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Palmsonntag - Jerusalem sucht den Superstar

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Palmsonntag - Jerusalem sucht den Superstar

Beitrag  Harald am So 01 Apr 2012, 17:20

Hallo,

der Titel ist etwas ironisch gemeint. Die Begebenheit finden wir in ...
Johannes 12:12,13,17+18:
Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
...
Die Menge nun, die bei ihm war, bezeugte, daß er Lazarus aus dem Grabe gerufen und ihn von den Toten auferweckt habe. Darum ging ihm auch das Volk entgegen, weil sie hörten, daß er dieses Zeichen getan habe.
Wenige Tage später riefen vermutlich viele von denen, die Jesus heute als ihren König haben wollten und feierten, etwas ganz anderes - furchtbares.
Das deutet Jesus ein paar Verse weiter an, ER wußte, von Anfang an schon, wie SEIN Weg aussieht - Sein Weg war nicht, dass er König von Israel wurde, zumindest nicht so, wie das Volk es erwartete und erhoffte.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, so bringt es viele Frucht.
Was sagt mir das confused Oh ich denke, es hätte gut sein können, hätte ich damals gelebt und das mitbekommen - vielleicht im Radio gehört, dass Jesus, der der einen Menschen aus den Toten auferweckt hat, heute nachmittag um 18.00 Uhr hier in der Stadt sein wird - vielleicht hätte ich mich aufgemacht und IHN "hochleben" lassen. Und, hätte es nicht genauso passieren können, dass ich nur 5 Tage später wieder in der Menge gestanden wäre, und dieses "Kreuzige, kreuzige" geschrien hätte?
Gott sei Dank hat sich Jesus nicht als Superstar feiern lassen, Gott sei Dank, oder besser Jesus sei Dank, ist ER nicht abgewichen (so wie wir oft), Jesus sei Dank hat ER sich nicht vom Volk als König krönen lassen, Jesus sei Dank war ER bereit als Weizenkorn zu sterben.
So haben all die Menschen so lange sie leben eine Chance, egal wieviel Mist sie gemacht haben, zu Jesus zu kommen und IHM ihre Schuld zu bringen. Denn ER hat dafür SEIN Leben geopfert - für UNS, für JEDEN, der das im Glauben annehmen kann/möchte.

Für Jesus war es furchtbar, schrecklich, unvorstellbar, grausam, was auf IHN wartete - niemand kann sich vorstellen, wie das für Gott sein muss, für den, der von keiner Sünde wußte, wenn DER plötzlich beladen wird mit allen Sünden der Menschheit. Uns drückt manchmal die Schuld einer Sünde schon so sehr, dass wir an nichts andres mehr denken können, uns Vorwürfe machen ... und wir sind sündige Menschen.

Danke Jesus, dass DU den Weg gegangen bist, bis zum schlimmen Ende - dem (einzig möglichen) Anfang für uns.

Grüße Harald


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Re: Palmsonntag - Jerusalem sucht den Superstar

Beitrag  Harald am Mo 21 März 2016, 00:09

Hallo,

es ist zwar kurz vor Mitternacht, doch begleitet es mich schon immer wieder durch diesen Sonntag, seit ich von einer Arbeitskollegin heute früh sozusagen mit dem Hinweis per Smartphone geweckt und erinnert wurde, dass heute Palmsonntag ist.
Mir helfen solche Tage, mich noch etwas mehr daran zu erinnern, was damals geschah, was unserem Herrn widerfuhr. Ja, ER wusste alles im voraus und ja es musste alles so kommen, und wie jedes Jahr an Ostern bzw. Karfreitag bzw. an den Tagen davor, kommt es immer näher, was der Herr leiden musste, für uns - für dich und mich.

Und ich? Wie danke ich es dem Herrn? Diese Frage mag jede/r für sich beantworten. Wo wir schuldig geworden sind, ja dafür gibt es nur diesen EINEN schlimmen furchtbaren Platz, nämlich DORT UNTERM KREUZ. Der Platz ist zwar furchtbar, es gibt eigentlich keine Worte dafür, was der Herr erleiden musste, und doch ist es auch der einzige Ort, an dem wir Heilung erfahren dürfen.

Aber heute ist Palmsonntag, heute wurde der Herr als König gefeiert. ER blieb auf dem Boden, ER ließ sich nicht krönen, zumindest nicht heute. Das kam dann 5 Tage später und auf andere Weise als die Menschen es sich wünschten.

Wir heute wissen, es geht nun Schritt für Schritt auf Karfreitag zu, als der Herr Jesus am Kreuz starb für unsere Schuld, ER die Trennung vom Vater hinnahm für uns, ER gehorsam war bis zum Tod. Aber wir wissen auch, dass damit das Werk Christi nicht vorbei war, sondern das Beste kam 3 Tage später.

Grüße Harald

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Re: Palmsonntag - Jerusalem sucht den Superstar

Beitrag  Heidi am Mo 21 März 2016, 22:20

Lieber Harald,

und die Menschen, die am Palmsonntag riefen: " Hosianna!, der da kommt! ", die riefen bald  
" Kreuzige!". Das habe ich mal wo gelesen oder gehört und nicht vergessen können.

So ist das manchmal mit einem Glauben der  Begeisterung, der dann aber nicht weitergeht...

heidi

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Re: Palmsonntag - Jerusalem sucht den Superstar

Beitrag  Harald am Do 24 März 2016, 00:58

Hallo Heidi,

ja so war es. Und wenn man liest, wie selbst seine nächsten Begleiter versagten und davon liefen und sich versteckten und IHN gar verleugneten, IHN die meisten seiner Jünger (außer Johannes, denke ich) bei der Kreuzigung allein gelassen hatten aus Angst, da kann man sich schon selbst mal fragen, wie wir wohl damals reagiert hätten?

Ich denke nicht, dass ich "besser" gewesen wäre wie Petrus, der ihn verleugnete. Ich würde auch nicht ausschließen, dass ich nicht auch unter der Menschenmasse gestanden wäre und dieses schlimme "Kreuzige" gerufen hätte. Ich vermute, es waren einige dabei, die das riefen und die nachher bitter darüber geweint haben, dass sie so versagt hatten und denen Vergebung widerfahren ist.

Darüber bin ich so froh und so dankbar, dass wir einen so großen Gott haben, der für unser Versagen Seinen einzigen Sohn hingegeben hat, und auf IHN die Strafe geworfen hat, die uns hätte treffen müssen. Wir haben einen großen Gott! Ja auch einen Heiligen Gott!

Grüße Harald

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