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Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

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Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Sa 14 März 2015, 13:05

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hochinteressant, das quasi die meisten Bibeln ungenau sind, mal ausgenommen von den zunehmend vielen "Übertragungen" die nur Sinngemäß wiedergeben was die Autoren meinten, was gesagt sein müsste/sollte - und eig. gar keine Übersetzungen darstellen.

Die jüngsten Texte, etwa die Funde aus Qumran ergeben das der Mehrheitstext der beste und genaueste ist. (Tischendorf u.a.)

Nestle-Alant ist nur zu 60% genau, und man möge erstaunen, das die ansich gute Interlinearübersetzung auch auf der Nestle-Alant Ü gründen und deren TExt nehmen. Sogar die Texte des Novum-Testamentum-Grace - wie die anderen Übersetzungen auch in meiner bescheidenen Sammlung, ist erstaunlicher Weise auch Alant. Welches auf den von der röm. Kirche beforzugten und verbreiteten Lesearten verbreitet wird.

Wer also einfach mal so die ganaueste Übersetzung sucht, wird nicht mal eben auf die besten Ü stoßen sondern eher nicht: siehe Nestle Alant.

nun hatte ich gedacht, das ich recht gut aufgestellt bin mit obigen Bibeln, Interlinearübers. und Test. Grece Aland usw...
Shocked

aber zur allgemeinen Beruhigung:
die rev. Elberfelder hat mW. bereits um die 90% Übereinstimmung. =also schon mal gar nicht soo schlecht übersetzt.

interessant, und damit wollte ich das Thema eröffnen ist, das zunehmend "gesteuerte" Bibeln daherkommen sag ich mal vorsichtig und immer weniger gute Bibeln auf dem Markt sind - was uns nicht verwundern mag, denn klar ist der Wiedersacher kein Schläfer.
Dennoch gibt es sie noch die autentischen und nahezu fehlerlosen Übersetzungen, aber nicht mal mehr in der Bibelonline.de oder sonst bei den renomierteren Stellen. Sogar CSV und CMV bieten fast nur noch Aland Bibeln, wenn man in die Tiefe gehen will an (!!)
Traurig so was...

Aber ich gucke noch, wo dem Mehrheitstext angeglichene wahrheitsgetreue Ü noch zu haben sind. /Vorhanden sind.

Zur weiteren Beruhigung: der Kontext und der Gesamt-Chanon wird in den Zürichern, Schlachtern und Elberfeldern schon noch herübergebracht und hat noch immer solche Macht uns zu bewahren, wenn wir die Gesamtlehre kennen, das Evangelium auf das es ankommt. Soweit konnte der Wiedersacher nicht gehen/durfte nicht. (es ging den tw. bewusst verfälschenden Übersetzern, die tw. in staatlich/organisatiorisch beauftragtem Ramen angsestellt waren oftmals nur um "Kleinigkeiten", wie Verhalten beim Ehebruch. Markus 16 u.manch andere Stellen [Scheinbar!] muss ich dazu sagen. Eben um Dinge die die "Lehre der Kirche" unterstützten. - hier wurde tw. eben "getrickst" um diese besser vertreten zu können.
Dem aufmerksamen und treuen Knecht und Magd d.H. wird dies aber auffallen und - so vorhanden - suspekt vorkommen,- ungereimt (es stimmt was nicht) - insbesondere je mehr sich die Texte und Lesarten vom Grundtext entfernten.

aber hört euch mal den Vortrag von Liebi an, der ist hochinteressant! Ob der Vortrag wohl nicht mehr allzulange im Web abrufbar sein wird, wenn da gewisse Großkirchen davon Wind bekommen?

* Anmerkung: und nein, keine Angst, ich bin kein Verschwörungstheoretiker, oder wer der ne Sonderlehre bringen möchte, im Gegenteil: mein Motto ist eher: Zurück zum Ursprung, zur unverfälschten Wahrheit.
Und auch keine Angst, Jesu Worte davon das vorher der Himmel vergehen würde, bevor auch nur 1 Jota (Komma) vergehen würde, bleibt bestehen, aber eben nicht dem "gemeinen Volk" und in der Masse, wie es scheint. Vorhanden ist sein Wort aber noch und vor allem die Kernaussage des Evangeliums, dies ist ohnehin so weit verbreitet, das das keiner mehr zerstören kann. (wohl aber immer mehr Sonderlehren daherkommen, wie Verheissen in der letzen Zeit (!))

Eliah
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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am Sa 14 März 2015, 15:16

Lieber Eliah,

ich sehe das nicht so. In allen Bibeln, die ich kenne, wird der Heilsweg durch Jesus Christus klar.

Ich sehe eher, dass der Feind eine andere Strategie verfolgt - nämlich, dass die Leute eine "feine" Ausrede haben, die ich schon oft gehört habe: "Ach, die Bibel ist doch sowieso verfälscht, deswegen lese ich sie gar nicht!"

Oder Christen lesen viel mehr über die Bibel, als in der Bibel. Die informieren sich über alle möglichen Übersetzungs- oder Übertragungsfehler, aber haben ihre eigene Bibel nicht einmal ganz mit Aufmerksamkeit durchgelesen.

Ich sehe weder in den modernen Übertragungen, noch in den sonst gängigen Bibel gravierende Fehler, die einen auf den falschen Weg bringen würden. Daher wäre mein Rat, zu lesen, was man hat und später zu vergleichen, sollte eine Stelle unklar sein.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Sa 14 März 2015, 16:31

Hallo Heidi,
 ich sehe das nicht so. In allen Bibeln, die ich kenne, wird der Heilsweg durch Jesus Christus klar.
also erstmal dagegen stimmen... soso... Exclamation
Im Ernst; mir scheint, du hast nicht aufmerksam gelesen, denn den Punkt habe ich explizit erwähnt, und das gesagt.^^

Oder Christen lesen viel mehr über die Bibel, als in der Bibel. Die informieren sich über alle möglichen Übersetzungs- oder Übertragungsfehler, aber haben ihre eigene Bibel nicht einmal ganz mit Aufmerksamkeit durchgelesen.  
das ist deine Annahme, eine "Unterstellung" Quasi, die für mich nicht stimmt. Frag Henoch wie zerlesen meine Bibel aussieht, und das ist nicht meine erste (!) Und durchgelesen kann ich auch sagen, obwohl das "durchlesen" mE. sicher hinter dem Erarbeiten von Themen kommt.
also alles 3 trifft auch mich nicht zu Wink

Aber gut, man muss ja nicht mit mir übereinstimmen, das eine möglichst genaue Übersetzung hilfreich wäre und gut.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Ralf-Peter am Sa 14 März 2015, 17:29

Hallo,

wir hatten das Thema der verschiedenen Lesarten und Übersetzungen schonmal ähnlich. Auch damals kamen wir zu dem Schluss, dass es eine Verfälschung des Textes in den großen Übersetzungen nicht wirklich gibt und die Lesarten der Übersetzungen korrekt sind (nach unserem Verständnis).

Lieber Eliah, eine richtige - ganz korrekte - Übersetzung wirst Du nie haben, da es einfach sowohl im hebräischen als auch im griechischen Worte gibt, die im deutschen verschiedene Bedeutungen haben. Und hier sind die meisten Überstzer konform zueinander.

Im Übrigen habe ich dieselbe Erfahrung gemacht wie Heidi, die meisten Gemeindeglieder (vor allem jüngere) lesen lieber Bücher über die Bibel als die Bibel selbst. Ich merke immer wieder, auch bei gestandenen Christen, die schon mehr als zehn Jahre unsere große Gemeinde in der Stadt besuchen, dass es große Lücken im Bibelwissen bei den meisten gibt, und auch kein Interesse daran besteht, diesen Mangel an Wissen zu beseitigen. In dieser Hinsicht, so denke ich, sieht es bei den meisten Gemeinden mau aus. Ausnahmen bestätigen die Regel Wink .

Das mag bei den Brüdergemeinden anders sein, aber bei den großen Kirchen und auch bei vielen Freikirchen fehlt mittlerweile die Bereitschaft der Einzelnen, die Bibel wirklich zu lesen. Und gerade, weil sie nicht gelesen wird, gibt es auch so viel Irrlehre in den Kirchen.

LG
Ralf-Peter

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Sa 14 März 2015, 18:44

hallo,

Auch damals kamen wir zu dem Schluss, dass es eine Verfälschung des Textes in den großen Übersetzungen nicht wirklich gibt und die Lesarten der Übersetzungen korrekt sind (nach unserem Verständnis).  
Leider kann ich dir hier diesmal nicht zu 100% zustimmen, Ralf-Peter.
Außer du hast gemeint, was die Kernaussage des Evangeliums ist, die ist erkennbar nahezu überall, da stimme ich ein.


Lieber Eliah, eine richtige - ganz korrekte - Übersetzung wirst Du nie haben,
ja ist mir auch klar, ich suche nicht die Perfektion.

Im Übrigen habe ich dieselbe Erfahrung gemacht wie Heidi, die meisten Gemeindeglieder (vor allem jüngere) lesen lieber Bücher über die Bibel als die Bibel selbst.  
ja, das mag leider so sein, aber bei mir nicht zutreffen: ich habe die Bibel durchgelesen.
Ich habe inzwischen die 4. Bibel quasi "zerlesen", also so viel darin gelesen, das sie unansehnlich und unübersichtlich wurde durch viel Anstreichen und blätter.
Kannst Henoch fragen, wie meine derzeitige Bibel aussieht, aber das habe ich eigendlich schon geschrieben, ich wiederhole mich, sorry ^^

was die Irrlehren in den Großkirchen betrifft, so kommt dies eben genau deshalb, bzw. sind manche Stellen genau deshalb fehlerhaft übersetzt.

Mir ging es darum euch weiterzugeben, was  ich heute entdeckt habe bei einem Vortrag von Liebi.
Ich dachte es könnte manchem helfen der gern "tiefer gräbt" wie es heist, im Wort und sich freut, wenn hier was geklärt wird und etwa nicht nur das die Qumranrollen bestätigen das die Bibel stimmt, sondern, das die neuesten Funde die Tauglichkeit von eher wenigen Bibeln bestätigen, wie die Elb. oder Schlachter etwa.
Oder anders herum: das viele eher entweder "verwaschene" oder "Weichgespühlte" oder scheinbar auch für die Kirchenlehre umgeschriebene Bibeln auf dem Markt sind - und keiner ahnt das (!)

betrachte auch was ich über:
*interlinearübers. sagte oder
* nestle Altand oder
*novum testamentum grace

ich dachte eigendlich, ich hätte euch damit einen Dienst erwiesen und erfreut und erbaut und dies freue euch?
Dachte das Thema interessiere, und ihr macht mit zu recherchieren,- stattdessen fühle ich eher Ablehnung zum Thema? scratch oder deute ich den "Wiederstand" mal wieder zu "düster"?

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Ralf-Peter am Sa 14 März 2015, 19:43

Hallo Eliah,

ich fürchte, Du fühlst Dich zu Unrecht angegriffen, Heidi und ich haben auch die Praxis angesprochen, und da gibst Du uns ja sicher recht. Wenn die Bibel mehr gelesen würde, dann würde man auch die Ungereimtheiten mancher Übersetzungen sehen. Und bei den Übertragungen sind wir uns ja auch einig, dass da viel Wertung der Autoren dabei ist und Verfälschungen dadurch natürlich schnell vorkommen.

Und Du hast richtig herausgefunden, dass die Elberfelder Übersetzung immer noch die genaueste ist. Das hat vor allem auch damit zu tun, dass das Übersetzerteam der Elberfelder sich auf alle Quellen stützt, die vorhanden sind, und die Sachen möglichst genau abwägt.

Und keiner hat gesagt, dass Du die Bibel nicht lesen würdest, dass hast Du völlig falsch interpretiert. Wir haben nur gesagt, was wir immer wieder beobachten, dass die Bibel zwar das meist verkaufte Buch der Welt ist, aber hier in Deutschland doch meistens unbenutzt herumsteht. Das ist jedenfalls mein Eindruck.

Und ich habe auch geschrieben, dass Ausnahmen die Regel bestätigen, Du kannst Dich also zu den Ausnahmen zählen Smile


Liebe Grüße
Ralf-Peter


Zuletzt von Ralf-Peter am Sa 14 März 2015, 19:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Sa 14 März 2015, 19:49

ja nee, angegriffen nicht, das wäre das falsche Wort. Unverständnis ggü. Aufklärung eher, aber hab ich wohl aus etwas anderer Sicht heraus nur angenommen.
Und der HERR selbst wacht ja über sein Wort prinzipiell und die Seinen kommen an ihr Ziel.
Also nicht weitermachen am Thema, da kein Interesse, interpretiere ich mal, oder??

LG
und schönen Abend euch!

Eliah
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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Ralf-Peter am Sa 14 März 2015, 19:55

Nein, das interessiert mich schon, und bestimmt auch einige andere, nur sollten wir diese Aussagen zwar nicht unter den Teppich kehren, sondern auch für unser Bibelverständnis relativieren. Ein Bibelkenner erkennt auch falsche Übersetzungen, das wollte ich damit ausdrücken.

Wer sich die revidierte Lutherbibel von 1984 einmal vergleicht mit 1954(56?), der erkennt schnell, dass bei einigen Stellen der Text falsch revidiert wurde. die Lutherbibel von 1984 ist vielleicht besser lesbar, aber für mich persönlich der am schlechtesten revidierte Text, den die Bibelgesellschaft je herausgebracht hat. Es sind da viele Stellen schlecht in die heutige Form übersetzt, und manche ergeben im schnelleren Lesen auch einen anderen Sinn. Deswegen macht es ja gerade immer wieder Sinn, einzelne Übersetzungen (ich sage bewusst ÜBERSETZUNGEN!!) zu vergleichen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Harald am So 15 März 2015, 00:10

Hallo,

ich kenne nur so die "normalen" Bibeln, MacArthur, Elberfelder, Scofield undundund ...
Von der Aland-Bibel oder AT oder was es genau ist, lese ich zumindest zum ersten Mal. Ich hab etwas darüber nachgelesen, aber ehrlich gesagt interessiert es mich (noch) nicht so wirklich.
Klar finde ich es faszinierend, wenn Brüder wie Roger Liebi oder Martin Vedder und andere bei Vorträgen immer wieder eindrücklich erklären können, was das nun genauestens im hebräischen oder griechischen bedeutet.
Ich habe eben ehrlich gesagt nicht diese Motivation und Energie, jetzt beim Bibel lesen noch jedes Wort nachzuschlagen, ob sich da noch mehr hinter verbirgt, als in der Elberfelder oder MacArthur zu lesen ist. Wenn ich dann tiefer graben möchte an gewissen Stellen oder bei bestimmten Fragestellungen, dann suche ich mir weitere Kommentare, Auslegungen, Vorträge ...

Grundsätzlich ist es schon interessant, dass es Unterschiede gibt und eben auch welche. Und darüber hatten wir auch schon manchmal hier geschrieben.
Ich möchte mal auf ein paar Threads hinweisen - und ohne jemand "angreifen" zu wollen, auch auf die Fortgeschrittene Suche hinweisen, wo man dann vermeintlich alle Threads bzw. Antworten über die Google-Suche zu bestimmten Themen und Begriffen finden kann. Wie das geht wird vorne auf dem Portal kurz von Ralf-Peter erklärt.
Das kann man übrigens auch nutzen, wenn man einen Thread nicht wieder findet, wo man eine Antwort zu schreiben möchte.  Rolling Eyes

Jetzt aber die kleine Auflistung der Threads bei denen es auch um verschiedene Bibelübersetzungen etc. ging:
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Vielleicht wäre das auch der passende Thread für die Diskussion, die du führen möchtest? Ich bin ja manchmal lernfähig, also versuche ich nicht mehr möglichst alle ähnlichen Threads zwanghaft in einen zu packen, aber manchmal ist es ja vielleicht doch auch sinnig.
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Embarassed

Grüße Harald

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am So 15 März 2015, 11:28

hey Harald, ja ist doch super wenns schon nen Thread gibt. Dann packt das einfach darein.
Finde es ja gut, wenn a) interesse vorhanden ist und b) schon was existiert und sicher schon manches gesagt wurde.
Wenn es vom Geist ist, sag ich mal, wird es sich zumindest ergänzen was wir so von uns geben. Also ruhig verschieben.

Und nein, ich guck auch net jedes Wort an, es sei denn es geht eben genau um ein einziges Wort, wie etwa bei den Ältesten, wo ein Kriterium "einer" Frau ist - das es 1 bedeutet und nicht anders (Beispiel) oder ob Mk16 überhaupt in der Bibel drin sein sollte, da es eher für Verwirrung sorgt, und siehe da die meisten zuverl. und gründlichsten Lesearten haben das eben nicht drin. - also manchmal kommt man damit eben ein Stück weiter, oder gleich Antwort. Denn "nur" das vergleichen von sagen wir mal 3 Bibeln kann zu 70% schief gehen, wenn etwa alle aus der Aland Grace lesen/übersetzt wurden, denn dann schreiben sie quasi alle das gleiche (!) und die erwähnte ist eben nicht gerade das "gelbe vom Ei" - (auf die gründet sich auch die Interlinearübersetzung, die hilft da also etwa, - wer das also dachte, - eben gerade und genau NICHT weiter deshalb!)
Und wer nun noch denkt: so nun hab ich ja diese 3 verglichen und alles sagen sinngem. dasselbe = also richtig ... - = false/ ist falsch!  tongue


habt nen schönen Sonntag

Edit: also wenn berechtigter Weise gern verschoben wird, dann gern hierrein, da hat sich der sehr geschätzte Bruder Günter ja schon Mühe gemacht:
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die anderen Links hab ich noch nicht alle durch, aber hier /dort wäre dieser Thread wohl eine Ergänzung. Danke für die Mühe*²

hihi, hier bin ich kein Mod, also müsst ihr das machen.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am So 15 März 2015, 19:33

Lieber Eliah,

folgendes Zitat habe ich jetzt aus dem anderen Thema über Bibeln hier herübergeholt, weil es hier vielleicht besser zum Diskutieren passt.

Eliah schrieb: Und da ist es gut wenn wir keine verwaschene Bibel haben, die weichgespühlt ist oder gar nicht mehr dem Grundtext entspricht.
Auch so manche Fehl-Lehre (nenne ich sie mal gelinde) ist entstanden durch so manch unsauber übersetztes Wort, tw. scheinbar auch durch die Intitution, oder "Organisation" die dahinterstand mit ihren Interessen!

Also, wenn du jetzt nicht gerade die Neue Welt Übersetzung der Zeugen Jehovas meinst, wo der Mensch, der nicht glaubte, vernichtet wird (da es nach deren Ansicht ja keine Hölle gibt), dann würde ich mich wirklich freuen, wenn du für die Aussage, dass aus einem unsauber übersetzten Wort gleich eine Irrlehre entsteht mit ein paar Beispielen zieren würdest-

Ehrlich, (Christ sollte sowieso IMMER ehrlich sein)...also ohne das "ehrlich" nun besonders zu betonen, würde ich wirklich gern mal ein oder ein paar Beispiele dafür wissen, aus welchem falschen Wort gleich eine Irrlehre entsteht.

Ich bin z.B. KEIN Freund der sogenannten "Gute Nachricht Übertragung"...wie gesagt, ich habe da wirklich reingelesen und verglichen und gesehen, dass DA sogar in manchen Versen der Sinn verfälscht war - aber kann dir jetzt nicht mehr sagen, WAS es war. Ich weiß nur noch, dass die aus einer Zeile teilweise 3 Sätze gemacht hat, eine Märchenstunde....und trotzdem, wenn ich so eine gut erhaltene Bibel finde, dann verschenke ich auch die, weil ich meine, besser DIE als GAR KEINE.

Die letzte habe ich für 1 Euro als schönen Band mit Goldschnitt erstanden und eben weitergegeben.

DAHER frage ich nach Belegen für deine Aussage, weil ich eben Freund aller Bibeln bin nach dem Motto: Besser als nix! oder auch: Besser oder vielleicht genauso schlecht, wie eine kleine
Elberfelder im Lupenformat zum Verschenken, nur weil die in dieser Größe und mit dem modernen Einband billig ist. Das macht ja gar keinen Spaß in so einem kleinen Taschenbuchformat mit Labbereinband zu lesen und auch mit so einem ullen Cover, das ist dann für mich kaum noch als 'Heilige Schrift' erkennbar.

Heidi

PS: Bitte be no beleidigte Leberwurst now.  Smile

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am So 15 März 2015, 19:41

hallo Heidi,

nur kurz:

bitte nimm dir (gönn dir !!) doch die Zeit und hör dir mal Liebis Ausarbeitung dazu an, die ich verlinkt habe.
Einmal geht es darum das Jesus Gott sei oder nicht - das ist schon unerhört dies anders zu übersetzen, denn dies gibt eine andere Lehre study
Aber hör dir das selbst mal an. Liebi ist schon sehr genau und akribisch: besser er erklärt dies als ich.
Zudem kennt er die biblischen Sprachen, anders als ich.

Es geht mir hierbei weniger um eine "Diskusion" zu führen OB es wichtig sei eine gute Ü zu benutzen, als eher darum warum es gut und hilfreich ist.
Dies sollte jedem Kind des neuen Geistes Gottes entgegenkommen finde ich, nicht? I love you

LG

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am So 15 März 2015, 20:46

Eliah schrieb: bitte nimm dir (gönn dir !!) doch die Zeit und hör dir mal Liebis Ausarbeitung dazu an, die ich verlinkt habe.

neeeee!!!. Ich bin dafür ein zu unruhiger Geist, hier zu hocken und zu hören.
Ich habe noch NIE eine Liebi Predigt gehört.

Ich höre nur im Bad morgens - da brauch ich eh immer so lange...am liebsten, wenn die CD dann noch in einige Teile unterteilt ist - aber da höre ich schon sehr aufmerksam.

Wenn vielleicht Harald eine CD von Liebi hat auch gern über ein anderes von seiner Themenvielfalt (habe es eben etwas im Internet nachgesehen) , würde ich sie mir anhören und auch wieder zurückschicken.

Wenn Liebi aber auch so ein sorry sorry "Miesepeter" ist, wie Ebertshäuser, der scheinbar NUR Misstände bei Christen anprangert, dann lieber nicht.

Gute nacht
heidi

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Günter am So 15 März 2015, 22:10


Lesarten, Bibeln, …..

Ich bin seit der ersten Ausgabe Leser der Zeitschrift „Faszination Bibel“. In vielen Artikeln wird beschrieben, mit welchen Schwierigkeiten sich Bibelübersetzer auseinandersetzen müssen und oft werden mehrere parallele Übersetzungen aufgezeigt und die voneinander abweichenden Texte begründet. Für mich ist das eine andere Liga. Ich spiele c-Liga und die spielen in der Bundesliga. Hier im Forum habe ich einige Beiträge geschrieben, zu denen ich heute noch stehe. Letzlich sind die aber mangels weiterer Kenntnisse und Fähigkeiten doch nur oberflächlich. Mag sein, dass ich noch den einen oder anderen Beitrag hinzufüge, aber weiter möchte ich mich inhaltlich nicht aus dem Fenster lehnen.

….. welches ist der dem Grundtext am nähsten kommende und stimmigste Text?

Diese Frage stellt sich erst, seit wir mit Bibelübersetzungen und Bibelübertragungen überschwemmt werden. Aber das war nicht immer so. Über 500 Jahre gab es nur die Lutherbibel als einzige in lesbarer Sprache für das gemeine Volk im deutschsprachigen Raum (im Gegensatz zu jenen des lateinischen mächtigen). Die Lutherbibel musste für die Erlangung des Heils genügen und sie wird diesen Zweck auch heute noch erfüllen.

Im übrigen kennen wir die Urtexte der Bibel nicht und das ist auch gut so! Wir kennen eine Flut von  nahezu identischen Abschriften, die sich nur maginal unterscheiden und die in Ihrer Vielzahl nicht verfälscht werden können. Den Urtext könnte man schon verfälschen. So wie die Dinge liegen, kennen wir den Urtext mit geringen, unbedeutenden Unschärfen und weiteren geringen Unschärfen, die dem Umstand geschuldet sind, dass man lebendige Sprachen nicht eins zu eins übersetzen kann und dass es sowohl kulturelle, als auch zeitliche Unterschiede über mehrere tausend Jahre gibt.

Damit habe ich mich einige Zeit sehr intensiv beschäftigt, habe als Ergebnis dieser Beschäftigung eine Auswahl von Bibeln meines Vertrauens und damit lasse ich das Thema mal gut sein. Alles hat seine Zeit. Und meine mittlerweile sehr knapp bemessene Zeit verbringe ich seither mit dem Inhalt der Bibel. Und da möglichst mit den einfachen, universellen Wahrheiten. Eher weniger verbringe ich meine Zeit mit tiefgründigem graben nach Wahrheiten und akademischen Steitgesprächen über Dinge, die für mein Leben, das ich nun mal leben muss kaum Bedeutung haben.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


PS: Ich meine ausdrücklich "eine Auswahl von Bibeln meines Vertrauens", und ich rechtfertige nicht etwa alle deutschsprachigen Bibelübersetzungen. Welche das für mich persönlich sind, kann man hier im Forum in meinen diesbezüglichen Beiträgen nachlesen.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Mo 16 März 2015, 11:10

hallo Heidi,

dies hier
neeeee!!!. Ich bin dafür ein zu unruhiger Geist, hier zu hocken und zu hören.
Ich habe noch NIE eine Liebi Predigt gehört. [klingt für mich wie "ich habe noch nie jemanden getötet! = also so was tu ich nicht!]

Ich höre nur im Bad morgens - da brauch ich eh immer so lange...am liebsten, wenn die CD dann noch in einige Teile unterteilt ist - aber da höre ich schon sehr aufmerksam.

Wenn vielleicht Harald eine CD von Liebi hat auch gern über ein anderes von seiner Themenvielfalt (habe es eben etwas im Internet nachgesehen) , würde ich sie mir anhören und auch wieder zurückschicken.

Wenn Liebi aber auch so ein sorry sorry "Miesepeter" ist, wie Ebertshäuser, der scheinbar NUR Misstände bei Christen anprangert, dann lieber nicht.

Gute nacht
heidi
Das hab ich nun mehrfach durchgelsen und bin nur irritiert *kopfkratz*
Nur damit ich das richtig verstehe: du würdest dir eine CD schicken lassen, diese anhören und wieder zurückschicken, aber ein Klick im Web "gefällt" dir nicht diese noch viel einfacher anzuhören? - ? Very Happy (nicht sauer sein, aber du wählst das 3x so aufwendige und kostenpflichige ggü dem einfachen?)

weiter:
Du begründest deine Entscheidung zudem auf deiner - woher auch immer gewonnenen - Annahme das Liebi ein 'Miesepeter' sein könnte und lehnst ihn damit ab - sorry! was soll ich nun hierzu sagen?

 hier zu hocken und zu hören.
es schreibt dir doch keiner vor was du tun sollst, und schon gar nicht WIE!- Da kann man nebenbei Abspühlen, Kochen, Staubwischen, ist doch keinem gesagt, das man da doof rumhocken muss (!?)

PS: ich will dich ja gerne verstehen, aber das fällt mir gerade schwer!

@ Günter, vielen lieben Dank für deine Worte.
Du hast völlig Recht, für den neugeborenen Menschen, der den Geist des Herrn hat, ist manches nicht nötig zu prüfen, bzw. er erkennt spätestens wenn er ein wenig gereift ist, wo die Fehler sind -
Der also gereifte Christ benötigt somit dieses "Tiefergraben" von dem die Bibel spricht und anrät, nicht zwingend, stimmt.
auch wollte ich nicht hochtrabend oder Theologisch werden, oder gar akademische Streitgespräche führen, keineswegs...

Gut,- damit ist dann das Thema für mich erstmal durch. gut. scratch
Ich fühl mich fast schon genötigt mich zu entschuldigen. :d

und ich fühl mich fast schon gedrängt zu sagen: "Verzeiht, das ich grad so viel Zeit habe und den Dingen zum einen gern auf den Grund gehe und das echteste Wort möchte" - wie das frischeste Obst oder Gemüse mir halt schmeckt oder frisches Wasser, und nicht etwas abgestanden wie aus einer rissigen Zisterne - würde vllt. Jesaja oder Paulus sagen? tongue

aber gut, ist schon ok, ihr seid klar alle in euere Berufe eingewickelt, klar habt ihr nicht so viel Zeit dafür, und es gibt wichtigeres. Dem einen halt dies, dem anderen halt das. is ok Very Happy

Shalom Geschwister!  <°)))))))><  +  ><(((°> + <°)><  = wir sind halt verschieden, und tragen zusammen Very Happy (und zuviel Erkenntnis bläht ja bekanntlich auch auf!)


Zuletzt von Eliah am Mo 16 März 2015, 19:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Gast am Mo 16 März 2015, 13:41

Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Für das neue Testament würde ich jedem immer die NGÜ empfehlen. Dort wird der Weg zwischen Worttreue und Verständlichkeit am Besten umgesetzt. Beim AT hadere ich eigentlich mit allen Übersetzungen. Hebräisch ist eine sehr melodiöse Sprache und damit so gar nicht mit der deutschen Sprache zu vergleichen. Das hebräische Denken unterscheidet sich zum deutschen Denken fast noch stärker als die Sprache an sich. So wichtig die Übersetzung des AT auch ist, so schwierig ist es für Europäer sich in die Gedanken eines alten Hebräers hineinzuversetzen.

Aus all diesen Gründen nenne ich für die Gesamtbibel an erster Stelle die Einheitsübersetzung der RKK / ev. Kirchen. Lässt man die ganzen historisch-Kritischen Kommentare bei Seite, hat man ein Werk ausgezeichneter Übersetzungskunst.

Persönlich lese ich die ReB und die Luth'84 in ihren verschiedenen Revisionen neben der NGÜ am häufgisten. Weshalb die Einheitsübersetzung nicht? Weil ich in meiner Schwachheit nicht aus meiner Haut kann und die kritischen Anmerkungen dort in ihrer offensichtlichen Unwahrheit, einfach nur noch ermüdend finde. Zum Glück sind solche Anhänge in den elektronsichen Bibel immer recht gut versteckt oder gar nicht erst mit angedruckt.

viele grüße, tiric


Zuletzt von Tiric am Di 17 März 2015, 06:59 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am Mo 16 März 2015, 20:57

Eliah schrieb:ich will dich ja gerne verstehen, aber das fällt mir gerade schwer

brb brb macht nix, ich versteh dich auch manchmal nicht.  Smile

Eliah schrieb:@ Günter, vielen lieben Dank für deine Worte.
♥️

Günter hats gut....

Sorry, off toppic, bitte nicht fortsetzen.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Di 17 März 2015, 11:04

hey, klar sind deine Worte auch des Dankes wert, liebe Heidi,
und wenn du von mir mal was nicht verstehst, gib Bescheid! (Aber das halt ich eig. für ausgeschlossen! [Scherz])

Also für mich will ich schon noch gucken, ob es da neben der rev.Elb noch eine weitere Ü gibt und neben der Schlachter.
Denn wenn sie alle auf den selben Grundtext zurückgreifen ist der Vergleich dieser 3 ja rel. wertlos.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Gast am Di 17 März 2015, 11:47

Denn wenn sie alle auf den selben Grundtext zurückgreifen ist der Vergleich dieser 3 ja rel. wertlos.

Dazu kam mir ganz allgemein noch der Gedanke, dass in jeder Übersetzung ja andere Akzente gesetzt werden. Es gibt keine 1 zu 1 Übersetzung die noch Sinn machen würde. Hebräisch und Griechisch unterscheiden sich da sehr von der deutschen Sprache. Viele hebräischen Worte kann man zum Beispiel in unserere Sprache auf verschiedene Weise übersetzen, wobei sich da nicht immer je nach Wort ein komplett anderer Sinn aber doch sehr oft eine andere Betonung von Wichtigkeit oder Dringlichkeit ergibt. Da gibt es selten die "eine" richtige Übersetzung. Außerdem entwickelt sich die deutsche Sprache ja auch weiter. Worte die vor 400, 300 oder 60 Jahren in unserem Land noch von jedem verstanden wurden, gehen heute in ihrer Bedeutung einen ganz anderen Weg oder existieren nicht mehr. Liest man aus einer alten Bibel vor, muss man die Übersetzung also übersetzen. Aber da fängt wohl schon die Predigt an. Smile

gruß, tiric

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Di 17 März 2015, 12:19

wohl war. Im Prinzip nimmst du mir ständig die Worte aus dem Mund, Tiric, alles Dinge die ich entweder schon erwähnt habe oder noch erwähnen wollte.
Nun kommen sie von dir, = Fein! Very Happy

Ja, nehmen wir z.B. Agape, was wir nicht mit einem Wort übersetzen können ins deutsche, nämlich "Liebe", denn es setzt sich aus 3 versch. Arten von "Liebe" zusammen, wie Eros, Sexos und Agape. = hier haben wir im Deutschen ja nur 1 Wort, wo die Griechen 3 haben. Schon ist ein Problem da!
...
Aber es geht uns doch wenn wir lesen um das "möglichst" genaueste Wort, um die möglichst genaue Ü., oder? Oder wer liest gern in ner verwässerten Bibel? study
Denke dieses "streben" nach dem möglichst "vollkommenen" Wort ist in der neuen Natur begründet, der nur das allerbeste gut genug ist.
Oder "ärgert" es euch nicht, wenn was falsch oder schlecht übersetzt ist?
Oder wenn tw. sogar der Sinn beginnt sich zu verfälschen, weil das Wort schlecht gewählt (oder bewusst falsch gewählt um die eigene Lehre zu untermauern?) wurde... ?

Also ganz praktisch: ich bin manchmal schon an Grenzen gestoßen, etwa was die Ältestenkriterien in Tim und Tit. betrifft. wo - wie schon mal erwähnt - als Beispiel "Mann 1 Frau" übersetzt ist. Nun kam die Frage auf, wie nun das 1 Frau gemeint wäre (Da gibts ja unweigerlich mehrere Deutungsmöglichkeiten) - es sollte aber klar sein...
Gut, was tun?

Man nehme etwa eine andere Ü oder ein Online-Programm - und vergleiche... = kein Ergebnis. Was dann?

gut, ich hab ja ne Interlinear-Ü, für was hab ich die denn? geguckt = steht dasselbe drin.
gut, ich hab ja noch ein Novum Testamentum Greace, kann zwar kein Griechisch, aber via Ü- Programm und Buchstaben vergleichen kann man da schon.... oh... o Schreck: das passt alles nicht.

Entweder übersetzen alle dasselbe unaufschlüssige Wort oder jeder völlig anders.

Des Rätsels Lösung:
Das NTG und I gehen alle auf den Text von Nestle-ALand zurück und verwenden somit den selben Grundtext, was dazu führt, das einen dies nicht weiterbringt.

Dazu kommt, wie von Tiric schon angesprochen die Problematik der Ü allgemein und der grichischen Sprache im Besonderen, die tw. für 1 Wort  um die 30 und mehr Formen hat, die sich alle nicht immer ähneln, tw. überhaupt nicht und schon steht man wieder da.
Ein Ü Programm hilft hier wenig, das es genau nur 1 der ;Möglichkeiten auswirft. Shocked

Gut, wer dies nun meint --> die Szene ist nicht gestellt, sondern es gab sie schon mehrfach, als es um den genauen Wortlaut ging, wie etwas gemeint war.
Vermutlich ging es in diesbezüglichen Diskusionen den "Gegnern der genauen Prüfung" nur darum ihr "traditionielles Verhalten" zu verteidigen und weniger darum die Wahrheit, bzw. seinen Willen zu suchen, aber sei's drum, mancher lernt immer mehr und kommt doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit, wie es heist, wohl weil er der Lüge mehr glaubt als der Wahrheit. (aber nicht das das nun jemand meint, Anwesende ausgeschlossen!)

Warum es rellevant sein kann, zeigt etwa die gängige Praxis vieler Gemeinden, das sie einen "Vorsteher" haben, einen Leiter, oder "Pastor" etwa, ...
Der Bibelserver und Bibel-online.net geben bei der Frage nach 1 Frau nichts aus, je nach Ü (!!)
sogar in der Interlinear-Ü kommt:  
Es ist nötig also, der Leiter unantastbar ist, einer Frau Mann, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfreundlich, geschickt zum Lehren, 1. Timotheus 3.2
sowas bei raus - was gern falsch verstanden wird, da hier explizit "Der Mann" genannt wird, weil es ja um 1 Person geht um die es geht, was aber nicht bedeutet das 1 Mann = 1 Leiter wäre - was biblisch unhaltbar ist, wie wir wissen, denn ÄLTESTE soll t en in der Mehrzahl eingesetzt werden in jeder Stadt.
Also 1. Fehler = Leider, denn er ist kein Leiter, bestenfalls steht er "dienend", (Drum eig. Diener!) der Gde vor, aber er leitet sie nicht (!)
2. nicht 1 "Leiter", sondern mehrere Älteste. Wobei hier zwar kein Kriterium betr. des Alters gegeben wird, warum auch gel. rel junge "Älteste" eigesetzt werden, aber Andeutungen und hinweise auf "Ältere Männer" oder die "ältesten" unter ihnen gemeint sind.
(klar kein Neubkehrter, oder wer, der vllt noch so doll predigt, sondern nach den exakten Anweisungen in TIm und Tit. und nicht was herausgegriffen, was grad passt, und sich nicht die kleine Mühe gemacht hat, genau zu lesen und zu prüfen...)
- dies nur als Beispiel - wie durch ungünstige/ungenaue/fehlerhafte/bewusst manipulierte Ü oder schlicht schluderhaft tw. falsch Übersetzt wurde und wird.
Und dann kommt so was zustande, wo die Brüder dann zudem noch sagen könnten: "Ja das steht sogar in der I-Ü" so drin! oder ähnlich, wegen ungenauer Ü

Klar kann man sagen, das dies "unnötig" ist, sollen sich die Ältesten damit rumschlagen, oder die "Bibellehrer", aber man sollte den, der eben mal etwas "tiefer gräbt" nicht abtun,- geht es doch um sein Wort, seinen Sinn, was ER gemeint hat, und das findet sich halt am ehesten in grundtextnahen Ü.
Spätestens gute Bibellehrer sollte man sich in der Lehre "antun", wenn man selbst unsicher ist und deren Worte nat. auch nicht ungeprüft übernehmen. (anhand d. Schrift)

Jetzt kann man nat. auch noch sagen: "Man, das ist doch kleinkariert, oder Erpsenzählerei,- womit man sein "heiliges" Wort aber schmählert.
klar kann und wird der HERR auch segnen, wo wir nicht "perfekt" sind. kein Thema, aber sollten wir deshalb "Schludrig" sein?
Ähnlich wie Paulus sagt: "Sollen wir denn sündigen um die Gnade zu erweitern" (Sinngem.) = das sei ferne, oder?  Smile

aber wegen mir muss das Thema nicht weiter behandelt werden. Wenn mir der H. was erschließt, was ich erkennen darf, teile ich es euch aber nat. mit!

shalom!

BTW: warum kommt eigendlich, wenn ich den Text geschrieben habe, und auf "Senden" klicke immer wieder mal "Sie müssen einen Text eingeben"  oder so was??

Text der Int- Ü zum obigen Beispiel: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am Di 17 März 2015, 19:50

Eliah schrieb:
Warum es rellevant sein kann, zeigt etwa die gängige Praxis vieler Gemeinden, das sie einen "Vorsteher" haben, einen Leiter, oder "Pastor" etwa, ...
Der Bibelserver und Bibel-online.net geben bei der Frage nach 1 Frau nichts aus, je nach Ü (!!)
sogar in der Interlinear-Ü kommt:  
Es ist nötig also, der Leiter unantastbar ist, einer Frau Mann, nüchtern, besonnen, ehrbar, gastfreundlich, geschickt zum Lehren, 1. Timotheus 3.2
sowas bei raus - was gern falsch verstanden wird, da hier explizit "Der Mann" genannt wird, weil es ja um 1 Person geht um die es geht, was aber nicht bedeutet das 1 Mann = 1 Leiter wäre - was biblisch unhaltbar ist, wie wir wissen, denn ÄLTESTE soll t en in der Mehrzahl eingesetzt werden in jeder Stadt.

Lieber Eliah,

da wir uns ja mit Gaben untereinander ergänzen sollen, darf ich dich vielleicht hinsichtlich der Bibelstelle korrigieren?

In der Timotheusstelle ist die Rede von den Bischöfen. Was sind denn Bischöfe?

Die Stelle mit den Ältesten hab ich in Titus 1,6 gefunden, aber wenn man den Vorvers liest, dann wird es gaaaanz klar, dass da mehrere Älteste sind und die weitere Beschreibung dann eben für "den" Ältesten im Allgemeinen gilt.

Hier die Stelle:
....tädten Älteste (Mehrzahl) einsetzen, wie ich dir befohlen habe:
wenn einer (Einzahl)untadelig ist, Mann einer einzigen Frau, der gläubige Kinder hat.

Ich habe auch noch 2 konkordante Übersetzungen des NT. Ein Buch ist moderner und kostete damals ca 14 Euro, aber ich hab nie richtig reingelesen und eine ganz alte konkordante Übersetzung habe ich vom Trödelgeschäft wie ein Schatz nach Hause getragen, aber auch noch nie reingeguckt. Embarassed

Ich tu das jetzt aber mal und schreibe die Stellen oben ab dort oben von 1. Tim 3,2 mit dem Bischof:

Hier heißt der Bischof Aufseher, aha.
Neuere konkordante Übersetzung:
Wenn jemand nach einem Aufseheramt strebt, der begehrt eine ideale Arbeit. Es muss nun der Aufseher unangreifbar sein, der Mann nur einer Frau...

Ältere konkordante Übersetzung:
anstatt ideale Arbeit steht hier köstliche Arbeit und anstatt Frau steht hier Weib.


Jetzt Titus 1,5-6
Neuere Konkordante Übersetzung:
Ich ließ dich in Kreta zurück, damit du das noch Fehlende berichtigst und in jeder Stadt Älteste einsetzen solltest, so wie ich es dir angeordnet habe: wenn jemand unbeschuldbar ist, Mann einer Frau...

Ältere Konkordante Übersetzung:
anstatt in jeder Stadt steht hier von Stadt zu Stadt. Und für Frau wieder Weib.

Hm, aber da siehst du wieder, dass das im ersten Moment alles sehr interessant scheint, aber im Prinzip das Gleich wie in der guten, alten Lutherbibel ausgesagt ist.

Was weißt du / ihr denn eigentlich über die Genauigkeit der konkordanten Bibeln?

heidi


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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Di 17 März 2015, 20:05

ja, klar darfst du Heidi, wobei ich nichts sehe wo ich falsch lag?

Es sind Älteste, (nach der treffendsten Bezeichnung) Diener, die sich ergänzen in der Gde und ihr "vorstehen". also Mehrzahl.
Was ich fett geschrieben habe mag verwirrt haben, denn so argumentieren manche, aber aus den gesamten Stellen geht hervor das sie weder "Leiter" sind, noch was heute als "Bischof" bekannt ist, sondern schlicht Vorsteher der Gemeinde in jeweils 1 Stadt.
Die röm Kirche hat daraus dann einen Alleinunterhalter und Alleinverantwortlichen gemacht der seinen "Untertanen" über die Schulter sieht und vorgibt was die Kirchenlehre ist usw. --> daraus enstanden dann Erzbischöfe dort, und Kardinäle usw...
All das findet sich in der Bibel nicht. Und da "Bischöfe" in der Welt so bekannt sind wie sie sind, verwende ich das nicht um "nicht gleichförmig dieser Welt zu sein"
Auch ist mir in der Praxis keine Gde bekannt, die ihre Ältesten "Bischöfe" nennt oder keiner der sich selbst so nennen würde, davon wird ausdrücklich abstand genommen.

aber wir driften ab. Wenn das Thema ansich noch interessiert können wir ja einen neuen Thread aufmachen: Etwa: " Wer soll der Gde vorstehen?" oder so.

Kokordanzen verwende ich seit vielen Jahren nicht mehr, meine alte fette Elb-Konk. habe ich für viel Freude einer meiner Töchter geschenkt, die völlig aus dem Häuschen war und sich freute über den Welzer. Ich verwende die Parallelstellend er rev. Elb. Ü und guck tw. in der Int.Ü. oder Scorfield, oder auf die schnelle meist mit den auch hier bekannten Bibelprogrammen.

Eine spezielle Konkordante Ü kenne ich nicht.

schönen Abend! Very Happy

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am Di 17 März 2015, 20:21

Eliah schrieb:
Eine spezielle Konkordante Ü kenne ich nicht.

Nein? Also, wenn du dich sooo für eine genaue Übersetzung interessierst, dann ist das eine Lücke, die du unbedingt füllen musst. Ich hab ein Beiblatt in er neuen konkordanten Übersetzung. Dort steht, dass durchgehend wortgetreu aus dem Urtext übersetzt ist. Wenn du googelst wirst du sicher im Internet fündig.

Aber Konkordant nicht zu verwechseln mit Konkordanz. Eine Konkordanz ist ja ein Buch, wo angegeben ist, wo einzelne Wörter in der Bibel überall stehen.

Vielleicht ist die konkordante Übersetzung nun dein Schlüssel zum Glück, eben weil du ja suchst.

heidi

PS Off toppic.
Weil du fragtest: Mit den Ältesten bin jedenfalls ich nicht so interessiert, da die Gemeinde, die ich besuche, ja sowieso nicht so die biblischen Kriterien erfüllt. (siehst du in meinem Profil, wo ich hingehe)

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Di 17 März 2015, 20:39

ich weis das du in der HA bist, und freu mich das du da aktiv bist und versuchst Menschen das Evg. zu bringen. Wink

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Gast am Mi 18 März 2015, 07:05

Von den konkordanten Übersetzungen habe ich auch welche herumliegen. Sie sind begrenzt nützlich, im Grunde jedoch halte ich ihre Erstellung für eine Verschwendung an Zeit, Mühe und Rohstoffen. Weshalb?

Weil keine konkordante Übersetzung dnm Anspruch der "konkordanz" durchhalten kann ohne dabei ihr Ziel zu verfehlen. Ein Beispiel dazu: Habt ihr euch mal gewundert, weshalb es im NT, besonders bei Paulus, nicht selten Sätze gibt, die sich endlos über mehrere Verse hinwegziehen, ohne das ein Punkt kommt? Das liegt an der Grammatik der griechischen Sprache. Sätze sind im Alt-Griechischen anders audgebaut (im hebräischen natürlich auch) als in der deutschen Sprache. Aus diesem Grund kann eine komplett konkordante Übersetzung recht oft nicht den tatsächlichen Sinn in der Zielsprache wiedergeben, zumindest wenn es darum geht einen Sinnzusammenhang herzustellen.

Für Einzelwortrechcherchen halte ich eine konkordante Übersetzung für hilfreich, wobei ich auch hier eher zur interliniearen Übersetzung inkl. grundtextlichen Paraleltext tendieren würde, da dort der Bezug zum Grundtext deutlicher wird und es einfacher ist sich in einem alt-griechischen / alt-hebräischen (aramäischen) Wörterbuch weitergehend zu informieren.

gruß, tiric

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Mi 18 März 2015, 11:39

*great* sehr gut!

nun kommt erschwerend noch hinzu, das die Jünger mW. weder Alt- noch Neugriechisch geredet haben, sondern Aramäisch und "Kinet"- Grichisch, also eine modernere Form des Altgriechisch, wo es schon wieder zu veränderungen gekommen ist. Bei der komplizierten Griechischen Sprache, die tw. mehr als 30 odeer 40 Varianten eines ähnlichen Begriffes beinhaltet (!!) kommt dies also noch hinzu.
Und wie gesagt, hier hilft mir mein Nvo.Test.Greace und Int-Ü dann gleich nochmal nicht viel weiter, aus vorher und oben mehrmals genannten Gründen.

dies ist auch nicht so theoretisch oder Theologisch oder weis ich was, sondern tw. echt erforderlich den möglichst "EXAKTEN" Text zu haben um die Aussagen klarer zu machen.

Habe heute morgen übrigens extra ein,- zwei Schluck Wasser "2. Klasse" von Gestern getrunken, das ich stehen lies: kann euch sagen es schmeckte sehr "schal" - ich hab es hernach weggeschüttet, (ekelhaft!) Wieso sollten wir uns mit weniger begnügen, als mit extra frischem perligen "lebendigen" Wasser?

Shalom ihr Lieben! Es macht Freude mit euch nun doch ein bischen "zu graben" Very Happy

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Gast am Mi 18 März 2015, 12:13

Als Folge aus meinen bisherigen Beiträgen, deren Inhalt bei mich halt schon seit Jahren bewegt, habe ich im Laufe der Zeit relevante Grundlagen in griechisch und hebräisch gelernt, mir fast alle verfügbaren Bibelübersetzungen, Kommentare und diverse Bibelprogramme besorgt. Damit fühle ich mich ausreichend gewapnet auch die letzten paar schwierigen Bibelverse zu betrachten.

Heilsnotwendig ist das alles nicht. Man kann (mit wenigen Ausnahmen) jede beliebige Bibelübersetzung lesen.

gruß, tiric

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Mi 18 März 2015, 12:27

das ist allerdings wahr. Dennoch sollen wir ja in der "Guten Lehre" bleiben und uns bewegen und sie bewahren, rät Paulus dringend.
Wie schnell da was falsches bei rauskommt, haben wir ja vor Augen etwa mit den "Pastoren" oder "Priestern" usw.

Also Unnütz ist die Beschäftigung damit sicher nicht. Aber das Heil hängt davon nicht ab, klar! santa [Eilah mit "Nikolaiden-Mütze"]* study

was mich nun noch interessieren würde, ist wo man diesen "MEHRHEITSTEXT" denn bekommt? hat wer ne Idee? Meine SuchM. findet da nix brauchbares, etwa als Programm, das ausführbar wäre oder in Buchform....!?

*Scherz, damit man sehen kann das ich auch nicht alles "verbissen" sehe und kein Miesepeter bin, denn trotz meiner fast traumatisierten Vergangenheit und Depressionen gab mir der Herr wieder echte Freude und Lust am Leben.

Edit: hier mal ein Auszug aus: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Die Zuverlässigkeit der Überlieferung

Dank der großen Zahl an Abschriften (mehrere Tausend Exemplare, s.o.), des hohen Alters der ältesten erhaltenen Exemplare (ab 2. Jahrhundert) und des hohen Übereinstimmungsgrades des Wortlautes der Abschriften, ist der Text des Neuen Testaments in seiner Gesamtheit sehr zuverlässig überliefert. Tatsächlich gibt es keinen Text der Antike, der so umfangreich, so genau und auf so vielfältige Weise überliefert wurde wie das Neue Testament.

Unterschiede im Wortlaut

Natürlich treten (wie in jeder Überlieferung durch Abschreiben) an bestimmten Stellen zwischen den einzelnen Abschriften Unterschiede in der Formulierung auf, wie man in genauen Vergleichen feststellen kann. Diese Unterschiede (=”Lesarten”, Varianten) führen insgesamt zu verschiedenen Fassungen des Grundtextes ("Textformen"), die sich sowohl in den Abschriften als auch in den gedruckten Ausgaben widerspiegeln. Zum Teil wirken sich diese Unterschiede auch auf die Übersetzungen aus.

Von welcher Bedeutung sind nun die Varianten an den Stellen, wo der Text uneinheitlich überliefert ist? Sie stellen verschiedene Formulierungen dar, berühren jedoch nicht die eigentliche Botschaft des Neuen Testaments (Inhalte und Aussagen des Glaubens). Dennoch wirken sie sich so weit auf den Bibeltext aus, dass (besonders angesichts der großen Bedeutung des Wortlauts der heiligen Schrift) eine Klärung wünschenswert erscheint.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Heidi am Mi 18 März 2015, 19:59

Also folgendes ist am Thema vorbei, aber ich möchte es trotzdem kurz sagen:

Die Bibeln sind so zuverlässig, dass jeder darin erkennen kann, dass er selber Vergebung seiner Sünden benötigt und sie durch das Opfer von Jesus, der der Sohn Gottes ist, bekommt, wenn er will und sich demütigt und betet.

Mir wurde der Koran gegeben und immer, wenn ich da etwas seltsam finde, heißt es von den Moslems, dass das eben nicht die genaue Übersetzung ist....nicht ganz richtig eben, dass der Koran nur in arabisch korrekt ist.

Ich denke, auf dieses "Niveau" dürfen wir nicht mit der Bibel sinken.

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Re: Lesarten, Bibeln, welches ist der dem Grundtext am nähesten kommende und stimmigste Text

Beitrag  Eliah am Mi 18 März 2015, 20:16

tut doch hier keiner oder?
Und dagegen die möglichst genaueste Ü zu haben ist nicht verwerflich, warum "dagegen" sein??

Aber wie gesagt, man muss sich ja damit nicht beschäftigen, wer dies will sollte dies tun, wer nicht, der eben nicht.
Wo ist das Problem? Wink

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