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Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Beate am Mi 28 Jan 2015, 22:15

* Können "Gläubige verloren werden"? = ja
* können "Wiedergeborene verloren werden" = NEIN unmöglich!*²


Jetzt kommt bestimmt demnächst die Frage: Wer ist gläubig und wer ist wiedergeboren!

Letztendlich wird Gott  entscheiden, was Sache ist!

Er ist das A und O, der Anfang und das Ende!!

Wenn wir Glieder am Leibe Christi sind, dann hängen wir an IHM und er steuert unser Leben!
Und dieses Leben wollen wir leben - denn Jesus sagt: Ich lebe und ihr sollt auch leben!

Gruß
Beate

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Henoch am Mi 28 Jan 2015, 22:20

Hallo Heidi,
Du fragst wegen dem Gleichnis mit dem Weinstock.
Hier kommt das gut heraus. Wer keine Frucht bringt, wird abgeschnitten und ins Feuer geworfen.
Also: Die erste Frucht, die ein Gläubiger durch den heiligen Geist bringt, ist Buße und Bekehrung. Wenn die fehlt, dann wird er nicht wiedergeboren.
Man kann auch an Jesus glauben, ohne Buße und Bekehrung. Das ist kein rettender Glaube.
Deshalb wird nach einer gewissen Zeit der Geduld Gottes dieser dann wieder vom Weinstock abgeschnitten.
Das sind die, die in Anfechtung abfallen; die, die ihr Haus auf Sand gebaut haben; die, bei denen der Same auf felsigen Boden oder zwischen die Dornen gefallen sind; die, die mit dem Verstand, aber nicht mit dem Herzen glauben....
So kann ein Gläubiger abfallen, ein Wiedergeborener nicht mehr. Sein Haus steht auf einem Felsen, der Same fiel in fruchtbaren Boden, er bringt am Weinstock Frucht, er glaubt nicht nur, dass das Evangelium wahr ist und Jesus existiert, sondern er reagiert im Herzen darauf...........
Henoch

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Ralf-Peter am Mi 28 Jan 2015, 22:28

Henoch schrieb:Du fragst wegen dem Gleichnis mit dem Weinstock.
Hier kommt das gut heraus. Wer keine Frucht bringt, wird abgeschnitten und ins Feuer geworfen.
Also: Die erste Frucht, die ein Gläubiger durch den heiligen Geist bringt, ist Buße und Bekehrung. Wenn die fehlt, dann wird er nicht wiedergeboren.


Liebe Henoch,
besser kann man es nicht ausdrücken.

Im Philipperbrief schreibt Paulus auch, warum dass so ist. Wer bekehrt ist, der bringt Frucht aus diesem Grund hier:

Phil. 2, 13
Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Fr 30 Jan 2015, 19:52

Henoch schrieb:Hallo Heidi,

Also: Die erste Frucht, die ein Gläubiger durch den heiligen Geist bringt, ist Buße und Bekehrung. Wenn die fehlt, dann wird er nicht wiedergeboren.


Die Echte Frucht der Buße lässt dann auch Früchte sehen: Seht zu, bringt rechtschaffene Frucht der Buße! Mt 3,8

Danke, liebe Henoch für deine Erklärung.

heidi

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Früchte reifen von allein- dies ist ihre Natur...

Beitrag  Eliah am Sa 31 Jan 2015, 10:51

ja, und obwohl wir ein "Seht zu" und "ziehet an" und legt ab, und tut dies tut das haben, was auch seinen Platz hat und klar richtig ist,-
ists doch so, das ER das wollen und vollbringen gibt, wie beim Glauben ansich: ER ist der Anfänger und Vollender.

Letztlich UND erstlich geht alles von ihm aus und kommt nur durch ihn zum guten Abschluss, nicht wie die Welt sagt: "Pass auf dich auf,- was bekanntlich gar nicht möglich ist, sondern ER ist der wirkende -Ihm allein die Ehre!

Die Früchte kann ein Baum nicht herauspressen, wie eine Schwangere ihr Baby, das ist nicht möglich. Zwar kann man sich und wird sich bemühen, aber es kommt alles zu seiner Zeit -und genießbar werden Früchte eh erst wenn sie reif sind - Dies macht der "gute" Baum von ganz allein. Das muss man ihm nicht sagen. Es ist schlicht seine NATUR dies zu tun und Früchte zu produzieren, wenn er gesund ist.

Wenn nicht, sollte der Dringend behandelt werden/ sich dringend behandeln lassen.

Shalom Geschwister!

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das 5-Fache Band, oder die "5er-Kette" - die Heils-Sicherheit

Beitrag  Eliah am Di 31 März 2015, 13:07

hallo Ihr Lieben,

das das Thema gestern wieder beiläufig kam, und ich ein wenig Unsicherheit meine herausgelesen zu haben (!?) - wittme ich mich noch mal ganz kurz dem Thema.
Damit es nicht mühsig wird für den Leser nur in kurzen "Stichworten", was für Wiedergeborene gilt. (Achtung nicht zwingend auch für Religiöse oder "Sympatisanten von Jesus" - die nur "einezeitlang" mitlaufen oder sogar nachfolgen, aber ihr Glaube ist nicht echt, sie haben keine Wurzeln etwa, sie waren niemals wiedergeboren.)

ich greife nur das mal heraus, was mir auf dem Herzen brennt hier zu schreiben, alle Verse zu wiederholen empfinde ich an dieser Stelle für unnötig, man kann ja noch mal nachlesen. Dennoch kurz nochmal ein paar herausragende Verse:

* Das 5 - Fache Band:  (Die Rechtfertigung zunächst:)

Röm 5,1 Da wir nun gerechtfertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus,
Röm 5,9 Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn vom Zorn gerettet werden. uvam.

(leider findet der doofe Bibelserver kein "zuvorbestimmt") = mal wieder versagt! ich brings also nur mal aus dem Gedächtnis:

"Die er aber zuvor erkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt (Dem Bild seines Sohnes gleichförmig zu sein/Werden)
die er aber zuvorbestimmt hat, die hat er auch gerechtfertigt.
die er aber gerechtfertigt hat, diese hat er auch vervollkomnet."  so ähnlich sinngemäß.

Ich will später nochmal nach der Bibelstelle gucken, dürfte Römer sein, oder Korinther, wenn wer schneller ist als ich, bitte einstellen, Danke.

Diese sind 5 Stichworte. Eine 5er Kette, oder ein 5- faches (sicheres) Band der Zuversicht, das wir das erhoffte auch erhalten werden, DA ER es zusagt: Es steht geschrieben, das es genau SO sein wird!
Ich wähle bewust ein Wort, das man sich einprägen kann für alle Zeiten: Eben die 5-er Kette, oder 5 x Band.

Letztlich kann man also sagen, das wer erkannt wurde, wird auch verherrlicht und Ende! = Heilssicherheit, = das unser Heil sicher ist, auf ewig, wenn der HERR angefangen hat in uns. (etwa nach Eph.2)

Dazu kommt dann noch die Versiegelung mit Hl. Geist, d. h. mit seinem eigenen Geist, der unser "Unterpfand" ist,- also wie bei einer Pfandflasche, die am Ende eingelöst wird. (Wir mögen vllt. schwach und Flaschen sein, aber eben Pfandflaschen!)

...und das uns nichts aus seiner Hand reissen kann, (d.h. auch ich selbst nicht, da ich ja auch was bin)
...und keiner Macht es gelingen würde....
...und "nichts uns trennen kann von der Liebe IN Christus" - d. h. auch wir selbst nicht! <---- denn das steht da ausdrücklich (Weil dies immer wieder kommt, das man ja selbst aus seiner Hand springen könne = nein!)
...uvam.

Dieses 5-Fache Band war mir auf dem Herzen nochmal zu betonen, - es gilt für alle bei denen Gott ein echtes Werk angefangen hat!

Shalom Geschwister!

BTW: es kommt immer noch ein in Rot ermahnendes: "geben sie einen Text ein", wenn ich auf "Senden" klicke!
erst wenn ich zuerst auf Vorschau klicke und dann auf senden, gehts. - manchmal.
Da is iwo nen Fehler in der Datenbank Wink
* was wiederrum keine Kritik sein soll, oder motzen oder sonst was, sondern nur beiläufig erwähnt wird mit dem Zusatz: "aber kein Stress, eilt ja nichts". Im Vorab schon mal Danke an die Admins!


Edit: in Apg wird der Ratschluss übrigens schon mal erwähnt:http://bibelserver.de/search/SLT/zuvor%20bestimmt%20hat/1

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Di 31 März 2015, 13:29

Edit: ein neuer Post, sonst wird der alte zu lang zum lesen. Hier also die Stelle, ja, es ist Römer, [Röm.8] - Im Kontext:

28 Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen,12 denen, die nach dem Vorsatz13 berufen sind. 29 Denn die er zuvor ersehen14 hat, die hat er auch vorherbestimmt, dem Ebenbild seines Sohnes gleichgestaltet zu werden, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. 30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen, die er aber berufen hat, die hat er auch gerechtfertigt, die er aber gerechtfertigt hat, die hat er auch verherrlicht. 31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein? 32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahingegeben hat, wie sollte er uns mit ihm nicht auch alles schenken15? ��

Welch ein liebender Vater, Geschwister, nicht? welch ein geliebter Sohn und Herr und Heiland, der uns verlorene Söhne und Töchter sicher nach Hause bringen wird. cheers

*hier Schlachter 2000-Ü

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Di 31 März 2015, 19:18

Ich glaube auch an die Unverlierbarkeit der Errettung. In Jesus haben wir die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Es gibt viele(!!) Bibelstellen, die darauf hinweisen, dass Gottes Gnade Bestand hat bei dem, der einmal als Sein Kind aus dem Geist geboren ist.

Und es gibt sehr wenige(!) Bibelstellen, die schwerer zu verstehen sind. z.B. diese:

Hebr. 6,4-6:
Denn es ist unmöglich, die, die einmal erleuchtet worden sind und geschmeckt haben die himmlische Gabe und Anteil bekommen haben am Heiligen Geist und geschmeckt haben das gute Wort Gottes und die Kräfte der zukünftigen Welt und dann doch abgefallen sind, wieder zu erneuern zur Buße, da sie für sich selbst den Sohn Gottes abermals kreuzigen und zum Spott machen.


- einmal erleuchtet
- geschmeckt haben himmlische Gabe
- Anteil am Heiligen Geist bekommen haben
- das gute Wort Gottes geschmeckt haben
- die Kräfte der zukünftigen Welt geschmeckt haben

....das klingt irgendwie insgesamt gar nicht wie die Merkmale eines Kindes Gottes.

- Wir sind nicht nur einmal erleuchtet, sondern Jesus hat uns solches Licht gegeben, dass wir nicht mehr in der Finsternis wandeln.

- Wenn der heilige Geist einen Menschen von der Sünden überführt, dann hat dieser Mensch tatsächlich schon mal Anteil am Geist Gottes bekommen. Aber wir sollten mit dem Heiligen Geist erfüllt sein und im Geist beten und wandeln.

- Das gute Wort geschmeckt haben ist leicht...mal gekostet haben....aber das Wort Gottes soll lt. Bibel ja unsere tägliche Speise sein und unseres Fußes Leuchte.
Auch Jesus wird in der Bibel das Wort Gottes genannt, denn er hat Gottes Wort ja auf die Erde gebracht. Und er sagt, dass wir ihn ganz und gar aufnehmen müssen.

- Was die Kräfte der zukünftigen Welt sind - das habe ich irgendwie für mich erlebt, aber könnte es nicht umfassend erklären. Vielleicht weiß hier jemand weiter?


Wie jemand erneuert wird zur Buße verstehe ich auch nicht. Vielleicht ist es dem Namenschristen schwer, wenn er mit Gott halbe Sache gemacht hat und hier und da ein bisschen von ihm probiert hat, aber nicht satt geworden ist, dann später nochmal damit anzufangen, sich Gott nochmal neu zuzuwenden, wenn er damals schon so wenig gefunden hat.

Und was heißt "für sich" den Sohn Gottes abermals kreuzigen, verstehe ich auch nicht. Er ist doch für alle gestorben, was heißt dann "für sich"?

Vielleicht hat jemand Lust, sich über das und die offenen Fragen auszutauschen.

heidi

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Di 31 März 2015, 20:01

also Heidi, das wurde alles schon mehrfach durchgekaut, drum bin ich gerade auf diese Verse nicht mehr eingegangen.
Für mich gibt alles nur Sinn, wenn das im Hebräerbrief "Sympatisanten/Mittläufer/Menschen ohne Wurzeln" sind, die wie du schon richtig sagtest "nur" "geschmeckt" haben, kurz mal gekostet. - alles andere gäbe keinen Sinn. (!)

Es steht dort auch nichts von Wiedergeborenen oder Geretteten. Es ist also nur dann kein Widerspruch, wenn diese Menschen eben himmlische Dinge geschmeckt haben. Und ja, es gibt ja eine Fraktion, die schon recht viel davon geschmeckt zu haben meint und damit pralt. Zu wohl so manchen dieser lieben Menschen wird der Herr Jesus sagen, das er sie niemals gekannt hat, auch wenn sie in s. Namen sogar Dämonen austrieben, wie es heist. Klar sind diese Kräfte aus der unsichtbaren, himmlischen Welt, "den himmlischen Örtern". Doch Jesus Christus war scheinbar niemals ihr HERR.

Was das Glauben betrifft, das dies so ist, kannst du gewiss sein, denn es steht so geschrieben, etwa das 5-fache Band (!) Das ist unumstößlich, keine Macht kann da mehr reinpfuschen.
Prinzipiell ist der Glaube nach Selbst-Definition im Hebräerbrief in m. Bibel auch genau dieses: ein überführtsein von Dingen, die man nicht sieht. = überführt- = völlig überzeugt, gewahr geworden das es so ist.

Schönen Abend

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Henoch am Di 31 März 2015, 22:08

Hallo Heidi,
im Hebräerbrief geht es darum, dass unterschieden wird zwischen "Gläubigen" und wiedergeborenen Gläubigen.
Von der Erleuchtung bis zur Wiedergeburt dauert es etwas, denn derjenige, der das Evangelium hört, kommt erst zur Wiedergeburt, wenn er sich dem Willen Gottes und der Gnade unterwirft.
Es gibt aber auch andere Hindernisse, die eine Wiedergeburt, also die Taufe mit dem heiligen Geist, blockieren können. Die Bibel äußert sich dazu, aber das führt jetzt hier zu weit weg.
Nun kann es also passieren, dass ein Mensch das Evangelium erfährt, dem sogar vom Verstand her zustimmt und es gedanklich untersucht (es schmeckt), und dann doch ablehnt. Dies bedeutet, dass er eine Weile "geglaubt hat", aber nicht wiedergeboren wurde und abgefallen ist. So jemand hat Jesus als seinen Retter und Messias abgelehnt (für sich gekreuzigt).

"Die Kräfte der zukünftigen Welt" sind m.E. nochmals eine Zusammenfassung für das was zuvor geschrieben steht, für die Wirkungen des heiligen Geistes...usw.

"Er kann nicht erneuert werden zur Buße" bedeutet, dass Gott ihn verstockt und ihn damit endgültig für das Gericht bestimmt.
Das kann man wunderbar verfolgen beim Umgang Jesu mit einigen Schriftgelehrten und ebenso bei der Begegnung von Mose mit dem Pharao, der sich zunächst selbst gegen Gott verstockte und als das Maß voll war, wurde er von Gott verstockt.
Das Prinzip wird nochmals erwähnt im Zusammenhang mit der Entrückung/Drangsal, wo die, die das Wort der Wahrheit in der gegebenen Zeit nicht angenommen haben, durch Gott eine mächtige Kraft des Irrwahns bekommen, so dass sie der Lüge glauben.
(2 Thess. 10 .... und mit jedem Betrug der Ungerechtigkeit für die, welche verloren gehen, dafür, dass sie die Liebe der Wahrheit zu ihrer Rettung nicht angenommen haben.11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, dass sie der Lüge glauben, 12 damit alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit. )

Ich meine, dass das damit gemeint ist, als Jesus davon sprach, dass es nicht vergeben wird, wenn dem hl. Geist gelästert wird. "Lästern" heißt eigentlich "abweisen".

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Harald am Mi 01 Apr 2015, 00:43

Heidi schrieb:Bruder Pastor Karl Merz weist in seiner Schrift "Kann ein Erretteter wieder verlorengehen?“ mit Recht darauf hin, dass es in der Bibel einerseits eine Reihe von Aussagen gibt, die, seelsorgerlich gesehen, für die Ängstlichen, Zitternden und Zagenden bestimmt sind, Stellen, in denen uns Zuversicht und Vertrauen hinsichtlich der persönlichen Vollendung geschenkt wird. Da wird gesagt: "Der das gute Werk in euch begonnen hat, der wird es auch vollenden.“ – "Niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ – Er weist darauf hin, dass es auf der anderen Seite Aussagen ernster Warnung gibt, die, seelsorgerlich gesehen, den Leichtfertigen gelten. Ihnen wird gesagt: Sieh zu, dass du nicht abfällst! Es ist wichtig, solche Worte seelsorgerlich recht anzuwenden. Wenn du einem ängstlichen, zitternden Menschen begegnest, der um sein Heil bangt und ringt, dann sag ihm lieber nicht: "Schaffe, dass du selig wirst, mit Furcht und Zittern!" Weise ihn darauf hin, dass ER es ist, der das gute Werk begonnen hat und es auch vollenden wird. – Einem leichtfertigen, oberflächlichen Gläubigen aber sage nicht: "Es kann dir nichts passieren; niemand wird dich aus Seiner Hand reißen!" Das wäre eine falsche und gefährliche Anwendung biblischer Wahrheitsworte.- Leider Autor und Seite jetzt nicht mehr bekannt -

heidi
ein Auszug aus der vorigen Seite dieses "Bretts" hier.

Wirklich, ich stimme mit jedem hier überein, der die Meinung vertritt, dass kein gläubiger wiedergeborener Christ jemals wieder verloren gehen kann. Aber dennoch kann man es ja nicht von der Hand weisen, dass sich hierüber schon viele "Gelehrte" den Kopf drüber zerbrochen haben, ja und eben auch manchen Streit in der Christenheit sich um dieses Thema drehte, durch Jahrhunderte hindurch, würde ich mal sagen.

Darum möchte ich mir nicht anmaßen, dass ich nun diese Weisheit habe, und andere das bloß noch nicht erkannt haben, die anderer Ansicht sind. Ich hörte vor einiger Zeit einen Vortrag, der eine ganz ähnliche Aussage machte, wie sie in dem oben zitierten Text zum Ausdruck kommt. Der Redner behauptete sogar, dass es ungefähr 200 Bibelstellen gibt, die die Unverlierbarkeit des Heils beweisen - es aber auch 200 Bibelstellen gibt, die aussagen, dass ein wiedergeborener Christ doch verloren gehen kann. Er sagte dann noch, dass wir auch hier erkennen sollten, dass wir nicht immer Gottes Gedanken verstehen können, und nicht immer alles erklären können, Gottes Gedanken und Weisheit eben so viel höher/größer ist als wir armseligen Menschen.

Kann ich so vieles andere verstehen, begreifen, warum Gott aus zig Milliarden von Sternen und Planeten die Erde ausgewählt hat, warum Er Menschen erschaffen hat, so winzig klein und unbedeutend von Seiner Warte aus gesehen, und warum Er Gemeinschaft mit uns haben möchte, warum Er dann noch Seinen einzigen Sohn auf die Erde schickte, nur darum, dass die Menschen eine Chance bekommen, die Ewigkeit mit IHM verbringen zu dürfen, in Seiner Nähe ... und warum ER dann auch noch gerade an mir Interesse haben sollte? Aber es ist so ...
Oder verstehe ich die Schöpfung, was Er da wunderbares geschaffen hat, wie durchdacht jedes einzelne Tier, jede kleine Pflanze, ja und auch wie durchdacht jeder einzelne Mensch geschaffen ist, jede Kleinigkeit, so wichtig, dass die Finger wissen, welche Aufgabe sie haben, was nötig ist, dass wir überhaupt sehen können, denken, schreiben, reden ... dass unsere Organe funktionieren ... davon hab ich so gut wie keine Ahnung ... aber Gott hat es gut gemacht, sehr gut.

Wenn ich eher zu Leichtsinn tendiere, hilft es wohl wirklich nicht so sehr, wenn ich mir dann noch selber sage, "spielt ja keine Rolle, weil das Heil hab ich ja sicher" - und so oder so ähnliche Gedanken kommen bei mir leider auch mal vor (worauf ich nicht stolz bin).
Komme ich mir aber unwürdig vor, weil ich leider wieder mal gesündigt habe und denke, so jemand kann doch Gott nicht gebrauchen, Gott kann mich niemals lieben, annehmen, ich bin es nicht wert .... ja dann darf ich mir zusagen, dass mich eben trotzdem nichts und niemand aus der Hand Gottes reißen kann.

Ich habe es nun nicht nachgeprüft, ob es wirklich 200 Bibelstellen dafür und dagegen gibt, aber ich empfand es als sehr eindrücklich, dass es wohl ein ausgeglichenes Verhältnis geben soll in Gottes Wort.

Meine Bitte wäre nur: Wenn du jemand kennst, den du als gläubig einschätzt und der zurück ist in die Welt, dann wäre meine Bitte an dich: Gib ihn nicht auf, bete für ihn, jeden Tag, so lange, bis du es vielleicht erleben darfst, dass er wieder zurückfinden darf.

Bei mir hat das etwa 20 Jahre gebraucht, darum sollten wir nie vorschnell sagen, "aber der beweist es doch, dass ein wiedergeborener Christ verloren gehen kann".

Grüße Harald

Edit: Noch einen guten Artikel gefunden zum Thema:
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ab Seite 22 geht es um das Thema
Wen die Hefte interessieren, der kann hier schauen
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Heft 7 2006 begann es mit Teil 1 zu unserem Thema hier, die PDF oben ab Seite 22 behandelt die "schwierigen" Bibelstellen

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Henoch am Mi 01 Apr 2015, 09:38

Hallo Harald,

Du schreibst:
Darum möchte ich mir nicht anmaßen, dass ich nun diese Weisheit habe, und andere das bloß noch nicht erkannt haben, die anderer Ansicht sind. Ich hörte vor einiger Zeit einen Vortrag, der eine ganz ähnliche Aussage machte, wie sie in dem oben zitierten Text zum Ausdruck kommt. Der Redner behauptete sogar, dass es ungefähr 200 Bibelstellen gibt, die die Unverlierbarkeit des Heils beweisen - es aber auch 200 Bibelstellen gibt, die aussagen, dass ein wiedergeborener Christ doch verloren gehen kann. Er sagte dann noch, dass wir auch hier erkennen sollten, dass wir nicht immer Gottes Gedanken verstehen können, und nicht immer alles erklären können, Gottes Gedanken und Weisheit eben so viel höher/größer ist als wir armseligen Menschen.

Roger Liebi hat die Bibelstellen, die aussagen sollen, dass ein wiedergeborener Christ verloren gehen kann, genau untersucht und zeigt die Problematik auf....

Ich stelle das nochmal ein (ist schon auf Seite 2...dieses Threads)
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Und Jesus schrieh: "Es IST vollbracht....!"

Beitrag  Eliah am Mi 01 Apr 2015, 10:36

Hallo Ihr Lieben. Also:

Wenn es auch nur 1 einzige alleinige explizite Stelle gäbe, das ein Wiedergeborener nicht verloren wird, dann steht das geschrieben für alle Zeiten in den Himmeln, da kann keiner gegen angehen, es ist schllicht so.

Ich habe die 5-er Kette nicht umsonst so genannt, oder was mir pers. noch lieber ist: das 5-fache Band!

damit man sich das GUTE einprägen kann. Denn dies steht damit indirekt aber klar geschrieben.
Allein mit diesem Vers aus dem Römerbrief.
(Neben dem Versiegelt sein, uva. Aussagen mehr.)

Ich lag also mal wieder richtig, das es noch irretationen gab, und war wohl richtig "geleitet" dies nochmal anzusprechen (!) Very Happy

Was den Hebräerbrief betrifft, steht dort nix, aber auch überhaupt gar nix von Wiedergeborenen oder Geretteten, wer dies interpretiert, interpretiert. (!!)

Wenn man dies alles sorgam prüft und wirklich nur vergleicht was geschrieben steht ...  study ... muss man zu dem o.g. Schluss kommen, das
Sein Werk  (!!!!) vollkommen ist, sein Opfer ausreichend und Jesus only errettet, als A & O

zudem:

ES ist Sein Werk; nicht unseres, (damit sich keiner rühme - Epheser 2) Nochmal: es ist überhaupt nicht unser Werk!
Somit können wir auch nix hinzutun, kein Werk ist nötig, noch was wegtun, ER allein = das Heil, er hats (für uns) vollbracht, damit sich keiner rühme.
ES ist allein Sein Werk, - dieses Heil können wir lediglich ausschlagen, oder annehmen, diese durchborte Hand, die am Kreuz unsere Sühnung durch sein Blut wurde in eben diesem neuen Bund der Güte und Gnade!
Wir müssen/dürfen/Können NUR glauben, aber auch dies ist Gnade, ....

ER ist der Vollbringer, der sogar das Wollen gibt - bei den Menschen ists unmöglich, erinnern wir uns - damit sich eben keiner rühmen kann!
Somit können wir nichts beitragen, nur ggf. das "Geschmeckte" und angetastete der Himmelswelt  verwerfen - DANN ist unser Urteil gerecht, klar !

= nur so wirds rund - sonst gäbe es Wiedersprüche = kann nicht sein ihr lieben, so was KANN NICHT sein!

ich geb es nun dem Herrn hin, ob dies wen ärgert, oder ob der Gnade allein, ohne Werke, wiedersprochen wird, - (wie heist das nochmal?

"Sole... ..."?)

Die Gnade sei mit allen!



Shalom!

*Epheser 2, sinngem.:
"Aus Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens, und das nicht aus euch, damit sich niemand rühme, Gottes GABE ists."


Zuletzt von Eliah am So 05 Apr 2015, 12:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : alles zu stark betonte und Großgeschriebene etwas entspannt und klein geschrieben.)

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Henoch am Mi 01 Apr 2015, 23:29

Hallo Micha,
gegen wen kämpfst Du? Was und wen meinst Du mit "Halloooooo" und warum steht im Hebräerbrief nichts von Wiedergeborenen. Ich versteh grad gar nichts Sad
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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Do 02 Apr 2015, 12:00

ich kämpfe eig. nicht, und wenn dann nicht gegen Fleisch und Blut, liebe Henoch,
ich habe auch nicht aggressiv geschrieben oder wen angegangen, sieht das denn so aus??
Ich wollte nur in Liebe darauf eingehen, was geschrieben wurde... es war Herzlichkeit, und nicht Kampfesgeist, und Liebe die mich trieb, meine ich schon.

Und ich bezog mich auch nicht auf dich, sondern allgemein, wollte ich euch an meiner Erkenntnis teilhaben lassen zur allegemeinen Freude.

schade, wenn dies falsch verstanden wurde, ich wollte nur noch mal herausheben, warum wir Heilssicherheit haben können: Es ist begründet und steht geschrieben. So war dies gemeint.

ach ja, und warum ich vllt. manches sehr hervorgehoben habe hat den Grund, das es sich vllt. besser einprägt, denn dies sind Grundlagen des Glaubens, unsere feste Hoffnung, unsere Gewissheit, die uns auch in Anfechtungen stark bleiben lassen soll, wenn wir an die Verheissungen denken,- nur darum habe ich es so als Merkverse hervorgehoben, oder einzelnes betont.
Es sollte letzte Zweifel oder Unsicherheiten, die ich meinte, das sie noch bestünden ausmerzen, das ist alles I love you I love you

Eigendlich sollte dies Freude hervorrufen: für die die schon gefestigt sind, Bestätigung, für die anderen Festigung!
Denn wenn ER also wen erkannt hat, hat er ihn auch berufen, usw. --> d.h. wo er angefangen hat, vollendet ers, oder liest dies wer anders?

Edit: hallo nochmal um 16:49 Dankeswerter Weise habe ich soeben Tips bekommen wie ich anders schreiben könnte, ohne den Eindruck von Emotionalität hervorzurufen. Dies habe ich scheinbar getan und scheine so gern missverstanden zu werden.
Ich kann nur versichern, das ich auch hier wieder niedmandem persönlich zu nahe treten wollte. Bitte unterstellt mir seht dies nicht so, es war nicht so! Eigendlich habe ich gemeint recht sachbezogen geantwortet zu h aben, wie es geschrieben steht, und warum man doch bitte um Himmels Willen annehmen müsse was geschrieben steht, weil es da steht und gilt.
Verzeit mir bitte wo ich so geschrieben habe oder schreibe, oder neige oder wie auch immer, das man es missverstehen könnte. Für mich war alles klar und klar nicht so gemeint, wie es anscheinend immer wieder mal rüberzukommen scheint.
Dies dann interpretierte und mutmaßlich von mir iniziierte Fehl-Interpretation bitte ich zu entschuldigen, ich war mir dessen nicht bewusst, ich meine es nur lieb und gut - immer.
Wer mich kennt, sollte dies eig. wissen, meinte ich....Dennoch Danke @Henoch für die aufklärenden und liebevollen Worte!
Ich weis aber bald selbst nicht mehr wie ich denn nun genau schreiben soll, ich geb doch nur wieder was geschrieben steht, ihr Lieben.

wer kann, mag oder wie auch immer, betet halt vllt. für mich, das ich nicht immer wieder mal missverständlich oder irrtümlich interpretierbar emotional schreibe, sondern klar. Danke!
Die Hervorhebungen sollten auch einprägsam sein, ihr Lieben, fürs Leben, ein für allemal, wie's im Hebräerbrief heist, was die Sünde betrifft. damit ein-für-allemal klar ist die Lehre und man auch mal argumentieren kann. So war dies gemeint.

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Di 07 Apr 2015, 20:57

Ich möchte noch ein paar Bibelstellen schreiben, die einen Abfall wirklicher Christen ausschließen und habe noch eine Frage zu Demas:

Lk 8,13:
Die aber auf dem Fels sind die: wenn sie es hören, nehmen sie das Wort mit Freuden an. Doch sie haben keine Wurzel; eine Zeit lang glauben sie und zu der Zeit der Anfechtung fallen sie ab.

1. Joh.2,19:
Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind.
Mir sagt dieser Vers, dass hier welche die Christen verlassen haben...und möglicherweise der Abfall eingeschlossen ist.

Hebr. 3,12:
Seht zu, liebe Brüder, dass keiner unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe, das abfällt von dem lebendigen Gott
Gott hat uns aber durch die Wiedergeburt ein neues Herz geschenkt und das ist nicht böse und ungläubig. Also fallen auch hier wieder keine wirklichen Christen ab.

Ps. 44,19:
Unser Herz ist nicht abgefallen noch unser Schritt gewichen von deinem Weg
Aha, trotz des unverständlichen Handelns Gottes, das in diesem Psalm berichtet wird, fielen die echten Gläubigen eben nicht ab.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Aber was denkt ihr zu Demas?

2. Tim. 4,10:
Denn Demas hat mich verlassen und diese Welt lieb gewonnen und ist nach Thessalonich gezogen

Die Person Demas wird in den Grüßen des Philemon- und des Kolosserbriefes namentlich erwähnt. Ich habe in einem Buch gelesen, dass er wohl 2 Jahre mit Paulus ging und auch mit ihm in Gefangenschaft war.

Aber in der Timotheus Stelle steht eigentlich nicht drin, dass Demas von Gott abgefallen ist, sondern es steht nur drin, dass Demas Paulus verlassen hat und die Welt lieb gewonnen hat.

Hm, aber in 1. Joh,. 2,15-16 steht wiederum zur Weltliebe ausgeführt, dass in Demas womöglich nicht mehr die Liebe des Vaters war. Kann die denn wegen den Sachen in Vers 16 für eine Zeit mal verloren gehen?

Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters.
16 Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt.

Oder ob Demas nach dem Gefängnisaufenthalt doch abgefallen ist, so wie Lk 8,13 (siehe ganz oben) es warnt?

Ich würde mich riesig freuen, wenn sich jemand mit mir Gedanken macht, was mit Demas geschehen war.

heidi

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Ralf-Peter am Di 07 Apr 2015, 22:38

Hallo Heidi,

ich persönlich gehe davon aus, dass Demas trotzdem nicht wirklich abfiel von Gott, sondern sich, wie Johannes ja schreibt, "von der Liebe des Vaters" entfernte.

Im 1. Korintherbrief sind Leute in der Gemeinde, die schlimmer taten als die Heiden (wie Paulus das beschreibt.)

Und dennoch schreibt Paulus:

Wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein Geist samt der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist,
5 soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.. (1. Korinther 5, 4b+5)

Das heißt für mich, dass selbst diese Menschen im Geiste gerettet waren, obwohl sie diese Dinge vielleicht aus falschen Beweggründen nicht lassen konnten (so will ich es mal ausdrücken).

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Mi 08 Apr 2015, 12:28

so siehts aus Very Happy

und Heidi, du glaubst was geschrieben steht.
Und gut, das du dies auch bestätigst.
und gut das du mehrere Bibeln hast (Wobei die HFA mit ihrem Wünsch-dir-was nicht so dolle ist, denn das EVG ist kein Wunschkonzert wie eine gewissen Fraktion meint!- ich hoffe ich darf das so klar sagen?)

du schreibst:
Kann die denn wegen den Sachen in Vers 16 für eine Zeit mal verloren gehen?  
das glaubst doch selbst nicht oder?

Damit wäre alles, selbst was du geschrieben hast, ignoriert worden, wenn du das ernsthaft glauben würdest.
Das die Welt uns nicht hört, ist klar erklärt, weil sie den Geist nicht hat, der um  zu verstehen nötig wäre = sie kann uns weder verstehen noch hören!

Wenn da was von weis ich was steht und jemand da "verlorengehen eines Wiedergeborenen" hineinliest, geht er unweigerlich über die Schrift hinaus (!!) [und bleibt damit "nicht in dem was geschrieben steht"]

Also, sei nich gleichförmig dieser Welt im Denken: sie glauben alles gern, nur die Wahrheit nicht.
Und was nun mit Demas ist, weis der HERR: wenn er wiedergeboren war, geht er nicht verloren, - ausgeschlossen und Punkt.

Und überhaupt, ... wer ein Ohr hat der höre, sag ich nun mal... : "es ist gar nicht unser Werk - es ist sein Werk" = wir können nichts dazu oder weg tun! - deshalb allein schon ist es unverlierbar ! ! ! ! !  ----> schon mal irgendwo gehört? Basketball



lies mal Eph.2 allein mal in Ruhe durch, wers nicht glaubt! = sein Werk! und somit unveränderbar und wird ausgeführt, siehe die 5-fache Schnur, hab ich alles iwie schon mehrfach an Hand der Schrift klargelegt, oder?

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Mi 08 Apr 2015, 14:06

Eliah schrieb:du schreibst:
Kann die denn wegen den Sachen in Vers 16 für eine Zeit mal verloren gehen?  
das glaubst doch selbst nicht oder?  

Oh, das habe ich ja total falsch formuliert.  Shocked
Ich wollte sagen: Ob es sein kann, dass Demas wegen der Dinge, die in Vers 16 stehen, sich für eine Zeitlang vielleicht von Gott abgewendet haben könnte.

Eliah schrieb: lies mal Eph.2 allein mal in Ruhe durch, wers nicht glaubt! = sein Werk! und somit unveränderbar und wird ausgeführt, siehe die 5-fache Schnur, hab ich alles iwie schon mehrfach an Hand der Schrift klargelegt, oder?  

Habe es 2 mal in Ruhe durchgelesen und würde meinen, dass ein Gnadengeschenk nicht wieder zurückgenommen wird.  

Eph. 2,5 sagt, dass wir, die wir tot waren in unseren Sünden mit Christus lebendig gemacht wurden.
Kol. 3,1 sagt auch noch, dass wir mit Christus auferstanden sind.

Da wäre es seltsam, wenn Gott uns, die wir tot waren für Ihn, erst auferweckt zu neuem Leben und uns dann wiederum sterben lassen könnte.  

Und zu Eph. 3,14, wo uns gesagt wird, dass Jesus der Friede ist in der Gemeinde aus Juden und Heiden - da wäre es ja auch unwahrscheinlich, dass jemand, der sein Herz für die Geschwister aus dem erwählten Volk geöffnet hat, es dann irgendwann in Feindschaft wieder schließt.

Eph. 2,20, in dem auch von Jesus als Eckstein der Wohnung Gottes im Geist die Rede ist, erinnert mich an ein Haus, das auf Fels gebaut ist und durch nichts wegzubewegen ist. (Lk. 6,48)

Eigentlich müsste man diesen Gewinn der Heilssicherheit aus vielen Kapiteln des NT herauslesen...wenn man unter diesem Aspekt und langsam liest.

heidi

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Mi 08 Apr 2015, 17:11

Liebe Heidi,

 da wäre es ja auch unwahrscheinlich, dass jemand, der sein Herz für die Geschwister aus dem erwählten Volk geöffnet hat, es dann irgendwann in Feindschaft wieder schließt.  
und wenn irgendwann mal sich die Logik unter sein  W o r t  demütigt, egal ob wir's verstehen oder mit unserem Spatzenhirn begreifen oder logisch finden oder human oder unser Bauchgefühl einstimmt, oder sonst was: es ist wie es geschrieben steht  = Gott-sei-Dank! und  d a s  zählt.

Eigentlich müsste man diesen Gewinn der Heilssicherheit aus vielen Kapiteln des NT herauslesen...wenn man unter diesem Aspekt und langsam liest.

ja sollte, so langsam, ja, gut, genau Wink

Eliah

Edit: Bibelstellen mal wieder: |Eph. 2,8+9 |Röm. 5,1 |Röm 5,9 | Röm.8,30 "das 5x Band" uvam. (wie die Versiegelung, seine Hand usw.) aber wers nicht annimmt, nimmts halt nicht an und lebt weiter in Ungewissheit. Wir können, ihr Lieben, den Gaul nur zum frischen Wasser führen,- saufen muss er selbst!


Zuletzt von Eliah am Fr 10 Apr 2015, 12:38 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Fr 10 Apr 2015, 12:00

Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich's auferwecke am Jüngsten Tage. (Joh. 6,39)


Wie kann Gott denn erst erretten und dann wieder verstoßen?

Wer sagt, dass Gott doch jemanden verlieren könne, verleugnet Gottes Kraft.

Diesen Impuls gab gerade die Telefonpredigt vom ERF.


heidi

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Fr 10 Apr 2015, 12:45

Wie kann Gott denn erst erretten und dann wieder verstoßen?  
Tut er doch gar nicht,- Liebe Heidi, so wie sich das nun liest, könnte man missvestehen, das du das so meinst wie du schriebst - wenn du nicht schon anders geschrieben hättest, würde ich denken du meinst, das doch wieder wer verloren gehen könnte von den Wiedergeborenen.

Nemem wir mal den alten Bund, Saul etwa,- da könnte man dies meinen, doch weitgefehlt, wenn man genau hinsieht:
zum einen steht nirgends das Saul jemals wiedergeboren war, auch wenn er mal ne Zeitlang weissagte - UND der Hh. Geist war scheinbar nur über den Menschen, nicht in ihnen wie heute durch den neuen Bund möglich.

Dies gilt es zu unterscheiden und immer genau hinzugucken, falls wer dies meint.
Saul - wenn man ihn mal aus dem Licht des NT betrachtet - war mE. niemals "gerettet", obwohl er scheinbar berufen wurde.

Salomo hingegen war es mE. deutlich, auch wenn er letztlich ein sehr übles Ende genommen hat. Neutestamentlich würde man mit Paulus Worten wohl sagen, das er gerade so rübergerettet wurde, wie durchs Feuer.- denn die Taten seiner letzten Jahre werden wohl so ziemlich alle verbrand sein.

Wenn Gott erretten und wieder verstoßen würde, hiesse dies, das er sich irren kann - was unmöglich sein kann,- nebenbei Wink

ER ist nochmal nebenbei:
*omnipotent       (Allmächtig)
*omnipräsent und (Allgegenwärtig)
*omniszient (Allwissend)       - was etwa in vielen Reden Jesu deutlich wird, in dem er etwa sagte: "wenn Sodem die Zeichen gesehen hätte, die du gesehen hast ... ...dann hätte es sich ...." usw. = er wusste sogar welche Entwicklungen die Dinge genommen hätten, wenn etwas anders gewesen  w ä r e (!!)

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Fr 10 Apr 2015, 13:02

Eliah schrieb:könnte man missvestehen, das du das so meinst wie du schriebst - wenn du nicht schon anders geschrieben hättest, würde ich denken du meinst, das doch wieder wer verloren gehen könnte von den Wiedergeborenen.  

Wenn man das missverstehen kann, sag ich lieber nochmal ganz deutlich, dass ich nicht glaube, dass ein Kind Gottes die Errettung wieder verlieren kann - sprich also noch deutlicher: mal in die Hölle kommt.


Eliah schrieb:  Nemem wir mal den alten Bund, Saul etwa,- da könnte man dies meinen,

Ich glaube, wir hatten dieses Thema "Verwerfung" in Bezug auf Saul hier schon mal. Ich habe mich jedenfalls früher damit mal ganz lange beschäftigt und spontan "hängen gelieben" sind mir:
Dass es nicht heißt, dass Saul verworfen wurde, sondern es heißt, dass Gott sein Königtum verworfen hat. Und später nennt David Saul immer noch den Gesalbten des Herrn.
Das gab mir zu hoffen, dass auch Saul dabei ist, wenn auch bei denen, die "gerade so" gerettet sind.

Aber wie ich sehe, sind wir hier unterschiedlicher Meinung in Bezug auf Sauls Glauben und Errettung. Ist auch nicht soo schlimm, oder?


Eliah schrieb:  Wenn Gott erretten und wieder verstoßen würde, hiesse dies, das er sich irren kann - was unmöglich sein kann,- nebenbei Wink

Ja, das ist ein wichtiger Gedanke. Gott weiß ja schon alle unsere Wege im Voraus...alle Tage, die noch werden (Ps. 139,16)...das wäre wirklich seltsam, wenn er so handeln würde, erst retten dann doch in die Hölle abgleiten lassen.

heidi

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Fr 10 Apr 2015, 13:05

Hier ist das Thema zu Saul: In der Rubrik: Altes Testament:
Samuel Kap. 9 - 30 König Saul:
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Ein Wiedergeborener jedenfalls kann nicht wieder verloren gehen, sonst müsste Gott sich täuschen können, was unmöglich ist.

Beitrag  Eliah am Fr 10 Apr 2015, 15:50

Hallo Heidi,

ah ok, Danke. hast dir ja schon viel Gedanken dazu gemacht.

Nun, Saul ist für mich schon äußerst daneben, aber ich kann mich täuschen, klar kann man den verschieden beurteilen, kein Problem mit. Der HERR jedenfalls liese sich nicht täuschen, es wird geschehen, was gerecht ist.
Jedenfalls ist und war mir dieser Saul sehr suspekt, sag ich mal...

gut, damit sind wir wohl durch mit dem Thema.

Wie gesagt, es wird rund in der guten Lehre, wenn man unterscheidet und genau liest.
Unterscheiden zw. "irgendwie intellektuell-gläubigen/Relligiösen" <<-->> vs "Wiedergeborenen" = die einen können klar verloren gehen, /abfallen usw,- da sie den versiegelnden Geist ja noch gar nicht haben und noch nicht in s. Hand sind,...-> die wiedergeborenen unmöglich - zumal das gar nicht unser Werk ist sondern  sein Werk  ist (!!) <--- was dies sowieso ausschließt! Denn er kann sich seine Berufungen nicht gereuen lassen, wie es heist zudem!
Und solange man nichts in die fraglichen Verse hineininterpretiert/hineinliest /hineindeutet, was dort gar nicht so steht, wie man vllt meinen könnte!

Shalom Geschwister!

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Fr 10 Apr 2015, 22:22

Eliah schrieb:die wiedergeborenen unmöglich - zumal das gar nicht unser Werk ist sondern sein Werk ist (!!) <--- was dies sowieso ausschließt!

Ja, das ist eine gute Untermauerung, es ist Gottes Werk, uns zu Seinem Kind zu machen - wenn wir Ja sagen. Hast du dazu eine Bibelstelle?


Eliah schrieb: Denn er kann sich seine Berufungen nicht gereuen lassen, wie es heist zudem!


Lieber Eliah,
da steckt ein kleiner im Detail. Es heißt in Rö. 11,29: Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.

...nicht Berufungen, wenn ich genau lese. Die Römerstelle bezieht sich auf Israel.
Ich weiß nicht, ob wir hier einfach "Plural" draus machen dürfen und diese Stelle als Belegstelle dafür verwenden, dass ihn eben auch jedewede andere Berufung nicht gereuen wird.
Was denkst du darüber, ???

heidi




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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Sa 11 Apr 2015, 10:56

hallo und guten Morgen Heidi! Very Happy

gut, im Kontext:

25 Ich will euch, liebe Brüder, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, so lange bis die Fülle der Heiden zum Heil gelangt ist;
26 und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser, der abwenden wird alle Gottlosigkeit von Jakob. (Jesus auf dem Ölberg)
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«
28 Im Blick auf das Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber im Blick auf die Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.
29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
30 Denn wie ihr zuvor Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,1
31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen.
32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.  [Luther 1984]

Es geht um Israel, richtig, im Gesamten, doch hernach auch um das Evangelium,  und um Israels Erwählung um der Väter willen.
- dann kommt ein Denn - um es zu bekräftigen, denn es können ihm seine Gaben und Berufung nicht gereuen,- was ja auch plausibel ist, da er sich ja schlecht täuschen kann, oder täuschen lassen kann.

Das es hier nicht Berufung-en heist, danke, das war ein Fehler von mir, Danke für die Korrektur! Stimmt: es muss Berufung heissen!
Zur Ergänzung gibt es noch die Aussage das Gott sich nichts kann gereuen lassen.*²

Ich sehe hier aber was allgemeines, das aus sein vollkommenes Wesen hindeutet, insofern denke ich schon das dies allgemein gültig ist!

Ja, das ist eine gute Untermauerung, es ist Gottes Werk, uns zu Seinem Kind zu machen - wenn wir Ja sagen. Hast du dazu eine Bibelstelle?
ja hab ich: Epheser 2, die ich immer wieder gern bringe - da es dort klip und klar steht. Habe sie hier doch auch schon häufig gebracht! überlesen? Very Happy

[Eph.2,8,9]

schönen Tag bei diesem wunderschönen Wetter!

auch wenn unglücklicher Weise in manchen Ü das Gegenteil steht, ist plausibel und unverrückbar, das dies nicht geschehen kann, da er sich weder irren, noch vertun, noch täuschen lassen kann, da er all-Wissend ist und sogar Dinge in unseren Herzen sieht, die wir nicht mal kennen

und weils sooo schön ist, und immer wieder Diskusionsstoff kommt hier nochmals der Text aus Epf.2 im Kontext:
Eph.2: V:
1 — auch euch, die ihr tot wart durch Übertretungen und Sünden,
2 in denen ihr einst gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt1, gemäß dem Fürsten, der in der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams2 wirkt;
3 unter ihnen führten auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen3 des Fleisches und der Gedanken taten; und wir waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.
4 Gott aber, der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat,
5 auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit dem Christus lebendig gemacht — aus Gnade seid ihr errettet! —
6 und hat uns mitauferweckt und mitversetzt in die himmlischen [Regionen] in Christus Jesus,
7 damit er in den kommenden Weltzeiten den überschwenglichen Reichtum seiner Gnade in Güte an uns erweise in Christus Jesus.
8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;
9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

10 Denn wir sind seine Schöpfung4, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Der Gott des Friedens sei mit euch!

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Mo 13 Apr 2015, 16:12

Shalom Geschwister!

Römerbrief.
Ein Brief mit Grundlagen, den alle fortgeschrittenen Gläubigen an Christus kennen sollten.
Er war gestern in meinem kleinen Andachtsbuch: Mitternachtsruf: "Licht für den Tag"

Römer 2,.23
Der Sinnabschnitt im Kontext:
Die von Gott geschenkte Gerechtigkeit durch den Glauben an Jesus Christus
21 Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes7 offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, 22 nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; 23 denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,8 24 so daß sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade9 aufgrund der Erlösung10, die in Christus Jesus ist. 25 Ihn hat Gott zum Sühnopfer11 bestimmt, [das wirksam wird] durch den Glauben an sein Blut,12 um seine Gerechtigkeit zu erweisen, weil er die Sünden ungestraft ließ, die zuvor geschehen waren, 26 als Gott Zurückhaltung übte, um seine Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit zu erweisen, damit er selbst gerecht sei und zugleich den rechtfertige, der aus dem Glauben an Jesus ist. 27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen! Durch welches Gesetz? Das der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens! 28 So kommen wir nun zu dem Schluß, daß der Mensch durch den Glauben gerechtfertigt wird, ohne Werke des Gesetzes. 29 Oder ist Gott nur der Gott der Juden und nicht auch der Heiden? Ja freilich, auch der Heiden! 30 Denn es ist ja ein und derselbe Gott, der die Beschnittenen aus Glauben und die Unbeschnittenen durch den Glauben rechtfertigt. 31 Heben wir nun das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Vielmehr bestätigen wir das Gesetz.

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Heidi am Mo 13 Apr 2015, 18:56

hätte nochmal fett markiert: ohne Verdienst und durch seine Gnade.

Ich denke wirklich Gott nimmt sein Gnadengeschenk mit dem "Es ist vollbracht!" auch nicht wieder zurück. Und der gute Hirte wird keines seiner Schafe verloren gehen lassen.

So glaube und hoffe ich es inständig.

heidi

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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  Eliah am Di 14 Apr 2015, 16:04

hätte nochmal fett markiert: ohne Verdienst und durch seine Gnade.

guckst du einen Post weiter oben: Dicker gehts net Wink

....hoffe ich es inständig.
jo, weils da steht/Geschrieben steht für alle Zeiten, das es so is...! Wink


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Re: Kann ein Gläubiger wieder verloren gehen?

Beitrag  arena am Do 05 Mai 2016, 17:12

Tobias schrieb:»Brüder! Das Wohlgefallen meines Herzens und mein Flehen für sie zu Gott ist, dass sie errettet werden. Denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben, aber nicht nach Erkenntnis.« (Römer 10,2; Elb.)
Obwohl Paulus den Juden von denen er hier redet das Zeugnis ausstellt, dass sie Eifer für Gott hätten ist doch sein Flehen für sie zu Gott, dass sie errettet werden. Ich bleibe dabei, dass derjenige der tatsächlich vom Glauben abfällt, indem er sich komplett von Christus abwendet nur ein Bekenner war. Sein Eifer mag unbestreitbar gewesen sein, wenn er nicht durch das Blut Jesu mit Gott versöhnt wurde, nutzt das alles nichts.

Soweit einmal, Grüße und Gottes Segen
Euer Tobias
so mein Eifer ist da -  nun wie komm eich zu dem Schritt zur Versöhnung?

Johannes 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort befolgen, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.

auch stelle ich mir die Frage bin Ich ein "echter" Christ? (an den wWerken werdet ihr sie erkenen) oder ein Mitläufer?

wie werde ich zum "echten" Christ?

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