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Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

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Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Günter am Di 10 Jul 2012, 20:33

Mk. 1,32-34:
Am Abend aber, als die Sonne untergegangen war, brachten sie zu ihm alle Kranken und Besessenen.
Und die ganze Stadt war versammelt vor der Tür.
Und er half vielen Kranken, die mit mancherlei Gebrechen beladen waren, und trieb viele böse Geister aus und ließ die Geister nicht reden; denn sie kannten ihn.


Da waren also viele böse Geister in Kapernaum, die Jesus alleine an diesem Tag ausgetrieben hat. War das nur damals so? Ich kenne niemanden, der heutzutage von einem bösen Geist besessen wäre. Oder gehe ich nicht mit offenen Augen durch die Welt?


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Ralf-Peter am Mi 11 Jul 2012, 20:56

Hallo Günter,

Ich denke, dass die bösen Geister, die damals im Umkreis von Kapernaum ihr Unwesen trieben heute auch noch da sind. Wir nennen die Folgen heute allerdings anders.

Die häufigste Form, die aus Gebundenheit folgt, scheint die Depression zu sein. Fragt man diese Leute dann nach der Vergangenheit, so hat die Mehrzahl der Leute irgendetwas mit der Esoterik zu tun gehabt.

Auch der sogenannte Verfolgungswahn hat ab und zu etwas mit Gebundenheit zu tun.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

Edit: Die letzten beiden Sätze meiner ursprünglichen Antwort habe ich gelöscht, weil diese schnell mißverstanden werden konnten. Ich will mit der Antwort keinesfalls aussagen, das jede psychische Krankheit eine Besessenheit wäre. Dem ist keineswegs so.


Zuletzt von Ralf-Peter am Do 12 Jul 2012, 21:46 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet

Ralf-Peter
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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Heidi am Mi 11 Jul 2012, 22:27

Ralf-Peter schrieb:Wenn man sich anguckt, wie viele Menschen in psychischen Kliniken sind, dann denke ich, dass einem die Augen aufgehen.

Da komme ich heute gerade von einem Besuch her. Die Bibel zeigt uns immer einen Unterschied zwischen krank und besessen.
z.B. hier Mt 4,24: Und die Kunde von ihm erscholl durch ganz Syrien. Und sie brachten zu ihm alle Kranken, mit mancherlei Leiden und Plagen behaftet, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte; und er machte sie gesund.


Daher glaube ich, dass auch Erkrankungen der Psyche nicht gleich was mit dämonischer Belastung zu tun haben. Ich glaube, dass die Psyche einfach "dicht macht" oder sich in eine "andere Wirklichkeit" verirrt, wenn sie Anforderungen oder Ängsten nicht mehr gewachsen ist, vereinsamt, Schicksalsschläge nicht bewältigen kann und dgl., aber auch durch Cannabis und andere Suchtmittel. Vielleicht gibt es auch andere negative Gründe, dass man sich verbittert gegen jemanden. Seltsam finde ich, wie viele Patienten in den Psychatrien irgendwie was mit Gott und Jesus zu "tun" haben - in welcher Weise auch immer, ob in guter oder unguter.
Ich denke es ist für psychisch Kranke wichtig, dass sie selbst g e s u n d werden wollen, also weg von den Medikamenten, die schlimmstenfalls aus Menschen Roboter machen können und weg von der "schützenden Käseglocke" des betreuten Wohnens und des sozialen Netzes hinein in das Leben mit den Anforderungen, volle oder halbe "Fahrt voraus", jedenfalls so wie es Gott weiß, dass sie es in eigener Weise bewältigen können mit Gottes Kraft. Jesus fragt noch heute: Willst du geheilt werden?

Aber das ist ein sehr sensibles Thema mit dem man schnell Menschen verletzen kann, so kann das nur ein Gedanke sein, der auch nicht auf jeden passen muss.

Wir wissen, dass der besessene Gerasener sich selbst verletzt hat. Heißt das nun, dass jeder, der sich selbst verletzt, gleich besessen ist? Glaube nicht, denn bei dem Besessenen kamen noch etliche anderer Faktoren dazu, dass er in Höhlen hauste, sich nicht richtig anzog usw.

Ich kenne nur einen Menschen, von dem ich und andere Christen, die ihn gesehen haben, glauben könnten, er sei besessen. Das ist hier ein alter Mann im schwarzen Ledermantel, der sich überall am Kopf und Armen und Händen aufgeschnitten hat und dies teilweise zugeklebt hat und in der Stadt auf einem Rollator sitzt und einen Becher hinhält. Aber wirklich betteln tut er nicht, sucht aber auch keinen Kontakt. Eine Freundin und ich haben mal mit ihm über Jesus sprechen wollen und er wäre fast auf uns losgegangen, als er nur das Wort Jesus und Gott hörte. Einmal kamen wir an ihm vorbei und stellten und abseits und beteten für ihn. Er konnte es unmöglich wissen, aber auf einmal sprang er auch, schmiss das Geld um sich und wurde so richtig schlimm. So geht das jedesmal. Ein kleines Segenswort und er springt auf und schreit los. Ich kann das nicht beschreiben, aber alles um ihn herum ist kaputt und finster irgendwie.

So bleibt Günters Frage zwar unbeantwortet...und das waren einfach ein paar gewagte Gedanken zur Nachtruhe, die bei manchen zutreffen könnten, bei anderen nicht. Da jeder Mensch sich vom anderer unterscheidet. kann man in der Vielfältigkeit keine Pauschal"diagnose" machen.

Heute bei meinem Besuch kam mir der Gedanke für Christen, die sich auf einmal als "Höllenanwärter" sehen, dass die die Waffenrüstung Gottes (Epheser 6) abgelegt haben, über die wir im anderen Thema geschrieben haben. Der Helm des Heils sitzt nicht mehr in Gewissheit der Errettung auf dem Kopf, die Bibel ist zu Hause, also die Umgürtung mit der Wahrheit fehlt usw. Da trifft dann ein feuriger Pfeil nach dem anderen in Kopf und Herz. Aber warum Gott das so zulässt weiß ich auch nicht mehr....



heidi






Zuletzt von Heidi am So 15 Jul 2012, 18:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : hatte das mit Cannabis noch vergessen, ich kenne Leute, die danach krank wurden)

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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Ralf-Peter am Mi 11 Jul 2012, 22:43

O.K Heidi, den letzten Satz mit dem Hinweis auf die Zahl der psychisch Kranken kann man missverstehen. Damit wollte ich aber eigentlich nur ausdrücken, dass wir durch diese Vielzahl oftmals nicht mehr unterscheiden können, ob das jetzt eine Besessenheit oder Krankheit ist.

Ich habe Christen kennen gelernt, die sowas sofort unterscheiden konnten und genau ins Schwarze trafen, ob derjenige besessen war oder nicht. Ich finde dieses Wort Besessenheit sowieso sehr negativ behaftet, weil die katholische Kirche und sogenannte Geistheiler diesen Begriff für ihre Machenschaften missbraucht haben.

Den Fall, den Du aber schilderst ist einer der ziemlich krassen Fälle. Mein ehemaliger Pastor hat einige Fälle aus seiner Zeit der Ausbildung als Psychotherapeut in einer psychischen Klink einmal angesprochen (natürlich ohne Namen und Geschlecht). Er hat ein paar Merkmale genannt, die ihm gezigt haben, ob die Person einmal mit dämonischen Dingen zu tun hatte oder einfach psychisch krank war. Das hier abzuhandeln geht aber zu weit.

Liebe Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am Fr 13 Jul 2012, 17:28 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Günter am Mi 11 Jul 2012, 22:55

Hallo Ralf-Peter, hallo Heidi,

unter einem „Dämon“ verstehe ich ein Geistwesen, also eine „Persönlichkeit“ mit einem eigenen Willen. Es mag sein, dass diese Definition unzureichend ist, aber eine Krankheit oder eine Sucht ist für mich kein Dämon, auch wenn der Volksmund so etwas auch schon mal als Dämon benennt.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Nachtrag: Meine Antwort hat sich jetzt mit der von Ralf-Peter überschnitten.


Günter
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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Heidi am Do 12 Jul 2012, 22:03

Ralf-Peter schrieb: Mein ehemaliger Pastor hat einige Fälle aus seiner Zeit der Ausbildung als Psychotherapeut in einer psychischen Klink einmal angesprochen (natürlich ohne Namen und Geschlecht). Er hat ein paar Merkmale genannt, die ihm gezigt haben, ob die Person einmal mit dämonischen Dingen zu tun hatte oder einfach psychisch krank war. Das hier abzuhandeln geht aber zu weit.

Lieber Ralf-Peter,

wenn du willst, kann ich dir an mehreren Bibelstellen beweisen, dass ein wiedergeborener Christ, in dem schließlich der Heilige Geist lebt, keinesfalls dämonisch belastet sein kann.
Soll ich? Wenn Gott und Jesus in einem Menschen Wohnung genommen haben, hat da nebenher kein böser Geist Platz.

Ich weiß, dass es Seiten im Internet über dämonische Belastungen gibt, da stehen einem die Haare zu Berge und das liest sich schlimmer als jeder Horrorfilm - also ich finde diese Seiten schlecht.

Ich würde aber gern die Merkmale wissen, die dein früherer Pastor nannte, wie er das eine vom anderen unterschieden hat. Es muss ja nicht gleich eine Abhandlung werden, aber vielleicht kannst du mal ein oder zwei Beispiele sagen.
Meinte er da nun Christen oder Nichtchristen?

heidi


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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Ralf-Peter am Do 12 Jul 2012, 22:16

Heidi schrieb:wenn du willst, kann ich dir an mehreren Bibelstellen beweisen, dass ein wiedergeborener Christ, in dem schließlich der Heilige Geist lebt, keinesfalls dämonisch belastet sein kann.
Soll ich? Wenn Gott und Jesus in einem Menschen Wohnung genommen haben, hat da nebenher kein böser Geist Platz.

Eine Frage dazu: Habe ich irgendwo behauptet, dass ein Christ gleichzeitig besessen sein kann ( Shocked ) ? Eins ist doch klar. Wenn ein Mensch sich mit Dämonischem abgegeben hat, dann wird er kaum Christus dienen können, da er dann einem anderen Geist in ihm dient. So will ich es einmal definieren. Und dieser Geist wird diesen Menschen kontrollieren, es sei denn, Christus befreit ihn davon.

Übrigens wollte ich mit meiner Antwort gestern auch gar nicht die Behauptung aufstellen, dass alle psychischen Krankheiten etwas mit Dämonen oder dem Teufel zu tun hatten. Vielmehr habe ich gleich selektiert und nur auf die Fälle antworten wollen, wo ein Mensch wirklich an solche Geister gebunden ist. Aber offensichtlich wurde meine Antwort völlig missverstanden.

Das hatte ich geschrieben:
Die häufigste Form scheint die Depression zu sein, die aus Gebundenheit folgt...


Ich hab das jetzt abgeändert und den Nebensatz in die Mitte verschoben, vielleicht ist es dann klarer.

Über den letzten Satz bin ich dann allerdings selbst gestolpert, weil ich ihn nicht erklärt hatte und er deshalb total missverständlich war - Sorry. Ich hab den Satz jetzt gelöscht.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Heidi am Fr 13 Jul 2012, 22:05

Ralf-Peter schrieb:
Eine Frage dazu: Habe ich irgendwo behauptet, dass ein Christ gleichzeitig besessen sein kann ( Shocked )

Nein, hast du nicht. Ich hatte nicht genau verstanden, wie du es meintest. Ich habe das auch eher vorsorglich für andere Leser geschrieben - denn ich kenne einige Leute, die behaupten einfach, dass quasi in einem Christen auch 2 Geister gleichzeitig wohnen können...also der Heilige Geist und der böse Geist.

Ich verstehe das nicht mit der Depression und Gebundenheit.

heidi

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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Ralf-Peter am Fr 13 Jul 2012, 22:20

Heidi schrieb:
Ich verstehe das nicht mit der Depression und Gebundenheit.
heidi

Wenn ein Mensch sich mit dämonischen Mächten einlässt oder mit okkulten Handlungen (sei es aus Neugier oder anderen Gründen), dann führt es oft zuerst in einen Gemütszustand, den ich mal mit Zufriedenheit bezeichnen will, aber mit der Zeit ändert sich das dann, und einige Leute bekommen dann Ängste (vielleicht, weil sie spüren, dass die Geister, die sie riefen, sich nicht kontrollieren lassen), und irgendwann später folgt dann eine Leere in ihnen, die sie in die Depression führte. Komischerweise haben einige Leute (ich kenne allerdings nur 5 Leutchen) genau das gleiche berichtet, was ich jetzt beschrieben habe. Und diese Depression und die Leere verschwand erst, als sie Jesus als ihren Heiland angenommen hatten und sich von diesen Dämonen losgesagt hatten. Das soll jetzt allerdings keine Pauschalisierung sein, aber ich kannte halt noch eine christliche Psychologin, die mir einmal gesagt hat, dass sie einige Patienten wegen Depressionen behandelt hat, wo in deren Vergangenheit okkulte Praktiken angesagt waren (z. B. Gläserrücken oder Kartenelgen etc.). Wieviel Prozent das jetzt im Verhältnis zu allen an Depressionen Erkrankten sind, weiß ich aber nicht. Sie sagte damals nur, dass es nicht gerade wenige sind. Das heißt aber nicht, dass diese Leute nun gleich an schlimmster Besessenheit leiden oder depressiv erkrankte Menschen gleich besessen wären. Es gibt halt sehr viele Ursachen für psychische Krankheiten. Hier kann man gar nichts pauschalisieren und ich will mich jetzt hüten, hier irgendwelche Behauptungen aufzustellen.

Das Thema ist sehr riskant und deswegen möchte ich hier auch nicht irgendwelche Kennzeichen veröffentlichen, weil die eben immer individuell verschieden sind. Und spekulieren will ich auch nicht. Ich denke, dass ich mich mit meinem ersten Beitrag hierzu schon zu weit aus dem Fenster gelehnt habe. silent

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Heidi am So 15 Jul 2012, 19:27

Wollte noch anschließen, dass Depressionen, Angst- und Panikattacken auch bei manchen Begleiter der Wechseljahre sein können, die ganz schön lange gehen...Jahre eben!

Dann las ich eben Ps 77 und würde ihn so umschreiben, dass es in den Versen 1-11 um die Beschreibung des Zustandes einer Seele in Angst und Not geht und ab Vers 12 dann die Lösung des Problems angeboten wird: Sich nämlich an die bisherige Führung zu erinnern, an die Wunder die er tat, an seine Allmacht und Größe, die er auch in deinem Leben -zig mal bewiesen hat! Über diese Taten sollen wir nachdenken und über Gottes Werke nachsinnen.

In diesem Sinne einen mutmachenden Rückblick auf das Leben und die Führungen Gottes bis zum heutigen Tag, weg von den eigenen Bedrückungen und hin auf den Blick nach oben, woher Kraft kommt. Gott wird uns auch weiter führen, durch jedes Tal immer wieder aufwärs. Wir sind in guter Hand!


Mir fällt noch ein Wort aus einer Broschüre ein, die hieß:
Auch schwere Wege sind Segenswege!

heidi


PS: In letzter Zeit ging es bei mir auch was drunter und drüber...aber das ließ mich noch mehr an Gott klammern, noch mehr Bibel lesen und letztendlich, egal was kommt musste ich einfach mal Jesus sagen: "Herr, wohin sonst soll ich gehen?!"
Ich meinte damit, egal was kommt, dass ich gar keinen anderen Weg wüsste, als bei Jesus zu bleiben...vielleicht hab ich damit meine Prüfung schon bald bestanden, wenn es denn eine ist.





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Re: Mk. 1,32-34: und trieb viele böse Geister aus

Beitrag  Harald am Mo 16 Jul 2012, 02:48

Hallo,

ja und Depression kann noch durch alle möglichen anderen Sachen ausgelöst werden - manche Frauen erleiden eine Schwangerschafts-Depression, manche kommen da nicht mehr raus. Dann kann eine Depression durch Stress/Überforderung ausgelöst werden. Ebenfalls kann eine genetische "Vorbelastung" vorliegen. Ferner sind Menschen mit wenig Selbstwertgefühl gefährdeter, eine Depression zu bekommen. Oder durch Panik oder durch ein schlimmes Ereignis (z.B. der Tod eines Nahestehenden oder des Kindes ...) kann eine Depression entstehen.
Ähnliches trifft für andere psychischen Krankheiten zu. Man kann also nicht pauschal sagen (ich weiß, es hat hier auch niemand gemacht), dass psychisch kranke Menschen einen bösen Geist in sich haben. Genausowenig wie man sagen kann, dass z.B. ein an Krebs erkrankter Mensch eine Sünde mit sich herumsträgt - sprich wer krank ist, muss sündig sein.
Darum kann auch ein wirklich wiedergeborener Christ meines Erachtens leider durchaus auch an seiner Psyche krank werden oder im Alter dann an Demenz leiden - auch wenn der Gedanke kein schöner ist.
Wir leben hier im "Fleisch", im Sichtbaren, im Vergänglichen und darum vergeht auch unser Leib, wird krank, stirbt zuletzt. Alles Sichtbare wird eines Tages vergehen.

Wer sich über das Thema Depression beschäftigen möchte, hier ein paar links (sonst einfach über Google selbst suchen):
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Als These/Begründung empfand ich Günters Aussage recht gut: Eine Krankheit oder eine Sucht ist für mich kein Dämon. Dem kann ich mich anschliessen.

Grüße von Harald

Harald
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