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1. Mose 2.17

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1. Mose 2.17

Beitrag  Harald am Do 11 Okt 2012, 01:11

Hallo,
16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allen Bäumen des Gartens;
17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn welchen Tages du davon issest, mußt du unbedingt sterben!
Ich hörte vor einer Weile einen Vortrag, das Thema weiß ich nicht mehr. Ein Gedanke jedoch "faszinierte" mich und darum behielt ich ihn. Bisher bin ich zumindest nicht auf diesen Gedanken gekommen, das auch so zu verstehen.
Also der Referent erklärte, dass der Mensch sofort in diesem Moment geistlich starb, als er von der Frucht gegessen hatte. Sofort danach kappte Gott die Verbindung. Leiblich starb Adam aber nicht sofort. Allerdings, wenn man es von Gott aus sieht, trifft es dennoch zu, dass das wahr wurde, was Gott sagte. Es wurde KEIN Mensch jemals älter als EINEN Tag bei Gott. Denn bei Gott ist ein Tag wie tausend Jahre.
Psalmen 90:4: Denn tausend Jahre sind vor dir wie der gestrige Tag ...
2. Petrus 3,8: Dieses eine aber sei euch nicht verborgen, Geliebte, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag!
Der älteste Mensch wurde 969 Jahre alt.
1. Mose 5:25-27
Methusalah war 187 Jahre alt, als er den Lamech zeugte; und Methusalah, nachdem er den Lamech gezeugt, lebte 782 Jahre und zeugte Söhne und Töchter; also daß Methusalahs ganzes Alter 969 Jahre betrug, da er starb.
Also stimmt es total was Gott sagte, dass der Mensch noch am selben Tag (bei Gott) sterben musste.
Und da es auch zu diesem Vers gehört und ich bisher auch noch nicht so gesehen hatte, möchte ich den Kommentar von Matthias Ansorg aus dem Sword-Project, einer kostenlosen Bibel für den PC, hier zur Diskussion stellen:
Für den Teufel gibt es nach seiner Sünde (Hes.28,12-19) keine Möglichkeit zur Errettung, er wird ewig verdammt werden (Offb.21,10). Auch für den Menschen hätte es keine Möglichkeit der Errettung gegeben, wenn er nach seiner Sünde vom Baum des Lebens gegessen hätte (1.Mo.3,22) - deshalb war es Gnade Gottes, den Menschen nach dem Sündenfall davor zu bewahren, d.h. davor, ewig in seiner Sünde leben zu müssen. Der natürliche Tod bewahrt den Menschen also davor, zwangsläufig ewig in Sünde leben zu müssen und von Gott auf ewig verdammt werden zu müssen. Mit dem Tod hat Gott also eine Möglichkeit gegeben, dass einmal in Sünde gefallene Menschen wenigstens prinzipiell wieder mit IHM in Gemeinschaft kommen können, so wie Christen nach ihrem natürlichen Tod mit Gott im Himmel wieder die völlige Gemeinschaft haben werden aufgrund des stellvertretenden Todes Christi. Gott hatte SEINE Schöpfung also als redundantes System ausgerüstet: selbst bei einem Sündenfall gibt es noch eine prinzipielle Chance für den Menschen, die Gott ihm schließlich in Jesus Christus angeboten hat.
Mein Gedanke war bisher immer, dass Gott den Menschen verbannte, damit der Mensch nicht quasi ewig lebt wie Gott und so doch irgendwie fast "gottähnlich" geworden wäre. Aber es ist wohl eher so, dass Gott es aus Mitleid mit dem Menschen machte, wie man in dem Kommentar lesen und gut nachvollziehen kann.

Grüße Harald


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Re: 1. Mose 2.17

Beitrag  Günter am Do 11 Okt 2012, 22:28

Hallo Harald,

Psalm 90,4:
Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag, der gestern vergangen ist,


Für mich passt das nicht zu 1. Mose 2.17:
denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

Diese Tausend-Jahre-ist-gleich-ein-Tag-Aussage wurde auch schon häufiger der 6-Tageschöpfung übergestülpt, mit dem Ergebnis, dass Gott die Erde in 6.000 Jahren geschaffen hat und sich dann 1.000 Jahre (von seinem immensen Werk) ausgeruht hat. Da soll sich jetzt jeder seinen Reim darauf machen, ob das noch die Aussage der Heiligen Schrift ist, ich meine: nein! - Ich gehe davon aus, dass Zeitangaben in der Bibel korrekt sind, so wie sie da stehen.

„An dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben“, an dem Tage, da du von ihm isst, wird der Tod in dein Leben treten, dein Tod wird beschlossen sein.
Ich glaube, dass an dem Tage, an dem Adam davon gegessen hatte, sein (körperlicher) Tod besiegelt war wann auch immer Adam tatsächlich gestorben ist. Vielleicht war das so eine Redensart. Das ist zumindest meine „Arbeitshypothese“ zu diesem Vers. Als Lehrmeinung würde ich das aber so nicht verbreiten wollen.

….. Auch für den Menschen hätte es keine Möglichkeit der Errettung gegeben, wenn er nach seiner Sünde vom Baum des Lebens gegessen hätte (1.Mo.3,22) - deshalb war es Gnade Gottes, den Menschen nach dem Sündenfall davor zu bewahren, d.h. davor, ewig in seiner Sünde leben zu müssen. Der natürliche Tod bewahrt den Menschen also davor, zwangsläufig ewig in Sünde leben zu müssen und von Gott auf ewig verdammt werden zu müssen. Mit dem Tod hat Gott also eine Möglichkeit gegeben, dass einmal in Sünde gefallene Menschen wenigstens prinzipiell wieder mit IHM in Gemeinschaft kommen können, …..
Eine interessante Sichtweise, die etwas für sich hat. Andererseits ist der Mensch auch nach dem Sündenfall immer noch ein Ewigkeitsgeschöpf (!). Was der Kommentar da aussagt, mag richtig sein oder auch doch eher nicht. In der Bibel steht das jedenfalls so nicht und unser gesunder Menschenverstand spielt uns auch manchmal einen Streich.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: 1. Mose 2.17

Beitrag  Heidi am So 14 Okt 2012, 16:10

Ich schließe mich Günter an und möchte mit Hilfe der Sprachschlüssebibel nur noch etwas weiter zu dem Wort "sterben" in 1. Mose 2,17 ausholen.

Das hebräische Wort heißt "mut":
sterben, tot sein.

Jer. 11,21 :...wenn du nicht von unsern Händen sterben willst!
1. Sam. 20,2: ... Das sei ferne; du sollst nicht sterben (Absalom zu David)



sterbend tot, getötet, dem Tod verfallen sein

1. Mo. 20,2: Siehe, du bist des Todes um der Frau willen,... denn sie ist eines Mannes Ehefrau. (Gott zu Abimelech)


töten hinrichten

2. Kön. 14,6: Aber die Söhne der Totschläger tötete er nicht...

Es geht also in allen Fällen um einen körperlichen und nicht geistlichen Tod. In unserer Mosestelle, in der Gott Adam den Tod ankündigte steht das hebräische Wort "mut" gleich zweimal. Im Deutschen ist diese Verdoppelung schwer wiederzugeben und müsste etwa so verstanden werden: "Sterben sollst du sterben" oder "Du musst sterben" oder "Du sollst unbedingt getötet werden".

2. Mose 21,12: Wer einen Menschen schlägt, dass er stirbt, der soll des Todes sterben.

1. Sam 14,39: Auch wenn sie bei meinem Sohn Jonatan wäre, so soll er sterben!
(Saul mit der Frage, bei wem Schuld lag)

2. Sam 12,14: Aber weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache zum Lästern gebracht hast, wird der Sohn, der dir geboren ist, des Todes sterben

Jer. 26,8: und (als)Jeremia nun alles gesagt hatte, was ihm der HERR befohlen hatte, allem Volk zu sagen, ergriffen ihn die Priester, Propheten und das ganze Volk und sprachen: Du musst sterben!



Ich finde, so ist doch ganz verständlich, dass Adam nicht sofort nach dem Essen vom Baum der Erkennis tot umfiel, - womit es denn auch keine Vermehrung der Menschen mehr gegeben hätte - , sondern, wie Günter schrieb, sein körperlicher Tod besiegelt war.

viele grüße heidi

Heidi
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