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1.Mose 2,7: Der Mensch

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1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Günter am Mo 18 Feb 2013, 07:37

Eigner schrieb:
Wann hat der Mensch die Unsterblichkeit bekommen?
Hallo Eigner,

ich versuche mich mal an dieser nicht ganz einfachen Frage:

1.Mose 2,7 (Luther 1984):
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.


Die Elberfelder Bibel spricht an dieser Stelle von einer lebenden Seele.

Der Moment, als Gott Adam den Odem des Lebens in seine Nase einblies, war wohl der Moment, in dem die Menschheit die Unsterblichkeit bekommen hat.


die befruchtete (!) Eizelle (Zygote) ist nach allgemeiner Auffassung menschliches Leben, die Bibel nennt das eine „lebendige Seele“, der die Ewigkeit ins Herz gelegt ist (Pred 3,11).

Erschafft Gott eine Seele und »pflanzt« sie dem menschlichen Körper und wenn ja, in welchem Stadium tut er das? Bei der Empfängnis? Bei der Vereinigung? Bei der Geburt? Die Theologen sind sich nicht einig, weil die Schrift dazu nichts sagt.
Die Frage nach dem Anfang der »Seele« ist für den Christen die Schlüsselfrage, denn er möchte wissen, ab wann das sich entwickelnde menschliche Wesen eine unsterbliche Seele besitzt. Das ist der Moment, in dem das menschliche Leben wirklich beginnt.
Da die Bibel nichts direkt dazu sagt, wann die »Beseelung« stattfindet, sind wir, wenn wir entdecken wollen, wann das menschliche Leben beginnt, auf rationale Schlussfolgerung dessen angewiesen, was die Schrift über das Ungeborene Leben sagt, und auf die Fakten wissenschaftlicher und philosophischer Ethik:

Das sind die Stadien der menschlichen Entwicklung:

1. Eizelle und Sperma. Es gibt zwischen 250 und 300 Millionen Spermien bei einer einzigen Ejakulation.

2. Zygote. Ein Sperma und eine Eizelle vereinigen sich (Empfängnis) innerhalb von 48 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr, und die befruchte Eizelle tritt ihre vier bis sechs Tage lange Reise durch den Eileiter an, sich in den Uterus (Gebärmutter) einzupflanzen. Bis zu der Hälfte alle Eizellen schafft die Einpflanzung nicht.

3. Embryo. Die befruchtete Eizelle (Zygote) oder das Ei ist eingepflanzt und der Embryo in seiner individuellen Lebensform etabliert.

4. Fötus. Der Embryo hat alle physischen menschlichen Eigenschaften nach ungefähr acht Wochen entwickelt und wird von da an bis zur Geburt Fötus genannt.

5. Säugling. Nach der Geburt in die physische Unabhängigkeit von der Mutter ist der Säugling im Gegensatz zu den meisten Tieren zum Überleben immer noch total abhängig von anderen.

6. Kind

7. Jugendlicher

8. Erwachsener

Aufgrund der jüngsten Fortschritte in jüngerem Wissen um das ungeborene Leben stimmen so gut wie alle Wissenschaftler darin überein, dass die Zygote (das befruchtete Ei) lebt und menschlich ist.
Die Bibel beschreibt das nicht so genau:

Lk 1,41:
Und es begab sich, als Elisabeth den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leibe.
Das ungeborene Kind, das da in Elisabeths Leib hüpfte, wurde später als Johannes der Täufer bekannt.


Was für mich auch auf den Zeitpunkt der Menschwerdung hinweist, den ich mit dem Zeitpunkt gleichsetze, an dem der Mensch seine Unsterblichkeit bekommt, ist die DNA. Für die meisten Wissenschaftler ist sie das Endprodukt der Evolution. Für mich ist sie ein ordnendes Prinzip, das Gott in seiner Schöpfung hinterlegt hat. So, wie man die Umlaufbahn eines Planeten um seine Sonne vorausberechnen kann, so kann man aus den genetischen Informationen der Eltern die die Augenfarbe und vieles andere herleiten. Wenn Gott selbst die „fleischliche“ Information, wie ein Mensch gestaltet ist, ins Erbgut gelegt hat, warum sollte dann das Leben zu einem anderen Zeitpunkt beginnen, als zum Zeitpunkt der Definition des „materiellen“ Menschen durch Verschmelzung des Erbgutes der Eltern? - Aber das ist alles Spekulation.

Wenn ich gerade dabei bin:

Hebr 1,3
..... und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort


Damit ist ausgesagt, dass Gott nicht nur als Schöpfer tätig war und sich dann aus der Weltgeschichte herausgehalten hat. Er trägt auch heute und jetzt alles mit seinem Word und erhält auch hier und heute die Welt!

Hiob 31,15
..... der mich im Mutterleibe schuf, hat nicht der Eine uns im Mutterschoß bereitet?


PS 139,13ff
Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.


jes 44,24 So spricht der HERR, dein Erlöser, der dich von Mutterleibe bereitet hat .....

Diese Verse belegen für mich, dass die DNA nicht ausreicht, damit sich Leben bildet. Gott bereitet jedes einzelne Lebewesen im Mutterleib nach seinem Plan (Den die Wissenschaften als DNA identifiziert haben). Ich befürcht, von alleine finden die Unmengen von Atomen nach dem Bauplan des Lebens nicht zu einem Lebewesen zusammen. Und auch die weitere Entwicklung (Stoffwechsel, Wachstum, .....) würde von alleine nicht funktionieren.



Ein gutes, ewiges Leben wünscht Euch

<°)))>< Günter


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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Eigner am Mo 18 Feb 2013, 13:28

Lieber Günter!

Danke für die ausführliche Antwort. Ich stimme mit dir überein, dass Gott das Universum und unser Sein jederzeit am Laufen hält. Da läuft nichts von selber. Das ist beruhigend, weil ich mich jederzeit in Gottes Hand geborgen fühlen darf - auch wenn es manchmal nicht so ausschaut (siehe Hiob, aber auch Menschen in unserem Umfeld, bei denen es nicht gut läuft).

Wann für uns Menschen das Leben beginnt, ist eine interessante Überlegung. Ich denke auch, dass es mit der Zellteilung beginnt, wenn nach der Befruchtung der Mensch anfängt zu werden.

Zu 1. Mo 2,7:
Da steht in meiner Bibel (Schlachter): ... und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.

Also nicht, dass er eine Seele hat, sondern dass er eine lebendige Seele ist. Da Luther auch andere Begriffe mit Seele übersetzt hat, wird es nicht leichter. Aber es gibt in der Bibel keine Stelle, die von einer unsterblichen Seele berichtet.

Lebendig wurde der Mensch, weil ihm Gott den Odem des Lebens eingehaucht hat (auch 1. Mo 2,7). Und wenn uns Gott diesen Odem des Lebens entzieht, geht dieser zurück zu Gott - von wo er ja ist - und der Mensch ist tot und wird wieder zu Erde. Mensch und Vieh haben lt. Prediger 3, 19 "denselben Odem". Also von da her ist gar kein Unterschied zwischen Mensch und Tier. Wenn der "Lebensodem" Unsterblichkeit begründen würde, müsste das auch für das Vieh gelten.


Lt. 1. Mo 3, 22 hätten Adam und Eva im Paradies ewig leben können, weil sie Zugang zum Baum des Lebens hatten. Als Sünder durften sie nicht vom Baum des Lebens essen und konnten/können so nicht ewig leben ("..... dass er nur nicht die Hand ausstrecke und vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!"). Lt. 1. Mo 3, 24 ließ Gott den Weg zum Baum des Lebens von Cherubim bewachen - damit die Menschen nur ja nicht vom Baum des Lebens essen konnten.

Ohne Zugang zum Baum des Lebens konnten die Menschen somit nicht ewig leben und mussten sterben.

So ist es schlüssig, wenn die Bibel davon spricht, dass "Gott allein Unsterblichkeit hat" (1. Tim. 6,16) und den Menschen, die Jesus als ihren Erlöser angenommen haben, die Unsterblichkeit nach/bei der 1. Auferstehung bzw. bei der Verwandlung derer, die Jesu Wiederkunft erleben geschenkt wird (1. Kor. 15,53-54).

Ich denke, es geht heute noch immer um die Frage, wer Recht hat - Gott, der gesagt hat, 1. Mo 2,17 "aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, musst du gewisslich sterben!"
- oder die Schlange (der Teufel) 1. Mo 3,4 "Keineswegs werdet ihr sterben ....."

Liebe Grüße und Gottes Segen

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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Günter am Mo 18 Feb 2013, 18:58

Da sind wir wieder beim Thema “ Ewigkeit“. Meinen Lieblingsvers in diesem Zusammenhang: Prediger 3,11 ….. hat er die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; lässt Du ja offensichtlich nicht gelten. OK, dann versuch ich das mal anders:

Eigner schrieb:
Ohne Zugang zum Baum des Lebens konnten die Menschen somit nicht ewig leben und mussten sterben.
So wie jeder von uns sterben muss – Sterben zum ewigen Leben, oder zur ewigen Strafe:

Mt. 25,46:
Und sie werden hingehen: diese zur ewigen Strafe, aber die Gerechten in das ewige Leben.


Mt 25,46:
ewige Strafe ... ewige Leben. In beiden Fällen wird dasselbe gr. Wort verwendet. Die Bestrafung der Ungläubigen ist genauso endlos wie der Segen der Gerechten. Die Verlorenen erhalten weder eine zweite Chance noch werden sie vernichtet. Die Pein der Ungerechten wird in der ganzen Bibel beschrieben als »ewiges Feuer« (V. 41); »unauslöschliches Feuer« (3,12); »ewige Schmach und Schande« (Dan 12,2); ein Ort, »wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt« (Mk 9,44-49); ein Ort der »Qualen« und der »Flamme« (Lk 16,23.24); als »ewiges Verderben« (2Th 1,9); ein Ort der Qualen mit »Feuer und Schwefel«, wo »der Rauch ihrer Qual aufsteigt von Ewigkeit zu Ewigkeit« (Offb 14,10.11); und als ein »Feuer - und Schwefelsee«, in welchem die Verlorenen »gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit« (Offb 20,10). Hier weist Jesus selbst darauf hin, dass nicht nur der Rauch und die Flammen, sondern auch die Strafe selbst ewig sein werden. Die Ungerechten werden für immer dem Zorn und Grimm Gottes unterworfen sein. Sie erleiden unter vollem Bewusstsein die Schande und Schmach sowie die Schmerzen eines
sie anklagenden Gewissens - zusammen mit dem brennenden Zorn eines Gottes, gegen den sie gesündigt haben - und das für alle Ewigkeit. Sogar die Hölle wird die vollkommene Gerechtigkeit Gottes anerkennen (Ps 76,11); die Verlorenen werden dort wissen, dass ihre Strafe gerecht ist und dass allein sie die Schuld dafür tragen (vgl. 5Mo 32,3-5).

Quelle John MacArthur Studienbibel
John MacArthur hat hier genug Belegstellen in seinem Kommentar genannt, dass auch die mögliche Bestrafung „Ewig“ sein wird. Egal, ob gemäß Mt. 25,46 ewige Strafe, oder das ewige Leben des Gerechten am Ende steht. So oder so ist der Mensch ein Ewigkeitsgeschöpf!

Eigner schrieb:
So ist es schlüssig, wenn die Bibel davon spricht, dass "Gott allein Unsterblichkeit hat" (1. Tim. 6,16) und den Menschen, die Jesus als ihren Erlöser angenommen haben, die Unsterblichkeit nach/bei der 1. Auferstehung bzw. bei der Verwandlung derer, die Jesu Wiederkunft erleben geschenkt wird (1. Kor. 15,53-54).
Gott muss nicht sterben zum ewigen Leben, oder zur ewigen Strafe, der Mensch schon. Der Mensch wird aber nach biblischem Zeugnis nicht sterben und dann einfach tot sein! - Auch nicht zur Strafe.

Eigner schrieb:
Ich denke, es geht heute noch immer um die Frage, wer Recht hat - Gott, der gesagt hat, 1. Mo 2,17 "aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, musst du gewisslich sterben!"
- oder die Schlange (der Teufel) 1. Mo 3,4 "Keineswegs werdet ihr sterben ....."
Ist es für Dich tatsächlich denkbar, dass die Schlange Recht habt und Gott nicht? - Für mich nicht!


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Sterben oder nicht sterben

Beitrag  Eigner am Mi 20 Feb 2013, 12:54

Lieber Günter!

Sorry, da liegt ein Missverständnis vor! Natürlich hat Gott Recht!! Das ist ja genau das, was ich glaube.

Gott sagt ja: 1. Mo 2,17 "..... musst du gewisslich sterben!"

Die Schlange: 1. Mo 3,4 "..... Keineswegs werdet ihr sterben!"

Aber wenn heute jemand sagt, dass der Mensch nach dem Sterben in irgendeiner Form weiterlebt (egal, wie das dann heißt) - wer hätte dann Recht?


Diesen Texten und dem Text 1. Mo 3, 22 "... dass er nur ja nicht die Hand ausstrecke und vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!" entnehme ich, dass der Mensch bis zu diesem Zeitpunkt kein ewiges Leben hatte.

Deshalb war ja auch die ursprüngliche Frage: Seit wann ist der Mensch unsterblich? Im Paradies war er es nicht.

Das wollte ich jetzt nur schnell schreiben, für den Rest brauche ich noch Zeit.

Liebe Grüße und Gottes Segen!

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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Günter am Mi 20 Feb 2013, 20:45

Eigner schrieb:
Diesen Texten und dem Text 1. Mo 3, 22 "... dass er nur ja nicht die Hand ausstrecke und vom Baum des Lebens nehme und esse und ewig lebe!" entnehme ich, dass der Mensch bis zu diesem Zeitpunkt kein ewiges Leben hatte.
Hallo Eigner,

ich entnehme daraus, dass Adam und Eva bis zu diesem Zeitpunkt nicht hätten sterben müssen und deshalb ewig (ohne den Tod vor Augen) gelebt hätten, weil der Tod ohne den Sündenfall nicht eingetreten wäre.

Eigner schrieb:
Deshalb war ja auch die ursprüngliche Frage: Seit wann ist der Mensch unsterblich? Im Paradies war er es nicht.
Adam und Eva hatten zwei Optionen:

- Finger weg lassen von der Frucht des Baums der Erkenntnis von Guten und Bösen und ewig leben, ohne Sterben zu müssen.

- Essen von von der Frucht des Baums der Erkenntnis von Guten und Bösen, deshalb sterben und Auferstehen zur ewigen Strafe, oder aber als Gerechte in das ewige Leben.

Die erste Option haben wir heute nicht mehr, sonst ist bei uns alles wie bei Adam und Eva. Auch wenn Adam und Eva aus den bekannten Gründen gestorben sind, so sind sie doch auch Ewigkeitsgeschöpfe, die gestorben sind und auferstehen werden zur ewigen Strafe, oder aber als Gerechte in das ewige Leben, so wie wir heute auch.

Eigner schrieb:
..... entnehme ich, dass der Mensch bis zu diesem Zeitpunkt kein ewiges Leben hatte.
Ich entnehme als Fazit vorstehender Überlegungen aus der Geschichte um Adam und Eva, dass die Menschen immer schon Ewigkeitsgeschöpfe waren. Natürlich gibt es schon einen gewaltigen Unterschied, ob ich im Paradies ewig leben kann, ohne zu sterben, oder ob ich sterben muss, um dann mal zu sehen, wo ich meine Ewigkeit verbringen muss. Adam und Eva hatten diese Wahl noch, wir nicht.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Eigner am Do 21 Feb 2013, 13:31

Lieber Günter!

Du hast Recht, Adam und Eva hatten die Wahl, die wir heute so nicht haben. Sie hätten gehorsam sein können, Gott vertrauen statt dem Satan und sie hätten so ewig im Paradies leben können. ABER NUR WEIL SIE VOM BAUM DES LEBENS ESSEN HÄTTEN KÖNNEN!!

Wegen ihres Ungehorsams wurden sie aus dem Garten Eden verwiesen, hatten somit keinen Zugang zum Baum des Lebens und mussten deshalb sterben.

Lassen wir einmal alles weg, was wir aus den restlichen 1300 Seiten der Bibel und anderen Büchern, Bibelkommentaren, etc. wissen (glauben, vermuten, annehmen, kombinieren ....) und halten wir uns an die Fakten der ersten drei Kapitel der Bibel. Sonst hängen wir in einer Endlosschleife.

1. Gott erschafft in 5 Tagen die Erde samt Pflanzen und Tieren
2. Gott erschafft am 6. Tag aus Lehm den Menschen, haucht ihm das Leben ein, der Mensch lebt.
3. Gott macht den Menschen klar, dass sie von allen Bäumen essen dürfen, aber nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Wenn sie davon essen, müssen sie sterben - also keine Spur von "ewig leben"-

4. Die Schlange lügt die Menschen an und sagt, sie können ruhig von dem Baum essen, sie werden "wie Gott" und müssten nicht sterben.

5. Die Menschen glauben der Schlange und misstrauen Gott, sie essen von der Frucht ....

6. Gott vertreibt die Menschen aus dem Garten Eden und lässt den Baum des Lebens von Cherubim bewachen, damit die Menschen nur ja nicht von diesem Baum essen können, sonst würden sie ewig leben.

Also gemäß diesen 3 Kapiteln der Bibel ganz klar: Die Menschen hätten ewig leben können, wenn sie vom BAUM DES LEBENS hätten essen können. Das hat Gott wegen ihres Ungehorsams verhindert, so wurde wahr, was Gott gesagt hat: 1. Mo 3, 19 ..... Du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren.

Bis hierher ist der Mensch nicht unsterblich, von Ewigkeit keine Spur.

Liebe Grüße und Gottes Segen

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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Günter am Fr 22 Feb 2013, 07:31

Eigner schrieb:
Lassen wir einmal alles weg, was wir aus den restlichen 1300 Seiten der Bibel und anderen Büchern, Bibelkommentaren, etc. wissen (glauben, vermuten, annehmen, kombinieren ....) und halten wir uns an die Fakten der ersten drei Kapitel der Bibel. Sonst hängen wir in einer Endlosschleife.
…..
Also gemäß diesen 3 Kapiteln der Bibel ganz klar: …..
Hallo Eigner,

in der Sache kommen wir nicht weiter. Ich könnte jetzt einfach wieder meine Argumente von vorher kopieren und Du die Deinen. Ich sage Dir auch, warum das so ist:

Wenn wir Teile der Bibel weglassen, kommen wir unter Umständen zu entgegengesetzt anderen Schlüssen, als wenn wir den Gesamtkonsens der Bibel beachten würden, einschließlich der restlichen 1300 Seiten der Bibel (und nur der Bibel!). Dann stehen Aussagen plötzlich in offenem Widerspruch zu anderen Textstellen. Deshalb hast Du hier ein Problem und ich nicht. Für mich ist das Bild schlüssig.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Gast am Fr 22 Feb 2013, 13:02

Hallo!

Selbst die Biel warnt davor, andere Lehre zu betreiben:

Gott ist der Ursprung aller Lehren, die sich in der Bibel befinden.
Die Bibel sagt in
2. Timotheus 3, 16:
"Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit."

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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Harald am Mo 25 Feb 2013, 03:12

Hallo,

noch ein paar Anmerkungen, ohne Belegstellen aus der Bibel.
Ggf. suche ich sie zusammen, wenn ich mehr Zeit habe.
Gott ist absolut heilig, konnte keine Sünde gutheißen. Gott schuf alles, und ER sagte, dass es sehr gut war. Der Tod kam erst durch die Sünde in die Welt. Bis dahin gab es keinen Tod. Es ist daher anzunehmen, dass die Tiere und Menschen bis zum Sündenfall ewig leben sollten, da es eben gar nicht die Möglichkeit gab, zu sterben, da der Tod erst mit der Sünde in die Welt kam.
Ich denke an eine Bibelstelle, in der es heißt, der Sünde Sold ist der Tod. Erst durch die Sünde gab es Krankheit, Not, Elend, Lügen, betrügen, eben alles böse. Das Ende oder das Schlimmste von Krankheit, Not und Elend ist dann der Tod. Der leibliche Tod, wohlbemerkt. Denn wie Günter schon beschrieben hatte, ist und bleibt der Mensch ein Ewigkeitsgeschöpf, oder wenn man so möchte, die Seele des Menschen.
Es gibt viele Bibelverse, die darauf deuten, dass die Seele aber nach unserem Tod wieder bekleidet wird mit einem Ewigkeitsleib, denn Jesus war nach Seiner Auferstehung auch ein "Mensch" mit Körper. Er aß mit seinen Jüngern mehrmals, konnte auch durch Wände und geschlossene Türen gehen und sicher noch weitaus mehr, wie das was wir uns heute so vorstellen können.

In einem Kommentar las ich, dass es quasi Gnade von Gott war, dass ER den Menschen davon abhielt, vom Baum des Lebens zu essen und so ewig im Leib der Sünde leben zu müssen, und keine Chance zu haben auf Erlösung. Gott konnte seit der ersten Sünde von Adam keinen Kontakt mehr mit ihnen haben, bzw. sie nicht mit IHM, die Verbindung war gekappt durch die Sünde. Die Menschen lebten ab diesem Zeitpunkt getrennt von Gott. Aber Gott schuf ja diese Möglichkeit des stellvertretenden Todes Seines Sohnes, die sich schon im Paradies andeutete.

Ohne jetzt zu wissen ob das so sein kann, kann ich es mir zumindest nur so denken, dass Adam und Eva vor dem Sündenfall niemals vom Baum des Lebens essen mussten, da für sie Tod oder Sterben unbekannte Begriffe waren, die in ihrem Leben auch eigentlich nicht vorkommen sollten, wenn sie auf Gott vertraut hätten. Genausowenig mussten sie vom Baum der Erkenntnis essen, denn sie wussten zumindest was Gut war, und böses gab es in ihrer Welt gar nicht. Und Gottgleich waren sie auch erschaffen worden.
Naja vielleicht war der Baum des Lebens auch einfach doch nötig und es war für Adam und Eva so selbstverständlich davon zu essen, wie man eben einfach was ißt, wenn man Hunger hat, sofern man dann grad Zeit hat, soll heißen, dass es eben ganz "natürlich" für sie dazugehörte zur täglichen Nahrunsgaufnahme.
Tja vielleicht war der Baum vor dem Sündenfall einfach nicht so wichtig und erlangte erst danach traurige Berühmtheit, weil er eben solche Früchte hatte, die lebenserhaltend wirken.
Als Vergleich: Wenn ich gerne Walnüsse esse, dann sammle und esse ich die, weil sie mir schmecken. Würde sich dann irgendwann Jahre später herausfinden, dass Walnüsse einen Wirkstoff enthalten, der gegen Krebs hilft, kann ich im Nachhinein auch nicht behaupten, ich hätte die Nüsse nur deswegen gegessen oder sei jetzt vom Krebs verschont geblieben .... das ist nur als Beispiel gedacht und hat nichts mit der Realität zu tun.

Jedenfalls habe ich glaub nirgends in der Bibel gelesen, dass Gott Adam und Eva direkt erklärt, dass sie aber unbedingt täglich oder wie oft sonst? vom Baum des Lebens essen müssen, und wenn sie es vergessen, dann werden sie sterben.

Grüße Harald

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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Günter am Mo 25 Feb 2013, 10:54

joerg.evangelist schrieb:
Selbst die Bibel warnt davor, andere Lehre zu betreiben
Auch wenn ich mit Eigner über dieses eine Thema nicht einer Meinung bin, geht es in unserer Diskussion hier um unterschiedliche Auslegung dessen, was in der Bibel steht, um unterschiedliche Ansichten, wie die Bibel auszulegen ist, oder es geht vielleicht ganz einfach um Begrifflichkeiten, die wir auf Grund anderer Ausbildung und anderer Lebenserfahrungen anders definieren und trotzdem das selbe meinen. Für so was ist ein Forum da, dass Erfahrungen austauscht und dass man mal über den eigenen Tellerrand sieht, die Auslegung von anderen liest und diese dann annimmt oder eben auch nicht. Ich selbst habe mich so deutlich weiterentwickelt. Ich glaube nicht, dass wir hier die eine oder andere Lehre verbreitet haben.

Apg. 8,30-31:
Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest?
Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet?


Das ist für mich eine der Motivationen, mich hier im Forum zu beteiligen. Die Anleitung, wie die Bibel auszulegen ist. Die Meinung anderer Forenmitglieder, meine eigene Auslegung, Studienbibeln und Kommentare, und immer wieder nachsehen, was in der Bibel steht und prüfen, ob das alles so sein kann - irgedwann gibt das alles ein Bild.

Apg. 17,11:
sie nahmen das Wort bereitwillig auf und forschten täglich in der Schrift, ob sich's so verhielte.


Das ist genau das, was wir hier machen: Unsere Auslegungen an der Schrift prüfen.


Lieber Jörg,

du solltest Ross und Reiter beim Namen nennen, wenn Du von falscher Lehre schreibst. Wer vertritt hier welche falsche Lehre, was ist die richtige Lehre? Quellenangaben?


Viele Grüße und Gottes Segen,

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Re: 1.Mose 2,7: Der Mensch

Beitrag  Gast am Mi 27 Feb 2013, 15:43

Hallo!

Das war nur allgemein gemeint und nicht auf das Forum bezogen!

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