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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob

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Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob

Beitrag  Gast am Fr 28 Nov 2014, 10:29

Hallo Ihr Lieben!

Da ich im Januar 2015 über die Jahreslosung in unserem Seniorenkreis sprechen darf, wäre es schön, auch von Euch Anregungen zu bekommen.

Christus hat uns zuerst geliebt und angenommen, als wir noch Sünder waren. In einem Lied kommt es so zum Ausdruck:

Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin...

Sicher ist dieses Lied hier bekannt?

Wir dürfen kommen, so wie wir sind, wir dürfen alles vor ihm ausbreiten. Doch das Schönste daran ist, dass wir nicht bleiben müssen wie wir sind. Jesus möchte einen Menschen aus uns machen, der IHM gefällt, der zu IHM passt!

Er ist der Töpfer, wir der Ton, so dürfen wir beten: Herr, mach aus mir etwas nach deinem Sinn, nimm mich ganz hin!

Oder die Korintherstelle:

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 2.Kor.5,17

Solange alles gut läuft ist dieses Annehmen des Anderen relativ einfach. Und dennoch, es geht kein Mensch über die Erde, den Gott nicht liebt und ich selbst möchte so lieben können wie Christus,  der uns geliebt und angenommen hat!

Möge Gott uns dazu Gnade schenken, und IHM gehört der Lob!

LG
Beate

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Re: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob

Beitrag  Ralf-Peter am So 30 Nov 2014, 21:22

Liebe Beate,

es ist schon eine Herausforderung, jeden so anzunehmen, wie Christus ihn angenommen hat. Geholfen hat mir dabei eher, den Menschen nicht mit meinen Augen zu sehen, sondern mir zu sagen, dass Christus ihn liebt, egal wie er/ sie im Moment das eigene Leben gestaltet.

Sehr viel hilft mir in letzter Zeit ein Vers aus dem Johannesevangelium:

Wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. (Joh. 15, 5b)

Wichtig ist für mich, mich schon früh am Tag nach Gott auszustrecken - ihm zu begegnen und dahin zu kommen, mich von ihm füllen zu lassen. Dazu bedarf es aber immer wieder auch die Erkenntnis, dass ich nur durch ihn überhaupt leben kann. Wenn mir dann Menschen gezeigt werden, die mir vielleicht im ersten Moment unsympathisch sind, so kann ich dann daran denken, dass Jesus die Liebe ist, und dass nur er mir die Liebe für andere Menschen ins Herz legt. Darauf kann ich dann vertrauen.

Liebe Grüße und Gottes Segen

Ralf-Peter

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Re: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob

Beitrag  Heidi am Mo 01 Dez 2014, 17:42

Liebe Beate, lieber Ralf-Peter,

keine Frage, wir sollen unseren Nächsten lieben und ihn damit auch annehmen und nicht etwa wegstoßen.

Wie ihr ja auch schon schriebt, geht das mit dem Gedanken, dass mein Gegenüber auch ein Geschöpf Gottes und von Gott geliebt und von Gott gewollt und erdacht ist, auch bei den "schwierigeren Fällen" leichter.

Aber ich meine immer noch, dass der Jahreslosungvers das in dieser Weise nicht hergibt, sondern eine ganz andere Intention hat.

Hier nochmal die Verse im Zusammenhang:

Römer 15,5-10:
5 Der Gott aber der Geduld und des Trostes gebe euch, dass ihr einträchtig gesinnt seid untereinander, Christus Jesus gemäß,
6 damit ihr einmütig mit "einem" Munde Gott lobt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus.
7 Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
8 Denn ich sage: Christus ist ein Diener der Juden geworden um der Wahrhaftigkeit Gottes willen, um die Verheißungen zu bestätigen, die den Vätern gegeben sind;
9 die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen, wie geschrieben steht (Psalm 18,50): »Darum will ich dich loben unter den Heiden und deinem Namen singen.«
10 Und wiederum heißt es (5.Mose 32,43): »Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!«

Ich verstehe das so, dass es hier um die Annahme von Judenchristen und Heidenchristen geht, bei denen es ja hier und da auch mal zu Meinungsverschiedenheiten kam. Diese beruhten oft im traditionell angelernten Gesetz der Juden, bzw. im früher praktizierten Götzendienst der Heiden - Dinge, die sich nicht so schnell verlaufen haben.

Und dann passt das auch gleich viel besser, dass diese Annahme, in der beide einträchtig Gott loben das zu Seinem Lob werden lässt.

Wollte damit die Bibel nicht etwa auseinanderpflücken, oder gar Recht haben wollen, sondern mir macht das Freude, mich in die Texte zu versenken, um rauszufinden, was genau ein Vers für eine Bedeutung hat und wer gemeint ist.

Viele liebe Grüße
Heidi

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Nehmt einander an

Beitrag  Gast am Mo 01 Dez 2014, 18:35

Liebe Heidi,

Jesus liebt alle Menschen, oder?
Er liebt auch seine Feinde und hat auch uns geliebt, als wir noch seine Feinde waren?!

Darum sollen wir dasselbe tun! Das heißt nicht, dass wir alles befürworten, was unser Gegenüber sagt oder tut.

Doch Gottes barmherzige Liebe sollte auch auf unseren Feind überspringen. Was Gott daraus macht, ist SEINE Sache.

Heidi, das ist zwar leicht gesagt, doch es hilft mir in meiner Situation ungemein weiter. Es schafft Frieden zwischen Gott und mir, wenn ich Liebe austeile, statt zu zerstören. Und das Lob Gottes wird  dann zu SEINER ZEIT eintreffen!

Wer weiß, ob nicht auch eines Tages, die Feinde zu Freunden werden?

Nun aber bleibt Glaube, Liebe, Hoffnung, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen. 1.Kor.13,13


Da bin ich grade am Lernen und Ausharren.


Gott segne Euch!
Beate

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Re: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob

Beitrag  Heidi am Mo 01 Dez 2014, 20:05

Liebe Beate,

ich befürchte, ich konnte nicht so richtig deutlich machen, was ich sagen wollte.

Ja, Jesus liebt alle Menschen und was du oben geschrieben hast, ist auch richtig.

Ich wollte nur einwenden, dass es in der Jahreslosungsbibelstelle aber eher um die Eintracht und Einmütigkeit im Glauben geht. Eben weil du diesen Vers ja angeführt und zur Diskussion gestellt hast.

Aber wir können das auch so stehen lassen und du musst das nun nicht abnicken, weil ich so hartnäckig bin - es ist bei weitem nicht heilsentscheidend. Vielleicht schreiben wir ja auch ein wenig aneinander vorbei...solls auch geben  Wink

Heidi
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Beitrag  Gast am Mo 01 Dez 2014, 20:40

Liebe Heidi, ich habe Dich schon verstanden und auch den Text im Zusammenhang gelesen.

Vielleicht sehe ich es jetzt mehr oder weniger auf meine Situation hin, die Du ja kennst, und darum betrifft dieses: Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat, dass ich in meiner Situation, trotz den unverständlichen Wegen unsres Kindes, Liebe und Annahme gegenüber unsres Kindes(nicht Toleranz) bewahren muss!

Es wird nicht so einfach sein, darüber zu sprechen, zumal ich es mehr für unsere eigene Familie buchstabieren muss, oder darf!

LG
Beate

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Beitrag  Gast am Mo 01 Dez 2014, 20:42

Vielleicht ist es sogar besser, ich halte mich tatsächlich an den Zusammenhang und betone mehr das Einander annehmen in Bezug auf die Einigkeit im Geist.

Oder ich verbinde das Eine mit dem Andern!

Danke, Heidi!

LG
Beate

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Re: Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob

Beitrag  Heidi am Di 02 Dez 2014, 06:11

Beate schrieb:Vielleicht sehe ich es jetzt mehr oder weniger auf meine Situation hin, die Du ja kennst, und darum betrifft dieses: Nehmt einander an, wie Christus uns angenommen hat, dass ich in meiner Situation, trotz den unverständlichen Wegen unsres Kindes, Liebe und Annahme gegenüber unsres Kindes(nicht Toleranz) bewahren muss!

Liebe Beate,

das verstehe ich auch sehr gut - und da ich es auch oft erlebt habe, dass ein Bibeltext in eine persönliche Situation in genau diese Weise hineinspricht, wie du es für dich gesehen hast, rudere ich schnell wieder zurück.  Ich bin davon überzeugt, dass auch dies die Weise Gottes ist, wie Er zu einem ganz persönlich spricht.

So sehe ich auch Ralf-Peters Antwort, vor allem den ersten Absatz, ganz von ihm unbewusst als Antwort an dich persönlich. (Und auch das Früchtebringen, dass er danach anführt, also weiter in der Liebe, Friede, Güte, Freundlichkeit, Sanftmut usw bleiben)

Lieben Gruß
Heidi

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Beitrag  Gast am Di 02 Dez 2014, 09:34

Ja, das stimmt liebe Heidi, lieber Ralf-Peter!

Wir dürfen lernen mit Gottes Augen zu sehen, mit seiner Liebe zu lieben und uns untereinander anzunehmen, wie Christus uns angenommen hat - darum habe ich Euch ja auch alle so lieb Smile

Und das ist Grund zum Danken und Gott zu loben!!

Einen schönen Tag noch!

Beate

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Nehmt einander an

Beitrag  Gast am Do 04 Dez 2014, 09:34

Hallo Ihr Lieben!

Ich habe etwas Wunderschönes gestern morgen erlebt!

Als mein Mann und ich mit der Stillen Zeit fertig waren, ging mein Mann seinen Tätigkeiten nach und ich verspürte solch eine Freude, dass ich weiter Gott gelobt und gepriesen habe.
Danach begann ich meine Wäsche zu bügeln und schaltete dabei den Fernseher an und war der Meinung, dass ich BibelTV eingeschaltet habe. Ich hörte dort eine Predigt von einem Pater Paul von Habsburg  und meine Ausführungen von: Nehmt einander an stehen nun so gut fest und ich werde mich  an diese Predigt anlehnen. Er war für mich das Sprachrohr Gottes. Wenn Ihr Euch mal 30 Minuten Zeit nehmen könnt, dann schaut euch dieses Video an.
Leider kann ich keine Links setzen, doch gebt in Google ein: Pater Paul von Habsburg, klickt auf Bilder und in der zweiten Reihe von links das zweite Bild anklicken und ihr habt diese Predigt!

Die Liebe lernen

Gottes Segen zum Hören dieser Liebesgeschichte unsres Gottes an uns!

Nachher stellte ich fest, dass ich aus Versehen einen katholischen Sender anschaute. Dieses Versehen hat Gott benutzt um mir auf wunderbare Weise zu helfen. Lob und Dank sei IHM!

LG
Beate

EDIT: hier is der Link dazu:  http://gloria.tv/media/NjmW3U6QQnQ
LG Ralf-Peter

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