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Der Leidensweg Jesu´

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Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Mo 30 März 2009, 22:47

Hallo,

hm, die vorösterliche Zeit macht mich traurig, die Bibeltexte die diese Zeit beschreiben machen mich traurig, weil sie mir vor Augen führen, was Jesus alles erleiden mußte für die Menschen, auch für mich.
Es beschämt mich noch viel mehr, wenn ich sehe, wie Jesus die letzten Stunden verbracht hat, wie wenig ER an sich dachte, sondern seine ganze Sorge den Jüngern galt, ER weit mehr für sie betete wie für sich selbst, daß sie in Seiner Liebe bleiben, daß sie der Vater hält, daß sie der Heilige Geist lehren und leiten soll.

Es fing an beim letzten Abendessen vor Seiner Verhaftung. Jesus wußte es genau, was IHN erwartete, wenn er dieses Abendessen beendet. Ja, er wußte es schon die ganze Zeit, doch wenn ein solches Ereignis immer näher kommt, wird es einem immer augenscheinlicher. Hilfe, ich wollte da nur davonrennen, aber Jesus, der Herr, der Heiland der Welt, wäscht seinen Knechten die Füße. ER war ihr Meister und wusch ihnen die Füße.
Jesus dachte nicht viel an sich, bzw. wohl überhaupt nicht, auch jetzt nicht so kurz vor seinem Leidensweg.
Ich würde vielleicht jammern und klagen, daß mir solches widerfahren muß (nicht daß ich mich nun mit Jesus vergleichen wollte).
Jesus weiß sich eins mit Seinem Vater, Jesus sieht schon das was danach kommt, ER ist sich so sicher, daß ER schon im voraus den Vater bitten kann, daß seine Nachfolger auch da sein mögen, wo ER dann sein wird, später dann mal.
Wo wir gebannnt auf die Schmerzen und die Schmach und die Qualen sehen, blickt Jesus darüber hinaus, sein Blick bleibt nicht stehen.

Selbst am Kreuz hängend und blutend kurz vor Seinem letzten Atmenzug bittet Jesus noch für die Menschen, die dastehen und lästern, daß Gott ihnen vergeben möge. Ich sah mich auch da unterm Kreuz stehen und IHM sagen, "hilf dir doch selber, wenn du Gottes Sohn bist" und ähnliches, vielleicht wär ich auch der Soldat gewesen, der IHM die Lanze in die Seite rammte - und wenn nicht in Wirklichkeit, dann doch im übertragenen Sinn mit all meiner Schuld, für die Jesus dies erleiden mußte.

Nun, ehe Ostern werden konnte, mußte Karfreitag geschehen. Ich bin froh, eigentlich froh, daß mich die Passionszeit noch berühren kann, daß ich über das Leiden Christi nicht hinwegschaue mit dem Wissen, daß darauf Ostern folgt. Aber über Ostern reden wir später - auch wenn es sich nicht ganz verbergen läßt, dieses Licht das eben auch in der finstersten Stunde noch durchscheint...

Grüße von Harald

Nachbemerkung:
Sicher kann uns solches Denken auch im Umgang mit anderen Menschen helfen, sie so wahrzunehmen, wie sie sind, und wir nicht gleich an "Ostern" denken, so in "Schwammdrüber-Manier", ach komm alles halb so wild, es kommen auch wieder bessere Tage ...

Harald
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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Mo 29 März 2010, 07:13

Hallo,

auch dieses Jahr denke ich die letzten Tage viel an das was nun kalendarisch bevorsteht bzw. an das was man eben an Karfreitag und Ostern gedenkt.
Irgendwo las ich, daß die Schmach, der Spott, das Verhöhnen und Auslachen vielleicht sogar noch schlimmer war als die Geißelung. Wir müssen uns nicht vorstellen oder gar ausmalen, wie unvorstellbar (ja genau: unvorstellbar!) schlimm das war, was Jesus durchleiden mußte - Mensch kann das niemals in aller Tiefe ergründen, da wir eben nicht sündlos, nicht Gott sind.
Wenn man mal versucht, sich zu erinnern an einen Moment, wo man selber vielleicht ausgelacht wurde, oder jemand grundlos über mich schlecht redete, wie sehr uns das getroffen hat. Wieviel mehr wird all der Spott Jesus getroffen haben - wie lauter Pfeilspitzen, die sich in sein Herz bohrten. Dazu verließen ihn alle, selbst seine engsten Freunde. In den schlimmsten Momenten seines Lebens als Mensch war er von allen verlassen.
Und trotzdem wendet sich Jesus nicht ab von diesen Versagern, im Gegenteil. Ja, er bittet sogar für seine Widersacher, aber das steht dann schon im Posting vom letzten Jahr...
Das absolut Große an Ostern ist dann natürlich die hundertprozentige Bestätigung Gottes zu allem, was Jesus sagte, indem Gott Jesus nach 3 Tagen von den Toten aus dem Grab holte.

Grüße Harald

Ohne Karfreitag wäre nie Ostern geworden - das ist das Licht, das man auch am dunklen Karfreitag und der Passionszeit erkennen kann.

Harald
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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Fr 02 Apr 2010, 17:30

Ich hab eben einen Bibelvers gelesen, der ausdrückt, was ich mir wünschen würde, daß es noch viele Menschen begreifen könnten.
Kolosser 2:14:
Er hat den Schuldschein, der mit seinen Forderungen gegen uns gerichtet war, für ungültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.
Dafür hat Jesus das alles auf sich genommen. Unsere Schuld hängt mit Jesus am Kreuz und stirbt mit IHM.
Links nebenan sehe ich die neusten Themen, und da stehen "Osterwünsche". Ja, wir wissen, nach Jesu´ Tod ist eben nicht alles aus, und es darf Ostern werden. Hast du das in deinem Leben schon mal erlebt? Dabei ist die Jahreszeit, der Monat vollkommen egal. Voraussetzung ist und war und wird auch immer sein: "Das Kreuz von Golgatha" - nur ER, Jesus konnte das fertig bringen, unseren Schuldschein für ungültig erklären, weil ER dafür bezahlt hat. Darum ist das Kreuz die Hoffnung für die Christen, nur hier findet man Vergebung, Annahme, Gnade.
Das Kreuz ist das schlimmste Todesinstrument das man damals hatte; ABER gleichzeitig die EINZIGE Rettung und darum sollten wir nie aufhören, darüber zu reden.
Gottes Segen für Dich
harald

Harald
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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Do 21 Apr 2011, 23:31

Hallo,
es ist schon eine kleine Tradition, die mich einerseits traurig macht - eigentlich nicht die Tradition sondern die Ereignisse, derer wir die nächsten Stunden gedenken - andrerseits auch froh macht, dass es immer noch berührt. Wir hatten es in einem anderen Thema, diese Frage, ob wir Menschen mehr und mehr abstumpfen? Vielleicht ja doch nicht, vielleicht mutieren wir doch nicht zu seelischen Krüppeln, an denen mit den Jahren alles abprallt oder sie eine immer stärkere Dosis brauchen ehe die Wirkung eintritt.
Es fing an beim letzten Abendessen vor Seiner Verhaftung. Jesus wußte es genau, was IHN erwartete, wenn er dieses Abendessen beendet. Ja, er wußte es schon die ganze Zeit, doch wenn ein solches Ereignis immer näher kommt, wird es einem immer augenscheinlicher. Hilfe, ich wollte da nur davonrennen, aber Jesus, der Herr, der Heiland der Welt, wäscht seinen Knechten die Füße. ER war ihr Meister und wusch ihnen die Füße.
Jesus dachte nicht viel an sich, bzw. wohl überhaupt nicht, auch jetzt nicht so kurz vor seinem Leidensweg.
Das war das Ereignis an das wir heute denken. Leider ist das kein Feiertag, und leider gehe auch ich meiner normalen Beschäftigung nach, war einkaufen und tanken heute abend noch.
Unvorstellbar jetzt zu denken, dass Jesus statt wie damals zu seinen Jüngern sagte, hey, ich muss so schlimme Qualen erleiden und ihr könnt nichtmal 1 Stunde wach bleiben und beten - so würde ER jetzt vielleicht zu mir sagen: "Hey, ICH gehe für dich ans Kreuz, trage deine Schuld da hinauf, ertrage die unvorstellbarsten Qualen für dich, damit du wieder Zugang zum Vater hast, damit du sein Kind sein/werden kannst und du denkst an Brot, Butter, Nüsse, Käse und Benzin".
Oft las ich die letzten Wochen in den Evangelien über diese Stunden, über die Geißelung, wie furchtbar das gewesen sein muss - ich musste es mir fast bildhaft vorstellen, weil es in der Erklärung auch beschrieben wurde, was sich da die Menschen grausamst ausgedacht hatten, um andere übelst zu quälen. Und das war "nur" ein Aspekt dieser Nacht und des folgenden Tages.
In manchen Liedern kommt dann eine Zeile, in denen das ausgedrückt wird, was auch Albert Bartsch in den Versen zum Ausdruck bringt: "Nun muss das Bitterste für mich geschehen: Du musst für mich den Weg zum Kreuze gehn." In einem Lied heißt es: "Ich sah mich bei den Spöttern stehn..." Auch durch meine Schuld, wegen meiner Sünden musste Jesus all das erleiden. ER ist der Stellvertreter für die, die dieses Opfer annehmen.


Harald
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Karfreitag

Beitrag  budde harald am Fr 06 Apr 2012, 23:36

Gott ist das Beste
das Größte
das Schönste
das Mächtigste
Das Liebste
das Ein und alles


ist es nicht ummöglich Ihn zu lieben ?


heute als ich auf meinem spaziergang an einen masten vorbeikam an dem meine
Liebeserklärung ( papierseite in sichtfolie) hängt
wurde mir klar wie klein sie ist
den mast deutete ich sls ein minus zeichen
ein viel zu wenig

wir gedenken der kreuzigung von Jeus
der Liebeserklärung von Gott an die menschen
das Kreuz auch ein Pluszeichen
unsagbaren Dank Lieber Gott

gruß harald budde

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Karsamstag

Beitrag  Harald am Sa 07 Apr 2012, 01:39

Hallo,
1. Korinther 15:3,4a:
Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift. Er wurde begraben ...
ja, es ist Karsamstag und nicht Ostersamstag - aus einem einzigen Grund:
Jesus ist gestorben, liegt in der Grabes-Höhle.
Noch ist nicht Ostern, noch sind die Apostel und die Frauen, die IHM nachfolgten und IHM dienten, zu Tode betrübt.
Mit IHM ist ihr Herr und Meister, ihre Hoffnung ans Kreuz genagelt worden.
Was jetzt, was soll werden ohne den Meister? Was soll aus uns werden?
Die Apostel schließen sich ein, haben Angst um Leib und Leben.
Alles ist hoffnungslos und leer ohne IHN.

Mit dem Tod Jesu ist ihr Leben wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen.
Gott sei Dank ist das nicht das Ende -
Fortsetzung folgt ...
am Ostersonntag-Morgen

Grüße Harald

PS: Harald (Budde) ich hab deinen Beitrag hier her geschoben, hoffe dass es ok ist, mir schien es gut hier her zu passen.





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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Heidi am Sa 07 Apr 2012, 10:21

budde harald schrieb:Gott ist das Beste
das Größte
das Schönste
das Mächtigste
Das Liebste
das Ein und alles
ist es nicht ummöglich Ihn zu lieben ?


Lieber Harald Budde,
hoffe, du liest auch an dieser Stelle. Wollte dir gern sagen, dass du eine besondere Art hast, von Gott zu erzählen. Ich habe mir das oben z.B. einige Male durchgelesen und so groß wurde es dann auch im Herzen.

Papier in Folie an Masten - finde ich klasse, dass du das machst.

Viele Grüße von Heidi


Heidi
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Danke lieber Gott

Beitrag  Beate am So 08 Apr 2012, 13:09

Lieber Harald Budde!

Ja, Gott ist der Allmächtige, der Allwissende, der Allumfassende!!!

Ja, Gott hat uns soooo sehr geliebt, dass er uns seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben!!!

Jesus ist mein EIN und ALLES. Mein Wunsch ist es , Jesus immer ähnlicher zu werden.

Doch, warum ist es unmöglich ihn zu lieben? In der Bibel werden wir aufgefordert:

Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns zuerst geliebt!!!

Stück für Stück möchte ER uns in sein Bild verwandeln.

Harald, komm, lassen wir es zu und werden wir zu einem Ton, dessen Töpfer Jesus heißt!!!

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!


Gott segne Dich
Beate

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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Do 28 März 2013, 16:29

Hallo,

letzten Sonntag gedachte man an den triumphalen Einzug von Jesus Christus, unserm Herrn und Heiland, in Jerusalem. Auch dadurch erfüllten sich wieder Verheißungen, die viele hundert Jahre vorher schon aufgeschrieben wurde, die Gott den Menschen mitgeteilt hatte, wie alles geschehen soll. Und ganz genau so kam es dann auch.
Jesus wurde als König gefeiert. Alle Welt schrie IHM zu:
Johannes 12,12+13: Als am folgenden Tage die vielen Leute, welche zum Fest erschienen waren, hörten, daß Jesus nach Jerusalem komme, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus, ihm entgegen, und riefen: Hosianna! Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn, der König von Israel!
Mich erinnert das an manche Begebenheit im AT, an die Unterdrückung des Volkes Israel in Ägypten, an den Auszug, an die 40 Jahre in der Wüste. Das Volk erlebte immer und immer wieder Wunder über Wunder, aber nach oft nach wenigen Tagen war alles vergessen und sie lehnten sich auf gegen Gott, wollten wieder zurück in die Gefangenschaft ...

Heute ist Gründonnerstag - wieso eigentlich heißt der "Grün"donnerstag confused Wieso nicht Schwarzdonnerstag, denn heute nacht begann das Leden Jesu, also das was wir uns wohl nicht vorstellen können und auch eigentlich nicht wirklich ausmalen möchten, wie sehr der Heilige, der Sohn Gottes, der von keiner Sünde wußte, wie sehr ER leiden musste, NEIN nicht musste, ER tat es freiwillig, ER tat es für uns, für dich und mich.
Wie konnte das passieren, dass die Leute zwar beeinflusst, aber dennoch ja als denkendes Individuum, ihre Meinung über Jesus in nur 4 oder 5 Tagen so total ändern konnten, dass sie am Freitag dann schrien: "Kreuzige, Kreuzige!"

Und immer und immer wieder beschäftigt mich die Frage: Hätte ich auch, wenn ich damals zufällig gelebt hätte und in Jerusalem gewesen wäre, hätte ich auch da in dieser Menge stehen können und mitgeschrien? Es ist hypothetisch, aber ich weiß, dass ich ja in meinem Leben auch keinen Deut besser war (und bin? ja heute bin ich auch nicht besser durch meinen Verdienst, sondern nur weil ich weiß, dass Jesus mich angenommen hat und mich gerecht gemacht hat, nicht weil ich dies verdient hätte). Jesus nahm ja gerade all die Schuld von sündigen Menschen auf sich, für Gerechte hätte ER nicht leiden müssen, darum starb ER am Kreuz, um die gerecht zu machen, die IHN quasi ans Kreuz genagelt haben - aus Liebe gab ER sich. Aber es ist zwar für alle Menschen eine Option, aber es liegt immer noch an jedem einzelnen Menschen, ob er dieses dann auch für sich in Anspruch nehmen möchte. Wenn ich 1 Million Euro erbe, aber dieses Erbe nicht annehme, ja dann gehören die mir auch nie.

Heute, morgen und am Samstag ist vielleicht eher die Trauer im Vordergrund, weil wir uns doch zunächst an das Leiden Jesu erinnern und ein klein wenig auch das mit IHM durchleiden oder uns schuldig fühlen, weil ER auch wegen uns leiden musste. Aber wir wissen ja trotz allem, dass auch Ostern unmittelbar bevorsteht und da dürfen wir dann wieder vollkommen jubeln. Dazu dann ggf. an Ostern mehr.

Grüße von Harald


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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Fr 03 Apr 2015, 17:04

Hallo,

Das Leiden Jesu - das ist es, an das wir heute denken. Nicht nur heute, eigentlich jeden Tag sollte das vor unseren Augen stehen, aber heute im Besonderen, denn es war der Tag (vor rund 2000 Jahren), an dem sich das Wichtigste, das Entscheidendste der Menschheit ereignete.
Es ist so schrecklich, sich das auch nur im Ansatz vor Augen zu stellen, wie sehr der Herr Jesus dafür leiden musste.
1.Pt. 1,18-20 schrieb:da ihr ja wisset, daß ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, losgekauft worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blute Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, der zwar zuvor ersehen war vor Grundlegung der Welt,
Gott wusste es schon ehe ER Alles erschaffen hatte, dass es IHN letztlich Sein Liebstes "kosten" würde ... wenn ich das mal so ausdrücken darf. ER wusste auch bis ins Kleinste, wie sehr Sein Sohn leiden müsste, um uns Menschen erlösen zu können (jeden, der zu IHM kommt - der IHM vom Vater gegeben ist).
Psalm 22,14-18 schrieb:Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, und alle meine Glieder sind ausgerenkt. Mein Herz ist geworden wie Wachs, zerschmolzen in meinem Innern. Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen, und du legst mich in des Todes Staub. Denn Hunde umringen mich, eine Rotte von Übeltätern schließt mich ein; sie haben meine Hände und Füße durchgraben. Ich kann alle meine Gebeine zählen; sie schauen her und sehen mich schadenfroh an. Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los um mein Gewand!
Ich las heute im Andachtsbuch, dass der Herr Jesus eigentlich jeden Tag litt, seit er als Mensch auf die Erde kam. ER war umgeben von Sündern, ER der von keiner Sünde wusste.
Aber das Schlimmste musste ER am Kreuz erleiden in den 3 Stunden des Getrennt-Seins von Seinem geliebten Vater, wegen unserer Sünden, die auf IHN geworfen wurden.

Vor einigen Jahren als der Film "Passion Christi" gesendet wurde, schrieb John Piper ein Buch dazu, mit dem Titel: "Die Passion Christi - Fünfzig Gründe, warum er kam, um zu sterben" Wer es lesen möchte, kann es auch als PDF herunterladen: [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]
Ich möchte mal ein paar Gründe dieser 50 nennen, die John Piper dann jeweils näher ausführt:
Um den Zorn Gottes auf sich zu nehmen
Um seinen himmlischen Vater zu erfreuen
Um den Reichtum der Liebe und Gnade Gottes  für Sünder zu offenbaren
Um zu zeigen, wie sehr er uns liebt
Um die Rechtsforderungen des Gesetzes an uns zu tilgen
Um sein Leben als Lösegeld für viele zu geben

Grüße Harald

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Re: Der Leidensweg Jesu´

Beitrag  Harald am Fr 25 März 2016, 19:38

Hallo,
Jesaja 53,2-7 schrieb:Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht. Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Krankheit vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten seiner nicht.
Doch wahrlich, unsere Krankheit trug er, und unsere Schmerzen lud er auf sich; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und geplagt; aber er wurde durchbohrt um unserer Übertretung willen, zerschlagen wegen unserer Missetat; die Strafe, uns zum Frieden, lag auf ihm, und durch seine Wunden sind wir geheilt. Wir gingen alle in der Irre wie Schafe, ein jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn. Da er mißhandelt ward, beugte er sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das vor seinem Scherer verstummt und seinen Mund nicht auftut
Für den Herrn Jesus war es sicher schlimmer, die Strafe Gottes für die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen und die damit verbundene Trennung vom Vater, als die Verspottung und Geißelung und Kreuzigung (selbst wenn das alles auch schon furchtbar genug wäre) der Menschen.

Tradition ist nicht immer gut, andrerseits auch nicht zwingend schlecht. Ich musste letzten Abend öfter an eine Schwester denken, die sich immer am Gründonnerstag abends als Gemeinde treffen, um daran zu denken, wie der Leidensweg des Herrn in dieser Nacht begann. Hier wüsste ich nur von katholischer Seite eine solche Tradition am Gründonnerstag, und dann nehme ich doch eher Abstand davon, daran teilzunehmen.

Wenn wir uns nun in Gedanken an den Tag der Kreuzigung zurückversetzen ist zu dieser Stunde Gott sei Dank alles getan, damit Menschen erlöst werden können - der Herr hat sein Leben gegeben zur Erlösung von vielen - ALLEN, die sein Angebot, sein Geschenk annehmen möchten.

Aber noch ist nicht Ostern, noch ist zumindest sein Leib im Grab. Wie sieht es da bei Dir aus? Bist du auch noch tot durch deine Sünden? Jeder der zu IHM kommt, den wird ER nicht hinausstoßen. ER gab sich für DICH. Aber wie gesagt, noch ist nicht Ostern ... wie bei so vielen Menschen heute, unseren Nächsten, uns lieben Menschen, vielleicht auch unseren "Feinden". Der Herr möchte, dass niemand verloren geht.

Grüße Harald

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