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Warum gibt es im Tausendjähigen Reich noch Opfer?

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Warum gibt es im Tausendjähigen Reich noch Opfer?

Beitrag  Ralf-Peter am So 03 Jun 2012, 19:57

Hallo,

Im Hesekiel 40-48 geht es um den zukünftigen Tempel, den es im tausenjährigen Friedensreich einmal geben wird. Hier wird auch beschrieben, dass es wieder Opfer geben soll. Wie aber passt das mit den Aussagen von z. Bsp. Röm. 6, 1-15 oder 1. Korinther 9, 20-21 zusammen?

Über dieses Thema möchte ich dann später eine kleine Zusammenfassung schreiben, würde aber auch gern einmal hören, wie ihr das denn zusammen bringen würdet.

Ich gebe zu, dass das Thema enorm schwer ist. Trotzdem möchte ich euch schon einmal einige Bibelstellen zur Hand geben, die Euch vielleicht ein bisschen weiter bringen.

Erst einmal über das Verständnis vom Sündopfer: Hier schreibt der Verfasser des Hebräerbriefes etwas ganz entscheidendes. Hierzu lest bitte Hebr. 10, 4

Dann gibt es Opferarten, die eine ganz bestimmte Zielsetzung haben: z. B. 2. Mose 30, 16 oder 3. Mose 5, 12. Hier ist der Sinn auf jeden Fall klar.

Vielleicht kommt ihr hiermit ja schon weiter.

Auf jeden Fall folgt hier dann noch eine Erklärung, die ich mir aus verschiedenen Bibelkommentaren und Bibelstellenvergleichen gefunden habe. Aber auch das dauert wieder ein bisschen länger, da ich hier die Bibelstellen erst noch heraussuchen und nochmals gegenlesen muss.

Liebe Grüße
Ralf-Peter




Zuletzt von Ralf-Peter am Di 05 Jun 2012, 21:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

Ralf-Peter
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Re: Warum gibt es im Tausendjähigen Reich noch Opfer?

Beitrag  Heidi am Mo 04 Jun 2012, 20:44

Ralf-Peter schrieb: Im Hesekiel 40-48 geht es um den zukünftigen Tempel, den es im tausenjährigen Friedensreich einmal geben wird.

Lieber Ralf-Peter,
steht es irgendwo in der Bibel, dass es den Tempel erst im 1000-jährigen Friedensreich geben wird?


Ralf-Peter schrieb:Hier wird auch beschrieben, dass es wieder Opfer geben soll. Wie aber passt das mit den Aussagen von z. Bsp. Röm. 6, 1-15 oder 1. Korinther 9, 20-21 zusammen?
Das passt höchstens so zusammen, dass die Juden dann noch immer Jesus und seine Gnade nicht erkannt haben.


Ralf-Peter schrieb: Erst einmal über das Verständnis vom Sündopfer: Hier schreibt der Verfasser des Hebräerbriefes etwas ganz entscheidendes. Hierzu lest bitte Hebr. 10, 4
Dort steht: Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.

Ich verstehe es so: Die Tieropfer waren ein "Schattenbild" auf Jesus, welches zeigte, dass ein stellvertretendes Opfer kommt und Sünde durch Blut vergeben wird. Lt Vers 1 reichte das Tierblut aber nicht aus, den Menschen vor Gott vollkommen zu machen. Allerdings galt das damalige Sündopfer lt. 3. Mose 5,6 schon als Buße und lt. 3. Mose 5,10 ist die Sünde dann auch vergeben. Vorausgesetzt aber wohl, man brachte das Opfer auch mit der rechten Herzensgesinnung. Aber das Tierblut überdeckte die Sünde nur, aber wusch den Menschen nicht rein.
Aber mit Jesus Tod am Kreuz und Auferstehung wurde der neue Bund in Kraft gesetzt, der Bund Seines Blutes.



Ralf-Peter schrieb:Dann gibt es Opferarten, die eine ganz bestimmte Zielsetzung haben: z. B. 2. Mose 30, 16 oder 3. Mose 5, 12. Hier ist der Sinn auf jeden Fall klar.
Lt 2. Mose 30,16 musste bei jeder Zählung der Israeliten von denen ein Sühnegeld bezahlt werden. Dieses Geld wurde dann für den Dienst an der Stiftshütte verwendet.

3. Mose 5,12 ist das Gedenkopfer des Armen. Es wurde gebracht für Schuld die jemand aus Unkenntnis begangen hat.


Ralf-Peter schrieb:Vielleicht kommt ihr hiermit ja schon weiter.

Nein, leider versteh ich nicht, wohin es hinausläuft. Im Tempel, wie ihn Hesekiel beschreibt, gibt es ja auch noch weiterhin Vorrichtungen für Sündopfer (Hes. 40,39)
Aber mir fällt gerade ein, dass ich mich nicht entsinnen kann, etwas vom Allerheiligsten (mit dem Vorhang) in Hesekiel gelesen zu haben. Statt dessen las ich (- eher überflog ich),dass die Herrlichkeit des Herrn selbst in den Tempel einzieht (Kap. 43), aber sicher bin ich mir hier nicht.

Bin gespannt, wofür und für wen und warum der neue Tempel denn nun sein soll.


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Re: Warum gibt es im Tausendjähigen Reich noch Opfer?

Beitrag  Ralf-Peter am Di 05 Jun 2012, 20:43

Liebe Heidi,

Heidi schrieb:Dort steht: Denn es ist unmöglich, durch das Blut von Stieren und Böcken Sünden wegzunehmen.

Du hast recht. Im Hebräerbrief steht ganz eindeutig, dass es unmöglich ist, dass ein Tier die Sünde eines Menschen abwaschen könnte.

Warum aber hat Gott dann überhaupt dieses Opfer eingesetzt, wenn es denn doch nicht die Sünde abwaschen konnte. Dazu hatte ich euch zwei Stellen aus 2. Mose und 3.Mose gegeben

Im 2. Mose 30, 16 steht:
Und du sollst das Sühnegeld von den Kindern Israel nehmen und es für den Dienst der Stiftshütte geben, daß es den Kindern Israel zum Gedächtnis diene vor dem HERRN, zur Sühnung für eure Seelen.

Hier geht es um einen Teil des Sühneopfers, und es ist für die Stiftshütte gedacht - wenn man genau hinsieht, dann erkennt man auch das Ziel des Sühneopfers. Es gilt vorrangig zum Gedächtnis, dass Gott die Seelen Israels herausgelöst hatte aus der Sklaverei und zum anderen ist es ein Schattenabild für das spätere Freikaufen der Seelen durch Christus.

Genauso ist es mit dem Sündopfer im 3. Mose 5, 10-12 beschrieben:

Aus der andern aber soll er ein Brandopfer machen, wie es verordnet ist. Also soll der Priester für ihn Sühne erwirken wegen seiner Sünde, die er begangen hat, so wird ihm vergeben werden. Vermag er aber auch die zwei Turteltauben oder die zwei jungen Tauben nicht, so bringe er zu seinem Opfer, das er schuldig ist, ein Zehntel Epha Semmelmehl als Sündopfer. Er soll aber weder Öl daran tun, noch Weihrauch darauf legen, weil es ein Sündopfer ist. Er soll es zum Priester bringen, und der Priester nehme eine Handvoll davon, soviel als zum Gedächtnis bestimmt ist, und verbrenne es auf dem Altar über dem Feuer des HERRN. Es ist ein Sündopfer.

Auch hier geht es vorrangig um das Gedächtnis - zuerst an das Gedächtnis an die begangene Sünde und zum zweiten zum Gedächtnis, das Gott die Sünde vergeben hat oder hinweggenommen hat.

So wird es dann später im himmlischen Tempel auch sein. Die Opfer werden dann vor allem zum Gedenken an die Wege Gottes mit Israel und als Gedächtnis gehalten. Hierzu werde ich dann aber doch noch ausführlicher eingehen, um das ganze auch ordentlich zu begründen.
Heidi schrieb:
steht es irgendwo in der Bibel, dass es den Tempel erst im 1000-jährigen Friedensreich geben wird?

Du erkennst es selbst, indem Du dann schreibst, dass die Herrlichkeit des Herrn in den Tempel einziehen wird. Das geht aber erst im tausendjährigen Reich - Und Johannes schreibt das in der Offenbarung auch nochmal:

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. (Off. 21,3)

Ich hoffe, dass euch das Schwarzbrot, was ich hier austeile nicht zu schwer im Magen liegt.

Liebe Grüße
Ralf-Peter




Zuletzt von Ralf-Peter am Di 05 Jun 2012, 21:04 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet (Grund : Ich hab die Buchstaben nochmal sortiert, weil einige durcheinander geschrieben waren :-))

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Re: Warum gibt es im Tausendjähigen Reich noch Opfer?

Beitrag  Heidi am Mi 06 Jun 2012, 17:55

Lieber Ralf-Peter,

danke, nun hat es "klick" gemacht. Das wäre dann der einzig einleuchtende Grund, dass die Opfer zum Gedächtnis gebracht werden.

Aber folgendes verstehe ich nicht:

Ralf-Peter schrieb: So wird es dann später im himmlischen Tempel auch sein. Die Opfer werden dann vor allem zum Gedenken an die Wege Gottes mit Israel und als Gedächtnis gehalten.

Im Himmel gibt es doch lt. Off. 21,22 keinen Tempel.

Ralf-Peter schrieb: Du erkennst es selbst, indem Du dann schreibst, dass die Herrlichkeit des Herrn in den Tempel einziehen wird. Das geht aber erst im tausendjährigen Reich - Und Johannes schreibt das in der Offenbarung auch nochmal:

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. (Off. 21,3)

Off. 21,3 würde ich keinesfalls dem Friedensreich oder einer anderen Zeit als nur der Ewigkeit bei Gott zuordnen - ganz am Ende.


Ralf-Peter schrieb: Ich hoffe, dass euch das Schwarzbrot, was ich hier austeile nicht zu schwer im Magen liegt.

Schmeckt!


heidi



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