1,13-17:

Ist der Christus zerteilt? Paulus geht nicht auf die unterschiedlichen Auffassungen der Gruppen ein, sondern kämpft gegen die Spaltungstendenzen überhaupt. Weil es nur einen Christus gibt, auf den alle getauft sind, soll die Gemeinde nicht zerteilt werden. Taufe: Die Getauften gehören zu Christus, denn sie sind auf seinen Namen getauft. Vielleicht haben sich die Anhänger der Gruppen in Korinth darauf berufen, von einer bedeutenden Persönlichkeit getauft worden zu sein. Deshalb zeigt Paulus, dass er nur wenige in Korinth getauft hat. Paulus will damit keine Geringschätzung der Taufe ausdrücken, sondern betont, daß das Taufen nicht seine Hauptaufgabe war. Seine Berufung bestand vor allem in der missionarischen Verkündigung des Evangeliums.
Die Diskussionen über die Taufe sind wohl so alt wie das Neue Testament selbst.

Günter
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