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Freiheit ist die Freiheit Andersdenkender.

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Freiheit ist die Freiheit Andersdenkender.

Beitrag  Günter am Mo 08 Dez 2008, 21:01

Freiheit ist die Freiheit Andersdenkender.

Dafür treten couragierte Menschen ein und das trägt unsere Demokratie. Soweit, so gut. Gestern habe ich beim durchschalten der Fernsehkanäle eine etwas weitergehende Aussage gehört, die ich zunächst übergangen habe, die mich dann einige Zeit später dann doch noch mal beschäftigt hat:

„Gotteslästerung ist die Freiheit der Atheisten“.

Müssen wir das aushalten? - Eigentlich müssen wir das laut Strafgesetzbuch nicht hinnehmen. Wie steht ihr dazu?


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


StGB § 166:
Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen
(1) Wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Inhalt des religiösen oder weltanschaulichen Bekenntnisses anderer in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) eine im Inland bestehende Kirche oder andere Religionsgesellschaft oder Weltanschauungsvereinigung, ihre Einrichtungen oder Gebräuche in einer Weise beschimpft, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören.

Günter
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Re: Freiheit ist die Freiheit Andersdenkender.

Beitrag  Heidi am Di 09 Dez 2008, 20:29

Lieber Günter,

ja, das musst du aushalten !
Also Gotteslästerung ist für mein Verständnis erstmal schlicht, wenn sich jemand ganz bösartig oder obzön über den Schöpfer auslässt.

In dem § 166 StGB ist die Rede von Beschimpfungen, die gegen Bekenntnisse, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen oder Kirchen gerichtet sind.

Lt. Bibel ist die Gemeinde der Leib Christi. Paulus hat ja damals die Christen verfolgt und daher mahnte ihn Jesus mit den Worten: "Warum verfolgst du m i c h ?"

Inwieweit du nun (jede) Kirche als den Leib Christi ansiehst, weiß ich nicht zu beurteilen.
Außerdem muss ja der öffentliche Friede gefährdet sein. Da muss es schon ganz dicke kommen.

Aber wer Gott lästert und das beibehält, bis er stirbt, hat ein himmlisches Strafgesetzbuch zu fürchten.

Ich musste etwas lächeln über deine Frage: "Müssen wir das aushalten..."

heidi

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Re: Freiheit ist die Freiheit Andersdenkender.

Beitrag  Harald am Fr 12 Dez 2008, 16:37

Hallo Günter,

ansich wäre ich auch deiner Meinung, daß den Lästerern mal gehörig eine aufs Dach gehört, und sei es nur durch eine Ermahnung o.ä. von einem Gesetzeshüter/Richter.
Andrerseits sind wir vielleicht auch schon so abgestumpft, daß uns vieles relativ gleichgültig ist, was Menschen in den 70er Jahren niemals geduldet hätten.

Aber mein erster Gedanke als ich deine Zeilen las war, wie hat denn Gott darauf reagiert, als ihm selbst sein eigenes Volk wieder und wieder den Rücken zugekehrt hat und die Beine in die Hand genommen hat, und sich größenwahnsinnig auf ihre eigenen Errungenschaften verlassen haben, auf ihr Können, Wissen, ...
Es könnte einem beim lesen manchmal schlecht werden, wie weit die wegrannten vor Gott, was sie alles trieben, im wahrsten Sinne des Wortes. Egal ob es ihnen gut ging oder schlecht, sie fanden immer einen Grund sich zu beklagen bzw. auf Abwege zu geraten, Gott zu lästern oder herauszufordern oder zumindest links liegen zu lassen.
Aber mir wird auch ganz schnell klar, daß ich nicht wirklich entscheidend besser bin als Sein Volk damals.

Nein, Gott ist kein Hampelmann, der alles mit sich machen läßt, Gott kann mit uns keine Gemeinschaft haben, wenn Sünde im Weg steht. Aber Gott ist auch kein Rächer, Gott ist nicht gnadenlos, Gott möchte letztlich unser Glück, unser Bestes, was aber voraussetzt, daß wir irgendwann umkehren, Buße tun - z.B. für Gotteslästerung.

Ehe mich Gott fand, war mir Gott nicht wichtig und ich habe alles andere als ein "heiliges" Leben geführt (was man auch immer darunter verstehen mag...).
Wenn also Gott mit uns so wenig Geduld hätte, wie wir das meist an den Tag legen, sähe es für uns alle wohl eher düster aus.
Vielleicht wäre es wirklich das BESTE, wenn wir immer, und gerade dann wenn jemand über Gott lästert oder abfällige Bemerkungen macht, für denjenigen beten würden, denen wir den Tag durch begegnen, anstatt daran zu denken, ob das was helfen würde, wenn wir Gerichte in Anspruch nehmen würden um damit vielleicht letztlich doch auch nur unserem ego ein wenig zu schmeicheln, was für tolle Christen wir doch sind (ist jetzt aber nicht als Vorwurf gedacht Embarassed )

Grüße von Harald

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