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Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

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Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am So 01 Mai 2016, 20:23

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. ( 1.Joh. 1,9)

Leider fällt mir sonst kein anderer Vers ein.

Meine Frage ist, ob es genügt, wenn man allgemein um Vergebung seiner Sünden bittet oder ob wir die Sünden beim Namen nennen sollen. Viele meinen, wir wissen nicht immer alle Sünden, vergessen vor allem auch die Unterlassungssünden und von daher wäre es in Ordnung, wenn man so im Allgemeinen sagt: Bitte vergib meine Sünden.

Als ich gläubig wurde, war es mir ein Bedürfnis, alles aufzuzählen, was mir Gottes Geist so aufzeigte. Als meine größte Sünde empfand ich hierbei, dass ich Gott und Jesus nicht von ganzem Herzen, Seele und Verstand lieben konnnte und dass ich mich vorher nie um Sein Wort geschert habe. Dann kamen die weiteren Gebote dran, von denen ich auch etliches übertreten habe.

Wie war das bei eurer Bekehrung? Was sagt die Bibel noch dazu? Was sagen wir Menschen, mit denen wir reden über Jesus? Ich überlege gerade, ob z.B. König David den in Auftrag gegebenen Tod des Uria und den Ehebruch mit dessen Frau Batseba "beim Namen nannte". Weiß ich jetzt nicht.
Gibt es noch anderen "Sündenbekenntnisse", von denen die Bibel uns erzählt?

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  fetarubil am So 01 Mai 2016, 20:36

Ich selber finde es schon wichtig, die Sünde auch beim Namen zu nennen. Ich weiß nicht, ob es die Bibel auch expliziet so fordert. Aber mir ist es schon ein Bedürfnis. Ich möchte da "reinen Tisch" machen. Die Gefahr bei "Allgemeinen" Sündenbekenntnis ist, dass man dann doch irgendwas im Hinterkopf hat, für das man sich eigentlich nicht bekennen will/kann und versucht das so zu umgehen (aber Gott weiß das trotzdem). Spreche ich es einzeln aus, dann muss ich es vorher wirklich auch bereuen und auch Ernst meinen. Denn sonst kann ich es nicht laut aussprechen - oder würde dabei lügen.

Wenn es "im argen" liegt u.ä. würde ich es auch allgemein machen.

Anders Gedacht: Würde sich ein Freund bei mir entschuldigen wollen "für alles was er getan hat" - würde ich auch komisch schauen, denn was ist alles...

Sündenbekenntniss mache ich auch heute noch, nicht nur bei Bekehrung.

Sündenbekenntnisse in der Bibel, Interessanter Ansatz, habe ich noch nicht so genau beachtet, erinnere mich gerade nicht.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am So 01 Mai 2016, 20:53

fetarubil schrieb: Spreche ich es einzeln aus, dann muss ich es vorher wirklich auch bereuen und auch Ernst meinen. Denn sonst kann ich es nicht laut aussprechen - oder würde dabei lügen.

Ja, so sehe ich das auch. Aber ich habe auch schon bei mir erlebt, dass ich genauestens wusste, dass ich vor Gott was falsch gemacht habe, aber weiter auf "dieses Pferd" setzen wollte (z.B. damals mit Rauchen) - und habe dann gebetet: Herr, ich weiß, es ist falsch, aber ich kann es im Moment nicht bereuen oder lassen, daher bitte ich hierfür um Vergebung (also, dass ich es nicht bereuen kann) - und stellte fest, dass Gott das später alles in seiner besonders einfühlsamen Weise korrigiert hat und ich mich dann auch reingefügt habe.

fetarubil schrieb: Anders Gedacht: Würde sich ein Freund bei mir entschuldigen wollen "für alles was er getan hat" - würde ich auch komisch schauen, denn was ist alles...

Hm, wenn du ins Herz sehen kannst, dann könntest du "alles" vielleicht sehen - um mich auch mal auf die Seite derer zu schlagen, die sagen: So reicht das!


fetarubil schrieb: Sündenbekenntnisse in der Bibel, Interessanter Ansatz, habe ich noch nicht so genau beachtet, erinnere mich gerade nicht.

Ja, mir fiel grad nur David ein, aber ich muss gestehen, dass ich für heute die Bibel deswegen nicht mehr hole...aber ich meine, das war so gewesen, dass Nathan zu ihm kam und ihm durch eine Art "Gleichnis" auf den Kopf zusagte, WAS er getan hat. Seine Antwort darauf weiß ich jetzt nicht.
Aber ich würde schon gern wissen, was die Bibel sonst noch dazu sagt. Vielleicht weiß ja jemand anders noch eine weitere Stelle oder wir gucken uns die David Stelle nächste Woche mal an.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  arena am So 01 Mai 2016, 23:23

Ich glaube die groben Schnitzer sind wichtig zu bekennen der "Rest" kennt eh kaum einer mehr

Jakobus 5 schrieb:13 Leidet jemand von euch Unrecht[3]? Er soll beten! Ist jemand guten Mutes? Er soll Psalmen singen! 14 Ist jemand von euch krank? Er soll die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen lassen; und sie sollen für ihn[4] beten und ihn dabei mit Öl salben im Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden.
16 Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. 17 Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, daß es nicht regnen solle, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land; 18 und er betete wiederum; da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Pavle am So 01 Mai 2016, 23:46

Die Sünde ist ein bewusster Akt. Aber natürlich weiß auch ich nicht mehr jeden Gebotsverstoß meines Lebens. Gott geht es auch nicht um die einzelne Sünde, sondern darum, dass wir die Sünde ablehnen. Mich belastet das oft, wenn ich gesündigt habe und dann nenne ich natürlich die Sünde bei Namen. Aber Gott kennt unser Herz. Er braucht das nicht.
Beim Bekennen von Sünde geht es mehr um uns selber. Wir sollen uns damit auseinandersetzen. Ich kann mich noch wage an meine Kindheit erinnern, wo meine Eltern mich zwangen etwas jemandem zuzugeben. Viel lieber wäre mir eine tracht Prügel gewesen.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Henoch am Mo 02 Mai 2016, 06:28

Hallöle,
Bekennen ist einerseits, die Sünde zuzugeben vor Gott und in die Vergebung zu vertrauen. Zur Sünde auch Sünde zu sagen und Erklärungen, Entschuldigungen und Rechtfertigungen weg zu lassen.

Daraus entwickelt sich eine Haltung, die davon geprägt ist, dass wir unsere Sünden zu Gott bringen und wissen, dass uns vergeben ist. Wir kommen trotz schmerzendem Gewissen. Wir bitten um Herzensänderung und darum, dass wir die Sünde lassen können. Was dann bleibt ist Hoffnung und Befreiung. Hoffnung, weil wir wissen, er wird uns verändern und Befreiung zurück in das vertraute "lieber Vater". Nach und nach bittet man auch darum, die Sünden besser zu erkennen, um sie zu Gott bringen zu können. Das Vertrauen wächst.

Trotzdem wird es nie mehr so sein, wie vor der Bekehrung, dass Sünde nichts ausmacht, ja nicht einmal bemerkt wird. Denn der heilige Geist hat in unserem Herzen seit der Bekehrung einen Schmerz gelegt, so dass wir unter unserer Sündhaftigkeit leiden und sie los werden wollen. Gut, dass wir in die Vergebung vertrauen können. Mit dem neuen Gewissen würden wir erdrückt ohne diese Möglichkeit.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  fetarubil am So 08 Mai 2016, 00:38

sündenbekenntnisse in der Bibel:

Ich bin noch am Suchen. Scheint aber schwieriger zur sein als ich dachte. Mir kam der Gedanke, dass man hier auf zweierlei Dinge stoßen kann. Diejenigen, die andere Götter haben, bekennen keine Sünden. Und diejenigen die sehr gläubig sind (Gott Israels), sündigen sehr wenig.

( Wenn es um Sünde geht, gehen einige Gebete in den Lob. (?) )



Gefunden:

Sündenbekenntnis von Daniel in
Daniel 9,3 - 19

Ein sehr schönes und langes Gebet mit Sünde, Bitte und Lob. Hier wird die Sünde beim Namen genannt (wiederholt/mehrfach), wenn auch auch nicht so sehr detailiert aber doch eindeutig (z. B. Vers 5-6). Interessant finde ich, dass nicht nur die Sünde der eigenen Person, sondern eines Volkes genannt wird.

Wie denkst du darüber Heidi?


Gefunden:

Sündenbekenntnis von Hiob in
Hiob 42,1-6

Schuld wird beim Namen genannt. Mit Erklärung, wie es dazu kam.



LG
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Zuletzt von fetarubil am So 12 Jun 2016, 19:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am So 08 Mai 2016, 10:43

fetarubil schrieb:
Gefunden:

Sündenbekenntnis von Daniel in
Daniel 9,3 - 19

Ein sehr schönes und langes Gebet mit Sünde, Bitte und Lob. Hier wird die Sünde beim Namen genannt (wiederholt/mehrfach), wenn auch auch nicht so sehr detailiert aber doch eindeutig (z. B. Vers 5-6). Interessant finde ich, dass nicht nur die Sünde der eigenen Person, sondern eines Volkes genannt wird.

Wie denkst du darüber Heidi?

Lieber fetarubil,

perfekt!, das beantwortet sogar durch die Bibel meine Frage, was "bekennen" meint.

Ich habe das heute morgen zig mal durchgelesen und gestaunt, wie das Gebet auch zwischen persönlicher Anrede (bei dir aber) und Aussagen über Gott (und Gott hat sein Wort gehalten) wechselt.
Ich habe es noch nie so wirklich geschafft, mit jemandem zu beten - also so eine Art "Übergabegebet" (wie man das so nennt). Vor vielen Jahren habe erzählte ich jemanden über Jesus erzählt und wurde dann gefragt, ob ich vielleicht sagen könnte, wie man beten soll, mitbeten.

Für mich kam  d i e s e  Reaktion auf das Evangelium total überraschend und ich habe gekniffen...ich hab das irgendwie nicht geschafft und das "verfolgt" mich noch heute. Ich will auch mein Gebet und meine Sünden nicht zu dem der Anderen machen, daher habe ich mir viele Verse aus Daniel nun abgeschrieben und an wenigen Stellen von der Situation Israels auf einen Menschen von heute geschrieben. Ich habe erst wenige Verse geschrieben, dann wieder neu gelesen, dann wurden es immer mehr und weil der Text wirklich so wunderbar ist, wurde es zum Schluss ganz viel.

Das will ich gern als Gebet aus Daniel nehmen, für mich und evtl zum Weitersagen
Ich finde es auch mit dem 'wir" irgendwie sehr passend, auch wenn es ein 'persönliches' Gebet sein soll...für mich wird dann deutlich, wie sehr ich und viele Menschen Gott kränken und das macht alles noch schlimmer (pers.Empfinden):

Und ich kehrte mich zu Gott,dem Herrn, um zu beten und zu flehen in Sack und Asche.
Ich aber betete zu dem Herrn, meinem Gott und bekannte und sprach:
Ach Herr, du großer und heiliger Gott, der du Bund und Gnade bewahrst,
denen, die dich lieben und deine Gebote halten.
Wir haben gesündigt, Unrecht getan, sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden,
wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen. Wir gehorchten nicht dem Wort,
das oftmals zu uns redete.
Du Herr,  
bist gerecht,
wir aber müssen uns alle heute schämen, dass wir uns an dir versündigt haben.
Bei dir aber, Herr unser Gott ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir
sind abtrünnig geworden und gehorchten nicht der Stimme des Herrn, unseres Gottes
und gingen nicht in deinem Willen, den er uns vorlegte durch sein Wort, sondern
wir übertraten sein Gesetz und wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht.

Und Gott hat sein Wort gehalten und hat ein großes Unglück über uns kommen lassen,
er hat seine bewahrende Hand zurückgezogen, wovor er uns durch seinen Propheten warnte. *
Aber wir - beteten auch nicht zu dem Herrn, unserem Gott, sodass wir uns von unseren
Sünden bekehrt hätten. Darum ist der Herr auch bedacht gewesen auf dies Unglück und
hats über uns kommen lassen.

Denn der Herr unser Gott
ist gerecht in allen seinen Werken,die er tut;
wir aber gehorchten seiner Stimme nicht.

Und nun Herr, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen!
Lass leuchten dein Anlitz über mein zerstörtes Leben um deinetwillen Herr!
Neige dein Ohr, mein Gott und höre, tu deine Augen auf und sieh an mich
und meinen Scherbenhaufen. Ich bin doch nach deinem Bilde geschaffen.
Ich liege vor dir mit meinem Gebet und vertraue nicht auf meine Gerechtigkeit, die
ich ja nicht habe, sondern auf deine große Barmherzigkeit in Jesus Christus.
Herr Jesus, bitte vergib mir! Ich glaube es, dass du für meine Sünden am Kreuz
bezahlt hast, DANKE, dass du mir vergeben hast. Amen.


*Jeremia in Klgl. 2,3

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am So 08 Mai 2016, 10:56

Hier habe ich den mittleren Teil über die Strafe, der über das abtrünnige Israel kam, das Gott ja erkannt hatte, weggelassen. Ich wollte grad schreiben, dass mir vor meiner Bekehrung ja eigentlich gar nix Schlimmes in meinem gottlosen Leben widerfahren ist,  aber dann fiel mir ein, dass ich ja  d o c h  vor einem Scherbenhaufen meines Lebens stand...aber manche finden ja auch ohne Unglück zu Gott, in dem sie seine Güte zur Buße führt:

Und ich kehrte mich zu Gott,dem Herrn, um zu beten und zu flehen in Sack und Asche.
Ich aber betete zu dem Herrn, meinem Gott und bekannte und sprach:
Ach Herr, du großer und heiliger Gott, der du Bund und Gnade bewahrst,
denen, die dich lieben und deine Gebote halten.
Wir haben gesündigt, Unrecht getan, sind gottlos gewesen und abtrünnig geworden,
wir sind von deinen Geboten und Rechten abgewichen. Wir gehorchten nicht dem Wort,
das oftmals zu uns redete.
Du Herr,  
bist gerecht,
wir aber müssen uns alle heute schämen, dass wir uns an dir versündigt haben.
Bei dir aber, Herr unser Gott ist Barmherzigkeit und Vergebung. Denn wir
sind abtrünnig geworden und gehorchten nicht der Stimme des Herrn, unseres Gottes
und gingen nicht in deinem Willen, den er uns vorlegte durch sein Wort, sondern
wir übertraten sein Gesetz und wichen ab und gehorchten deiner Stimme nicht.

Der Herr unser Gott
ist gerecht in allen seinen Werken,die er tut;
wir aber gehorchten seiner Stimme nicht.

Und nun Herr, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen!
Lass leuchten dein Anlitz über mein zerstörtes Leben um deinetwillen Herr!
Neige dein Ohr, mein Gott und höre, tu deine Augen auf und sieh an mich
und meinen Scherbenhaufen. Ich bin doch nach deinem Bilde geschaffen.
Ich liege vor dir mit meinem Gebet und vertraue nicht auf meine Gerechtigkeit, die
ich ja nicht habe, sondern auf deine große Barmherzigkeit in Jesus Christus.
Herr Jesus, bitte vergib mir! Ich glaube es, dass du für meine Sünden am Kreuz
bezahlt hast, DANKE, dass du mir vergeben hast. Amen.

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"Vergebung bitten"

Beitrag  hapewe am Di 10 Mai 2016, 08:28

Im Prinzip muss man nie um Vergebung bitten sondern die Sünden bekennen, dann vergibt Gott immer!

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am Mi 11 Mai 2016, 20:57

hapewe schrieb:Im Prinzip muss man nie um Vergebung bitten sondern die Sünden bekennen, dann vergibt Gott immer!

t 6,9.12:
Darum sollt ihr so beten: ....Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.

viele grüße
heidi

PS Lieber fetarubil,

ich habe schon einige Zettel aus dem Gebet, was du in Daniel fandest, verteilt - gerade heute einen, als mich eine Frau nach meiner Tel Nr fragte, hatte ich nur diesen Zettel dabei und sie da drauf geschrieben. Ich hatte dann nur keinen "zur Hand" , der mit mir für das Wachsen des Ausgestreuten betete. Kannst du? Danke.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  hapewe am Mi 11 Mai 2016, 21:57

Mt 6.9 / 12 beten ja keine Christen! Im Matthäusevengelium gibt es nicht einen einzigen Christen.
Christen beten das sog. Vater unser nie!

Christen wissen, dass wenn sie Busse tun, ihnen immer vergeben wird.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Henoch am Do 12 Mai 2016, 07:13

Hallo Hapewe,
ich denke, da bist Du etwas pauschal unterwegs. Jesus sagt zwar nicht, dass wir das Vater unser beten sollen, er sagt aber dass wir SO beten sollen und nennt uns das Vater unser als Beispiel im Sinne einer Inhaltsangabe, was ein Gebet enthalten sollte.

Dennoch bete ich es, nachdem ich gründlich überlegt habe, was es beinhaltet. Es beinhaltet alles wichtige, was sich mein Herz ersehnt.
Es drückt aus, dass ich meinen Vater anbeten darf und mir nichts mehr ersehne, als dass sein Reich in all seinen Erscheinungsformen kommen soll und sein Wille geschehen soll. Ich freue mich, dass seine Herrschaft kein Ende haben wird und die Herzen der Menschen sowie Himmel und Erde gleichermaßen umfassen wird, weil er regiert in Wahrheit und Gerechtigkeit und alles erfüllt mit seiner Herrlichkeit. Ich drücke aus, dass ich sein Brot will, das Brot des Lebens und die Speise, seinen Willen zu tun, aber auch die tägliche Versorgung, die nötig ist für das irdische Dasein. Und ja, ich finde es schön, ihn um Vergebung zu bitten, obwohl ich ja schon weiß, dass er es tut, aber es ruft mir seine Gnade wieder ins Bewusstsein, und zugleich erinnert es mich, dass auch ich vergeben soll, wenn meine Beziehung zu meinem Vater ungetrübt sein soll. Dann ist es so herrlich, mich noch einmal zu erinnern, dass alles von ihm und zu ihm hin ist, das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit und das in Ewigkeit, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
Ich finde dieses Gebet unendlich schön und liebe es, und immer mal wieder, zeigt mir der Herr neue Aspekte, die es beinhaltet, wenn man darüber nachsinnt.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  hapewe am Do 12 Mai 2016, 08:12

"sagt aber dass wir SO beten"

Das ist ok! so stimmts!
Aber ein Christ hat den Heiligen Geist, die ungläubigen Juden in den Evangelien hatten IHN nicht und die Bergpredigt wie Das Gesetz Mose ist an Ungläubige gerichtet, wie eine Spiegel, damit sie sich bekehren, weil sie keine Forderung des Gesetzes und keine Erklärung des Gesetze = Bergpredigt halten konnten.

Wir Christen beten mit unseren Geist mit Hilfe des Heiligen Geistes aber wir plappern kein Gebet nach.

Ich war schon bei "Christen", die hatten ein vorgedrucktes oder auswendig gelerntes Tischgebet.
Ich muss ja nicht bei allen die "beten", glauben, dass sie Gläubige= Wiedergeborene sind. ...

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am Do 12 Mai 2016, 19:18

hapewe schrieb:Mt 6.9 / 12 beten ja keine Christen! ...
Christen beten das sog. Vater unser nie!

Hallo hapewe,

Lk. 11.1 ff:
Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte.
Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.....

Sind Christen keine Jünger Jesu? Hier sollen wir aber doch das "Vater unser" beten.
Inhaltlich schließe ich mich Henoch an, aber ich "sage es auch auf, wie es in der Bibel steht", aber meine es dann auch so.

hapewe schrieb:
Ich war schon bei "Christen", die hatten ein vorgedrucktes oder auswendig gelerntes Tischgebet.

Ich finde es schön, wenn überhaupt jemand versucht zu beten, auch wenn er noch nicht "soweit" ist.

Wir haben früher jahrelang bei meiner gläubigen Oma das "Komm Herr Jesu sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast." gebetet. Ich denke, man bemerkt dann womöglich, dass das einem vielleicht missfällt und womöglich verstummt einer dann ganz. Mein noch nicht gläubiger Vater "bibbert" genau dieses Gebet ziemlich verschämt heute noch runter, wenn er sich maaaal aufrappelt, wenn wir zu Besuch sind, tatsächlich ein kleines Gebet zu sagen.
Zum Glück ist das Gebet ja nicht an mich gerichtet, sondern an Gott. Eine Sache zwischen diesen beiden. Du siehst, wir haben unterschiedliche Ansichten.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  hapewe am Do 12 Mai 2016, 19:31

Liebe Heidi
ich muss es besser schreiben: Das "Vater Unser" ist kein christliches Gebet, aber es gibt auch Christen die es beten.

PS. Analog: es gibt ja auch keine christliche Losungen aber es gebt offenbar immer noch Christen die so was lesen.

Hoffentlich sind die Losungen dann nicht okkult "erlost" oder gar von den sog, Herrenhuttern.....

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Heidi am Do 12 Mai 2016, 19:53

hapewe schrieb: ich muss es besser schreiben: Das "Vater Unser" ist kein christliches Gebet,...  
Ich kann das beim besten Willen nicht verstehen, weil Jesus in der  Lukasstelle ja explizit das Vater unser den Jüngern gibt.

Wenn es kein Gebet für die Christen und schon gar keins für die Juden oder gar keins für Andersgläubige ist, für wen ist es dann - der Gott VATER nennen soll???

Jetzt bin ich auf die Antwort aber sehr gespannt.

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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  Günter am Fr 13 Mai 2016, 06:52


hapewe schrieb:
Mt 6.9 / 12 beten ja keine Christen! Im Matthäusevengelium gibt es nicht einen einzigen Christen.
Christen beten das sog. Vater unser nie!

Autsch .....


hapewe schrieb:
Mt 6.9 / 12 beten ja keine Christen! Im Matthäusevengelium gibt es nicht einen einzigen Christen.

Nicht mal Jesus war Christ zu seinen "Lebzeiten", er war Jude. Also ist Jesus .....? Das Matthäusevengelium ist also für Christen nicht so wirklich relevant. Gibt es noch weitere Bücher und Textstellen im NT, die du als für nicht so relevant ansiehst? Wenn ja, welche und warum?


hapewe schrieb:
Christen beten das sog. Vater unser nie!

Das beinhaltet für mich auch, dass du die Bergpredigt im ganzen für Christen als nicht relevant ansiehst, aber du hast ja schon geschrieben, dass das Matthäusevengelium ......

Ich kann mich dem nicht anschließen. Ich versuche seit 25 Jahren, frei von konfessionellen Einflüssen, die Wahrheit in der Bibel zu finden. DEINE Wahrheit habe ich dabei nicht gefunden und DEINER Argumentation kann ich hier auch nicht folgen.

Und über diesen Beitrag hinaus:
Du bringst das alles mit dem vollen Brustton der Überzeugung über uns in deinen in den letzten Tagen doch sehr zahlreichen Beiträgen, in denen du auch sehr locker mit dem Wort "Irrlehrer" umgehst. In meinen Beiträgen verwende ich viele Zitate, auch von Personen, die du als Irrlehrer abstempelst. Ich bringe nur solche Zitate, die ich anhand der Bibel nachvollziehen kann. Andere Dinge lasse ich einfach stehen, wenn ich das nicht an der Bibel nachvollziehen kann. Ich gehe davon aus, dass niemand die Bibel als ganzes allgemeinverbindlich kommentieren kann. Spurgeon, nicht, John MacArtur nicht und du auch nicht! Bei dir hört sich das aber schon so an, zumindest kommt es für mich so rüber.



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Re: Frage zum Sündenbekenntnis 1. Joh. 1,9

Beitrag  fetarubil am So 12 Jun 2016, 19:04

Gefunden:

Sündenbekenntnis von Hiob in
Hiob 42,1-6

Schuld wird beim Namen genannt. Mit Erklärung, wie es dazu kam.

Wie Gott auf dieses Bekenntnis reagiert, kann man unmittelbar danach lesen.

Einfacher zu verstehen wird Hiobs Antwort, wenn man die 42 Kapitel vorher gelesen hat (oder kennt) ;-)


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