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Matthäus 13, 45-46 - wie versteht ihr das Gleichnis?

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Matthäus 13, 45-46 - wie versteht ihr das Gleichnis?

Beitrag  Harald am So 01 Apr 2012, 17:35

Hallo,

es ist die heutige Tageslosung. Ich hab das bisher meist so interpretiert (wohl eher überlesen, überflogen), dass mir eben möglichst das ewige Leben so wichtig sein soll, also Jesus und Gott so wichtig sein sollen, dass ich ALLES andere dafür hergebe, mir nichts wichtiger ist als Gott. Also angelehnt an das erste Gebot sozusagen.
Das Himmelreich gleicht einem Kaufmann, der gute Perlen suchte, und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.
Matthäus 13,45-46
Den Auslegungstext zur Tageslosung für heute deutete ich dann eher so, dass ja das Himmelreich als Kaufmann genannt wird. Also ist Gott selbst der Kaufmann. Und der Kaufmann verkauft alles, was er hatte um die kostbare Perle zu kaufen. Für Gott ist JEDER Mensch diese einmalige kostbare Perle. Und wenn ich das dann richtig interpretiere, dann gibt Gott dieses ALLES in SEINEM SOHN hin, damit ER uns freikaufen kann.
Es sind nur noch wenige Tage bis Karfreitag ... und Ostern, wo wir genau daran erinnert werden, was Jesus für uns getan hat.

Grüße
Harald

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Re: Matthäus 13, 45-46 - wie versteht ihr das Gleichnis?

Beitrag  Günter am So 01 Apr 2012, 19:43

Vom Schatz im Acker und der kostbaren Perle:

Mt.: 13,44-46:
Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.
Wiederum gleicht das Himmelreich einem Kaufmann, der gute Perlen suchte,
und als er eine kostbare Perle fand, ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte sie.


John MacArthur zu Mt.: 13,44-46:

Diese beiden Gleichnisse haben eine identische Bedeutung. Beide beschreiben die Erlösung als etwas, was vor den meisten Menschen verborgen ist, das aber einen solchen Wert hat, dass die Menschen, denen die Erlösung offenbart wird, bereitwillig alles aufgeben, um sie zu besitzen.
Das kann ich nachvollziehen. Man findet das wertvolle Evangelium und ist bereit, alles andere dafür aufzugeben.

Die (vermeintlich) “guten Perlen” aus Mt. 13,45 sind nach meinem Verständnis so Dinge, wie der Sinn des Lebens, Esotherik oder wie die Religionen dieser Welt, an die sich viele klammern, die auf der Suche sind. Wer dann diese “eine kostbare Perle” (= Evangelium Christi) findet, für den werden all die “guten Perlen” aus Mt. 13,45 keinen Wert mehr haben. Wenn ich dann noch von MacArthur übernehme, dass man mit dem “Schatz” Evangelium nicht gebohren wird, sondern dass man in seinem Leben danach suchen muss, ist das für mich eine runde Sache.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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