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Maria u. Marta

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maria u. marta

Beitrag  budde harald am Mi 25 Feb 2009, 23:02

luk. 11ab 38
beide frauen wollten jesus dienen
maria hat d. bessere gewählt
in e. kommtentar heißt es:eines ist not , d. Er zuerst uns dient bevor wir Ihm und menschen dienen ?

Ihm zuerst zuhören und dann arbeiten nach anweisung?
zuhören wichtiger als arbeit?
wenn der Herr kommt zu Seinen füßen sitzen und hören?
innehalten i. täglichen arbeiten?
Der Herr ist wichtiger als alles andere
Marta beschwert sich
sollte man sich nicht mit beschweren zurück halten ?
marta will doch auch den Herrn dienen
es ist doch nicht was von abgunst zu hören ?
der Herr erkennt Martas arbeit ,mühe an
bitte Eure auslegung

gruß harald budde

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Günter am Do 26 Feb 2009, 19:39

budde harald schrieb:
bitte Eure auslegung

Hallo Harald,

die Auslegung hast du schon selbst gegeben:

budde harald schrieb:
Der Herr ist wichtiger als alles andere

Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung) für Lk 10,38-42:
Dass eine Frau Jesus in ihr Haus einlädt und er sich einladen läßt, und daß eine Frau sich zu den Füßen Jesu niedersetzte und er sie als Schülerin behandelt, war damals nicht nur völlig ungewöhnlich, sondern auch sehr anstößig. Doch Jesus sprengt Grenzen ….. wird hier deutlich, dass alles Dienen von dem Einen, das nötig ist, getragen sein muss: dem Hören auf Jesu Wort.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Harald am Fr 27 Feb 2009, 02:25

Hallo,
ich las vor kurzem die Begebenheit von der Auferweckung des Lazarus von den Toten. Natürlich erinnerte ich mich an die Begebenheit, wo die zwei Schwestern schon mal auftauchen im NT - siehe obige Postings. Aber jetzt bei dieser Begebenheit verstand ich nicht, wieso dann Martha die erste ist, die rausgeht, die davor eher an die Arbeit/Aufgaben dachte, die sie erfüllen muß (angeblich muß).
Es steht im 11. Kapitel des Johannes-Evangeliums:
20Als Martha nun hörte, daß Jesus komme, lief sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Hause. 21Da sprach Martha zu Jesus: Herr, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben! 22Aber auch jetzt weiß ich, was immer du von Gott erbitten wirst, das wird Gott dir geben. 23Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder soll auferstehen! 24Martha spricht zu ihm: Ich weiß, daß er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tage. 25Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt; 26und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das? 27Sie spricht zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, daß du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. 28Und als sie das gesagt hatte, ging sie weg und rief ihre Schwester Maria heimlich und sprach: Der Meister ist da und ruft dich! 29Als diese es hörte, stand sie eilends auf und begab sich zu ihm. 30Jesus war aber noch nicht in den Flecken gekommen, sondern befand sich noch an dem Orte, wo Martha ihm begegnet war. 31Als nun die Juden, die bei ihr im Hause waren und sie trösteten, sahen, daß Maria so eilends aufstand und hinausging, folgten sie ihr nach, in der Meinung, sie gehe zum Grabe, um dort zu weinen. 32Als aber Maria dahin kam, wo Jesus war, und ihn sah, fiel sie ihm zu Füßen und sprach zu ihm: Herr, wärest du hier gewesen, mein Bruder wäre nicht gestorben!
Erst überlegte ich, ob ich nun die Namen verwechselt habe aus der vorigen Sache da, irgendwie bringe ich das nicht zusammen.
Ist nun in Martha eine Bekehrung geschehen, also hier in diesem Text auf jeden Fall, aber ich meinte jetzt davor schon, wenn sie hier nun diejenige ist, die zu Jesus geht und Maria das Haus hütet, sich um Trauer-Gäste kümmert?

Welch wunderbare Verheißung steht hier noch mit drin ...
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt;
Weder Hohes noch Tiefes ... eh ich´s nur halb richtig aufschreibe ...
Römer 8:38+39:
Denn ich bin überzeugt, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unsrem Herrn!


Grüße von Harald

Harald
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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Günter am Fr 27 Feb 2009, 05:00

Harald schrieb:Aber jetzt bei dieser Begebenheit verstand ich nicht, wieso dann Martha die erste ist, die rausgeht, die davor eher an die Arbeit/Aufgaben dachte, die sie erfüllen muß (angeblich muß).

Hallo Harald,

ich habe folgende Erklärung zu deiner Frage gefunden:

Marta
ist die Schwester von Maria und Lazarus (Joh 11,1f). Sowohl nach Lk 10,38 als auch nach Joh 11,19 ist sie die ältere der beiden Schwestern und leitet das Haus, das offensichtlich wohlhabend war. Darin nimmt sie Jesus und seine Jünger auf und bedient sie. Jesus schätzt ihre Aktivität, weist sie aber auf noch Wichtigeres hin: ihn zu hören und sich von ihm dienen zu lassen. Wie in Lk 10,38 ist Marta auch nach dem Tod von Lazarus wieder die, die zuerst handelt: Sie läuft Jesus entgegen und bittet ihn, etwas zu tun. Erst später kommt Maria dazu, und gemeinsam zeigen sie Jesus das Grab ihres Bruders, der dann wieder lebendig wird. Bei einem Gastmahl im Haus Simons des Aussätzigen, ist Marta ebenfalls dabei und dient bei Tisch (Mt 26,6; Mk 14,3; Joh 12,1-3). Der Name Marta bedeutet "Herrin".
Quelle: „Wer ist wer in der Bibel“


Viele Grüße und Gottes Segen,

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Heidi am Fr 27 Feb 2009, 23:02

Ja, man könnte meinen...Jesus will uns davor bewahren, auszubrennen in der Arbeit für ihn. Aber w a s genau hat Martha gemacht? Hat sie am Reich Gottes gebaut, war sie Licht für die Welt, hat sie die Frohe Botschaft bekannt gemacht oder hat sie hat für ihn den "Hauskram" gemacht...so wie manche Christen in den Gemeinden sich heute einbringen mit lukullischen Genüssen für die Gemeinde, mit Frauenkreisen, mit Chören, mit Bastelstunden und dgl. - und meinen, das genügt und über diese ganzen Tätigkeiten Jesus nicht hören, das heißt: Sie kennen die Bibel gar nicht!
Ich glaube, das könnte auch gemeint sein. Die Anregung, es einmal so zu sehen, stammt von meinem Kalenderblatt heute zu "Maria und Martha" und hat mir heute geholfen, nicht aufzugeben.

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Gast am Sa 28 Feb 2009, 01:15

Lk 10; 38-42
Es begab sich aber, als sie weiterreisten, daß er in ein gewisses Dorf kam; und eine Frau namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus. Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß; die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinem Wort zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung. Und sie trat herzu und sprach: Herr, kümmerst du dich nicht darum, daß mich meine Schwester allein dienen läßt? Sage ihr doch, daß sie mir hilft! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eines aber ist not. Maria aber hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!

Ich verstehe diesen Teil folgendermaßen:
Martha investierte viel Mühe darin, sich um die rein physischen Belange Jesu zu kümmern.
Sie be-diente Jesus, der jedoch – meiner Auffassung nach – in dieser Hinsicht keine Not litt.
Um ihre eigene Not aber hat Martha sich nicht gekümmert: um ihr Heil!
Das meinte Jesus, als er sagte: „Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eines aber ist not.“

Maria allerdings nutzte die „Gunst der Stunde“: Sie hörte seinen Worten zu.
Sicherlich dürfte es sich dabei nicht um eine seichte Plauderei gehandelt haben....
Maria hat sich um das gekümmert, wofür Jesus gekommen ist: um ihr eigenes Seelenheil!

Anders formuliert:
Ich hole mir keinen Arzt ins Haus, um ihn mit Kaffee und Kuchen vollzustopfen – ich lasse ihn ins Haus kommen, damit er mich heilen kann.

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Heidi am Sa 28 Feb 2009, 17:51

Lieber "Krabat",

wenn ich jetzt genau wüsste, was du mit Seelenheil meinst. Meinst du die innere Ruhe?
Vielleicht hast du damit (auch) Recht, denn man darf e i n e s nicht vergessen: Wir müssen erkennen, welchen SINN soll ein Vers überhaupt hat.

Auch wenn ich den Aspekt ganz interessant finde, dass es darum geht, dass einer nur "brasselt" aber kein Interesse am Bibellesen hat, sehe ich den SINN doch eher darin, dass uns der Vers auf ein "zur Ruhe kommen" hinweist.

Jesus hat gesagt, dass Maria das b e s s e r e gute Teil gewählt hat - damit ist m.E. zum Ausdruck gebracht, dass Marthas nicht schlecht und damit ganz falsch war, sondern auch gut. Die Steigerung geht: Gut, besser, am besten.

EDIT: Ich habe mich vertan, es steht dort nicht, dass Maria das "bessere Teil" erwählt hat, sondern das "gute Teil".

heidi


Zuletzt von Heidi am Sa 28 Feb 2009, 21:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  budde harald am Sa 28 Feb 2009, 18:33

vielen dank für die antworten
lieber günter in meiner bibel finde ich aber keine altersangaben v-bzw hinweis darauf welche d schwestern die älter ist

abschließend möchte ich noch sagen
marta hat jesus eingeladen und somit ist es doch selbstverständlich d. sie jesus umsorgt (das zuhören aber sollte nicht ausgeschlossen sein)
gruß harald budde

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Eva am Sa 28 Feb 2009, 18:57

Günter schrieb:Marta
.....leitet das Haus, ... Darin nimmt sie Jesus und seine Jünger auf und bedient sie. Jesus schätzt ihre Aktivität, weist sie aber auf noch Wichtigeres hin: ihn zu hören und sich von ihm dienen zu lassen. Quelle: „Wer ist wer in der Bibel“
Lieber Krabat, wenn man Gäste aufnimmt, dann setzt man denen auch Essen und Trinken vor (meistens) . Jesus hat das sicher genossen, auch wenn er darin keine Not litt, wie du schreibst.
ABER er weist Marta auch daraufhin, dass es etwas WICHTIGERES gibt - nämlich das HÖREN AUF SEIN WORT.

Wenn ich diesen Bibeltext lese, bleibe ich immer an diesen Wörtern hängen "eines aber ist not". Damit sagt doch Jesus, dass es wichtiger ist, IHM zuzuhören, als sich in Arbeit und Gewusel zu verlieren.

Viele Grüße
Eva

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Gast am Sa 28 Feb 2009, 20:05

Liebe Heidi, liebe Eva,

daß Jesus hinsichtlich seiner „physischen Belange“ keine Not litt und daß man einen Arzt nicht kommen läßt, um ihn mit Kaffee und Kuchen vollzustopfen, soll nun nicht so verstanden werden, daß man jegliche „guten Sitten“ über Bord wirft und einen Gast darben läßt..... Wink

Es geht auch nicht darum, daß Marthas Wahl „schlecht“ war und auch nicht um eine „Steigerung“.
Ob etwas „gut“ oder „schlecht“ ist, hängt davon ab, was wir zu erreichen gedenken und ob uns unsere Wahl dazu dienlich ist – also uns zum gewünschten Ziel führt.

Welches Ziel hatte Martha?
Ich denke, sie hatte ganz einfach zu viel Arbeit in die leibliche Versorgung Jesu investiert, statt sich darauf zu konzentrieren, wofür Jesus gekommen war.
Sie hat vielleicht nicht einmal erkannt, daß Jesus gekommen war, um ihr zu dienen.

Maria hat es offenbar erkannt. Sie hat Jesus zugehört.
Möglicherweise hat sie sich die hl. Schriften erklären lassen und/oder Unterweisung darin erhalten, was notwendig ist, um das Ewige Leben zu erhalten.
Das meinte ich mit „Seelenheil“.
Martha hatte hingegen ihr Augenmerk nicht darauf gerichtet, obwohl bei ihr Jesu Aussage nach eine Notwendigkeit bestand (notwendig = um die Not abzuwenden).

Maria aber hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!
kann heißen:
Martha: Maria hat erkannt, wozu ich gekommen bin. Sei ihr darum nicht böse. Ich danke Dir, daß Du um mein leibliches Wohl besorgt bist, aber vergiß darüber hinaus nicht, Dich um Dein eigenes Heil zu kümmern. Höre, was ich Dir zu sagen habe. Denn dazu bin ich hier!

Hinsichtlich des „Zur-Ruhe-Kommens“:
Der Vergleich trifft es ganz gut: Wer zu viel Augenmerk auf seine weltlichen Belange richtet (Nahrung, Kleidung, Wohnung, Geld, Auto, Luxus etc.) – der sollte sich auch die Zeit und die Ruhe nehmen, sich um die geistigen Bedürfnisse zu kümmern.
Denn am Ende unseres irdischen Lebens werden wir alles Materielle zurücklassen müssen.

Mt 16; 19-21:
Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen! Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Heidi am Sa 28 Feb 2009, 21:12

Also, vielleicht irre ich mich ja...aber mir kommt das so vor, als würde Gott bzw. die Bibel hier zu jedem in ganz eigener Weise in die persönliche Situation sprechen.

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Harald am So 01 März 2009, 01:51

Hallo,
das ist dann was ein Christ vielleicht unter lebendiges Wort versteht, daß es eben in unterschiedlichen Lebenssituationen zu einem selbst ganz verschieden reden kann, und zu verschiedenen Menschen dann auch.
Ich betone vermutlich gerne die "Maria-Position", weil ich es nicht so habe mit rausgehen und Evangelium predigen.
Mich freut es auch, daß Jesus Maria nicht zurechtwies, weil sie das teure Öl, das in etwa so viel Wert hatte wie ein Jahreseinkommen eines durchschnittlichen Arbeiters, an IHN "verschwendete". Das war dann Judas nicht recht. Ja klar, er war der Verräter, aber wir lassen uns manchmal auch von solchen Gedanken hinreißen, daß wir nur das moralische oder das vermeintlich vernünftige gutheißen und das aus den Augen verlieren, das aus Liebe geschieht, ohne Hintergedanken, ohne sich auszurechnen, daß man ggf. einen Vorteil davon erfährt ...
Mir gefällt dieser Gedanke, weil ich mir nicht erst überlegen muß, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, Zeit, Geld, Gedanken, Liebe ... in was anderes zu investieren.
Wenn mir mein Herz sagt, daß das richtig ist, dann kann es nicht ganz falsch gewesen sein.
(Hm, gleichzeitig möchte ich den Irrtum nicht ausschließen, Menschen sind fehlbar, können sich auch mal verrennen. Das aber nur in Klammer)

Ein Wort noch zu den Diensten in der Gemeinde:
Es muß doch kein entweder - oder sein, nicht die einen sind die laschen und die anderen die Macher, die Gott gebrauchen kann. WENN alle Jesus als ihren Herrn angenommen haben, in ihnen der Heilige Geist wohnt bzw. Jesus selbst, können wir denn nicht darauf vertrauen, daß Jesus jeden Menschen so führt und leitet, wie es für den Menschen richtig ist? Mir fällt es schwer, Geschwister einzuteilen, natürlich braucht vermutlich jeder mal wieder einen Anstoß, einen Aufwecker, einen Aufmunterer, daß er in seinem hübsch eingerichteten Christenleben den Nächsten nicht vergißt.
Was käme aber dabei raus, wenn ich mich nun zwingen würde, täglich auf die Straße zu gehen und versuchen würde Menschen das Evangelium zu verkünden? Ich würde jeden Tag heulend und zu Tode betrübt nach Hause gehen, weil ich versagt hätte, weil ich mich nicht trauen würde, weil ich den Mund nicht aufbekommen würde.
Es ist mir darum ein Anliegen, daß man Christen nicht unter Druck setzt, Christen nicht sagt, daß alle dies so und so machen müssen, ansonsten sind es Sessel-Christen, Faulchristen, Halbchristen oder was auch immer.
Ich habs schon mal geschrieben, in der Bibel, selbst in der Bibel gibt es so viele Namen, die nur Namen bleiben, die für den heutigen Leser nicht sonderlich wichtig erscheinen. Und doch sind sie wichtig, nur durch diese Menschen hat Gott die Geschichte so geschrieben, wie sie dann auch nachzulesen ist.
Gott hat uns berufen, daß wir etwas für IHN tun können, IHM zur Ehre, quasi in den Werken wandeln, die er zuvor für uns bereitet hat. Ich möchte nicht faul sein, aber ich möchte nicht aus mir heraus losrennen und irgendwas machen, damit ich Werke aufweisen kann, ich glaube nicht, daß ich mir den Himmel verdienen muß und kann. Ich hoffe inständig darauf, daß mich Jesus genau dahinbekommt, mich genau das machen läßt, mir genau zu dem den Mut gibt und die Bereitschaft, zu dem ER mich "berufen" hat und ich nicht bei Jesu´ Wiederkunft erkennen muß, daß ich noch 20.000 Leute mehr hätte ansprechen können/sollen. Kurz gesagt: Ich suche mein Heil und mein Vertrauen bei Jesus.
Selbst in der ersten Gemeinde gab es Dienste in der Gemeinde, nur wenige waren berufen rauszugehen. Andere haben für Witwen gesorgt, Zusammenkünfte gehalten in ihren Häusern, sind ihrer normalen Arbeit nachgegangen. Ja, ich weiß, auch da sollen wir Zeugnis sein, Licht. Für mich ist aber immer wieder der Punkt, muß ich die Früchte aus mir heraus schaffen (Leistung bringen - doch wer beurteilt, ob ich nun genug geleistet habe oder nicht noch diesem und jenem auch noch was sagen müßte?) oder wachsen die von alleine, wenn ich auf Jesus schaue und auf IHN traue.

Sorry für die Länge

Viele Grüße und Gottes Segen
Harald

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Heidi am So 01 März 2009, 18:57

Lieber Harald,

ich habe in der Morgenandacht etwas sehr Lehrreiches gehört...genau diese Morgenandacht wurde sogar heute in die Predigt mit einbezogen.

Du machst das total richtig, dass du nicht mit Anstrengung und Zwang losjagst und das Evangelium unter die Leute streust....ABER lt dieser Morgenandacht hat jeder Christ eine Gabe von Gott bekommen und genau diese Gabe gilt es nun einzusetzen für das Reich Gottes zu bauen.

Die Predigt verdeutlichte das so:

Eine Frau wollte gern an einer Evangelisationszeltveranstaltung (z.B. Pro Christ) teilnehmen und wusste nicht so recht, wie man sie dort einsetzen konnte. Da wurde sie gefragt: "Was können Sie denn besonders gut?" - und sie antwortete ganz spontan: "Ich kann sehr echt bellen!" "Gut!", sagte der Bruder dann übernehmen Sie den nächtlichen Wachdienst über das Zelt.

...will also sagen: Denk nach, was du gut kannst!, und setze das ein!

heidi

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Harald am So 03 Jul 2011, 18:11

budde harald schrieb:luk. 11ab 38
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Hallo,

Gestern abend auf ERF reingehört, als ich zur Arbeit fuhr. Da war dies das Thema. Ein Gedanke, den ich mitnahm war der, wie wir uns wohl verhalten würden, wenn ein ganz berühmter Mensch zu uns auf Besuch käme.
Wie würde ich mich da verhalten? Würde ich da auch erst schauen, dass ich dem was koche? Oder würde ich nicht jede Sekunde gar möglichst ausnutzen wollen, um von ihm etwas zu erfahren, in seiner Nähe zu sein? Könnte man da nicht das Essen aus einem Restaurant liefern lassen?

Natürlich erinnerte mich diese Bibelstelle an die letzten 5 Jahre in meiner Gemeinde - gestern hatte ich dann die Entscheidung offiziell gemacht, dass ich kein Mitglied mehr sein möchte.
Mich beschäftigt die Frage, ob ich mir zu viel an Diensten zugemutet habe, die ich für Jesus tun wollte und weshalb ich mein Möglichstes gab. Jetzt habe ich den Eindruck, dass es mir alles viel zu viel war und ich damit überfordert war. Das wiederum führte dazu, dass ich begann zu vergleichen, was andere tun und empfand es als ungerecht, und wurde wohl eher immer unzufriedener mit der Situation. Darüber war ich dann auch nicht glücklich, dass ich so denke und negatives an meinen Geschwistern suche, weil ich nicht so denken möchte, ich möchte meine Geschwister lieben und höher achten als mich selbst. Aber wie machst du das, wenn du dich quasi selber überforderst mit Aufgaben, weil du denkst, es ist kein andrer da, also mach ich das halt.
Sind dann letztlich das die "Weiseren", die in der Gemeinde weniger Dienste machen und zuhören (oder "nur" konsumieren) und das die "Dummen", die die Dienste machen? Klar kann man dann wieder diskutieren, ob man Technik braucht, ob man den Rasen mähen muss, ob man Getränke, Klopapier etc. braucht, eine Homepage braucht und und und. Andere machen auch Dienste, auch deshalb ärgern mich solche Gedanken in mir, ich möchte jetzt nicht noch anfangen und einen Plan fordern, wer im Monat wieviel Stunden und Minuten für die Gemeinde etwas tut, und ggf. eine plausible Begründung warum er nicht mehr tat.
Wie kann ich in einer kleinen Gemeinde überhaupt sagen, hey ich wähle lieber das was Maria gewählt hat, wenn ich sehe, dass eben 5 Dienste getan werden sollten? Es ließe mir auch keine Ruhe und ich würde immer denken, "sollte ich nicht das jetzt übernehmen, es ist ja kein andrer da?" Letztlich endet es dann so wie es jetzt geendet hat, ich sah keine Möglichkeit mehr, noch weiter in der Gemeinde zu bleiben (das war aber nur die eine Seite - eine andere war die eher geistliche Ausrichtung, womit ich Probleme hatte).

Wenn ich also Marta bin oder war, wie hätte sie sich verhalten in meiner Situation? Ich suche jetzt nicht nach Ratschlägen, wie es vielleicht doch noch einen Weg zurück geben könnte, eher dann Hinweise/Gedanken die mir helfen, in einer anderen Gemeinde nicht wieder nach 5 Jahren an derselben Stelle anzukommen.

Marta beschwert sich
sollte man sich nicht mit beschweren zurück halten ?
Es ist ja zumindest mein Denken, dass ich das echt für Jesus tun wollte, und wenn ich was für die Gemeinde machte, dann machte ich es für Jesus und darum machte ich es gerne. Gerne ... bis zu dem Punkt, den es ja eigentlich nicht geben sollte, dass man dann jammert und sagt, ich kann nicht mehr und dann noch negative Gedanken hat gegenüber den Geschwistern. Also darf ich mich ja eigentlich nicht "beschweren", darf ja eigentlich auch nicht sagen, dass es mir zu viel ist, ich möchte ja Jesus dienen. Ich bringe das nicht zusammen, weil ich beides eben in mir "fühle", ja Gefühle soll man nicht überbewerten.

Nun gibt es doch noch Parallelen zu damals, als ich mit Anfang 20 Jesus mein Leben übergab und nach 3 Jahren war ich ohne Gemeinde, weil ich zur Umschulung in eine andere Stadt ging und dort keinen Anschluß mehr fand. Jetzt sind es 5 Jahre und ich hoffe und bete, dass es nicht wieder diese Entwicklung nimmt, sondern dass ich in einer Gemeinde wieder Anschluß finde.

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Heidi am Sa 09 Jul 2011, 00:09

Lieber Harald,

ich habe nun schon einige Male über deine Frage nachgedacht - und habe nicht so richtig eine Antwort.
Hier vielleicht mal ein Bibelwort aus 1. Kor. 12,18-21;
Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat. Wenn aber alle Glieder "ein" Glied wären, wo bliebe der Leib? Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist "einer."
Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.


Wenn ich von jemandem keine Klagen höre und mir nichts besonderes auffällt, gehe ich davon aus, dass alles in Ordnung ist!!!
- so hätte ich also auch dein Verhalten gedeutet: Dass alles in Ordnung ist!
Aus dem Vers oben entnehme ich, dass ich den anderen Christen sagen darf, wenn ich sie brauche. Vielleicht ist das der Schlüssel zum Glück. Manchmal muss man das auch eindringlicher oder öfter sagen - um entweder ernst genommen zu werden, oder dass der Andere aus seiner Bequemlichkeit aufsteht. Ich glaube, da sollten wir uns nichts vormachen, die Bequemlichkeit gibt es auch bei Christen.

Ein Glied am Leib Christi ist man auch nicht nur in der Gemeinde...wir sind ca 100 (?) Leute dort. Wie kann dann j e d e r eine Aufgabe dort haben? Das geht ja gar nicht. Also muss jeder sehen, wie und mit welcher Gabe und wo er Gott und auch der Gemeinschaft dienstbar sein kann, ob die Gemeinde nun nur für dich in den 4 Wänden "deiner Kirche" ist, oder ob du den Dienst an der Gemeinschaft auch in privaten Bibelkreise, oder bei dir hier im Internet in deinem Forum siehst. ES nutzt wenig, wenn z.B. der Bruder, der handwerklich begabt ist, den Dienst mit dem Bruder, der eher im Reden und Lehren geschickt ist, tauscht, dass der Mund quasi die Hand sein will und umgekehrt, denn davon hat niemand einen wirklichen Nutzen.
Wichtig ist immer, dass wir Gott gefallen wollen und nicht den Menschen.


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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Gast am Fr 15 Jul 2011, 23:30

Hallo erst mal,

sicher gibt es mehrere Ansichten zur Begebenheit mit Maria und Martha. Für mich persönlich steht der Aspekt von Leib und Geist im Vordergrund. Während Martha um das Leibliche Wohl (man könnte auch sagen der Speise des Leibes) bemüht war, wählte Maria die geistliche Speise die Ihr durch Jesu Worte zuteil wurden. Für mich ist dies ein großes Wort das Gott uns zuteil werden lässt. Wenn ich darüber nachdenke wie viel Zeit und wie viele Gedanken ich für die Wünsche und Bedürfnisse meines irdischen Lebens bereits investiert habe, dann gleiche ich wohl eher Martha. Maria hat erkannt, dass die Speise des Geistes und das Sorgen darum wichtiger ist. Ich denke auch diese Aussage des Herrn aus Mt. 6, 24-29 kann aus diesem Blickwinkel gelesen werden:
24 Niemand kann zwei Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird einem anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
25 Deshalb sage ich euch: Seid nicht besorgt für euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch für euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?
26 Seht hin auf die Vögel des Himmels, dass sie weder säen noch ernten noch in Scheunen sammeln, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel wertvoller als sie?
27 Wer aber unter euch kann mit Sorgen seiner Lebenslänge eine Elle zusetzen?
28 Und warum seid ihr um Kleidung besorgt? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht, auch spinnen sie nicht.
29 Ich sage euch aber, dass selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit bekleidet war wie eine von diesen.


Mich ermahnt diese Begebenheit gerade auch jetzt wo ich, dank des hier geposteten Themas, mich gedanklich damit nochmal auseinander setze, mein Hauptaugenmerk auf die geistlichen Speise zu setzen.


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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Heidi am Sa 16 Jul 2011, 16:53

Kurt schrieb:Mich ermahnt diese Begebenheit gerade auch jetzt wo ich, dank des hier geposteten Themas, mich gedanklich damit nochmal auseinander setze, mein Hauptaugenmerk auf die geistlichen Speise zu setzen.

Lieber Kurt,
erstmal einen herzlichen Willkommensgruß.
Was du oben zitiert geschrieben hast las ich - und fühle mich mitgemahnt. Ich habe so lange schon keine richtige intensive Bibelarbeit gemacht, erst durch Bärbel Redmers Thema hier an anderer Stelle fing ich mal wieder an zu lesen, wie früher. Und das hat Freude gemacht.
Ich habe auch noch mal den Marta und Maria Text nachgelesen. Marta hat sich nicht um das eigene leibliche Wohl gesorgt, sondern dort steht, dass sie J e s u s diente...immerhin.
Manchmal frage ich mich, inwieweit evangelistische Aktionen, die manche machen, um Menschen auf Jesus hinzuweisen und ihnen die Bibel nahe zu brigen eine Marta-Manier ist, - andererseits wissen wir auch, dass es wichtig ist, dass Arbeiter in der Ernte sind. (Mt 9,37)...hm, ich denke, beides ist wichtig...im gesunden Ausgleich.

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Günter am So 17 Jul 2011, 11:51

Lk 10,38-42:
Dass eine Frau Jesus in ihr Haus einlädt und er sich einladen lässt, und dass eine Frau sich zu den Füßen Jesu niedersetzte und er sie als Schülerin behandelt, war damals nicht nur völlig ungewöhnlich, sondern auch sehr anstößig. Doch Jesus sprengt Grenzen (vgl. 8,1-3 und Erklärung). Nach dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das die liebende Tat betonte, wird hier deutlich, dass alles Dienen von dem Einen, das nötig ist, getragen sein muss: dem Hören auf Jesu Wort. Hören und Tun gehören zusammen (vgl. 6,46-49).

Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung)
Hören und Tun gehören zusammen, das hat Heidi schon geschrieben. Aber den ersten Aspekt finde ich auch interessant.


Viele Grüße und Gottes Segen,

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Re: Maria u. Marta

Beitrag  Kurt am Mi 20 Jul 2011, 20:55

Heidi schrieb:Ich habe auch noch mal den Marta und Maria Text nachgelesen. Marta hat sich nicht um das eigene leibliche Wohl gesorgt, sondern dort steht, dass sie  J e s u s  diente...immerhin.

Da ist wohl meine Assoziation mit mir durchgegangen, danke für den Hinweis und für dein Wilkommen,

Gruß Kurt

Kurt
Gast


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