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Sämann

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Sämann

Beitrag  fetarubil am Sa 23 Aug 2014, 18:00

Hallo,

ich beschäftige mich mit dem Gleichnis vom Sämann Matt 13,3 - 8 .

Besonders aber versuche ich diesen Vers zu verstehen Matt 13,12 . Zunächst dachte ich, dass der mit Matt 13,3-8 wenig zu tun hat (teils auch wegen der "Unterüberschrift vom Sinn der Gleichnisse"), bin mir aber nicht mehr so sicher. Inzwischen denke ich dass der sehr wohl was mit dem Sämann zu tun hat.
Erklärt wird das Gleichnis in Matt 13, 18-23 . Trotzdem verstehe ich es nicht richtig.

Je nachdem wo die Saat fällt (= Wort Gottes), geht sie entsprechend auf. Das denke ich zu verstehen.

Bisher habe ich es nicht richtig verstanden und dachte eher so in weltliche Richtung weil es dort gut passt nach dem Motto die Reich sind werden reicher, die Arm sind werden ärmer. Das widerspricht sich dann aber auch eher mit dem liebenden Gott.

Wie ist dann aber Matt 13,12 gemeint? Das Gleichnis kann wohl nicht von jedem so einfach verstanden werden. Wenn Matt 13,10-16 schon so klingt. Bei "kalten" Herzen bringt die Botschaft keine Frucht. Wer Blind ist wird nichts sehen.

Dann aber würde das heißen, es geht hier viel weniger darum was mit der Saat geschieht, sondern viel mehr darum, worauf die Saat landet! Und dann ergibt für mich auch Matt 13, 12 auch Sinn. Und es wird ja auch vom säen gesprochen und nicht vom ernten.

Das sind so meine Gedanken dazu.

Wie denkt ihr darüber?

Fetarubil

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Re: Sämann

Beitrag  Günter am So 24 Aug 2014, 11:16


fetarubil schrieb:
Dann aber würde das heißen, es geht hier viel weniger darum was mit der Saat geschieht, sondern viel mehr darum, worauf die Saat landet! Und dann ergibt für mich auch Matt 13, 12 auch Sinn.

Sämann → Jesus
Saat → Wort Gottes
Feld → Die Menschen, die das Wort Gottes aufnehmen sollen
Vögel → Teufel
usw.

Ja, es kommt darauf an, worauf die Saat landet. Die Menschen können das Wort Gottes aufnehmen oder nicht. Wenn sie „die Saat“ aufnehmen, müssen sie auch was draus machen (siehe Gleichnis von den anvertrauten Zentnern in Lk 19,12-27).  Die Saat ist ja nur der Anfang. Die Saat muß aufgehen und Früchte tragen.

fetarubil schrieb:
Wie ist dann aber Matt 13,12 gemeint?

Matt. 13,12:
Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.


Wer das Ihm anvertraute Wort Gottes nicht aufnimmt, wird am Ende (Jüngstes Gericht) alles verlieren.

Ich glaube, dass die Saat bei uns in Deutschland weitgehend gesät ist. Kaum jemand kann sagen, dass er vom Wort Gottes noch nie etwas gehört hat. Wer z.B. einen Internetzugang hat, kommt mit nur wenigen Mausklicks zu einer kostenlosen Onlinebibel. Man kommt aber auch mit genauso wenigen Mausklicks zu Schweinkram. Das ist das Unkraut unter dem Weizen in Mt. 13,24-30, das bis zur Ernte gemeinsam mit den Früchten der Saat wächst und erst bei der Ernte getrennt wird.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


Folgende Anmerkung im Nachgang, weil ich Dir eine entsprechende Haltung nicht unterstelle:

fetarubil schrieb:
Das widerspricht sich dann aber auch eher mit dem liebenden Gott.

Diese Aussage ist für mich problematisch. Wenn man Gott auf den „liebenden Gott“ beschränken könnte, wären wir bei der Allversöhnung. Das ist aber nicht das, was die Bibel lehrt. Gott ist auch der liebende Gott. Er ist aber auch der heilige Gott, der gerechte Gott, der gütige Gott, der ….. .


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Re: Sämann

Beitrag  Henoch am Fr 30 Jan 2015, 09:46

Hallo Fataburil,
das Gleichnis mit dem Sämann ist besser zu verstehen, wenn man dazu den Hebräerbrief studiert, der sich damit auseinandersetzt, dass es eine Übergangsphase zwischen dem Erkennen und "Schmecken" des Evangeliums gibt und der Bekehrung. Erst in der Bekehrung wird der Mensch wiedergeboren und damit Christ.

Betrachten wir das Gleichnis.
Jesus sät das Wort Gottes, das Evangelium. Das tut er bei jedem Menschen (Joh 1,9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.)
Der Mensch nimmt das Wirken Gottes im Herzen, um zur Buße zu führen, nun unterschiedlich wahr.

Nun haben wir Menschen, die sind wie "auf dem Weg". Sie sind unterwegs im Leben und haben den Kopf voll mit allem möglichen, sie laufen am Evangelium vorbei, beschäftigen sich oberflächlich damit und deshalb verstehen sie es nicht richtig und "der Böse" reißt es ihnen wieder aus dem Herzen, bevor sie es verstanden, angenommen und Buße getan haben. Sie kommen gar nicht zum Glauben. Ja, sie merken vielleicht nicht einmal, dass der Herr an ihnen gewirkt hat.

Dann gibt es Menschen, deren Herz ist verhärtet, wie felsiger Boden. Dort bleibt das Saatgut erst einmal liegen. Es bildet keine Wurzel aus. Das kann man so verstehen, dass der Mensch das Evangelium mit dem Verstand erfasst und bejaht und dann zur Tagesordnung übergeht. Er findet es prima, dass Jesus ihn gerettet hat. Er glaubt nicht mit dem Herzen, tut nicht Buße und wendet sich nicht an seinen liebenden Retter. Sein Herz ist wie ein Fels, so hart. Nun kommt ein Unwetter, also Verfolgung um des Wortes willen, Anfechtung... Ohne Liebes- und Vertrauensbeziehung zu Jesus, ohne Wiedergeburt, hat er aber keinen Halt in der Hand des Herrn und wird vom Glauben abfallen.

Nun gibt es Menschen, die die falschen Prioritäten setzen im Leben. Sie haben wichtigeres zu tun, als sich mit Jesus zu beschäftigen. Ja, Jesus hat einen Platz, aber alles andere auch. Sie kommen ebenfalls nicht zur Buße, sind vielleicht religiös, aber ihr Schwerpunkt sind weltliche Dinge: Karriere, Gesundheit, Urlaub...(Dornen und Disteln). Sie sind ständig besorgt, das Leben hier zu genießen, denken nicht an die Ewigkeit. Auch sie werden nicht wiedergeboren, sondern von ihren weltlichen Schwerpunkten am rettenden Glauben gehindert.

Wenn der Mensch aber das Evangelium hört, mit dem Herzen, dann wird er Jesus danken, er wird wissen, dass er ihn braucht, Busse tun und dem Herrn sein Leben anvertrauen. Er wird wiedergeboren und damit Eigentum Christi. Er stellt sich als reiner Acker dem Herrn zur Verfügung, damit der Herr reichlich pflanzen kann, was er will und ausreißen, was er nicht will.
Das ist echte Busse und Bekehrung und Folge und Voraussetzung zugleich für die Wiedergeburt.

Man sieht schön die Reihenfolge : Erst Erleuchtung, dann Bekehrung/Busse, dann Wiedergeburt. Zwischen der Erleuchtung und der Bekehrung können Jahre liegen. Glaube ist nicht unbedingt rettender Glaube.

Henoch


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Re: Sämann

Beitrag  Gast am Fr 30 Jan 2015, 10:38

Liebe Henoch!

Wenn der Mensch aber das Evangelium hört, mit dem Herzen, dann wird er Jesus danken, er wird wissen, dass er ihn braucht, Busse tun und dem Herrn sein Leben anvertrauen. Er wird wiedergeboren und damit Eigentum Christi. Er stellt sich als reiner Acker dem Herrn zur Verfügung, damit der Herr reichlich pflanzen kann, was er will und ausreißen, was er nicht will.
Das ist echte Busse und Bekehrung und Folge und Voraussetzung zugleich für die Wiedergeburt.

Genauso habe ich es erlebt!

Das Wissen, dass ich IHN brauche, mein Leben IHM anvertraue und dann schenkt der Geist Gottes die Wiedergeburt.
Und dann sich Jesus zur Verfügung stellen, als dem Weinstock und es kommt zum "lebendigen Glauben!!"

Sehr gut beschrieben!

Lese Deine Ausführungen sehr gerne! DANKE!

LG
Beate

Gott segne Dich!

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Re: Sämann

Beitrag  Eliah am Fr 30 Jan 2015, 12:26

hallo Fatarubil,

 Bisher habe ich es nicht richtig verstanden und dachte eher so in weltliche Richtung weil es dort gut passt nach dem Motto die Reich sind werden reicher, die Arm sind werden ärmer. Das widerspricht sich dann aber auch eher mit dem liebenden Gott.

auch ich habe meine Probleme mit solchen Aussagen, das ein liebender Gott dies und das so tun müsste, wie WIR meinen.
Welcher aus Ton geformte Krug etwa hätte das Recht zu seinem Erschaffer so was zu sagen?

Gott wird nirgends als "lieber Gott" bezeichnet, dies ist eher der Kinderglaube, dem man einem kleinen Kind beim gute Nachtgehen sagt oder so, aber nicht das Evangelium, obwohl er AUCH Liebe ist, klar, kein Thema.

In Wahrheit sagt ER sogar, das wer viel hat, dem auch noch hinzugegeben wird, und wer wenig hat, selbst das, was er meint zu haben noch genommen wird... (wie es im Propheten heist; "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, sie sind so viel höher als der Himmel zur Erde")

Sein Wort zu studieren, ist übrigens nicht anstrengend, sondern macht richtig Freude,- es ist quasi unsere Speise/Freude, sein Wort Wink

ich wünsche dir, das du dich einfach vertrauensvoll an ihn dranhängen kannst, wie ein Kind, nicht kindisch, aber kindlich!
Erst hier wirst du spüren und erleben, wie herrlich es ist an ihm zu sein,- hab Mut, er liebt dich! I love you

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