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Schriftfunde und Archäologie usw

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Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Elisa am Fr 20 Apr 2012, 10:19

Hallo ihr Lieben,
ich würde hier gerne alle Schriftfunde sammeln. Ich hab zwar das von Qumran gehört und auch mal ein Buch ausgeleiht bekommen, aber irgendwie blieb da nicht viel haften.

Was ich suche sind alle Schriften die den heutigen Bibeltext bestätigen, ich hab es noch nicht ganz durchgedacht und kann es daher nicht so gut formulieren,aber ich möchte für mich ein Fundament aufbauen wo ich darauf vertrauen kann, dass was in der Bibel steht auch wirklich nicht verfälscht wurde.

Leider hab ich da zufällig auf Youtube einen Vortrag angehört der alles in relative zog und behauptete, dass es viele vor Jesus gibt die von einer Jungfrau geboren wurde, getötet wurden und nach 3 Tagen wieder auferstanden seien, aber als ich dann auf Google danach suchte stimmte das so nicht ganz, wie im Clip gesagt.

Mir ist klar, das Satan nicht untätig abwartet, sondern viele falsche Lehren verbreitet und ich denke, dass ich zu denen gehöre, die manchmal den Weg verliert weil ich Irrlehrern zuhöre, dann bekomme ich ein Chaos in mir, ich muss das sortieren, denn damit bin ich unzufrieden.

Ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen auf der Suche nach den Funden die bestätigen, dass die Bibel doch recht hat.

@Beate - Den Buchtipp hab ich mir notiert, mal sehen ob ich etwas in der Bibliothek finde, obwohl wir nur eine kleine haben.
lg  elisa
*************************************
Früher war ich unentschlossen, heute bin ich mir da nicht mehr so sicher.

Elisa
Gast


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Schriftkunde

Beitrag  Beate am Fr 20 Apr 2012, 10:46

Liebe Elisa,

den Buchtipp bekamst Du von Heidi  Smile

LG
Beate

Beate
Gast


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Schriftkunde und...

Beitrag  Beate am Fr 20 Apr 2012, 10:50

Liebe Elisa,

ein kleiner Tipp von mir: Lies einmal betend das Johannesevangelium und Du wirst Überrascht und überwältigt sein, wer JESUS ist!

Wenn Jesus sich als der Auferstandene in Deinem Leben offenbart, dann wirst Du Dich nicht mehr irreführen lassen. Dann kannst Du, wie ein Hiob, mitten in der Not sagen: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!

Gott segne Dich und gebe Dir Gewißheit im Glauben!

Beate


Zuletzt von Beate am Fr 20 Apr 2012, 11:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Beate
Gast


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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Gast am Fr 20 Apr 2012, 10:54

Beate schrieb:Liebe Elisa,

den Buchtipp bekamst Du von Heidi Smile

LG
Beate
ja.? Siehste, das meinte ich mit Chaos. Very Happy

Gast
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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Gast am Fr 20 Apr 2012, 10:57

Beate schrieb:Liebe Elisa,

ein kleiner Tipp von mir: Lies einmal betend das Johannesevangelium und Du wirst Überrascht und überwältigt sein, wer JESUS ist!
Beate

Ok, das werde ich in der Mittagspause tun, vielleicht denkst Du dann an mich zur Gedanken-Unterstützung, ich werde es dann heut Abend in Ruhe nochmal tun, und Danke für den Tipp, der könnte gut sein.
elisa
ps allgemein: ich bin mit dem "hallo" und am Ende den "Namen" schreiben noch nicht so gewohnt, wenn ich es vergesse, dann bitte nicht persönlich nehmen, ich bin so, meine es aber nicht so wie es dann wirken könnte.

Gast
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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Günter am So 22 Apr 2012, 20:42



Liebe Elisa,

mit diesem Thema kann man ganze Bücher füllen und einige Autoren haben das auch getan.

Ich habe mir etwas Zeit gelassen, über Deinen Eingangsbeitrag nachzudenken und ich habe versucht, Dir eine verständliche Antwort zu schreiben, was bei diesem Thema gar nicht so einfach ist:

Elisa schrieb:
Ich hab zwar das von Qumran gehört und auch mal ein Buch ausgeleiht bekommen, aber irgendwie blieb da nicht viel haften.
Im Internet gibt es sehr viele Aussagen, die ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass die biblischen Texte sich über die Jahre immer mehr verfälscht haben, durch Übertragungsfehler, aber auch vorsätzlich, so dass diese alles andere als zuverlässig sind.

Die Funde von Qumran wurden zeitlich sehr nahe an den Urtexten der Bibel datiert. Es zeigt sich, dass die heutigen Texte nur sehr marginal abweichen, wenn überhaupt. Damit sind all diese Behauptungen widerlegt. Aber davon verschwinden diese Behauptungen ja nicht automatisch aus dem Netz. Das Internet hat ein sehr langes Gedächtnis. Das ist so, wie mit der Gruppe japanischer Soldaten, die nach 30 Jahren immer noch im Wald herum gelaufen sind, weil sie nicht wussten, das der 2. Weltkrieg aus war.

Ich habe übrigens zum Thema der Schriftübermittlung ein Buch mit immerhin über 200 Seiten gelesen, das sehr viele Details über die Sorgfalt enthält, mit der die Abschriften gefertigt wurden. Aber das ist die Quintessenz daraus.

Elisa schrieb:
Was ich suche sind alle Schriften die den heutigen Bibeltext bestätigen, ….. ich möchte für mich ein Fundament aufbauen wo ich darauf vertrauen kann, dass was in der Bibel steht auch wirklich nicht verfälscht wurde.
Hierfür habe ich eine Literaturempfehlung, die mich persönlich weiter gebracht hat:

"Die Unfehlbarkeit und Irrtumslosigkeit der Bibel"
Stephan Holthaus, Karl-Heinz Vanhaiden (Hg.)
Verlag : VTR / JOTA
ISBN: 978-3-933372-38-3
Elisa schrieb:
Ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen auf der Suche nach den Funden die bestätigen, dass die Bibel doch recht hat.
Bei populärwissenschaftlichen TV-Sendungen zu Glaubensthemen habe ich zwei Vorgehensweisen der Wissenschaftler festgestellt:

1.) Der biblischen Überlieferung werden (auf Spekulation basierende) Arbeitshypothesen hinzugefügt, die dann zusammen mit dem biblischen Text gleichberechtigt stehen bleiben, bis sie (vielleicht nie) widerlegt werden.

2.) Biblische Fakten werden nicht anerkannt, weil man bisher die passenden Tonscherben (oder was auch sonst) dazu noch nicht gefunden hat.

Auch hier ist es so, dass gelegentlich neue archäologische Funde auftauchen, die die eine oder andere Theorie widerlegen. Aber auch davon verschwinden diese Behauptungen ja nicht automatisch aus dem Netz, weil das Internet eben ein sehr langes Gedächtnis hat.

Die Archäologie würde ganz anders aussehen, wenn man aus biblischer Sichtweise argumentieren und man versuchen würde, neue Funde entsprechend einzuordnen.


Ich habe die Erfahrung gemacht, dass alle vermeintlichen Widersprüche der Bibel, die man im Internet findet, an anderer Stelle im Internet bereits widerlegt wurden. Früher habe ich eifrig nach Widerlegungen gesucht, wenn ich nicht selbst drauf gekommen bin. Mittlerweile ist mir die Zeit dazu zu schade.

Es gibt weitere Bücher, die sich mit dem sehr vielschichtigen Thema auseinander setzen:

Das biblische Zeugnis der Schöpfung
Werner Gitt

Fragen an den Anfang
- Die Logik der Schöpfung -

Die Akte Genesis
Warum es 50 Wissenschaftler vorziehen, an die Schöpfung in 6 Tagen zu glauben

William MacDonald
Ist die Bibel Wahrheit? - Hörbuch
MP3-CD (Laufzeit ca. 3:15 h) mit PDF-Buch,

Näher schrieben habe ich die Bücher hier:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Elisa schrieb:
Ich hoffe ihr könnt mir dabei helfen auf der Suche nach den Funden die bestätigen, dass die Bibel doch recht hat.
Die „Glaub-“würdigkeit der Bibel hat mit Glauben zu tun. Wenn ich mir die ersten Verse der Bibel ansehe:

Glaube ich an die Sechstagesschöpfung eines Schöpfergottes „Creatio ex nihilo“, also aus dem Nichts, oder Glaube ich den modernen Naturwissenschaften, die wider erwarten doch keine Erklärung haben, wo das Material für den Urknall eigentlich herkommt. „Auch das Unwahrscheinliche, Zufällige passiert gelegentlich“. „Unser Universum ist einfach eines dieser Dinge, die ab und zu geschehen.“ - (E. P. TRYTON, Nature 246, 396 (1973)) – Und das soll glaubwürdiger als die Bibel sein, nur weil es moderner ist?


Ich glaube, dass Gott dafür gesorgt hat, dass in der Bibel genau das steht, was er uns mitteilen wollte. Und ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass der Schöpfer des Himmels und der Erde tatenlos zusieht, dass die Bibel als ein Sammelsurium von Halbwahrheiten, Sagen und Märchen uns heute nichts verbindliches zu sagen hat und jeder das herauslesen kann was ihm gefällt.

Wenn Gott Himmel und Erde geschaffen hat, dann wird er auch dafür gesorgt haben, dass sein Wort unbeschadet die Jahrhunderte überdauert und sowohl uns, als auch künftigen Generationen in aller Wahrhaftigkeit und Autorität zur Verfügung steht.

Und wer glaubt, dass Gott Himmel und Erde erschaffen hat, sollte doch mit dem Rest der Bibel auch nicht das große Problem haben.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Gast am Fr 15 Feb 2013, 09:52

Günter schrieb:
Liebe Elisa,
mit diesem Thema kann man ganze Bücher füllen und einige Autoren haben das auch getan.

Ich habe mir etwas Zeit gelassen, über Deinen Eingangsbeitrag nachzudenken und ich habe versucht, Dir eine verständliche Antwort zu schreiben, was bei diesem Thema gar nicht so einfach ist:

Das biblische Zeugnis der Schöpfung
Werner Gitt

Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Danke sunny
ich hab mir in den letzten Monaten viele Vorträge auf sermon-online von W.Gitt angehört und ich habe für mich bemerkt, dass es in mir drin irgendwo klick machen muss um zu verstehen, da kann ich noch so viele Bücher lesen, das nährt mir nur den Intellekt, so habe ich meine Meinung geändert und lese nun vor allem in der Bibel und lasse es wirken, habe ich Fragen so suche ich mir bei sermon das Thema dazu aus.
Allerdings gibt es zu einigen Themen unterschiedliche Antworten und ich denke mal, es ist nicht heilsentscheidend alles zu wissen, hoffe ich wenigstens.

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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Günter am Fr 15 Feb 2013, 19:42


Liebe Elisa,

natürlich ist es nicht heilsentscheidend, alles zu wissen. Die Zeiten der Universalgenies ist vorbei und wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Du siehst aber, dass man durchaus die Dinge hinterfragen darf und dass man seinen Glauben mit seinem mehr oder minder großen naturwissenschaftlichen Wissen in Einklang bringen kann. Wenn man sich dann mal umsieht, dass christliche Naturwissenschaftler aller möglichen Disziplinen das für ihren Arbeitsbereich auch können, gibt das schon ein positives Gesamtbild.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter



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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Günter am Sa 16 Feb 2013, 07:51

Liebe Elisa,

natürlich ist es nicht heilsentscheidend, alles zu wissen. Die Zeiten der Universalgenies ist vorbei und wir leben in einer arbeitsteiligen Gesellschaft. Du siehst aber, dass man durchaus die Dinge hinterfragen darf und dass man seinen Glauben mit seinem mehr oder minder großen naturwissenschaftlichen Wissen in Einklang bringen kann. Wenn man sich dann mal umsieht, dass christliche Naturwissenschaftler aller möglichen Disziplinen das für ihren Arbeitsbereich auch können, gibt das schon ein positives Gesamtbild.

Ergänzung 16.02.2013:
Textpassagen in der Bibel, die man nicht überblickt, kann man auch einfach mal so stehen lassen. Bei mir sich die „offenen“ Stellen über die Jahre sehr viel weniger geworden.

Joh. 16,23:
An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen.


Eines Tages wird es für uns keine offenen Stellen mehr in der Bibel geben. Bis dahin lassen wir das, was wir nicht fassen können einfach so stehen, wie es da steht.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Elisa am Sa 16 Feb 2013, 09:42

Günter schrieb:Liebe Elisa,
Wenn man sich dann mal umsieht, dass christliche Naturwissenschaftler aller möglichen Disziplinen das für ihren Arbeitsbereich auch können, gibt das schon ein positives Gesamtbild.

Joh. 16,23:
An dem Tag werdet ihr mich nichts fragen.

Hallo,
tolle Bibelstelle, Danke, Jesus wusste dass wir fragen werden, wie sehne ich mich nach dem Tag an dem die Fragen nicht mehr sein müssen.

Günter schrieb:Eines Tages wird es für uns keine offenen Stellen mehr in der Bibel geben. Bis dahin lassen wir das, was wir nicht fassen können einfach so stehen, wie es da steht.

Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

ja, so scheint es, man muss so einiges stehen lassen.
Gestern hab ich mir einen Vortrag Jürg Birnstiel über den hl. Geist angehört. Da war so einiges was ich nicht wusste dabei, ich hoffe jetzt nur, dass ich mir nicht die falschen Prediger anhöre. Es gibt falsche, oder was meinst Du?
lg Elisa

Elisa
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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Günter am So 17 Feb 2013, 13:29

Predigten, Bibelkommentare, Forenbeiträge, christliche Literatur – All das sind Dinge, die uns in uns im Glauben weiter bringen sollen. Und all das sind Dinge, die uns von fehlbaren Menschen vermittelt werden.

Ich mache das mal am Beispiel fest. Die ersten Sätze der Bibel sind auch schon die umstrittensten Sätze:

1. Mose 1,1
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.


Danach folgt die 7-Tageschöpfung.

Hat Gott wirklich die Welt in 7 Tagen geschaffen (6 Schöpfungstage und 1 Ruhetag), so wie es in der Bibel steht mit 6 Tagen je 24 Stunden pro Tag? Oder hat Gott den Urknall erschaffen und der Rest hat sich über Milliarden von Jahren weiterentwickelt, mit oder ohne Gottes Hilfe, aber so, wie es die Evolutionstheorie beschreibt?

Sehen wir uns mal die Kommentare von zwei renomierten Studienbibeln an:


John MacArthur Studienbibel zu 1. Mose 1,1 ff:
Gottes Erschaffung von Himmel und Erde wird hier beschrieben als: 1.) relativ jung, d.h. nicht Millionen, sondern erst Tausende von Jahren her; 2.) ex nihilo , d.h. aus dem Nichts, und 3.) geordnet, d.h. sie vollzog sich innerhalb von 6 aufeinanderfolgenden Perioden von 24 Stunden, die als »Tage« bezeichnet und als solche näher spezifiziert werden durch den Ausdruck »es wurde Abend und es wurde Morgen«. Die Bibel unterstützt keine Theorie, die von einer Schöpfung ausgeht, die älter als 10.000 Jahre ist.

Stuttgarter Erklärungsbibel zu 1. Mose 1,1 ff:
Der erste Satz der Bibel formuliert ein Grundbekenntnis des Glaubens: Alles, was es gibt (Himmel und Erde), kommt von Gott. Es verdankt sein Dasein nicht dem Zufall oder dem Wirken rein natürlicher Ursachen. Am Anfang aller Dinge steht Gottes Schöpferhandeln. …..
Die grundlegenden Schöpfungstaten werden hier als Grenzsetzung und Scheidung, als Stiftung einer Leben ermöglichenden Ordnung verstanden (diese Perspektive beherrscht die Schilderung bis V. 10). – Das hebräische Wort für ->Geist bedeutet zugleich Atem, Wind. Der lebendige und Leben schaffende Atem Gottes ist über dem ruhenden oder aufgewühlten Wasser »in Bewegung« (das mit schwebte übersetzte Wort bedeutet eigentlich »bewegte sich«)


Vergleichen wir mal diese beiden Kommentare mit der Bibel:

John MacArthur nimmt klar Stellung und grenzt das, was er als das Wort Gottes erkannt hat ab von Aussagen, die dem widersprechen. Sein Bibelverständnis geht davon aus, dass die Bibel von Gott inspiriert und damit unfehlbar und Irrtumslos ist! Mit anderen Worten: In der Bibel steht genau das drin, was Gott uns Menschen als seine Offenbarung mitteilen wollte.

Die Autoren der Stuttgarter Erklärungsbibel (Deutsche Bibelgesellschaft) hingegen lassen fünf auch mal gerade sein und lassen in Ihrer Erklärung viel Spielraum auch für die Evolutionstheorie. Im Ergebnis lässt die Stuttgarter Erklärungsbibel auch Lehren zu, die der Bibel fundamental widersprechen.

Ein Prediger/Pfarrer, der nicht so recht an die Unfehlbarkeit und die Irrtumslosigkeit der Bibel glauben mag, wir auch fünf gerade sein lassen (und damit Widersprüche zum Text produzieren) und/oder unliebsame Passagen einfach ignorieren. Den Begriff des „Predigtnotstandes“ an Ostern habe ich in diesem Zusammenhang mal gehört. Was soll man auch Predigen, wenn man an die leibhaftige Auferstehung nicht glauben kann? Diese Frage stellt sich offensichtlich mehr Pfarrern, als man sich so vorstellen kann. Dass ohne diese Auferstehung die Heilsgeschichte nicht stattfinden kann und die Bibel dadurch inhaltsleer wird, ist die Konsequenz daraus.

Man merkt recht schnell, ob eine Predigt im Klartext verfasst ist, ob sie an der Bibel nachprüfbar ist und ob sie verbindlich und zielführend für den Weg zum Heil ist.

Apg. 17,11:
sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte.


Die Mühe nimmt dir niemand ab, das Wort in der Schrift zu erforschen und bei Predigten, Bibelkommentaren, Forenbeiträgen und bei christlicher Literatur zu sehen, ob sich's so verhält.

Wer sich dieser Mühe nicht unterzieht, muss die Dinge so hinnehmen, wie er sie vorgesetzt bekommt. Eben Infos aus zweiter und dritter Hand.

Ich halte es für wichtig, sich mit der „Primärliteratur“ zu befassen, das sind Informationen aus erster Hand.

Manfred Lütz (Psychotherapeut, Arzt und Theologe) hat in seinem Buch „GOTT - Eine kleine Geschichte des Größten“ geschrieben:

Theologie ist eine Krücke, eine Dienstleistung für Leute, denen das hilft.
Das ist sicherlich nicht abwertend gemeint, aber doch relativierend. Nicht der Prediger/Pfarrer ist das Maß aller Dinge, sondern die Bibel ist das, an dem sich alles messen lassen muss.



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


PS1:
Obwohl ich John MacArthur mit seiner Studienbibel sehr schätze, lese ich auch immer mal wieder Kommentare, die möglicher Weise so sein mögen, die ich aber aus der Bibel so nicht herauslesen kann. Auch das sind Dinge, die man einfach mal so stehen lassen muss.

PS2:
Alles das, was ich beschrieben habe, setzt voraus, dass die Bibel als ganzes Wahrheit ist. Wer daran nicht glaubt, wird nie wissen, welcher Vers denn nun verbindlich ist und welcher nicht. Da hilft vermutlich nur noch der enge Kontakt mit dem Pfarrer seines Vertauens. Wenn man von der Bibel was wegnimmt, geht die innere Ordnung verloren und sie wird Inhaltsleer.

PS3:
Eigentlich mag ich so lange Beiträge nicht. Da ist wohl "der Gaul mit mir durchgegangen". Ich hoffe, dass man das zumindest kurzweilig lesen kann.




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Re: Schriftfunde und Archäologie usw

Beitrag  Gast am Fr 22 Feb 2013, 08:27

Günter schrieb:Predigten, Bibelkommentare, Forenbeiträge, christliche Literatur – All das sind Dinge, die uns in uns im Glauben weiter bringen sollen. Und all das sind Dinge, die uns von fehlbaren Menschen vermittelt werden.

PS3:
Eigentlich mag ich so lange Beiträge nicht. Da ist wohl "der Gaul mit mir durchgegangen". Ich hoffe, dass man das zumindest kurzweilig lesen kann.

Danke Günter, manchmal geht es einfach nicht kürzer, ich finde Du hast es sehr gut dargestellt.

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