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Beitrag  Taler am Sa 04 Okt 2014, 01:53

Hallo liebe Leute,

im Alten Testament liest man häufig von Anweisungen, Geboten, Verhaltensregeln oder Befehlen, die Gott den Israeliten gab.
Anscheinend bestand eine direkte Kommunikation. Wie kann man sich das vorstellen? Was weiß man darüber?
Liest man beispielsweise von einer Anweisung, das die Israeliten pro Kopf einen halben Silberling (die Währung fällt mir gerad nicht ein) geben sollten, dann klingt das eher nach einer recht pragmatischen Steuer, die sich vielleicht Menschen im Namen Gottes ausgedacht haben. Warum sollte sich ein Gott um sowas kümmern?

Taler
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Re: Gebote

Beitrag  Heidi am Sa 04 Okt 2014, 10:04

Hallo lieber Gast,

die Stelle, die du meinst, steckt in 2. Mose 30,11-15:

Und der HERR redete mit Mose und sprach:
Wenn du die Israeliten zählst, so soll ein jeder dem HERRN ein Sühnegeld geben, um sein Leben auszulösen, damit ihnen nicht eine Plage widerfahre, wenn sie gezählt werden. Es soll aber jeder, der gezählt ist, einen halben Taler geben nach dem Münzgewicht des Heiligtums; ein Taler wiegt zwanzig Gramm. Dieser halbe Taler soll als Opfergabe für den HERRN erhoben werden.
Wer gezählt ist von zwanzig Jahren an und darüber, der soll diese Opfergabe dem HERRN geben.
Der Reiche soll nicht mehr geben und der Arme nicht weniger als den halben Taler als Opfergabe für den HERRN zur Sühnung für euer Leben. Und du sollst solches Sühnegeld nehmen von den Israeliten und es zum Dienst an der Stiftshütte geben, dass es sei für die Israeliten, zum gnädigen Gedenken vor dem HERRN, zur Sühnung für euer Leben.

Ich weiß jetzt nicht mehr, woher ich das habe, aber ich habe hier in meiner Bibel vermerkt:

MIt dem Sühneopfer, dass jeder Gezählte (Volkszählung) geben sollte, wird klar, dass jeder Vergebung braucht: Damals durch die Opfer bei der Stiftshütte. Das Geld war dann ja auch für die Stiftshütte bestimmt, dass die Opfer erfolgen konnten. Und jeder braucht die selbe Vergebung, der Arme, wie auch der Reiche, keiner ist da besser dran.

Und gerade überlege ich, warum es ausgerechnet ein HALBER Taler sein sollte. Bestimmt, weil Jesus sozusagen den "Vollen Taler" bezahlte.

Wenn du bedenkst, dass das AT eine Vorschattung auf das NT ist, kann man es besser verstehen. Die Abgabe war ja keine "Steuer" für Mose bestimmt, sondern sollte nur klar machen, dass jeder Sühnung vor Gott benötigt.

Ich finde das so genial, dass in der Bibel alles Sinn macht, ich glaube nicht, dass Gott irgend eine Anweisung oder Wort "einfach nur so" hat aufschreiben lassen.


Die Frage, WIE Gott damals zu Mose redete ist schwer. Das hebr. Wort für "reden" ist "dabar" und bezieht sich auf den Vorgang des Sprechens - im Gegensatz zu einem anderen Wort für "sagen", das wäre dann "amar" und bezieht sich mehr auf den Inhalt.

Also muss Gott lt Seiner Bibel tatsächlich mit Mose gesprochen haben. Wäre schön, wenn andere noch mehr dazu wüssten.

Zu uns hat Gott auch gesprochen - durch den Sohn und wir können es heute lesen.

Lieben Gruß
Heidi

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Re: Gebote

Beitrag  Taler am Sa 04 Okt 2014, 15:46

Hallo Heidi,

vielen Dank für deine Antwort. Ja, das ist die Stelle. Sie war aber nur exemplarisch dafür gemeint, dass Gott sich irgendwie ja mitteilte. Wie diese Mitteilung vor sich ging, wäre interessant und warum dies heute nicht auch möglich wäre. Oder ist es?
Nun könnte man ja, gerade wenn es ums Einsammeln von Geld geht, auf die Idee kommen, dass die Priester sich das ausgedacht haben und einfach nur behaupten, diese Anweisung käme von Gott. Ich meine, man kennt ja die Menschen, hatten die Israeliten also unbedingtes Vertrauen zu ihren Priestern?
Das Alte Testament als Vorschattung? Ich habe nicht alles gelesen, es ist alles sehr fremd und teilweise unverständlich. Allein die vielen rituellen Handlungen, es ist nicht dazu angetan, ein Lektüre zu sein, die man gern liest. Kann man das Alte Testament nicht einfach weglassen, wenn das Neue Testament eigentlich für Christen bedeutsam ist? Ist schon mal jemand Christ geworden weil er das AT so ergreifend fand? Schwer vorstellbar.
Erstaunlich ist sicherlich die Schilderung der Entstehung der Menschen bzw. der Lebenswelt an sich. Da ist eine Logik drin, während andere Schöpfungsgeschichten anderer Völker mit teils skurrilem Gedankengut aufwarten, welches man nicht nachvollziehen kann.
Noch mal zurück zu dem Beispiel: Warum überhaupt eine Zählung? Gott wird doch wissen wieviel Israeliten es waren. Wenn es dann heißt, jeder solle einen halben Taler bezahlen, reicht es doch. Die Androhung einer Plage ist auch seltsam, es sei denn es soll die Zahlungswilligkeit unterstreichen. Wenn du deinen Rundfunkzwangsentgeld nicht zahlst, kommt der Vollstreckungsbeamte, um es mal auf heute zu übertragen.

Um den wesentlichen Punkt, um den es mir geht nochmals zu unterstreichen: Gott und die Schilderungen seines Handelns sind im AT so ganz anders, als im NT. Sogar so, dass man Mühe hat eine Kontinuität zu erkennen. Auf alle Fälle besteht gefühlsmäßig ein Bruch zwischen dem AT und dem NT.



Taler
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Re: Gebote

Beitrag  Taler am Sa 04 Okt 2014, 15:49

Es sollte natürlich 'dein Rundfunkzwangsentgelt' heißen. Sorry.

Taler
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Re: Gebote

Beitrag  Heidi am Sa 04 Okt 2014, 16:59

Taler schrieb: Sie war aber nur exemplarisch dafür gemeint, dass Gott sich irgendwie ja mitteilte. Wie diese Mitteilung vor sich ging, wäre interessant und warum dies heute nicht auch möglich wäre. Oder ist es?  
Also, ich hab nochmal nachgedacht, wie sich Gott seinen Propheten mitteilte, hoffe aber auf Ergänzung der Andern hier.
Da war einmal die hörbare Stimme aus dem Dornbusch (2. Mose 3,2-4) durch den Engel des Herrn (der der vorgeschattete Sohn Jesus ist) und auch Samuel als Junge hörte eine hörbare Stimme (1. Sam. 2,4ff).


Taler schrieb: Nun könnte man ja, gerade wenn es ums Einsammeln von Geld geht, auf die Idee kommen, dass die Priester sich das ausgedacht haben und einfach nur behaupten, diese Anweisung käme von Gott. Ich meine, man kennt ja die Menschen, hatten die Israeliten also unbedingtes Vertrauen zu ihren Priestern?

Ich verstehe schon, was du meinst, aber ich glaube dran, dass die ganze Bibel von Gott inspiriert, also Wort Gottes und Wahrheit ist. Und wenn ein Priester gelogen hätte, um sich selber Geld in die Tasche zu wirtschaften, hätte es die Bibel auch aufgedeckt.

Jetzt geht es noch einen Schritt weiter: Mose ist eine "Vorschattung" auf Jesus. Habe dir dieses Thema nochmal eingestellt hier (wenn dich interessiert, was Mose mit Jesus zu tun hat) http://jesus.aktiv-forum.com/t1227-5-mo-1815mose-wie-jesus-einen-propheten-wie-mose-wird-der-herr-erwecken#7920
Hier nur ein Beispiel von gaaaanz vielen Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus dazu: Mose führte das Volk in die Freiheit, Jesus führt das Volk in die Freiheit.

Gott hat daher auch gesagt, dass er einen Propheten wir Mose erwecken wird, auf den wir hören sollen. (5. Mose 18,18) und das ist Jesus. Wie kann also Mose ein Lügner sein, wenn Jesus die Wahrheit ist? Hilft dir das nun weiter?

Taler schrieb: Noch mal zurück zu dem Beispiel: Warum überhaupt eine Zählung

Lies mal genau!, da ist keine Zählung angeordnet. Gott hat gesagt, "Wenn du zählst...". Anlehnend an 2. Sam 24 kann es auch um eine Zählung der Kriegsleute gehen. Wenn man Gott nicht vertraut, zählt man eben lieber, ob man genug Leute hat, um den Feind zu besiegen.

Taler schrieb:Die Androhung einer Plage ist auch seltsam, es sei denn es soll die Zahlungswilligkeit unterstreichen. Wenn du deinen Rundfunkzwangsentgeld nicht zahlst, kommt der Vollstreckungsbeamte, um es mal auf heute zu übertragen.

Hm, ich versuche es nochmals: Die Aussage ist: Ohne Sühnegeld und letztendlich Opfer an der Stiftshütte gibt es eine Strafe.
Das heißt auf neutestamentarisch: Ohne Jesus und letztendlich sein Opfer wird man auch die Strafe erleben - die Hölle.


Taler schrieb: Um den wesentlichen Punkt, um den es mir geht nochmals zu unterstreichen: Gott und die Schilderungen seines Handelns sind im AT so ganz anders, als im NT. Sogar so, dass man Mühe hat eine Kontinuität zu erkennen. Auf alle Fälle besteht  gefühlsmäßig  ein Bruch zwischen dem AT und dem NT.

Ja, es ist ein Bruch. Aber man kann das neue Testament der Gnadenbotschaft nur dann verstehen, wenn man das Alte Testament wenigstens etwas begriffen hat.
Ohne das Alte Testament - wenn du es also komplett weglegst - wüsstest du nichts vom Sündenfall, weißt du nichts davon, dass Gottes Gerechtigkeit auch vorhanden ist, die Sünde bestraft. Damals waren es Tieropfer. Wenn du z.B. von den Tieropfern nichts wüsstest, würdest du gar nicht verstehen können, warum da ein Mensch (Jesus) am Kreuz sterben musste, damit dir vergeben wird.

Wie ich Günter hier im Forum so kenne, wird er dir vielleicht noch etwas vom Bund des Gesetzes (AT) und dem Bund der Gnade (NT) erzählen.

Hoffe, ein bisschen Licht und vpr allem Vertrauen auf die ganze Bibel rübergebeamt zu haben, sonst frag gern nach - vielleicht wissen wir hier und da etwas zu antworten.

Und noch....wenn du einzelne Passagen der Bibel nicht glaubst, dann wirst du immer mehr wegstreichen, was wir mit unseren Denken als Mensch von Gott her nicht begreifen können.
Davor Gott bewahre.  Wink

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Re: Gebote

Beitrag  fetarubil am Sa 04 Okt 2014, 17:45

Hallo Gast,

eine direkte Kommunikation (auch von Angesicht zu Angesicht) von Gott zu Mensch war im Paradies üblich. Erst nach dem Sündenfall wurde das immer weniger. Gott zeigte sich dem Menschen gar nicht mehr und sprach nur noch mit wenig auserwählten Leuten.

Zur Zeit Mose sprach Gott nur zu Mose und nicht zu anderen. Wie das genau ausgesehen hat, weiß ich nicht. Mose hat ihn vielleicht einfach mit den Ohren gehört ohne zu sehen. Jedenfalls wenn Gott spricht, muss es ein großer Moment für denjenigen sein.
Auch heute spricht Gott direkt zu den Menschen. Nur sind es heute wie früher, nur sehr wenige. „Indirekt“ Kommunikation findet heute wohl häufiger statt.

Die Leute zu Jesus Zeiten hatten wohl seit dem Sündenfall das größte Glück, denn da kam Gott als Mensch auf die Erde und konnte mit ihm direkt reden.

Gott war seit jeher darum bemüht den Menschen wieder zu sich zurück zu führen. Denn der Mensch hat sich von Gott getrennt. Viele Anweisungen zielen darauf hin, uns zu ihm zu führen. So gesehen hat eine Entwicklung stattgefunden, wie Gott dass immer wieder versucht uns auf den rechten Weg zu führen und sich allen Menschen der Welt zu offenbaren. Der Mensch ist es, der vom Weg abgekommen ist.

Das war vor Noahs Zeiten so, nach ihm war es bald wieder so, und nach Jesus war es auch wieder so. Was soll Gott noch alles tun?

Die ganzen Anweisungen und Gebote, Regeln gelten auch heute noch. Die Praktiken sind heute teilweise anders geworden. Es geht aber immer um das selbe. Doch die Menschen begreifen es nicht.

Und Gott weiß natürlich wie viele Israeliten es gibt usw. Doch Gott tut das, damit WIR es begreifen. Denn wir sind Schwach und Blind. Nur darum tut er es.
So manche Plage kann für den Menschen ein Segen sein, wenn es ihm die Auge öffnet.
So wie Jesus auch sagte „Wenn dich dein Auge verführt, dann reis es aus und wirf es weg. Denn es ist besser verstümmelt in das Reich Gottes zu kommen, als gesund nicht dorthinzukommen“ (sinngemäß).
Gottes drohungen, sind nicht immer drohungen, sondern Warnungen und Hinweiße wie es richtig geht. Wenn wir nicht das tun was er sagt, wird/kann was passieren (der Teufel lässt grüßen). Wenn ich nicht um das Feuer herum laufe, dann werde ich verbrennen. Das sieht Gott und sagt es uns. Wir sehen das Feuer eben nicht und laufen geradewegs darauf zu…


Es kann auch jemand Christ werden mit dem neuen Testament. Es ist bedeutsam, weil Gott persönlich hier war. Gott möchte, dass wir ihn erkennen und so handeln wie ihm es gefällt. Nicht das wir das Alte Testament auswendig können, oder das neue, oder oder oder. Wir sollen es soweit kennen, das wir es begreifen und das richtige tun.

Lg
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Re: Gebote

Beitrag  Taler am So 05 Okt 2014, 05:34

Ich verstehe schon, was du meinst, aber ich glaube dran, dass die ganze Bibel von Gott inspiriert, also Wort Gottes und Wahrheit ist. Und wenn ein Priester gelogen hätte, um sich selber Geld in die Tasche zu wirtschaften, hätte es die Bibel auch aufgedeckt.

Hallo Heidi,

die Motive müssen ja nicht eigenützig gewesen sein, aber ich nehme mal an, dass die Äußerungen der Priester nicht angezweifelt wurden.



Jetzt geht es noch einen Schritt weiter: Mose ist eine "Vorschattung" auf Jesus. Habe dir dieses Thema nochmal eingestellt hier (wenn dich interessiert, was Mose mit Jesus zu tun hat) http://jesus.aktiv-forum.com/t1227-5-mo-1815mose-wie-jesus-einen-propheten-wie-mose-wird-der-herr-erwecken#7920
Hier nur ein Beispiel von gaaaanz vielen Gemeinsamkeiten zwischen Mose und Jesus dazu: Mose führte das Volk in die Freiheit, Jesus führt das Volk in die Freiheit.

Ja, danke. Ich werde es gerne durchlesen. Also wäre ich Mose gewesen, hätt ich mich wahrscheinlich gedrückt. Da fällt mir auf, Mose hatte ja auch direkten Kontakt mit Gott auf einem Berg.
Da war noch Dramatik im Spiel und Mose kam mit den Gebotsplatten wieder. Gab es vorher nicht auch Gesetze, die das regelten, was auf den Tafeln stand?


Gott hat daher auch gesagt, dass er einen Propheten wir Mose erwecken wird, auf den wir hören sollen. (5. Mose 18,18) und das ist Jesus. Wie kann also Mose ein Lügner sein, wenn Jesus die Wahrheit ist? Hilft dir das nun weiter?

Weiß ich nicht. Der Vorgang der Kommunikation mit Gott konnte ja nicht überprüft werden. Es ist also Vertrauenssache. Auch heute gibt es Menschen, die sagen beispielsweise, der Heilige Geist führe sie und gäbe ihnen Erkenntnisse. Seltsamerweise widersprechen sich solche Erkenntnisse auch gegenseitig, aber jeder meint die Wahrheit zu sagen. Das ist doch merkwürdig. Auch hier kann ich jemanden glauben, aber überprüfen kann ich es nicht.


Lies mal genau!, da ist keine Zählung angeordnet. Gott hat gesagt, "Wenn du zählst...". Anlehnend an 2. Sam 24 kann es auch um eine Zählung der Kriegsleute gehen. Wenn man Gott nicht vertraut, zählt man eben lieber, ob man genug Leute hat, um den Feind zu besiegen.

Ich finde es nur komisch, das Gott sich um solche administrativen Vorgänge überhaupt kümmert.

   

Hm, ich versuche es nochmals: Die Aussage ist: Ohne Sühnegeld und letztendlich Opfer an der Stiftshütte gibt es eine Strafe.
Das heißt auf neutestamentarisch: Ohne Jesus und letztendlich sein Opfer wird man auch die Strafe erleben - die Hölle.

Gab es dann eine Individualstrafe oder galt die Strafe für alle? Ich vermute mal, die Auswirkungen einer Plage machen keinen Unterschied zwischen denen die gezahlt haben und denen die nicht gezahlt haben. Gibt es überhaupt eine Überlieferung, wo eine Strafe eintrat, weil Israeliten nicht zahlten?
Um den Gedanken des Sühnegeldes durch Jesus zu verstehen, brauche ich doch keine Beispiele aus dem AT. Wobei natürlich das Prinzip der Schuldübernahme unverständlich bleibt. Da kommst du hier ungewollt auf die Erde und schon bist du schuldig. Einfach so weil du existierst. Und zu guter Letzt, nachdem man sich durch die Verhältnisse gekämpft hat, für die man gar nichts kann, bleibt noch die Aussicht für das bißchen Leben in Ewigkeit gequält zu werden. Ich will ja nicht meckern, aber das sind doch besch.... Aussichten, oder?


Ja, es ist ein Bruch. Aber man kann das neue Testament der Gnadenbotschaft nur dann verstehen, wenn man das Alte Testament wenigstens etwas begriffen hat.
Ohne das Alte Testament - wenn du es also komplett weglegst - wüsstest du nichts vom Sündenfall, weißt du nichts davon, dass Gottes Gerechtigkeit auch vorhanden ist, die Sünde bestraft. Damals waren es Tieropfer. Wenn du z.B. von den Tieropfern nichts wüsstest, würdest du gar nicht verstehen können, warum da ein Mensch (Jesus) am Kreuz sterben musste, damit dir vergeben wird.

Ok, es baut aufeinander auf. Aber für diese ganze Symbolik mussten immer Tiere dran glauben. Warum immer solchte blutigen Riten?


Hoffe, ein bisschen Licht und vpr allem Vertrauen auf die ganze Bibel rübergebeamt zu haben, sonst frag gern nach - vielleicht wissen wir hier und da etwas zu antworten.

Wie gesagt, das AT ist irgendwie eine fremde Kultur, mit Dingen, die wir heute gar nicht nachvollziehen können. Ich muß ja unheimlich viel interpretieren, um einen Zusammenhang mit dem NT herzustellen. Und wie immer sind Interpretationen menschliche Gedanken zu etwas und damit fehleranfällig.

Und noch....wenn du einzelne Passagen der Bibel nicht glaubst, dann wirst du immer mehr wegstreichen, was wir mit unseren Denken als Mensch von Gott her nicht begreifen können.
Davor Gott bewahre.  Wink

Da befinde ich mich dann wahrscheinlich in guter Gesellschaft, frag mal Christen wie sie das AT auffassen. Da kommen dann Begriffe wie allegorisch, metaphorisch, mythisch, jedenfalls immer in Richtung des Umdeutens in modernerer Richtung. Wer glabut heute noch dem Schöpfungsbericht? Und dann ist die Frage, wenn nicht mal mehr Christen daran glauben, wer dann?

Taler
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Re: Gebote

Beitrag  Taler am So 05 Okt 2014, 05:49


Auch heute spricht Gott direkt zu den Menschen. Nur sind es heute wie früher, nur sehr wenige. „Indirekt“ Kommunikation findet heute wohl häufiger statt.

Hallo fetarubil,

was für ein Nick! Smile Klingt ungewöhnlich.

Gott spricht heute zu den Menschen direkt? Was verstehst du unter indirekter Kommunikation?



Die Leute zu Jesus Zeiten hatten wohl seit dem Sündenfall das größte Glück, denn da kam Gott als Mensch auf die Erde und konnte mit ihm direkt reden.

Diesen Gedanken finde ich nicht in der Bibel. Nirgends sagt Jesus er sei Gott.



Gott war seit jeher darum bemüht den Menschen wieder zu sich zurück zu führen. Denn der Mensch hat sich von Gott getrennt. Viele Anweisungen zielen darauf hin, uns zu ihm zu führen. So gesehen hat eine Entwicklung stattgefunden, wie Gott dass immer wieder versucht uns auf den rechten Weg zu führen und sich allen Menschen der Welt zu offenbaren. Der Mensch ist es, der vom Weg abgekommen ist.

Nur hat meines Wissens kein Mensch darum gebeten auf der Erde zu sein. Das Konzept 'Mensch' war allein Gottes Idee. Das Geschöpf bekommt plötzlich die Schuld für ein Versagen, welches doch irgendwie im Bereich der Möglichkeiten gelegen haben mußte. Man kann auch sagen, das Ganze ist in die Hose gegangen und die Menschen als Nachfolger müssen den Schlamassel ausbaden, irgendwie jedenfalls. Verstehst du meine Position? Der Mensch an sich wird mit Dingen konfrontiert, für die er im Grunde genommen gar nichts kann.


Die ganzen Anweisungen und Gebote, Regeln gelten auch heute noch. Die Praktiken sind heute teilweise anders geworden. Es geht aber immer um das selbe. Doch die Menschen begreifen es nicht.

Irgendwie verständlich, wie sollen sie das Unbegreifliche auch begreifen?



Und Gott weiß natürlich wie viele Israeliten es gibt usw. Doch Gott tut das, damit WIR es begreifen. Denn wir sind Schwach und Blind. Nur darum tut er es.
So manche Plage kann für den Menschen ein Segen sein, wenn es ihm die Auge öffnet.
So wie Jesus auch sagte „Wenn dich dein Auge verführt, dann reis es aus und wirf es weg. Denn es ist besser verstümmelt in das Reich Gottes zu kommen, als gesund nicht dorthinzukommen“ (sinngemäß).
Gottes drohungen, sind nicht immer drohungen, sondern Warnungen und Hinweiße wie es richtig geht. Wenn wir nicht das tun was er sagt, wird/kann was passieren (der Teufel lässt grüßen). Wenn ich nicht um das Feuer herum laufe, dann werde ich verbrennen. Das sieht Gott und sagt es uns. Wir sehen das Feuer eben nicht und laufen geradewegs darauf zu…



Die Frage ist doch, wer hat die Menschen in diese Lage gebracht? Wenn Gott den Menschen schafft, dann ist es doch nicht sinnvoll, nur Leid, Tod und Elend unter ihnen zuzulassen. Man fragt sich doch ganz schlicht, was das Ganze überhaupt soll. Warum hat Gott Menschen erschaffen?


Es kann auch jemand Christ werden mit dem neuen Testament. Es ist bedeutsam, weil Gott persönlich hier war. Gott möchte, dass wir ihn erkennen und so handeln wie ihm es gefällt. Nicht das wir das Alte Testament auswendig können, oder das neue, oder oder oder. Wir sollen es soweit kennen, das wir es begreifen und das richtige tun.

Lg
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Re: Gebote

Beitrag  Taler am So 05 Okt 2014, 05:52

Den letzten Satz habe ich übersehen, er gehört natürlich noch zum kopierten Text von fetarubil. Mad

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Re: Gebote

Beitrag  fetarubil am So 05 Okt 2014, 11:51

Hallo Taler,

du beschäftigst dich Momentan sehr mit dem Glauben oder?  Mir gefällt das über den Glauben zu reden  Wieviel Erfahrung hast du bereits im Glauben gesammelt? Welche Erfahrungen hast du gemacht? Oder bist du Neugierig? Was führt dich zu uns?

Ich beherrsche das mit dem Zitieren nicht so und schreibe deshalb im Fließtext. Ich schreibe aber so, dass man heraus lesen kann worauf du angesprochen hast.

mit direkter Kommunikation meine ich, dass Gott so zu den Menschen spricht wie damals zu Mose. Ich stelle mir das so vor, dass Mose Gott mit den Ohren hören kann. Wie das genau ablief, weiß ich aber nicht.
„Indirekte“ Kommunikation, wenn Menschen Gott durch Träume, „Intuition“, Impulse, Gefühle, andere Menschen, Engel,… wahrnehmen.

Wo sagt Jesus das er Gott ist? Das ist eine häufige Frage und die Antworten ist hier zu finden:
[Bibelstellen - folgt]

Ja das Konzept Mensch war Gottes Idee. Warum er den Menschen schuf, wieso hier und warum genau so, dass weiß ich auch nicht so genau. Was ich weiß, dass Gott den Menschen aus Liebe so geschaffen hat. Und der Mensch hat die Möglichkeit bekommen, frei zu handeln. Er kann die Möglichkeit wählen, Gott zu lieben, seine Gebote befolgen und Gemeinschaft mit ihm zu haben. Er kann sich aber auch dagegen entscheiden. Das ist aber kein „konstruktionsfehler“ am Menschen, sondern bewusst so gewollt. Wenn Gott es anders gewollt hätte, dann hätte er Roboter geschaffen die den ganzen Tag etwas tun und ihm lieder singen usw. aber was ist so eine Beziehung Wert? Gott hat auch Gefühle und möchte die Gemeinschaft mit uns haben. Ich pflege ja auch Freundschaften mit anderen, ja selbst Tiere werden ins Herz aufgenommen. Das Auto ist leblose Materie, es bringt mir nicht wenn ich mit dem Auto eine Freundschaft eingehe.
Das Geschöpf bekommt deshalb nicht plötzlich die Schuld für ein Versagen zu geschoben. Der Mensch rennt nur in sein Verderben, wenn er nicht bei Gott ist. Neben Gott gibt es ja auch den Teufel, und der möchte nur den Menschen schaden. Der Mensch versagt in dem Sinne, dass er nicht auf Gott hört. Der Mensch kann sich frei entscheiden, diese Variable war von Anfang an so. Gott hat eine Fürsorge für uns. Wir müssen den „Schlamassel“ (denn vielleicht irgendwann, irgendjemand gemacht hat) deshalb nicht ausbaden, sondern wir erzeugen ihn selbst, wir selbst machen uns den Schlamassel.
Du schreibst „Nur hat meines Wissens kein Mensch darum gebeten auf der Erde zu sein“.
Das Leben, Gott selbst, das ist ungemein Wertvoll. Das Wissen die Menschen nur nicht mehr. Das Leben das wir bekommen haben, dass ist ein Geschenk. Das hier so ein Chaos ist, dass wollte Gott nie. Bei dir klingt das etwas, nach „Gott du bist selbst Schuld an uns Menschen, ich wollte ja nie geboren werden du hast mich da einfach rein geworden und nun muss ich deine Fehler korrigieren“. Aber mit dem Leben hat Gott dir ein ->Geschenk<- gemacht. Aus Liebe. Und wer weiß wo wir herkommen, vielleicht haben wir ja Gott wirklich darum gebeten, uns das Leben zu schenken? Und ist Leben nicht besser als der Tod? Ich denke das Leben ist besser. Und wenn Chaos herrscht, was tun? Genau, und das sagt uns Gott,…

Unbegreiflich ist das ganze nicht – nur der Mensch sieht es nicht. Wenn man die Bibel aufschlägt zum Beispiel das neue Testament, es wird sich so oft wiederholt, wie wir zu leben haben, worum es geht. Auch ich lese es oft genug und trotzdem „vergesse“ ich es wieder, weil ich mich verleiten lasse. Das ist aber meine Schuld. Wir alle kennen die Verkehrsregeln (Regeln, Gebote) damit wir alle sicher fahren (der Grund) können und keine Unfälle passieren. Bei Gott ist es genauso. Wenn sich einer nicht an die Regeln und Gebote hält, dann crasht es. Obwohl es doch für jeden begreiflich ist, warum das ganze. Und trotzdem halten sich viele daran nicht. Sehr Schade! In der Welt heißt der Crash dann „Leid, Tod und Elend“.
Aber wie gesagt, so wollte das Gott nie, er will das es uns gut geht. Der Mensch selbst hat sich in die Lage gebracht.

Und neben dem Menschenleben, geht es ja auch weiter. Das Menschleben ist nur eine Form des Leben. Es gibt noch soviel mehr, wir sehen es nur nicht. Doch wir scheitern ja schon bei so einem kleinen Leben.
Sicher gibt es keinen guten Vergleich einmal mit Gott selbst zusammen zu leben. Vielleicht kann man es sich vorstellen seinen Lieblingsstar zu begegnen, oder der Queen zu begegnet oder eine Achterbahnfahrt, und das ganze viel schöner und aufregender Wink

Lg
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Re: Gebote

Beitrag  Taler am So 05 Okt 2014, 14:51

Hallo fetarubil,

ich bin neugierig, ich bin suchend, ich bin verwirrt, ich bin zweifelnd, ich bin....
Es sind immer die Warums, die Wohers und die Wiesos, die uns antreiben. Klar.
Aber sag mal, was bedeutet dein Nickname? Das würde mich mal interessieren.

Erfahrungen im Glauben habe ich keine, obwohl mich der Glaube sehr interessiert, aber es gibt dort keine Befestigung. Es ist nicht so einfach zu beschreiben.

Hergeführt hat mich die Internetsuche über das Thema Evolution und irgendwelchen Linkpfaden. Aber das Thema ist hier nur ein Beitrag mit einer Antwort lang. Mein Ausgangspunkt war, die Grundlagen auf denen die konkurrierenden Aussagen der Entstehung des Menschen stehen zu prüfen.
Kein leichtes Unterfangen, da beispielsweise auf wissenschaftlicher Seite die Grundlagen auf denen bestimmte Aussagen aufbauen teilweise gar nicht dargestellt werden. Nimm beispielsweise die Elementverteilung in der Erdkruste, die ja wichtig für eine Alterbestimmung der Erde ist. Es handelt sich hierbei lediglich um Schätzungen, die auch noch einem bestimmten Enstehungsmodell geschuldet sind (Akkretionsmodell), welches den Zeitfaktor schon als wesentliches Element enthält.

Leider habe ich keine Zeit, um noch darauf einzugehen. Daher morgen mehr davon und den Rest deiner Antwort Smile


Taler
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Re: Gebote

Beitrag  Günter am So 05 Okt 2014, 21:34


Heidi schrieb:
Wie ich Günter hier im Forum so kenne, wird er dir vielleicht noch etwas vom Bund des Gesetzes (AT) und dem Bund der Gnade (NT) erzählen.

Voi­là:

Wer mit Aussagen des Alten Testamentes und ihrer Gültigkeit in der heutigen Zeit so seine Probleme hat, tut sich möglicherweise leichter, wenn er/sie die Bibel gedanklich die Entfaltung der Heilsgeschichte und damit der Offenbarungsfortschritt in die so genannte Heilszeiten (mit besonderem Blick auf die Punkte 3 und 4) unterscheidet:

1.) Zeitalter der Unschuld:
- Erschaffung des Menschen bis zum Sündenfall ---> Adam und Eva

2.) Zeitalter des Gewissens:
- Sündenfall bis zu der Zehn Geboten ---> Kain und Abel

3.) Zeitalter des Gesetzes:
- Gott hat Mose auf dem Berg Sinai die Zehn Gebote gegeben (2.Mose 20,1f).
- Das Gesetz ist der Maßstab für die Werksgerechtigkeit (Auge um Auge, …..) und es verhindert z.B. unmäßige Rache.
- Sünde wird mit dem Blut der Opfertiere gesühnt


4.) Zeitalter der Gnade (unsere heutige Zeit):
- Jesus selbst ist das Gesetz: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe; den sollt ihr hören!“(Mt. 17,5)
- Jesus hat die Gesetze nicht aufgehoben, sondern weiter entfaltet (z.B. Bergpredigt Mt. 5,1-7,29). Es gibt also keine Bruch zwischen Altem und Neuem Testament, sondern eine Weiterentwicklung!
- Jesus hat mit seinem Blut am Kreuz unsere Sünden gesühnt. Es sind keine weiteren (Blut-) Opfer mehr erforderlich.
- Der Sünder empfängt das Geschenk der Gnade Gottes allein durch Glauben, nicht durch seine guten Taten:
Röm. 3,24: und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist.

Die Errettung ist ein Geschenk Gottes, das nicht durch Werke verdient werden kann. Doch für die Unerlösten sind die Werke Grundlage ihres Urteils. Mit anderen Worten, sie werden anhand ihrer Taten und ihres Wissens gerichtet werden, wenn sie nicht die Vergebung ihrer Sünden bei Jesus erbitten. Wer die Vergebung wirklich sucht, dem wird sie auch trotz größter Verfehlungen zuteil: „Und wenn eure Sünde blutrot wäre …“ (Jes 1,18). Zugespitzt können wir es auch so formulieren:
Der Mensch geht nicht an der Sünde verloren, sondern an seinem Willen, d. h. an seiner Unbußfertigkeit. In Gottes Himmel gibt es einmal nur Freiwillige und
keine Zwangseinquartierten.


5.) Zeitalter des Tausendjährigen Reiches:
- in der Zukunft

6.) Zeitalter des Neuen Himmels und der neuen Erde:
- Unser  Ziel in der Zukunft

Diese 6 Haushaltungen sind nach meiner Ansicht keine biblische Lehre, sondern ein logisches Gedankengerüst, das zum besseren Verständnis beiträgt, mehr nicht.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Gebote

Beitrag  Günter am So 05 Okt 2014, 22:21


Hallo Taler,

ich gehe mal im Weiteren nur auf wenige Deiner zahlreichen Vorstellungen/Einwände ein:

Taler schrieb:
Auch heute gibt es Menschen, die sagen beispielsweise, der Heilige Geist führe sie und gäbe ihnen Erkenntnisse. Seltsamerweise widersprechen sich solche Erkenntnisse auch gegenseitig, aber jeder meint die Wahrheit zu sagen. Das ist doch merkwürdig. Auch hier kann ich jemanden glauben, aber überprüfen kann ich es nicht.

→ Das stimmt so nicht. Man kann diese „Erkenntnisse“ an der Heiligen Schrift überprüfen und so die Spreu vom Weizen trennen.


Taler schrieb:
Da kommst du hier ungewollt auf die Erde und schon bist du schuldig. Einfach so weil du existierst.

→ Auch das stimmt so nicht. Schuldig (sündig) bist Du erst, wenn Schuld (Sünde) auf Dich geladen hast.  Das ist Deine freie Entscheidung, ob Du das tust. Und es ist klar beschreibbar, gegen welches von Gottes Geboten Du verstossen hast. In meinem vorherigen Beitrag habe ich unter Punkt 4 etwas über das Zeitalter der Gnade geschrieben, das ist unsere heutige Zeit, in der wir leben. Wenn Du, so wie ich Schuld/Sünde auf Dich geladen hast, solltest Du Dir das mal ansehen. Die Aussichten sind also gar nicht so schlecht, wie Du sie dargestellt hat (Hölle, ....).

Taler schrieb:
….. frag mal Christen wie sie das AT auffassen. Da kommen dann Begriffe wie allegorisch, metaphorisch, mythisch, jedenfalls immer in Richtung des Umdeutens in modernerer Richtung. Wer glabut heute noch dem Schöpfungsbericht? Und dann ist die Frage, wenn nicht mal mehr Christen daran glauben, wer dann?

→ Es steht jedem frei, zu glauben, was er will!

→ Ich glaube an den Schöpfungsbericht!


Es gibt da zwei Darstellungen:

Die Bibel bezeugt die Schöpfung aus dem Nichts (Creatio ex nihilo):

1. Mose 1,1:
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. …..

Eine Zumutung für unseren Verstand. Wenn wir das aber erst mal akzeptiert haben, kommen keine Zumutungen mehr in der Bibel vor, nur noch einige Wunder. Die können wir gleichsetzen mit Gottes eingreifen in den Ablauf der Dinge. Wenn Gott Himmel und Erde erschaffen hat, dann werden Ihm die in der Bibel beschriebenen Wunder auch keine Probleme bereitet haben.


Und das ist der heutige Mainstream der Wissenschaft:

Auch das Unwahrscheinliche, Zufällige passiert gelegentlich.
„Unser Universum ist einfach eines dieser Dinge, die ab und zu geschehen.“
(E. P. TRYTON, Nature 246, 396 (1973))
Auch  „ex nihilo – aus dem Nichts“, nur eben ohne Schöpfer! - Erst dann beschreiben Wissenschaftler den Urknall, der das in die Welt kommen der Materie nicht (!) erklärt und auch nicht beschreibt. Auch das ist eine Zumutung für unseren Verstand. Damit aber nicht genug, es kommt darauffolgend eine endlose Kette (Tausende? Millionen? oder noch mehr?) von weiteren unabhängigen Zufälligkeiten, eine unwahrscheinlicher, als die Andere. Und all das sind weitere unabhängige Zumutungen für unseren Verstand! Jede für sich. Wäre auch nur ein Zufall so nicht eingetreten, gäbe es uns nicht. Die so oft beschworene Evolutionstheorie ist da nur ein so kleines Glied in der Kette, dass völlig überbewertet wird.

Ich kann nicht genug Glauben für all diese Zufälligkeiten der moderen Wissenschaften aufbringen.


Ich habe den Eindruck, dass Dein Weg zum Glauben so wie bei mir nur konform zu den Wissenschaften führen kann. Wenn Du mehr über mich erfahren willst:

http://jesus.aktiv-forum.com/t16-wie-ich-zum-glauben-an-jesus-christus-gefunden-habe



Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

PS 1:
Ich habe keine Probleme mit den Wissenschaften, so lange es um die harten Fakten geht. Letztlich erklären die Wissenschaften die Welt nicht. Die Wissenschaften beschreiben die Welt. --> Meine Bibel steht im selben Bücherregal, wie mein Physikbuch.

PS2:
Ich habe hier  in einigen Beiträgen einige Bücher beschrieben, die mich weiter gebracht haben, darunter sind auch solche, die sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen auseinander setzen:
http://jesus.aktiv-forum.com/t13-literaturempfehlungen
Einige davon lassen sich kostenlos als pdf-Dateien aus dem www downloaden.


Günter
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Re: Gebote

Beitrag  Taler am Mo 06 Okt 2014, 10:29

Hallo feta (eine naheliegende Assoziation) Very Happy



mit direkter Kommunikation meine ich, dass Gott so zu den Menschen spricht wie damals zu Mose
.

Wer sind diese Leute und wo findet man die?

„Indirekte“ Kommunikation, wenn Menschen Gott durch Träume, „Intuition“, Impulse, Gefühle, andere Menschen, Engel,… wahrnehmen.

Das kann man sich schon eher vorstellen, allerdings würde ich persönlich dem nicht über den Weg trauen und zwar aus dem Grund weil der Mensch zu anfällig für eigene Beeinflußungen ist.

Zum Konzept 'Mensch':

Die Sache mit Adam und Eve war ja eine Sache, aber alle Nachkommen sind ja nicht mehr so frei. Beispielsweise sind sie sterblich, das ist schon mal eine große Einschränkung. Sterben als Folge der Sünde der Eltern. Eine fatale Erbschaft, die völlig ungewollt eine Bürde darstellt. Je weiter wir uns außerdem vom Ursprung bzw. vom Ursprünglichen entfernen, desto unmöglicher die Rückkehr. Die Frage warum Gott den Menschen schuf, warum er überhaupt etwas schuf, ist natürlich mit der Eigenschaft Liebe nicht beantwortet. Ich meine, sieh dir unseren Planeten der Liebe an, versuche mal dies irgendwie mit Liebe in Einklang zu kriegen. Die Frage lautet daher, wäre es nicht besser gewesen dieses Konzept 'Schöpfung' unter anderen Voraussetzungen ablaufen zu lassen? Ich lasse durchaus gelten, dass wir nicht alle Faktoren kennen und uns daher wesentliche Elemente zur Beurteilung fehlen, aber man sollte nicht so tun, als könne man die Gründe für ein Konzept 'Schöpfung' wirklich erklären. Der Mensch ist da in ein Schauspiel hineingeworfen und muß nun zusehen, wie er es bewältigt.


Das Leben, Gott selbst, das ist ungemein Wertvoll. Das Wissen die Menschen nur nicht mehr. Das Leben das wir bekommen haben, dass ist ein Geschenk.


Was nützt ein Geschenk, wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass der Rest der Ewigkeit dann in der Hölle verbracht wird? Ich meine, dass ist doch die Aussicht nach der Bibel für die meisten Menschen oder nicht? So ein Geschenk würde ich nicht anrühren, wenn ich die Wahl hätte.


Unbegreiflich ist das ganze nicht – nur der Mensch sieht es nicht. Wenn man die Bibel aufschlägt zum Beispiel das neue Testament, es wird sich so oft wiederholt, wie wir zu leben haben, worum es geht. Auch ich lese es oft genug und trotzdem „vergesse“ ich es wieder, weil ich mich verleiten lasse. Das ist aber meine Schuld. Wir alle kennen die Verkehrsregeln (Regeln, Gebote) damit wir alle sicher fahren (der Grund) können und keine Unfälle passieren. Bei Gott ist es genauso. Wenn sich einer nicht an die Regeln und Gebote hält, dann crasht es. Obwohl es doch für jeden begreiflich ist, warum das ganze. Und trotzdem halten sich viele daran nicht. Sehr Schade! In der Welt heißt der Crash dann „Leid, Tod und Elend“.
Aber wie gesagt, so wollte das Gott nie, er will das es uns gut geht. Der Mensch selbst hat sich in die Lage gebracht.

Im Grunde genommen hat er das nicht, denn er wurde zum Spielball von Dingen, die er nicht ahnen konnte. Der Mensch als vollkommenes Konzept wurde deformiert. Das heißt einmal, dass Deformation eine mögliche Realität war und das zum anderen, sich die Spielregeln gemäß einer veränderten Realität geändert haben. Diese Dinge konnte und kann der Mensch in keinster Weise überblicken.

Kurz und gut, es bleiben Fragen offen, die sehr grundsätzlicher Art sind. Smile

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Re: Gebote

Beitrag  Taler am Mo 06 Okt 2014, 10:53

Hallo Günter,

vielen Dank für deine Mühe und deinem Abriss des AT in einer Übersicht gemäß seine Bedeutung.

Die Schöpfung ist gemäß Bibel aus dem Ruder gelaufen und bedarf der Errettung. Aber warum so kompliziert? Warum führt ein Gott, der ganze Universen erschaffen kann blutige Opfer ein?

Das ist so schrecklich archaisch und primitiv.

Die Errettung gilt dann auch nur für einen Teil, angeblich weil sich die anderen falsch entschieden hätten. Ist nicht aber diesbezüglich zu fragen, inwieweit Menschen tatsächlich in der Lage sind, sich in klarer Bewußtseinslage zu entscheiden. Bei all den Prägungen und Beeinflußungen denen der Mensch unterliegt, wäre es doch ein Wunder wenn alle zu denselben Erkenntnissen kämen. Es liegt meiner Ansicht nach keine Chancengleichheit vor. Du lebst vielleicht 80 Jahre dein 'Geschenk' (im Grunde auf Bewährung) und landest dann in Ewigkeit in der Hölle. Also das nenn ich mal unmäßige Rache. Und ehrlich, nach einem Sieg für Gott sieht das nicht aus. Ich möchte es mal so hart formulieren, um die Dimension deutlich zu machen, um die es geht.

Ich habe den Eindruck, dass Dein Weg zum Glauben so wie bei mir nur konform zu den Wissenschaften führen kann. Wenn Du mehr über mich erfahren willst:


Nö, ich glaube nicht. Wissenschaft ist zwar Teil meines Berufes, dennoch bedeutet es mir immer weniger. Ich glaube sogar die Wissenschaft hat sich nicht nur ziemlich verrannt, sondern dient im Grunde nicht der Menschheit. Ich bin also sehr skeptisch und weiß aus Erfahrung, dass in den Wissenschaften auch nur mit Wasser gekocht wird, sondern zudem nicht alles zum Besten steht.

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Re: Gebote

Beitrag  Taler am Mo 06 Okt 2014, 14:37

Hallo Günter,

meine Antwort 'Nö, ich glaube nicht' bezieht sich natürlich nur auf diesen Satz 'Ich habe den Eindruck, dass Dein Weg zum Glauben so wie bei mir nur konform zu den Wissenschaften führen kann. ' Mir fiel auf, dass es auch mißverständlich aufgefasst werden und man es auf deinen letzten Satz beziehen könnte. Das wäre unhöflich und unangebracht Smile

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Re: Gebote

Beitrag  Heidi am Mo 06 Okt 2014, 16:57

Hallo lieber Taler,

dein "Name" finde ich auch interessant. Wenn ich ihn lese fällt mir immer so ein Kinderlied und Spiel dazu ein: "Taler, Taler, du musst wandern, von der einen Hand zur andern...

Also, dann versuche ich es auch nochmal mit einer Antwort, hoffentlich fühlst du dich noch nicht überfordert - aber wir haben ja Zeit, hier ist ein kleines Forum:

Taler schrieb:die Motive müssen ja nicht eigenützig gewesen sein, aber ich nehme mal an, dass die Äußerungen der Priester nicht angezweifelt wurden.


Es steht zwar nichts von Anzweiflungen gegenüber den Priestern da, aber die Menschen empörten sich wider Mose im Lager, wider Aaron, den Heiligen des HERRN. (Psalm 106,16)

Ich glaube nicht, dass Gott in der Bibel unehrenhafte Absichten der Priester unkorrigiert so hätte stehen oder durchgehen lassen.

Taler schrieb: Ich finde es nur komisch, das Gott sich um solche administrativen Vorgänge überhaupt kümmert.

Wenn die Bibel uns sagt, dass Gott sogar die Anzahl der Haare weiß, kannst du daran sehen, dass Er sich noch um vieles mehr kümmert.
Mir hat mal sehr ein Vergleich mit einem Satelliten und einem AutoNavi geholfen. Unglaublich, dass alle Autofahrer entsprechend gelenkt und "gesehen" werden. Um wie viel mehr ist Gott größer als ein Satellit.


Taler schrieb: Gab es dann eine Individualstrafe oder galt die Strafe für alle? Ich vermute mal, die Auswirkungen einer Plage machen keinen Unterschied zwischen denen die gezahlt haben und denen die nicht gezahlt haben. Gibt es überhaupt eine Überlieferung, wo eine Strafe eintrat, weil Israeliten nicht zahlten?

Es gibt zwar eine Bibelstelle, wo man das annehmen könnte, aber es ist dort nicht erwähnt, dass die Straf aus dem Grund kam, weil der halbe Taler nicht genommen wurde. Da ich dazu nichts Gescheites weiß, passe ich hier lieber bei der Angabe und weiterer Ausführung der Bibelstelle, o.k.?

Wenn ich allerdings an Sodom und Gomorra denke, wo Gott selber sagte, er würde es verschonen, wenn nur wenige Gerechte dort wohnten, dann würde ich denken, es gibt keine Individualstrafen.
Ich denke, wir müssen einen Unterschied machen zwischen einer Strafe Gottes und einem Ereignis, dass die schlimmen Folgen wegen gottlosen Verhaltens der Menschen schlichtweg nach sich zieht.


Taler schrieb:Um den Gedanken des Sühnegeldes durch Jesus zu verstehen, brauche ich doch keine Beispiele aus dem AT. Wobei natürlich das Prinzip der Schuldübernahme unverständlich bleibt. Da kommst du hier ungewollt auf die Erde und schon bist du schuldig. Einfach so weil du existierst. Und zu guter Letzt, nachdem man sich durch die Verhältnisse gekämpft hat, für die man gar nichts kann, bleibt noch die Aussicht für das bißchen Leben in Ewigkeit gequält zu werden. Ich will ja nicht meckern, aber das sind doch besch.... Aussichten, oder?

Jeder Mensch ist von Gott gewollt und seine Liebe gilt auch jedem Menschen. Durch Jesus hat er doch ein Angebot gemacht. Warum wollen die Menschen das nicht annehmen? - und kämpfen sich durch die Verhältnisse, statt sich von einem guten Hirten führen zu lassen?


Taler schrieb: Ok, es baut aufeinander auf. Aber für diese ganze Symbolik mussten immer Tiere dran glauben. Warum immer solchte blutigen Riten?

Weil Gott es so beschlossen hat.
Hebr. 9,22:...ohne Blutvergießen geschieht keine Vergebung.

Passt dir das nicht? *lieb gefragt*

Passt dir das nicht, dass ein Anderer - Jesus - das Lösegeld zur Verfügung stellt? *auch lieb gefragt*

Aber als ich die Verse um diese Hebräer-Stelle herum gelesen habe, fiel mir auf, dass es hier irgendwie besonders um einen Bundeschluss, also ein Testament geht. Vielleicht hat jemand anderes noch einen Gedanken dazu.

Aber noch einmal: Ich finde den Plan Gottes, Sünde zu strafen und damit Gerechtigkeit zu erweisen - und das an Jesus getan zu haben so göttlich, dass sich das niemals ein Mensch hätte ausdenken können. Jesus als stellvertretendes Opfer.

Aber OHNE jedes Tieropfer in der Vergangenheit hätte das KEIN Mensch begriffen. Die Moslems bringen noch heute ihre Tieropfer. Gerade an diesem Wochenende war ihr Schlachtfest, wo für jeden ein kleines Lamm getötet wurde. WENN sie doch nur begreifen würden, dass Jesus das LAMM Gottes ist, dass ein für alle Mal Sünde wegnimmt, dann müssten sie nicht JEDES Jahr auf NEUE ein Tier schächten.

Aber wenn die Tieropfer nicht vorangegangen wären, hätte niemals einer verstanden, warum Jesus sterben musste für unsere Sünden. *Uff* - ich bin leider nicht so gut im Erklären...vielleicht hats aber ein bisschen "Klick" gemacht bei dir.

Taler schrieb: Da befinde ich mich dann wahrscheinlich in guter Gesellschaft, frag mal Christen wie sie das AT auffassen. Da kommen dann Begriffe wie allegorisch, metaphorisch, mythisch, jedenfalls immer in Richtung des Umdeutens in modernerer Richtung. Wer glabut heute noch dem Schöpfungsbericht? Und dann ist die Frage, wenn nicht mal mehr Christen daran glauben, wer dann?

Also, die Christen, die ich persönlich kenne, die haben mit dem AT und dem Schöpfungsbericht kein Problem. Die Internetchristen kenne ich nicht persönlich und tatsächlich, das Internet zeigt viele Meinungen auf, alle von Leuten, die ich nicht kenne. (Außer hier im Forum, da kenne ich ein paar Christen persönlich) Günter schrieb ja schon sinngemäß, dass manchmal überschnell Antworten "aus dem Ärmel geschüttelt werden" - man sollte bei gegenteiligen Meinungen dann wirklich nochmal gründlicher lesen.

Und vergiss auch nicht, dass nicht alle Christen auf dem selben Wissensstand sind.
Wenn ich noch dran denke, wie ich anfangs, als ich gläubig wurde, die Foren mit meinen eigenwilligen Interpretationen der Bibel aufgemischt habe und schon als Irrlehrer ansah und sie mich geduldig vom Gegenteil biblisch überzeugt haben, ist es klarer, warum der eine so und der andere es so versteht....der unterschiedliche Wissensstand wie gesagt.

Wenn man die Bibel anfängt zu lesen, versteht man zuerst nicht sehr viel und später wird es immer mehr und mehr. Die Bibel selber sagt, dass wir bestimmte Entwicklungsstufen durchgehen: Kind, Jüngling, Mann.

Ich wünsche dir herzlich einen rettenden Glauben, der nicht alle möglichen Menschen oder Internet fragt, sondern sich an Gott selber wendet. Er freut sich sehr, wenn ihn jemand sucht und es heißt so wunderbar im Psalm: Wer Gott sucht, dem lebt das Herz auf!

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Re: Gebote

Beitrag  Taler am Di 07 Okt 2014, 00:31

Hallo Heidi,

vielen Dank für deine Ausführungen. Ich werde auf alle Fälle drüber nachdenken. Mir fehlen sicherlich noch Bausteine für ein weitergehendes Verständnis.
Vorerst mache ich erstmal Schluss mit Diskussionen und denke lieber nach, so für mich. Und lese in der Bibel, auch im AT Smile

Liebe Grüsse und Dank an alle

Taler


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Re: Gebote

Beitrag  Heidi am Di 07 Okt 2014, 20:25

Oh, jetzt war es doch zu viel. Ich kenne das auch, auf einmal hat man mehrere Antwort"partner" und womöglich noch gleichzeitig und dann wird es ziemlich viel mit Schreiben. Aber du hast dich fein mit uns durchgeschifft. Vielleicht kommst du ja irgendwann mal wieder.
Gottes Segen!


Heidi
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