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Mt 25,40: Wer sind diese geringsten Brüder Jesu?

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Mt 25,40: Wer sind diese geringsten Brüder Jesu?

Beitrag  Heidi am Sa 23 Mai 2015, 20:16

Hier mal der Text Mt. 25,40:
Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

...aber man muss das im größeren Zusammenhang lesen mit den Versen 31 - 46.

Wer sind diese geringsten Brüder von Jesus???, diese Frage habe ich schon lange.

Bisher dachte ich immer, dass es Christen sind, denn nur wer Kind Gottes (Joh. 1,12) ist, kann Bruder Jesu sein.

Nun schrieb mir jemand, der auch das Volk Israel liebt,  diese interessante Auslegung:

Jesus und Israel sind untrennbar miteinander verbunden. Ob sie tatsächlich dem König von Israel – und nicht einem theologischen Gespinnst in Ihrem Hirn – nachfolgen, zeigt sich an ihrer Liebe zu Israel.
Deshalb werden wir auch einmal von Jesus gerichtet, wobei der Maßstab dabei unser Verhalten und unsere Einstellung gegenüber Israel sein wird (vergleichen Sie Joel 4,1-2 und Matthäus 25,40ff). Die „geringsten Brüder“ in Matthäus 25 sind Israel – wenn es die Gemeinde wäre, wie viele Ausleger meinen, dann würden wir ja nach unserem Verhalten uns selbst gegenüber gerichtet (was irgendwie unlogisch ist) und/oder „die Völker“, die da gerichtet werden, hätten noch einen zweiten, alternativen Heilsweg neben Jesus, nämlich ihre Einstellung zur Gemeinde. Es ist aber weder unsere Einstellung zu Israel, noch unsere Einstellung zur Gemeinde, die uns im letzten Gericht rechtfertigt, sondern allein Jesus – allerdings zeigt sich unser Verhältnis zu Jesus an unserer Einstellung zu Israel.


Daraufhin habe ich nochmal gelesen und komme nicht so recht weiter. Die Israeliten können ja bestenfalls dann "Stammverwandten nach dem Fleisch" sein, so wie es Paulus in Rö 9,3 sagte.

Und dann gibt es einen Querverweis zu Hebr. 2,11, aus dem auch hervorgeht, dass Jesus die seine Brüder nennt, die durch Ihn zu Gott kommen.

Die HfA-Übertragung schreibt es etwas einfacher: Jetzt haben sie alle den einen Vater: sowohl Jesus, der die Menschen in die Gemeinschaft mit Gott führt, als auch die Menschen, die durch Jesus zu Gott geführt werden. Darum schämt sich Jesus auch nicht, sie seine Brüder und Schwestern zu nennen...

Und nun stehe ich wieder vor der Frage, wo ist der biblische Beleg, dass Jesus die Israeliten in der Matthäusstelle als seine  B r ü d e r  sieht und meint.

Mir geht dann noch das Gleichnis von den bösen Weingärtnern durch den Kopf, wo ich noch weniger sehe, dass Jesus dort die Juden als seine Brüder sehen kann.

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Re: Mt 25,40: Wer sind diese geringsten Brüder Jesu?

Beitrag  Heidi am So 24 Mai 2015, 08:54

Meine erste Tat heute morgen war, den Ausleger W. Mc Donald zu lesen, von dem ich ja viel halte.
Oh! - und auch er schrieb, dass hier die Juden als Brüder Jesu gemeint sind.

Allerdings geht das auf die Zeit der Drangsal hin, dass gerichtet wird, wer und welche Völker sich zu den gläubigen Juden hielten, die den Glauben gehalten haben in dieser Zeit....und auch hier wieder die Aussage, dass selbst dem richtigen Glauben auch die Werke folgen.

Zu der Praxis, die Schafe von den Böcken zu scheiden noch ein kleiner Hinweis aus einem anderen Kommentar:

Früher war es so, dass die Schafe und Ziegen gemeinsam auf der Weide waren, aber nachts wurden sie getrennt.

heidi


Zuletzt von Heidi am So 24 Mai 2015, 22:13 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Mein Favorit Ausleger ist nicht Mc Arthur, sondern Mc Donald)

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Re: Mt 25,40: Wer sind diese geringsten Brüder Jesu?

Beitrag  Eliah am So 24 Mai 2015, 11:31

Die Hebräerstelle, die du ja selbst nanntest,zeigt das doch unmissverständlich auf!

Denn sowohl der, welcher heiligt, als auch die, welche geheiligt werden, sind alle von einem; aus diesem Grund schämt er sich nicht, sie Brüder zu nennen, 12 indem er spricht: "Kundtun will ich deinen Namen meinen Brüdern; inmitten der Gemeinde10 will ich dir lobsingen." 13 Und wiederum: "Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen." Und wiederum: "Siehe, ich und die Kinder, die Gott mir gegeben hat." 14 Weil nun die Kinder Blutes und Fleisches teilhaftig sind, hat auch er in gleicher Weise11 daran Anteil gehabt, um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, 15 und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft12 unterworfen waren. 16 Denn er nimmt sich doch wohl nicht der Engel an, sondern der Nachkommenschaft13 Abrahams nimmt er sich an. 17 Daher musste er in allem den Brüdern gleich werden, damit er barmherzig und ein treuer Hoherpriester vor Gott14 werde, um die Sünden des Volkes zu sühnen;

Und ER sagte doch iwo auch unmissverständlich, das wer seine Worte tut, der sei wahrlich seine Mutter und Brüder usw. - sinngem. als er auf Maria angesprochen wurde -

Es ist mE. sowohl eine einzelner wiedergeborener/ geretteter Mensch gemeint, als auch eine Volksgruppe ggf. mit angesprochen, da hat Mc.Arthur schon nicht Unrecht, wobei ich meine, das für uns hier wichtig wäre und ist, das er klar seine "Geschwister" angesprochen hat, gleichwohl wie in seinem Hohepriesterlichen Gebet er Einzelne und eine gewisse Menge Geretteter angesprochen hat, das sie in diese Einheit kämen die er mit dem Vater hat.
Also dafür brauch ich keinen Ausleger*² Wink DAS ist ja gerade das EVG der Gnade! sunny

PS und das dies so sein würde sprach u.a. sogar Jesaja im "AT" aus, indem er dies bereits verkündigte, worauf Jesus sich in s. Erdenleben etwa im Tempel bezog...
Eigendlich ist die Bibel voll davon und Eph. 2 fasst dies wunderbar in einem Satz zusammen;)
auch MT. 25 gibt Auskunft und bezieht sich auf die Einzahl, "einem" = 1  geringsten ...
Mt 25,40 Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan. (Auch wenn es sich hier bereits um die düstere Trübsalzeit handelt, ist es verallgemeintert auf einzelne Personen, die schlicht durch seinen Geist mit ihm eins geworden sind = wir, wenn wir bereits errettet sind Wink

*² und das ist kein hochmut oder sonst was, sondern das liegt doch klar auf der Hand, oder nicht?

aber um es noch einfacher zu machen, es ist nämlich ganz einfach noch ne Stelle:

Lk 8,21 Er aber antwortete und sprach zu ihnen:

                           
Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und tun.


* vgl. dazu die "nur hörer" ggü. den "Tätern des Wortes, wie Jakobus, sein Bruder schlicht aufdeckte:
Jak 1,23 Denn wenn jemand ein Hörer des Wortes ist und nicht ein Täter, der gleicht einem Mann, der sein natürliches Gesicht in einem Spiegel betrachtet.
und ......"es gleich wieder vergisst" - sinngemäß..... (vgl. das 4-fache Ackerfeld!)
Jak 1,22 Seid aber Täter des Wortes und nicht allein Hörer, die sich selbst betrügen!

Die allergeringsten, wie etwa Paulus sich selbst bezeichnete und viele andere, sind unvollkommene, und sehr sehr Gnadebedürftige würde ich sagen. Sie Schwächsten und Unvermögendsten, der "Auskericht der Welt" usw. = wir! *[Paulus spricht das - durch den Geist geleitet - ja mehrfach an.] "Elende" sind wir, die ganz allein die Gnade benötigen. (So wird alles auch wieder rund!)

ach ja, und:
 Bisher dachte ich immer, dass es Christen sind, denn nur wer Kind Gottes (Joh. 1,12) ist, kann Bruder Jesu sein.
--> das ist ja auch vollkommen richtig so, und Jesus ist "der König", sowohl über Einzelne der Seinen (Kinder) als auch über sein Volk.
und wenn hier noch wer dabei ist, oder das hier liest, der noch nicht klar und gewiss ist usw.- dem kann ich nur raten sich an ihm festzukrallen, wie Jakob im "AT" - auf ihn schauen, den Blick möglichst zunehmend auf ihn feststellen (das ist ein Willensakt) und gestaltbar und formbar AN IHM zu hängen und sein Wort lieben zu lernen von dem der nur Liebe ist. "Fersenhalter" - er bekam wegen seiner Hartnäckigkeit.... "Weil er an mir hängt, will ich ihn erretten".
Denn Jesus macht keine halben Sachen. Er klopft aber an, aber er tritt nicht einfach so ein °!° Wenn du ihn zunehmend lieb hast (PS37.4) wirst du ihm "anhangen" und ER wird dich ins "verheissene Land" führen. (und ob du 40 Jahre in der Wüste umherirrst, liegt ganz allein an dir selber und ggf. deinem Eigensinn, das muss nicht sein) Wink

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Re: Mt 25,40: Wer sind diese geringsten Brüder Jesu?

Beitrag  Heidi am So 24 Mai 2015, 22:18

Eliah schrieb: da hat Mc.Arthur schon nicht Unrecht,
Da hatte ich mich verschrieben. Mein Ausleger als Favorit ist W. Mc Donald.


Eliah schrieb:Und ER sagte doch iwo auch unmissverständlich, das wer seine Worte tut, der sei wahrlich seine Mutter und Brüder

Dieser Vers käme auch noch dazu, stimmt.

Aber ich denke, Gott würde sich sowohl freuen, wenn wir Christen besuchen, helfen, wie auch Juden.
Aber auch jedem anderen Menschen, wir sollen ja Gutes jedermann tun. Das so nebenher, auch wenn die Aussage unseres Gleichnisses ja viel mehr hergibt.

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Re: Mt 25,40: Wer sind diese geringsten Brüder Jesu?

Beitrag  Eliah am Mo 25 Mai 2015, 11:00

Aber ich denke, Gott würde sich sowohl freuen, wenn wir Christen besuchen, helfen, wie auch Juden.
Aber auch jedem anderen Menschen, wir sollen ja Gutes jedermann tun.

ja, klar, warum bringst du das? Das hat keiner in Abrede gestellt!^^ - liest du das dort heraus?

Shalom Geschwister!

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