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Nehemia, Esra, Haggai und Sacharja - Wiederaufbau aus Schutt und Asche

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Nehemia, Esra, Haggai und Sacharja - Wiederaufbau aus Schutt und Asche

Beitrag  Heidi am Sa 05 Nov 2011, 22:26

Bis auf Sacharja (der eine längere Ausführung der Anliegen des Propheten Haggai ist) habe ich diese Bücher nun verschlungen und großen Gewinn daraus gezogen - auch für die Situation heute.

Der Hintergrund dieser prophetischen Bücher ist ja, dass wegen des Ungehorsams und schlimmer Schuld des Volkes nun alles in Schutt und Asche lag und es auch keinen Tempel mehr gab.

Ich habe mir gedacht, dass wir die "Anleitungen" zum Wiederaufbau doch auch für unsere Gemeinden oder Bibelkreise oder christlichen Foren nehmen könnten, wenn die mal in Schutt und Asche liegen, anstatt auch alles "hinzuschmeißen".

Nehemia:

Nehemia wurde auch durch Beten nicht von seiner Traurigkeit über sein Volk befreit, sondern der König, dem er damals diente, fragte ihn nach dem Grund. Nehemia betete wieder und Gott schenkte es, dass Nehemia vor dem König Gnade fand und auch alles erhielt, was er zur Reise benötigte. Es heißt auch, dass die gnädige Hand Gottes über ihm war. Gott machte seinen Weg also eben.
Was Gott alles so lenken und leiten kann, finde ich herrlich! Ich liebe solche Bibelworte.

Nehemia war zuversichtlich, dass der Gott des Himmels den Aufbau gelingen lassen würde. Mir fiel auf, dass er jedem Arbeiter eine bestimmte Arbeit tun ließ. Jeder hatte s e i n e besondere Aufgabe, in Eigenverantwortung ein Stück der Mauer aufzubauen, oder ein Tor, - oder andere, die vielleicht nicht so viel konnten, waren als Zuarbeiter (Helfer) zum Ausbessern bei jemanden eingesetzt.
Ein Ausleger bemerkte, dass die Vornehmen nicht mitbauten, aber die Namen jedes Helfers aufgeschrieben seien (Kap.3). Auch bei Gott ist jeder Helfer verzeichnet.

In Eigenverantwortung nach seiner Gabe, seine Sache zu erledigen finde ich wichtig. Oft verlässt sich sonst Einer auf den Anderen, dass "der`s schon ausrichten wird".

Die Arbeiten gingen zunächst gut voran und dann versuchte Sanballat die Arbeiten zu verhindern. Erst mit Spott, dann mit Bangemachen und Verwirrung anrichten auch mit Kampf. Durch Entmutigung wegen der Schuttmassen, Erschöpfung, Frust, Misserfolg und Furcht drohte alles zu scheitern. Aber Nehemia sagte: Fürchtet euch nicht und gedenkt an den Herrn, wie groß und furchtbar er ist und Er wird für uns streiten. Und so gingen die Arbeiten weiter. Wie gut manchmal so ein Zuspruch tut!

Später wurden die Beschwerden der Armen beseitigt und Nehemia selbst arbeitete auch an der Mauer mit - war also nicht nur "Befehlshaber" und war sich nicht zu fein, selbst mit anzupacken. Es scheint aber wichtig zu sein, dass das wenigstens einer ist, der die Arbeiten in festem Glauben und Verbindung zu Gott koordiniert.

Soweit mal das, was man aus Nehemia lernen kann. Wenn man um die Hintergründe weiß, macht das Lesen total Freude.

heidi





















Heidi
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