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Ehescheidung

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Ehescheidung

Beitrag  Gast am Do 06 Okt 2011, 21:14

In unserer Gesellschaft ist es heutzutage so gut wie normal, dass sich Ehepaare, aus welchen Gründen auch immer, scheiden lassen. Ob begründet oder nicht, darüber will ich kein Urteil abgeben, aber biblisch gesehen ist dies nicht Rechtens.
Jetzt frage ich mal, ob eine Geschiedene, oder eine Geschiedener je wieder heiraten darf?
L.G. Otto

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Re: Ehescheidung

Beitrag  budde harald am Do 06 Okt 2011, 21:37

lt bibel
soviel ich weiß
nach d. tot des partnerns
(bis d der tod euch scheidet )

scheidung bei ehebruch des partners
matth 19.
lieber otto herzliche grüße
harald budde

budde harald
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Re: Ehescheidung

Beitrag  Gast am Do 06 Okt 2011, 21:57

Das ist richtig, aber wenn der Partner hartnäckig auf sein Erdendasein besteht? Dann haben beide schlechte Karten, egal aus welchen Grund geschieden wurde.
L.G. Otto

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Heidi am Do 06 Okt 2011, 22:44

Lieber Otto,
ich habe mich mal vor langem gründlich mit dem Thema Scheidung befasst - aber will gleich vorwegschicken, dass ich keine Antwort auf die Frage für den Einzelfall habe. Generell würde ich allerdings raten, eine Wiederheirat genau zu überbeten, wenn man als Christ die Scheidung eingereicht hat. Da es schon wieder so spät ist, beschränke ich mich mal auf 2 Fragen, die mir bis heute auch offen geblieben sind:

Wie verstehst du / ihr diesen Vers?

1. Kor. 7,10-11: Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass die Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden soll - hat sie sich aber geschieden, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit ihrem Mann versöhnen - und dass der Mann seine Frau nicht verstoßen soll.

Frage:
Wenn ich lese "hat sie sich aber geschieden", klingt das so, als wenn es darum geht, ob s i e die Scheidung eingereicht hat. Oder wie versteht ihr das? Was ist mit dem Fall, wenn e r die Scheidung eingereicht hat und später sogar wieder neu geheiratet hat? Aber inwieweit kommt es dann auf die Schuldfrage an? Denn s i e kann schließlich ja auch einen Mann hinaustreiben, sodass er die Scheidung einreicht.



Nächster Fragevers Mk. 10,9: Was nun Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden.

Frage:
Wenn 2 Ungläubige heiraten, die Gott gar nicht als Ihren Herrn haben wollen, hat Gott dann auch solche Ehe zusammengefügt? Oder nehmen wir ein anderes Beispiel, wenn jemand einen Asylanten gegen Preisgeld heiratet, damit dieser hier ein Aufenthaltsrecht erhält. Ist sowas auch letztendlich von Gott so zusammengefügt? An eurer Meinung dazu wäre ich sehr interessiert.

gute nacht
heidi

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Günter am Do 06 Okt 2011, 23:04

Otto schrieb:
Dann haben beide schlechte Karten, egal aus welchen Grund geschieden wurde.
Mt 5,32:
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, der macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der bricht die Ehe.


Für die Scheidung ist Ehebruch/Hurerei ein legitimer Grund. Aber ist das auch eine legitime Ausnahme für den unschuldigen Teil für eine Widerheirat? Ich könnte mir das eventuell vorstellen, es scheint aber umstritten.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Ehescheidung

Beitrag  Gast am Fr 07 Okt 2011, 18:37

Also, das Thema ist bestimmt nicht einfach und schwer zu verstehen: z.B.: Was ist, wenn der Mann Ehebruch begeht? Wie´s aussieht, oder wie ich es verstehe, dann kann nur der Mann im Falle eines Ehebruchs der Frau, sich von ihr scheiden lassen; umgekehrt aber nicht.
Oder, was ist, wenn ich, bevor ich gläubig geworden bin, heirate. Ist diese Ehe vor Gott überhaupt gültig? Fragen über Fragen.
L.G. Otto

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Heidi am Fr 07 Okt 2011, 22:55

Günter schrieb:
Mt 5,32:
Ich aber sage euch: Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs,...

Otto schrieb:Also, das Thema ist bestimmt nicht einfach und schwer zu verstehen: z.B.: Was ist, wenn der Mann Ehebruch begeht? Wie´s aussieht, oder wie ich es verstehe, dann kann nur der Mann im Falle eines Ehebruchs der Frau, sich von ihr scheiden lassen; umgekehrt aber nicht.

Du meinst das sicher auf Mt. 5,32 bezogen. Im ersten Moment klingt es tatsächlich so. Aber bedenke, in welche Situation es Jesus hineinsprach. Die war ja so, dass die Frauen damals für Kleinigkeiten "entlassen" wurden und dann mittellos waren.
Es war also damals nicht umgekehrt an der Tagesordnung, dass die Frauen ihre Männer verließen. Daher braucht Jesus es auch nicht zu erwähnen!

heidi




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Re: Ehescheidung

Beitrag  Harald am Sa 08 Okt 2011, 00:43

Hallo,

dieses Thema ist heikel und ich habe eine zeitlang schwer damit gekämpft. Ja ich dachte sogar teilweise recht böse Gedanken über Jesus. Es ist halt in manchen Bereichen so, dass wir in der heutigen Zeit so weit weg leben von den Moralvorstellungen die noch vor 40 Jahren gang und gäbe waren. Und die waren damals wohl noch näher an der Bibel als es heute der Fall ist.
Für mich habe ich das aus der Bibel gelesen, dass es KEINE Wiederheirat nach biblischen Maßstäben geben kann. Und das ist unabhängig davon, ob man schuldig geschieden wurde, oder ob man "unschuldig" war. Ebenso spielt es keine Rolle, ob man gläubig war zum Zeitpunkt der Heirat oder nicht.

Entscheidend ist nur die Stellung, in der ich dann bin, wenn ich mir diese Fragen stelle. Gott ändert Seinen Standpunkt nämlich - zunächst sagt er dir in der Schrift, dass man beispielsweise keinen Ungläubigen heiraten soll. Heiratest du trotzdem, ändert Gott seinen Standpunkt (aber nur vordergründig). Denn aus Mann und Frau wurde EIN Fleisch und nun steht das über dem Rat, keinen Ungläubigen zu heiraten. Nun ist es Gottes Wille, dass du in dieser Ehe so lebst, wie es eben in der Bibel steht. Du als Christ.
Um nochmal auf diesen Standpunkt zurückzukommen: Hätte ich beispielsweise wieder geheiratet gehabt, ehe Jesus mich nochmals angesprochen hatte und ich dann zurückfinden durfte, hätte ER auch diesen Ehebund ernst genommen. Da dies aber nicht der Fall war, darf ich jetzt aus biblischer Sicht nicht wieder heiraten. Täte ich es trotzdem wäre es Sünde, auch dann, selbst wenn ein wiedergeborener Pastor mich trauen würde, mir das quasi zugestehen würde. Und trotzdem: Selbst wenn ich diese Sünde auf mich nehmen würde und heiraten würde - gleiches gilt auch für "nur" standesamtlich geschlossene Ehen - selbst dann würde mich Gott nicht verwerfen. Es sind aber Einzelfallsituationen, die man nicht so theoretisch vorher erörtern kann, welche Punkte erfüllt sein müssten, dass es ggf. doch noch unter Umständen eine Möglichkeit geben könnte. Denn wenn ich meinen Herrn liebe, würde nicht einfach hingehen und heiraten, wenn ich weiß, dass Gott eigentlich etwas anderes von mir möchte.

Man könnte immer wieder neue Fälle konstruieren, was denn dann ist, wenn dies und jenes eintreten würde - ich habe den Eindruck, es ist manchmal nicht so leicht hinzunehmen, dass von uns auch Gehorsam erwartet wird, und Gott nicht alles gutheißt und gibt, was wir uns vielleicht wünschen, oder meinen, dass wir es vermissen, wir zu kurz kommen. Daher auch hier die Frage: Ist es vielleicht mein Ungehorsam im Herzen, dass ich es gemein finde, wenn ich nicht mehr heiraten darf?

Jesus zwingt uns nicht, Seine Nachfolger zu sein. Wir können an jeder Kreuzung sagen, hey, es ist mir zu viel, ich gehe jetzt da lang, meinen Weg. Irgendwann werden wir erkennen, dass uns dieser Weg nicht zur Erfüllung führen wird. Schön, wenn wir dann Buße tun und umkehren, wieder Jesus nachrennen. Und Jesus zieht sich nicht beleidigt zurück, wenn wir Probleme mit manchem haben, dagegen rebellieren, weil wir es nicht verstehen oder es uns zu schwer ist. Jesus hat immer und immer wieder Geduld mit uns. Welch ein Herr dem wir nachfolgen dürfen. Jesus ist mir Vater, Mutter, Kind, Frau, ER füllt mich mit Seiner Liebe, damit ich nicht zu kurz komme ... und möglichst nicht alles egoistisch für mich behalte.

Harald



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Re: Ehescheidung

Beitrag  Gast am Sa 08 Okt 2011, 15:23

Und wie sieht es dann mit der uns von Gott gegebener Sewxualität aus? Ich weiss, \&quot;zensiert\&quot; ist nicht alles! Ab einem gewissen Alter wahrscheinlich, aber nicht unbedingt sicher. Rausschwitzen geht nicht Wink und ausleben ist Sünde! Sad Ein armseliges Leben hinsichtlich dessen und ob das gottgewollt sein kann? confused
L.G. Otto

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Harald am Mo 10 Okt 2011, 03:51

Hallo Otto,

ich glaube Paulus schrieb es, dass es besser ist, wenn man alleine bleibt um so Gott besser dienen zu können, es aber auch ok ist, weil es nicht jedermanns Sache ist, wenn man dann heiratet, quasi um dieses Einfallstor für Satan zu schließen. Naja ich bin zu müde um es zu suchen, ob er genauso schrieb Smile
Jedenfalls ist es doch Gottes Wort, was wir in der Bibel finden, also kann es nichts unmögliches sein, was uns geraten wird.
Wenn ein Christ weiß, welche Konsequenzen eine Scheidung nach sich ziehen - oder nein man sollte sich schon sehr viel eher Gedanken darüber machen, wie heilig für Gott die Ehe ist, dass ER sie nämlich als Abbild/Vergleich zu Jesus und Seiner Gemeinde sieht. Und so wie Jesus die Gemeinde niemals aufgibt, so möchte ER eben auch den Bund zwischen Mann und Frau sehen.
Es ist alles ideal - und leider läuft nicht immer alles ideal, das ist mir klar. Nur, wenn dann schon die Scheidung ein Weg sein soll, wobei es für Gläubige eher bei einer Trennung bleiben sollte meiner Meinung nach, also wenn schon die Scheidung oder Trennung, dann muss ich mir immer nochmal überlegen, ob ich nun auch noch die nächste rote Ampel überfahren sollte und dann ggf. entgegen des Ratschlags der Bibel doch trotzdem wieder heirate.

Ich weiß nicht, ob das Leben armselig ist, wenn man eine gewisse Zeit auf zwischenmenschliche Liebe (im körperlichen Bereich) verzichten muss/soll. Ist es nicht eher armselig, wenn ich so denke wie du schriebst. Ist "das" denn alles und ohne "das" alles nichts? Man macht aus der körperlichen Befriedigung einen Halbgott, ein Grundrecht, das einem niemand nehmen darf. Dabei bleibt es immer Deine ureigene Entscheidung, wie du das für dich sehen kannst, die Bibel sagt ja nicht, du musst das unbedingt so machen, wie ich schon schrieb, immer haben wir die Entscheidung, ob wir nachfolgen wollen oder nicht. Vielleicht sagt sie es auch gar nicht und ich lese es nur so?

Heute ging es in der Predigt um ein ähnliches Thema - naja so ähnlich auch wieder nicht. Es steht im 4. Mose Kapitel 13 + 14. Gott sagte Mose, er solle 12 Kundschafter in das gelobte Land senden um es auszukundschaften. Gott hatte ihnen gesagt, dass darin Milch und Honig fließen. Als die Kundschafter zurück kamen - sie hatten alle dasselbe erlebt - sahen 10 von ihnen zwar auch, dass dort wirklich Milch und Honig fließen, aber vor allem auf die Schwierigkeiten, die sie in dem Land erwarten würden.
27 Wir sind in das Land gekommen, dahin du uns sandtest, das wirklich von Milch und Honig fließt, und dieses ist seine Frucht. 28 Aber das Volk, welches im Lande wohnt, ist stark, und die Städte sind sehr fest und groß. Und wir sahen auch Enakskinder daselbst.
Nur 2, Kaleb und Josua, schauten auf Gott, was ER ihnen zugesagt hatte. Sie hatten schon so viele Wunder mit Gott erlebt, vom Auszug aus Ägypten angefangen. Und doch hatten sie gute, erklärbare, nachvollziehbare Gründe, die es scheinbar unmöglich machten, in das Land einzuziehen. Hätten sie Gott hier falsch verstanden, und ER hätte gar nicht gewollt, dass sie das Land einnehmen, hätte das ihr Leben gekostet. Und dann hatten die Oberen auch noch Verantwortung für viele hunderttausend Menschen. Aber doch war es falsch, wie sie argumentierten. Und Gott sagte dann, wie er ihren Ungehorsam sah:
4. Mose 14:11+12:
Wie lange lästert mich dieses Volk? Und wie lange wollen sie nicht an mich glauben, trotz aller Zeichen, die ich unter ihnen getan habe? Ich will sie mit Pestilenz schlagen und ausrotten und dich zu einem größern und mächtigeren Volk machen, als dieses ist!
Für Gott war ihr Aber, das sie vorbrachten und gut erklären konnten, Gotteslästerung.

So denke ich, ist es hier auch bei dieser Frage. Wir werden es erst erfahren, dass Gott unglaubliche Möglichkeiten hat, dass wir auch ohne Rausschwitzen Smile nichts vermissen werden, wenn wir diesen einen Glaubensschritt machen und das Land betreten. Dann greift Gott ein. Nicht vorher schon. ER möchte einen Glaubensschritt von uns sehen und nicht dieses ABER. Schauen wir doch auf Jesus - ich weiß, ich mach das auch oft nicht. ABER wir können uns ja immer wieder gegenseitig daran erinnern dazu anreizen und wieder aufrichten, wenn wir gefallen sind.

Grüße Harald

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Scheidung und Wiederheirat

Beitrag  Harald am Sa 02 Feb 2013, 21:14

Hallo,

rein biblisch hat sich meine Einstellung zu Scheidung und Wiederheirat nicht stark verändert in den letzten Jahren. Doch beschäftigt mich das Thema sehr.
Vielleicht liegt es auch "nur" daran, dass ich mich öfter einsam fühle und mir erträume, mit einer Frau an der Seite wäre das Leben schöner ... um es mal etwas platt zu formulieren.

Auch das was Otto damals anschnitt, dass man "es" nicht einfach ausschwitzen könne, ist ein Punkt, der Männern vielleicht eher oder öfter Probleme macht. Sicher kann es Gott schenken und Gott sei Dank durfte ich das manchmal auch erleben, dass man eben "dem" nicht ständig nachgeben muss. Ich würde auch behaupten, dass "es" oft oder meist oder immer mit noch weitergehenden sündigen Gedanken verbunden ist, also nicht nur, dass ich mich mit dem Tun in den Vordergrund stelle, meinem Willen nachgehe, mich dadurch als Herr sehe und nicht mehr auf Jesus als meinen Herrn blicke, sondern dadurch, dass "es" meist mit Bildern im Kopf (oder in Realität) einhergeht, werde ich quasi doppelt sündig, weil ich zumindest in Gedanken diese Frau begehre, die ich mir da vorstelle.
Für mich ist "es" also auf jeden Fall Sünde, wenn ich "es" tue, schon deswegen, weil ich das tue, was ich (fleischlich) möchte.

Wir sollten niemals leichtfertig über Sünde hinweg gehen, möge uns der Herr Jesus immer und ewig davor bewahren. Aber in Jakobus 2,10 heisst es: 10 Denn wer das ganze Gesetz hält, aber in einem Gebote fehlt, der ist in allem schuldig geworden; Ich habe den Tod verdient heisst es an andrer Stelle, wenn ich eine Sünde begehe. Und dabei spielt es keine Rolle, ob das nun eine Sünde ist, die ich vielleicht als schlimmer oder weniger schlimm kategorisiere. Gott vergibt uns durch Jesus unsere Schuld, weil ER für unsere Schuld bezahlt hat am Kreuz. Für meine Sünde musste Jesus sein Leben geben - ob das nun Ehebruch war oder ein böser Gedanke - damit ich von der Strafe befreit werden konnte, weil ER sie an meiner statt auf Sich genommen hat.

Wie soll man also mit Scheidung und Wiederheirat umgehen, wenn es einen selbst betrifft oder einen Freund/Bruder?
Meine persönliche Situation ist die, dass ich bis vor gut 6 Jahren und über 20 Jahre lang lebte, ohne dass mich Jesus interessierte. In dieser Zeit heiratete ich und ließ mich wieder scheiden. Es gehören immer zwei dazu, beide haben Schuld am Scheitern, doch war ich sicher der, der durch Ehebruch mehr Schuld auf sich lud. Bald nach der Scheidung heiratete meine Exfrau wieder. Auch ich hatte danach noch einige Beziehungen, die mich grad an die Frau erinnern, die beim Ehebruch erwischt wurde und vor Jesus vorgeführt wurde. Die hohen Herren wollten Jesus eine Falle stellen, ER jedoch verurteilte die Frau nicht und sie wurde nicht gesteinigt. Er sagte ihr, dass Er sie auch nicht verurteilt, als die anderen alle weggingen, weil er ihnen sagte, "wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein". Alle gingen weg. Jesus sagte ihr, geh und sündige hinfort nicht mehr. Das bezog sich wohl auf den Ehebruch, da es keinen Menschen hier auf der Erde gibt, der sündlos leben kann. Die Begebenheit steht im 8. Kapitel im Johannesbrief.
Dann vor 6 Jahren durfte ich zu Jesus zurück finden, da war ich der verlorene Sohn. Gott hat mich wieder angenommen als Sein Kind.

Was aber bedeutet es konkret? Hätte sie danach noch heiraten dürfen, war sie verheiratet, war der Mann verheiratet mit dem sie erwischt wurde?
Ich weiß nicht, seit vielleicht 15 Jahren lebe ich alleine. Beim Schreiben bin ich mir wohl bewußt, dass noch viele viele andere Menschen alleine sind, und ich möchte nicht mein "Schiksal" als besonders schlimm darstellen. Ist es nicht gerade ein Zeichen von schwachem Vertrauen zu meinem geliebten Herrn Jesus, wenn ich nicht daran denke, dass Jesus doch um alles weiß und ER sich schon drum kümmern wird, zu Seiner Zeit, dass ER sich doch um mich kümmert, dass ich IHM doch wichtig bin und ich daher nur auf IHN schauen sollte und IHM vertrauen sollte?

soweit mal, ich muss gleich in den Nachtdienst ...
achja hier noch ein paar links zum Thema, wo Interessierte mal noch lesen können ... ich hab selbst noch nicht alles durchgelesen, schien mir aber interessant zu sein:
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ein Zitat aus dem letzten link
Zweifellos sind viele Einzelschicksale Geschiedener sehr schmerzlich. Sie brauchen in jedem Fall besondere Zuwendung und Unterstützung durch die Gemeinde. Dazu sollte aber auch die Ermutigung gehören, die biblischen Leitlinien auch für ihre Lebenssituation anzunehmen und ernstzunehmen. Wenn ein Geschiedener unter Berufung auf Gottes Wort sich zum Alleinbleiben entschließt, etwa nachdem der geschiedene Partner sich erneut verheiratet hat, dann darf er sich des Segens Gottes gewiß sein. Niemals übersieht Gott einen Menschen, der sein Leben nach Gottes Wort ausrichtet. Gott hat viele Wege der Hilfe und des Beistandes.
Vielleicht "krankt" es auch in unseren Versammlungen, dass wir alle (mich eingeschlossen) viel zu sehr auf uns selbst schauen und unseren Bruder und die Schwester mit ihren Nöten vielleicht gar nicht wirklich sehen?

Grüße Harald

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Harald am So 03 Feb 2013, 21:19

passenderweise war heute in der Bibellese 1. Korinther Kapitel 7 dran. Da geht es in den ersten Versen um das Thema Scheidung und Wiederheirat.

ich möchte hier ein paar Auszüge aus den Kommentaren der Mac Arthur Studienbibel teilweise auch frei (nicht wörtlich) zitieren.
Im Vers 1 geht es um Enthaltsamkeit, Paulus sagt hier, dass es gut ist, auf "es" zu verzichten und setzt dies gleich mit ledig bleiben bzw. "keine Frau berühren". Im weiteren Sinne ist das eben auch auf das anzuwenden, dass man sich auch keine derlei Gedanken macht.
Im Vers 6 wird deutlich, dass geistliches Leben in keiner Weise vom Familienstand abhängig ist. Das wird dann im Vers 7 fortgeführt, dass Ledigsein und verheiratet sein eine Gnadengabe von Gott ist. Können wir, kann ich das auch so sehen, annehmen?
Dann im Vers 11 steht es eigentlich relativ klar, dass sich Christen nicht scheiden lassen sollen, und wenn sie es schon sind, dann sind sie nicht frei (außer bei Ehebruch), nochmal zu heiraten, sie sollen sich entweder versöhnen oder unverheiratet bleiben.
Kleiner Einschub - Heidi fragte mal, ob sich nur eine Frau nicht scheiden lassen soll, aber im Vers 11 steht dann ja dasselbe, dass ein Mann seine Frau nicht entlassen soll - entlassen ist dasselbe wie scheiden.
Weiter im Vers 17 steht in der Erklärung: Hier nennt Paulus zum ersten Mal von insgesamt drei Malen (V.20,24) das Prinzip der Zufriedenheit, das für alle Christen gilt.
Wir sollen uns damit zufrieden geben, IHM in diesen Umständen zu dienen, solange ER uns nicht anderweitig führt. Kann ich dieses Prinzip für mich annehmen?
Zu den Versen 18-20 heisst es: Kultur, sozialer Status und äußere Rituale haben keine Bedeutung für das geistliche Leben. Worauf es ankommt, sind Glauben und Gehorsam.
Im Vers 23 geht es dann um sündige Sklaverei - werdet nicht Knechte der Menschen soll in etwa bedeuten, dass wir nicht Sklaven einer menschlichen, weltlichen und fleischlichen Lebensweise sein oder werden sollen.
Im Vers 29 werden wir daran erinnert, dass unser Leben hier nur noch kurz bemessen ist. Es ist jederzeit möglich, dass Jesus wieder kommt, oder aber, wir wissen nicht, wie lange wir leben, und selbst wenn wir 80 oder älter werden ist das sehr kurz bemessen im Verhältnis zur Ewigkeit. Es geht darum, dass man als Christ die Priorität auf die Ewigkeit richtet. Das wird im Vers 30 ausgeführt, es ist eigentlich nicht von Belang, wie unsere Umstände sind, der reife Christ lässt sich nicht von den Gefühlen dieses Lebens hinreißen und lässt sich somit weder Motivation, Hoffnung noch Zielsetzung nehmen. Im Vers 31 ... gebrauchen als gebrauchen sie gar nicht ... Das bezieht sich auf den normalen kommerziellen Materialismus und die Vergnügungen, die diese Welt regieren. Gläubige sollen sich nicht in irdischen Unternehmungen verlieren, sodass himmlische Dinge zweitrangig würden.

Nun kann jeder für sich überlegen, was für ihn unter Vergnügungen dieser Welt fällt. Diese Welt wird vergehen.

Im Vers 28 geht es im Übrigen auch darum, dass es in der Ehe nicht immer so sein wird, wie auf Wolke 7. Im Kommentar heisst es dazu:
Die Konflikte der Ehe können die Drangsal des Alleinseins durchaus in den Schatten stellen.
Am Schluss möchte ich nochmal an das erinnern, was ich im vorigen Beitrag geschrieben hatte:
Ist es nicht gerade ein Zeichen von schwachem Vertrauen zu meinem geliebten Herrn Jesus, wenn ich nicht daran denke, dass Jesus doch um alles weiß und ER sich schon drum kümmern wird, zu Seiner Zeit, dass ER sich doch um mich kümmert, dass ich IHM doch wichtig bin und ich daher nur auf IHN schauen sollte und IHM vertrauen sollte?
Ich möchte zumindest versuchen, jeden Tag meinen Blick auf Jesus zu richten und nicht auf das, was mir die Welt bietet, nicht auf das was ich mir hier erträume, nicht auf meine Wünsche und Sehnsüchte. Und kann dafür beten, dass ER mir dabei hilft. Und ich kann um Vergebung bitten, wenn ich gefehlt habe, ER wird gewiss gnädig und barmherzig sein.

Grüße Harald

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Günter am So 03 Feb 2013, 21:50

Hallo Harald,

weil ich eine etwas „pragmatischere“ Auslegung der Bibel bevorzuge, kann ich Dir hier keinen Rat geben, der Dich wirklich überzeugen würde.

Martin Luther:
Der S e x ualtrieb ist eine elementare Macht, die der Mensch nicht einfach abstellen kann. Die Natur will heraus und sich besamen und vermehren. ..... Ebenso gut könnte man das Gebot aufstellen, dass der Mensch seinen Harn oder seinen Mist halten müsste. Sie müssten halten, was nicht zu halten ist.

Die damit zusammenhängende Begleitumstände empfindest Du als Sünde. Wiederheirat ist auch Sünde. - Autsch!

Das was Du da beschreibst sind Situationen im Leben, in die wir uns selbst bringen. Da gibt es kein Richtig und kein Falsch mehr, sondern nur noch die Auswahl zwischen zwei Übeln, unter denen man das kleinere auswählen kann. Situationsethik nennt man das. Du musst eine aktive Entscheidung treffen und dann mit Gott ins Reine kommen.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Scheidung -Wiederheirat

Beitrag  Gast am Mi 05 Jun 2013, 23:39

Interessantes Thema und ja, darüber hat jeder Betroffene Christ schon gegrübelt.

Also, bleiben wir im Wort, dann müssen wir m.E. nicht bei der Scheidung anfangen, sondern zunächst bei der AUSWAHL des Ehepartners.
Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht!

Wären wir schon jung gefestigt in Gottes Wort gewesen, dann hätten wir ganz sicher nicht die oder den geheiratet. Richtig? Entweder war der Partner, genauso wie man selbst, kein wiedergeborener Christ und hat die Bedeutung der Ehe überhaupt nicht begriffen. Man liebt sich und heiratet und dann kommen die Jahre in denen die alltäglichen Verpflichtungen in den Vordergrund rücken und man fängt gegenseitig an sich Vorwürfe zu machen. "Früher warst du ganz anders"....
Die Entsprechung war falsch gewählt!

Wäre man schon damals in Christus gewesen, dann hätte man sich einen ebensolchen Partner ausgesucht und keinen anderen. Wenn beide gemeinsam eine höhere Liebe hätten, nämlich Jesus, dann wären sie auch bei allen Problemen und Schwierigkeiten zu ihm gekommen und hätten IHN gebeten zu helfen. Auf diese Weise geht eine Ehe auch gut, wenn beide auf Christus schauen und nicht auf sich selbst.

Denn der Hochmut ist es und der Stolz, wenn frau nicht aufhört zu meckern und mann dann keinen Rückzugsort (Heim) mehr hat, wo er sich wohlfühlt oder umgekehrt. GEmeinsam etwas erreichen will man, Haus, Kinder, guter Job, Auto, Reisen. Das alles geht vor und zerstört. Dann folgen Frust. Es sind die kleinen Dinge und der fehlende Respekt voreinander, der mit den Jahren immer weiter abnimmt. Ganz und gar nicht zuvergessen ist die Zerstörung der Familie und der Ehe in der Gesellschaft und Politik, die nach dem 2.Weltkrieg massiv vorangeschritten ist: Feminismus, Hippies, Pille, "Selbstbestimmung", Karrierefrauen, Doppeltbelastung, Kinderlosigkeit, Singles und und und.

Da der Mensch im allgemeinen, sofern er nicht wiedergeboren ist, gerade in Herzensangelegenheiten eher auf sich selbst vertraut, wird eigensinnig ohne Gott der Partner gewählt.

Spr 19,14 Haus und Besitz erbt man von den Vätern, aber eine verständige Ehefrau kommt von dem Herrn.

Ich weiß nicht, wer das lannopez blog kennt? Das habe ich über Jahre verfolgt und der Autor war nicht glücklich, dass er noch keine Frau gefunden hatte. Aber er vertraute auf JEsus und mit großer Freude las ich dann da plötzlich, dass er eine Frau über sein Blog kennengelernt hat, die er inzwischen auch geheiratet hat. Entzückend übrigens!

Ich würde gern auf seinen Eintrag verweisen:Nachtrag zum Beitrag Christ und Single

Gottes Segen
Mari


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Re: Ehescheidung

Beitrag  Heidi am Mo 03 Jul 2017, 19:25

Bis heute steht hier ja gar keine Antwort auf die Frage:

Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden. (Mk 10,9)

In der konkordanten Übersetzung heißt es sogar für "zusammengefügt" : "zusammengejocht". Also Zwei, die unter einem Joch gehen. Das war zu damaligen Zeiten ein Begriff, den sich die Menschen vorstellen konnten von ihren Rindern her....2 Rinder, die unter EINEM Joch einen gemeinsamen Weg gehen.


Wenn Gott doch ausdrücklich das Gegenteil von Zusammenfügen sagt:
Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? Wie stimmt Christus überein mit Beliar? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen (2. Kor. 6,14-15)

....war ER es dann, der eine Ehe z.B. zwischen einem gläubigen Mädchen und einen ungläubigen Mann zusammengefügt hat? Oder war es der Mensch (in dem Fall das Mädchen mit der rosaroten "Blenderbrille" die hoffte, der andere wird schon Christ sein oder werden,) die nun selbst im Eigensinn  diese Ehe zusammengefügt hat?

So eine Ehe hat doch nicht Gott zusammengefügt, oder?

heidi

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Harald am Di 04 Jul 2017, 00:19

Hallo,

die Ehe war der eigene Wille des gläubigen Menschen, und Sünde, weil gegen den erklärten Willen Gottes. Dann kommt aber das ABER, das göttliche ABER sozusagen.
Ist die Ehe rechtskräftig vollzogen, hat der Mensch zwar in Sünde gehandelt, aber Gott nimmt dann die neue Situation als nun gültigen Zustand "hin".
Das bedeutet, wenn man so möchte, dass sich der Wille Gottes geändert bzw. der neuen Situation angepasst hat.
Darum kann kein Mensch auf der Erde sagen, dass vor Gott die Ehe nicht gültig ist, weil sie ungläubig geheiratet haben. "Ungläubige werden jetzt aber wohl kaum nach dem Willen Gottes fragen.

Aber für den Gläubigen, der einen Ungläubigen Partner geheiratet hat, weil er/sie das so wollte, gibt es dann eigentlich keine Möglichkeit mehr, aus der Ehe zu "fliehen", mit Ausnahme der Ungläubige lässt sich scheiden.

Viele Grüße Harald

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Eliah am Di 04 Jul 2017, 18:20

nun ... was sagt ER dazu:

klar und deutlich, meine ich:
Mal 2,16 Denn ich hasse Scheidung, spricht der HERR, der Gott Israels, ebenso wie wenn man sein Gewand mit Unrecht bedeckt, spricht der HERR der Heerscharen. So hütet euch bei eurem Leben und handelt nicht treulos!

Und weil das "Ehe ... im Herrn" kam:
--> Ehe ist Ehe, ich kann ja nicht sagen, gut damals war ich oder beide noch gar nicht gläubig, gut, suche ich mir ne Andere, sie ist eh ne Zicke, oder umgekehrt - Das ist dann eine Möchte-gern-Legitimation mit zerfetzten Bibelstellen die ggf. meinen Eigensinn decken soll ... nenene ... Wink

Was den "Druck" betrifft, wenn man sich nicht "enthalten kann", wie es heißt, so hat man i.d.R. noch gesunde Hände, beide W. und M. - nirgends steht das dies verwerflich sei, nur in der RK. wird das gepredigt, wie so manches ... Nur soll man dabei nicht "deines nächsten Blabla" begehren", also ein Bild von wem auch immer oder so was, sonst ist es ja wieder verwerflich und Sünde. Siehe etwa David, auf seinem Dach, als er erst am späten Nachmittag (Mühsiggang?) aufstand und sich dort "erging" und ABER  Bathseba beim Baden zuschaute und sie begehrte - das wurde dann zur Sünde und fatalem Verhängnis mit vielen Toten. (wie immer der Charakter der "schweren" Sünde anderes mit sich zieht und zerstörerisch ist!)

Und ja, Nach meiner Kenntnis, und ich habe das Thema mehrfach gründlich erarbeitet, darf "man" nach dem Tod des Partners wieder heiraten. Also wie Harald B. richtig schrieb: "Ehe ist lebenslänglich". Scheidung ist überhaupt nicht vorgesehen gewesen, aber da Mose wegen der "Herzenshärtigkeit" des Volkes nachgab, revidierte Jesus dies nicht im nach hinein, sondern konkretisierte, das es wegen Hurerei, also "anhaltendem Ehebruch" möglich ist sie zu "entlassen". - Dann muss man aber allein bleiben, und wer sie heiraten wollte beginge Ehebruch und macht das sie dies tut. (was sie aber dann zwar ja eh schon ständig tut, aber dennoch...)

Aber haben wir das Thema nicht schon durchgekaut?

Eliah

PS: habs nur grad kurz überflogen, also nicht alles gelesen, drum hier nur kurz an dieser Stelle, mehr wenn ER dies mag oder Fragen sind gern.
Editiert:
So eine Ehe hat doch nicht Gott zusammengefügt, oder?  
wer weis?
und danke für den Vers, das was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden, sehr gut!
wenn jemand einen Asylanten gegen Preisgeld heiratet, damit dieser hier ein Aufenthaltsrecht erhält.  
Gut das ich kein Richter bin, hier gilt dann deutsches Recht bei uns dem wir uns beugen müssen, manches ist bei uns schlicht un-rechtlich, bzw. sogar nichtig oder ungültig, wie ggf. in manchen ähnlichen Fällen. Aber hier sind - so sie in eine ordentliche Gemeinde gehen, die Brüder in Verantwortung, bzw. - so schon vorhanden - eben die Ältesten zuständig das zu klären. In der Welt ein jeweiliges Gericht.


Zuletzt von Eliah am Di 04 Jul 2017, 20:26 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Ehescheidung

Beitrag  Eliah am Di 04 Jul 2017, 20:14

nun doch nochmal etwas mehr:

Hallo Günter,
Aber ist das auch eine legitime Ausnahme für den unschuldigen Teil für eine Widerheirat?  
<-- das ist " über das hinaus zu denken, was geschrieben steht".
Das ist Interpretation, die gern von Eigensinnigen angewendet wird um eigene Wege zu legitimieren - was sie damit aber nicht tun. --> sie sind damit nur Selbst-Täuscher.
Das Wort kann sich doch unmöglich widersprechen, da inspiriert. Wenn also wo anders steht, das es nicht möglich ist, so ist das so. Es gibt bei Gott keine Ausnahmen, weder legitim, noch anderswie. Es freut mich aber, das du es als Frage formuliert hast.^^

Welch ein Herr dem wir nachfolgen dürfen. Jesus ist mir Vater, Mutter, Kind, Frau, ER füllt mich mit Seiner Liebe, damit ich nicht zu kurz komme
das setz ich mal zwischendurch mein Amen dahinter!

Rausschwitzen geht nicht Wink und ausleben ist Sünde! Sad Ein armseliges Leben hinsichtlich dessen und ob das gottgewollt sein kann?
armseelig ist, wer noch immer seine eigenen Wege geht, auf unebenen steinigen Pfaden ohne Plan und Ziel, ohne Segen, ohne Liebe, ohne Geborgenheit, ohne Weisheit, ohne Wegweiser in einer zunehmend irren Welt, die mit Voll-Dampf in den Abgrund steuert. Armseelig, wer das nicht erkennt und nicht auf den guten Pfad wechselt.
Und doch, es geht und es geht einem gut dabei. Und wer sich nicht enthalten kann, soll heiraten, wie es heißt. Und wer - um seines Namens willen, oder wegen der verkorksten Situation, nun ehelos bleiben muss, dem wird er helfen, gaaanz sicher, denn ER steht zu seinem Wort. Dann nimmt er eben den "Druck" oder sonst was.
Armseelig hingegen ist Misstrauen, das er nicht halten könne, was er sagt und das "umherirren und winden auf eigenen Wegen" wie der Prophet sagte. Das ist armseelig in Wahrheit.

Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe die Gott zu uns hat. 1. Joh. 4,16
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