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Der Jünger, den Jesus liebte.

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Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Günter am Mo 11 Okt 2010, 00:27

Der Jünger, den Jesus liebte.

Joh 13,23:
Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu.


Für mich eine unerwartete Vorstellung in der Bibel von Jesus, der doch alle Menschen liebt!?

In den Kommentaren habe ich folgendes gefunden:

John MacArthur:
Während die synoptischen Evangelien (Mt, Mk, Lk) den Apostel Johannes ungefähr 20 - mal namentlich erwähnen (Parallelstellen eingeschlossen), wird sein Name im Johannes - Evangelium nicht direkt genannt. Stattdessen bevorzugt es der Verfasser, sich selbst als den Jünger zu bezeichnen, »den Jesus liebte« ( 13,23; 19,26; 20,2; 21,7.20 ). Das völlige Fehlen der direkten Erwähnung des Namens von Johannes ist bemerkenswert, wenn man die wichtige Rolle beachtet, die andere genannte Jünger in diesem Evangelium spielen. Doch die wiederkehrende Kennzeichnung seiner Person als der Jünger, »den Jesus liebte« - wodurch Johannes die Verwendung seines Namens bewusst umging - spiegelt seine Demut wider und veranschaulicht seine Beziehung zu seinem Herrn. Die Erwähnung seines Namens war nicht erforderlich, da seine ursprüngliche Leserschaft deutlich verstand, dass er der Verfasser des Evangeliums war. Wenn man zudem vor allem das Material aus Kap. 20; 21 analysiert, wird deutlich, dass sich die Auswahl des Jüngers, »den Jesus liebte«, auf den Apostel Johannes beschränkt (z.B. 21,24; vgl. 21,2 ). Wäre das Evangelium von jemand anderem als dem Apostel Johannes verfasst worden, hätte er den Namen des Johannes nicht ausgelassen, da der Schreiber ansonsten genau auf die Erwähnung der Namen anderer Personen im Buch achtete.
Der Jünger, den Jesus liebte - möglicherweise war das Johannes.

Erklärungen zur Bibel (Elberfelder Übersetzung):
Der Jünger, den Jesus liebte: nach 21,24 der Verfasser des Johannes-Evangeliums; er ist ein besonderer Vertrauter Jesu. Wie Jesus im Schoß des Vaters ruht (1,18), so dieser Jünger an der Brust Jesu (vgl. 19,26; 20,2; 21,20). Bei Festen lag man auf Polstern zu Tisch mit dem Kopf zur Mitte und mit den Füßen nach außen gewandt; man stützte sich auf den linken Ellenbogen und aß mit der rechten Hand. Der rechte Nachbar war ungefähr auf der Höhe der Brust versetzt plaziert. Der rechte Platz neben dem Gastgeber galt als Ehrenplatz.
Der Jünger, den Jesus liebte - war der so etwas, wie sein "bester Freund"?


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter



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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Gast am Mo 11 Okt 2010, 20:05

Ich habe ein bisschen im Internet hrumgeschnüffelt und dabei festgestellt, dass es da verschiedene Theorien über den "Jünger den Jesus liebte" gibt.
Da wird zum Einen der Presbyter Johannes als möglicher Kandidat gesehen, was ich aber nicht glaube, denn dieser Johannes wurde erst 60 n.Ch. geboren, also scheidet dieser aus.
Auch Markus wird verschiedentlich genannt, was ich aber auch nicht glaube, denn dann hätte er zwei Evangelien geschrieben und die Schreibweise beider Evangelien unterscheiden sich gewaltig. Bliebe da noch Lazarus. Dieser hatte auch eine besondere Beziehung zu Jesus, wie wir hier lesen:
Johannes 11:1, 3, 5, 34-36
Es war aber einer krank, Lazarus, von Bethanien, aus dem Dorf der Maria und ihrer Schwester Martha. [...] Da sandten die Schwestern zu ihm und ließen ihm sagen: Herr, siehe, der, den du lieb hast, ist krank. [...] Jesus aber liebte die Martha und ihre Schwester und den Lazarus. [...] Jesus sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sagen zu ihm: Herr, komm und sieh! Jesus weinte. Da sprachen die Juden: Siehe, wie lieb hat er ihn gehabt!

Mit Sicherheit werden wir das nicht wissen und ich denke, wenn es wichtig für unser Glaubensleben wäre, dann hätte uns Gott bestimmt nicht im Unklaren gelassen.
Ehrlich gesagt, ich habe mir diesbezüglich noch gar keine Gedanken gemacht, denn für mich war es traditionsgemäss der Apostel Johannes, der von Jesus besonders geliebt wurde und somit auch der Verfasser des Johannes-Evangeliums ist.
L.G.u.G.S.

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Günter am Mo 11 Okt 2010, 20:28

Ich bringe meine Frage noch mal auf den Punkt:

Günter schrieb:
Joh. 13,23:
Einer von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tisch an der Brust Jesu.


Für mich eine unerwartete Vorstellung in der Bibel von Jesus, der doch alle Menschen liebt!?

Der Jünger, den Jesus liebte - war der so etwas, wie sein "bester Freund"?

Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

Ich bin da jetzt weniger an beliebigen Behauptungen aus dem Internet interessiert, die sich ohnehin nicht belegen lassen, eher schon an eurer Meinung. Was denkt ihr beim lesen von Joh. 13,23?

Günter
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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Otto am Mo 11 Okt 2010, 21:52

Sorry das missunderstandment.
Also was denke ich mir bei dieser Bibelstelle? Eigentlich nichts! Warum sollte Jesus, der auch als Mensch unter uns weilte  danicht menschlich einen seiner Jünger vielleicht mehr, oder besser gesagt,l anders lieben? Bei Eltern mit mehreren Kindern kann man dies beobachten, dass vielleicht gewisse Unterschiede in der Liebe zu den Kindern gemacht werden, was aber nicht heissen soll, dass einer von den Kindern bevorzugt geliebt würde, aber doch unterschiedlich. Vielleicht aufgrund gewisser Eigenschaften oder so.
Jesus hat bestimmt alle Menschen geliebt, aber so wie wir Menschen unterschiedlich sind, wird er sie auch unterschiedlich geliebt haben. Für mich kein Problem.
L.G. Otto

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Ralf-Peter am Mo 11 Okt 2010, 22:18

Hallo

wenn ich das Johannesevanglium auf diesen Jünger bezogen lese, so geht doch ziemlich daraus hervor, das die Beziehung zwischen Johannes (das behaupte ich jetzt einfach mal, das Johannes gemeint ist) und Jesus doch besonders innig war. Von daher kann ich schon so etwas wie einen besten Freund in dem Jünger sehen, den Jesus liebte.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Di 12 Okt 2010, 17:57

Also, wenn ich das nicht schon immer als allgemeine Auffassung gehört hätte, dass Johannes der Lieblingsjünger von Jesus war, hätte ich es beim Lesen vielleicht nicht mal gemerkt. Ich hätte eher bei Petrus eine besondere Stellung vermutet.
Ich gehe mal davon aus, dass der Akkusativ sicherlich richtig verwendet wurde, wenn es heißt: Der Jünger, d e n Jesus liebte. Und nicht etwa: Der Jünger, d e r Jesus liebte.

Aber das Johannesevanglium lässt eine besondere Nähe von Johannes zu Jesus erkennen:
- Er durfte nur zusammen mit seinem Bruder Jakobus und mit Petrus auf den Berg der Verklärung (Lk. 9,28)
- Er hatte ein besonderes Gottvertrauen (Lk. 9,54)
- Scheinbar war als einziger Jünger nur Johannes nah am Kreuz (Joh. 19,25) , oder???
- Er und sein Bruder Jakobus wurden von Jesus "Donnersöhne" genannt. (Mk. 3,17) Was sich genau hinter diesem "Titel" verbirgt, weiß ich nicht.
- Jesus vertraute Johannes seine Mutter an. (Joh. 19,27)
- Johannes lag beim Abendmal an der Brust Jesu und Petrus beauftragte Johannes, dass er Jesus fragen sollte, wer der Verrräter sein würde. Es sieht also so aus, als hätte Johannes ein besonderes Vertrauensverhältnis mit Jesus gehabt. (Joh. 13,23.24)

Jesus hat eigentlich zu allen gesagt, dass er sie liebt (Joh. 15,12) - aber ich kann mir vorstellen, dass ihm Johannes besonders nah war. Ich finde, Günters Ausdruck "ein besonderer Freund" passt schon. Aber ob mehr besonders als Petrus, weiß ich nun nicht. Vielleicht war Petrus ja auch selber vom Typ her nicht so ein "anhänglicher", sondern eher Marke "robust".

heidi

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Mi 13 Okt 2010, 19:34

Heidi schrieb:
Ich gehe mal davon aus, dass der Akkusativ sicherlich richtig verwendet wurde, wenn es heißt: Der Jünger, d e n Jesus liebte. Und nicht etwa: Der Jünger, d e r Jesus liebte.

Ja, habe ich gerade per Mail von jemandem beantwortet bekommen:

Da habe ich kurz suchen müssen, weil ich noch nicht bei dieser Lektion (Relativpronomen) bin. Aber das ist vom Griechischen her eindeutig. Da steht "(h)on ägapa" und das "(h)on" ist Akkusativ Singular (maskulin).
Also - wie gesagt - das "den" = "(h)on" ist ganz eindeutig.


heidi


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keine rangliste

Beitrag  budde harald am Do 14 Okt 2010, 23:22

ich sehe auch johannes als den beschriebenden jünger an den jesus liebte
und d . ist schön und berüht auch
doch ich sehe ihn als
auch liebte
l an
gruß harald budde

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  budde harald am Fr 15 Okt 2010, 20:49

hat nicht dieser jünger auch gezeigt durch sein verhalten
das er jesus besonders liebte ?

ich meine an einer anderen stelle steht sinngemäß
ein anderer jünger fragte was geschieht mit ihm
und jesus sagte was geht es dich an
gruß
harald budde

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Fr 12 Nov 2010, 22:53

Ich wollte gern noch nachtragen, dass es Johannes war, dem später auch durch Visionen und Bilder die tiefen Einblicke in das Göttliche geschenkt wurde, sodass er der Verfasser der Offenbarung war, des letzten Buches der Bibel.

heidi

Heidi
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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  budde harald am Do 25 Nov 2010, 18:31

danke heidi
gruß harald

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der jünger den Jesus....

Beitrag  budde harald am Sa 04 Dez 2010, 15:25

Heidi schrieb:Ich wollte gern noch nachtragen, dass es Johannes war, dem später auch durch Visionen und Bilder die tiefen Einblicke in das Göttliche geschenkt wurde, sodass er der Verfasser der Offenbarung war, des letzten Buches der Bibel.

heidi
liebe heidi
nun hast du mich neugier gemacht
oft bin ich schon angefangen die offenbarung zu lesen
doch immer wieder aufgegeben
jetzt bin ich wieder dabei zu lesen
gruß harald

budde harald
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Jesu Jünger?

Beitrag  budde harald am Do 09 Feb 2017, 21:25

War Lazarus ein Jünger ?
War Lazarus der Jünger, den Jesus lieb hatte?
Gruß
Harald Budde

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Fr 10 Feb 2017, 20:02

Lieber Harald Budde,

es gibt 2 mal einen Lazarus in der Bibel:

Der Bettler Lazarus vor der Tür des reichen Mannes, der als er starb, in "Abrahams Schoß" (Redeweise) getragen wurde und der Hölle entkam.
Demnach hat dieser Lazarus an Jesus geglaubt.

Lazarus, der Bruder von Maria und Marta, der gestorben ist und von Jesus aus dem Grab gerufen wurde: "Lazarus, Komm' heraus!" und wieder lebendig wurde. Diesen Lazarus nennt Jesus auch "Unser Freund" (Joh.11,11). Ich denke daher, dass auch dieser Lazarus an Jesus glaubte, so wie seine Schwestern.

Und wenn Glaube die Nachfolge beinhaltet, könnte man diese Lazarusse dann Jünger nennen, oder?

Der Jünger, den Jesus lieb hatte, heißt Johannes. Also Jesus hatte alle Jünger lieb (siehe z.B. Joh. 15,12), aber u.a. zu Johannes zeigte sich doch eine besondere Nähe (siehe z.B. Joh. 13,23; 19,26). Man nimmt an, dass Johannes, der das Johannesevanglium schrieb, von sich bescheidenerweise in der "dritten Person", also vom Jünger, den Jesus lieb hatte, schrieb - und er nicht die Ich-Form beim Schreiben wählte.

Liebe Grüße
Heidi

Heidi
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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  budde harald am Sa 11 Feb 2017, 22:15

Danke Heidi,
Ich  war bis vor kurzen auch der Ansicht das es sich um Johannes (Verfasser des Johannes Ev.)
handeln müß
Zumal auch hier am Ende eine klare Aussage steht

Auf Lazarus bin ich bei der Lektüre des Lazarusberichtes gekommen
Es ist auch nur meine persönliche Vermutung
Warum sollte es aber nur einen "Jünger ,den Jesus lieb hat`"
geben
Es ist ja auch von einen einzigen  die Rede
Sollte nicht die Tatsache das es Lazarus zweimal gibt hierauf hinweisen?
Die Lehre aus diesen Rätsel ist vielleicht auch das jeder diese Bezeichung
durch 100 % Liebe zu Jesus erhalten kann
Eine Rangliste ist aber mit sicherheit nicht gemeint
Es heißt ja auch nicht der allerliebste Jünger


Gruß
Harald Budde


Zuletzt von budde harald am Sa 11 Feb 2017, 22:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  budde harald am Sa 11 Feb 2017, 22:22

Wichtiger ist hier vielleicht der Dialog mit Petrus...........
was geht es dich an?
Folge du mir nach
(verschiedene Wege, verschiedene Aufgaben
Gruß
Harald Budde

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Harald am So 12 Feb 2017, 17:27

Hallo,

ich habe das mal hier her verschoben, da in diesem Thread auch schon mal diskutiert wurde, wer denn nun der "Jünger, den Jesus liebte", sein soll.
Harald Budde, du kannst ja nochmal die Antworten weiter oben durchlesen, und ich hoffe, dass es dann schon klar wird, dass es dieser Johannes war, der später auch noch die Offenbarung schreiben sollte, dem der Herr Jesus seine Mutter anvertraute, der die 3 Johannes-Briefe schrieb ...

Wenn man im Internet nach Spekulationen suchen mag, findet man vermutlich sogar, dass gar Judas Iskariot der Jünger sein könnte, den Jesus liebte.

Dabei bin ich mir sicher, dass der Herr JEDE/N Menschen liebt, denn dafür kam ER auf die Erde, wurde ER Mensch, ging ER ans Kreuz - ABER Einschränkung: ER liebt die Menschen so sehr, dass JEDE/R dieses "Geschenk" annehmen muss, der Herr Jesus also dem Menschen nicht seine Entscheidung abnimmt, "JA" zu sagen.

Desweiteren hatten ja auch Jakobus, Johannes und Petrus eine Art Sonderstellung, vor den übrigen Jüngern, z.B. sehen wir das in Mt. 17
1 Und nach sechs Tagen nahm Jesus den Petrus und Jakobus und dessen Bruder Johannes mit sich und führte sie beiseite auf einen hohen Berg. 2 Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht.
Ich glaube nun nicht, dass deshalb jemand zu kurz kommt, sich in die 2. Reihe versetzt sehen muss. Solche Gedanken führen eher zurück auf uns Menschen und unseren Egoismus als hin zum Herrn.
Wir sollten eher dankbar und demütig auf IHN blicken, da ER uns aus Liebe und Gnade so teuer erkauft hat.

Grüße Harald

Harald
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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  budde harald am So 12 Feb 2017, 19:06

Danke
Nun herscht Klarheit
Trotzdem war es lehrreich sich so lnge mit dieser Frage zu beschäftigen
Gruß
Harald Budde

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am So 12 Feb 2017, 19:58

budde harald schrieb:


Eine Rangliste ist aber mit sicherheit nicht gemeint
Es heißt ja auch nicht der allerliebste Jünger



Danke Harald Budde, du hast Recht, es heißt nicht allerliebster Jünger...bisher hatte ich das mehr oder weniger so gedacht...danke für den Hinweis. Ja, Jesus liebt alle seine Jünger. Bibelstelle hierzu hatte ich oben angeführt.

viele grüße
heidi

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Henoch am Mi 15 Feb 2017, 14:21

Also, ihr Lieben,
zu dem Thema hab ich für Euch Gedanken von einem mir unbekannten Verfasser, die mir einst ein lieber Bruder weitergab.

Der Jünger, den Jesus liebte
Bibelstellen: Johannes 13,21-25

Jeder wahre Gläubige liebt den Herrn. Petrus spricht zu Gläubigen über den Herrn und sagt: „den ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, liebt.“ In Gegenwart des stolzen Pharisäers konnte der Herr von der Frau, die Seine Füße küsste, sagen: „sie hat viel geliebt.“ Die Schrift anerkennt also diese Liebe, und der Herr erfreut sich daran. Darüber hinaus trägt die Liebe zum Herrn die Verheißung vieler Segnungen, nicht zuletzt den besonderen Genuss der Gegenwart des Herrn und des Vaters (Joh 14,21-24 )
Obwohl die Schrift dies anerkennt, findet sich die Liebe zum Herrn doch in verschiedenen Jüngern und zu verschiedenen Gelegenheiten in sehr unterschiedlichem Maß. Die Liebe Marias von Bethanien, die die Füße des Herrn salbte, war sicherlich größer als die der ungehaltenen Jünger, die sagten: „Wozu diese Verschwendung?“ Die Liebe von Maria Magdalene, die „draußen am Grab stand und weinte“, übertraf bei dieser Gelegenheit die Liebe der Jünger, die wieder heimgingen.

Mit unserer Liebe geht es auf und ab. Unter Druck wird die Liebe der Vielen vielleicht erkalten. Angesichts der Verlockungen dieser Welt wird die Liebe vielleicht schwächer, wie im Fall des Gläubigen, von dem Paulus sagen muss, er „hat mich verlassen, da er den jetzigen Zeitlauf lieb gewonnen hat.“
Auch wenn die Liebe zum Herrn in Seinen Augen sehr wertvoll ist und die Gläubigen sie schätzen und sich danach ausstrecken sollten, sollte uns doch klar sein, dass wir uns nicht auf eine Liebe stützen können, die so dem Wechsel unterworfen ist.


Die Liebe, in der wir allein ruhen können, muss die Liebe sein, die keinen Wechsel kennt, die Liebe, die bleibt – die Liebe Christi zu den Seinen.
Es ist die Erfahrung und der Genuss der Liebe Christi, die unsere Liebe zu Ihm aufwecken. „Wir lieben ihn“, sagt der Apostel, „weil er uns zuerst geliebt hat.“ Daher wird unsere Liebe zu Ihm dem Maß entsprechen, in dem wir Seine Liebe zu uns erkannt haben. Wollen wir also den Herrn mit mehr Einfalt des Herzens lieben, dann lasst uns nicht auf uns selbst und unsere Liebe zu Ihm sehen, sondern danach streben, uns an Seiner Liebe zu uns zu erfreuen.

Die Wirkung auf eine Seele, die sich an der Liebe Christi erfreut, wird uns so herrlich in Verbindung mit dem Apostel Johannes in den letzten Augenblicken des Lebens des Herrn vorgestellt. Im Gegensatz dazu zeigen uns die gleichen Szenen die notvollen Ergebnisse des Vertrauens in die eigene Liebe zum Herrn im Fall des Apostels Petrus. Beide Apostel liebten den Herrn mit einer echten und tiefen Zuneigung, mehr als andere, denn sie hatten alles verlassen und waren Ihm nachgefolgt. Ein Jünger vertraute jedoch auf seine Liebe zum Herrn, während der andere in der Liebe des Herrn zu ihm ruhte. Das ist der bedeutende Unterschied zwischen diesen beiden Männern, die man in diesen letzten Szenen so oft eng beieinander findet.

Als der Herr, in Seiner wunderbaren Gnade, die Füße der Jünger wäscht, fragt Petrus: „Herr, du wäschst meine Füße?“ Und als er lernt, dass man ohne die Fußwaschung kein Teil mit Christus haben kann, ruft er sofort in brennender Liebe aus: „nicht nur meine Füße, sondern auch meine Hände und mein Haupt.“ Ein wenig später sagt er, mit aufrichtiger Liebe: „Mit dir bin ich bereit, ins Gefängnis und in den Tod zu gehen“, und weiter, „Wenn sich alle an dir ärgern werden, ich werde mich niemals ärgern.“ Und dann, bei der Überlieferung des Herrn, zog Petrus in seiner glühenden Liebe zum Herrn das Schwert, um den Meister zu verteidigen. Mit Worten und Taten scheint er sagen zu wollen: „Ich bin der Mann, der den Herrn liebt.“ Im Gegensatz zu Petrus, sagt Johannes sozusagen: „Ich bin der Mann, den Jesus liebt.“ Fünfmal beschreibt er sich in diesen letzten Szenen als den „Jünger, den Jesus liebte.“ Wie wunderbar, wenn Seine Liebe so an uns wirken konnte, dass wir Ihn lieben, aber wie viel wunderbarer, dass Er uns liebt. An dieser wunderbaren Liebe erfreute sich Johannes, und in dieser grenzenlosen Liebe ruhte er.




Der Obersaal
Johannes 13,21-2
Die erste Gelegenheit, bei der Johannes als der “Jünger, den Jesus liebte” bezeichnet wird, ist im Obersaal (Joh 13 ). Wie geht uns diese Szene zu Herzen! Da ist Jesus, mit einer nie endenden Liebe, denn „da er die Seinen, die in der Welt waren, geliebt hatte, liebte er sie bis ans Ende.“ Da ist Johannes, der sich erfreut an der Liebe Christi, seinen Kopf in den Schoß Jesu legt und sich selbst als den Jünger beschreibt, den Jesus liebte. Da ist Petrus, mit echter und brennender Liebe für den Herrn, auf die er leider vertraut, anstatt in der Liebe des Herrn zu ihm zu ruhen. Schließlich ist da Judas, ohne Liebe zum Herrn – mit der Kasse an seiner Seite und dem Teufel in seinem Herzen, bereit, den Herrn zu überliefern und in die lange, dunkle Nacht hinauszugehen.

In Jesus sehen wir, wie nahe Seine Liebe Ihn zu Menschen, wie uns, gebracht hat, sodass Johannes seinen Kopf in den Schoß dessen legen konnte, der selbst im Schoß des Vaters wohnte. In Johannes sehen wir, was das Herz des Heilands für den Sünder tun kann, indem es ihn in vollkommener Liebe vollkommen ruhen lässt. In Judas sehen wir, was das Herz des Sünders mit dem Heiland tun kann – Ihn mit einer Liebesbezeugung für dreißig Silberstücke überliefern.

Die Fußwaschung ist vorüber und für den Herrn ist die Zeit gekommen, Seine Abschiedsworte zu sagen. Aber Sein Herz ist im Moment noch beschwert durch die Anwesenheit des Überlieferers. Der Herr schüttet den Jüngern Sein Herz aus, indem Er sagt: „Einer von euch wird mich überliefern.“ Die Jünger sehen einander an, zweifelnd, von wem Er spreche. Dadurch, dass einer den anderen ansieht, werden niemals aufkommende Probleme unter Gläubigen gelöst werden.

Wir müssen auf den Herrn blicken. Aber das bedarf der Nähe zum Herrn, und in dieser Gesellschaft im Obersaal war der Jünger dem Herrn am nächsten, dessen Füße in den Händen des Herrn gewesen waren, dessen Kopf in dem Schoß des Herrn ruhte, dessen Herz sich an der Liebe des Herrn erfreute und der sich als einen Jünger, den Jesus liebte, bezeichnen konnte. Petrus, der Mann, der auf seine Liebe zum Herrn vertraute, war dem Herrn nicht nahe genug, um Seine Gedanken in Erfahrung zu bringen; er musste Johannes winken.






So lernen wir, dass Nähe zum Herrn und Vertrautheit mit dem Herrn das glückliche Teil dessen sind, der in der Liebe des Herrn ruht.



Das Kreuz
Johannes 19,25-2
Die zweite Gelegenheit, bei der Johannes als der Jünger beschrieben wird, den Jesus liebte, bringt uns zum Kreuz. Dort steht die Mutter Jesu mit anderen Ihm zugetanen Frauen, und ein Jünger ist da – der Jünger, den Jesus liebte. Aber wo ist der Jünger, der in seiner Liebe zu Christus ruhte? Ach, er ist irgendwo an einsamem Ort, mit gebrochenem Herzen, und weint bittere Tränen der Reue. Und wo ist der Jünger, der in der Liebe Christi ruht? Wie im Obersaal so ist er auch hier so nah wie möglich bei Christus. Und was ist das Ergebnis? Er wird zu einem Gefäß, das dem Hausherrn nützlich ist. Die Mutter Jesu wird seiner Fürsorge anvertraut. Das Ruhen in der Liebe des Herrn befähigt zum Dienst.



Die Auferstehung
Johannes 20,1-4
Am Auferstehungsmorgen wird Johannes zum dritten Mal als der Jünger, den Jesus liebte, vorgestellt, wieder in Verbindung mit Petrus. Die zwei Jünger erfahren von den Frauen, dass das Grab leer ist, und eilen herbei. Dann folgt etwas, was wie ein unbedeutendes Detail aussieht, nämlich, dass Petrus zuerst geht, dass dann beide zusammen gehen und dass der Jünger, den Jesus liebte Petrus schließlich davonläuft. Nichts, was der Geist Gottes aufgezeichnet hat, kann unwichtig sein, obwohl es, wie in diesem Fall, schwierig sein kann, die Wichtigkeit eines bestimmten Ereignisses zu erfassen. Doch wenn es erlaubt ist, diese Szene geistlich zu interpretieren, können wir etwas lernen, was mit Sicherheit wahr ist: Während der Mann mit der eifernden Veranlagung bei manchem geistlichen Vorhaben der Anführer ist, ist es doch der Mann, der sich auf die Liebe des Herrn stützt, der schließlich die Führung übernimmt.





Der See von Tiberias
Johannes 21,1-7
In dieser aufschlussreichen Szene spielen wieder Petrus und Johannes eine bedeutende Rolle, und zum vierten Mal wird Johannes der Jünger genannt, den Jesus liebte (Vers 7). Wie gewöhnlich übernimmt der energische und impulsive Petrus die Führung. Er kehrt zu seiner alten Beschäftigung zurück. Er fragt nicht andere, ob sie mitmachen, sondern sagt einfach: „Ich gehe hin fischen.“ Doch unter dem Einfluss seiner dominanten Persönlichkeit sagen sie zu ihm, „Auch wir gehen mit dir.“ Sie gehen hinaus und schuften die ganze Nacht und fangen, trotz ihrer Mühe, nichts.
Als der Morgen anbrach, “stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus sei.“ Nachdem Er ihnen durch eine Frage die Nutzlosigkeit von Anstrengungen ohne Seinen Befehl vorgestellt hatte, zeigt Er ihnen danach, wie reich die Ergebnisse sind, wenn man unter Seiner Leitung handelt. Sofort wird dem Jünger, den Jesus liebte, klar: „Es ist der Herr.“ Wer auf die Liebe des Herrn vertraut, hat eine schnelle geistliche Auffassungskraft.


„Als sie gefrühstückt hatten“
Johannes 21,15-22
Nach der Begebenheit auf dem See kommen die Jünger ans Land und finden ein Kohlenfeuer. Sie sehen Fisch darauf liegen und Brot und hören die Einladung, „Kommt her, frühstückt!“ Für ihre Bedürfnisse war reiche Vorsorge getroffen worden, unabhängig von allen ihren Bemühungen.
Nach dem Frühstück haben wir die Abschlussszene, in der wieder Petrus und Johannes einen besonderen Platz haben, und zum fünften Mal wird Johannes als der Jünger bezeichnet, den Jesus liebte (Vers 20). Zuerst sehen wir das zarte Handeln des Herrn mit dem Mann, der auf seine eigene Liebe vertraute. Petrus, der gesagt hatte, dass er bereit sei, mit dem Herrn ins Gefängnis und in den Tod zu gehen, musste erkennen, dass er nicht einmal der einfachen Frage einer Magd standhalten konnte. Aber über die Verleugnung wird in dieser bewegenden Szene kein Wort verloren. Der ernste Fall war zwischen dem Herrn und seinem Diener in einem Zwiegespräch geklärt worden, dass keinen Fremden etwas anging. Alles, was wir von diesem Gespräch wissen, ist die Aussage der Jünger: „Der Herr ist wirklich auferweckt worden und dem Simon erschienen.“




Paulus bestätigt dies lange Zeit später, als er den Korinthern schrieb, dass Christus dem Kephas erschienen ist und dann den Zwölfen. Wunderbare Liebe, die mit zärtlichem Erbarmen als Erstes das Gespräch mit dem Jünger sucht, der am meisten versagt hatte.

Wenn in dem ersten Gespräch sein Gewissen befreit wurde, dann wird in dieser Szene sein Herz wiederhergestellt. Damals beschäftigte sich der Herr mit dem äußeren Versagen, hier beschäftigt Er sich mit der inneren Wurzel dieses Versagens. Die Wurzel war sein Vertrauen auf seine Liebe zu Christus, und die dreifache Frage legt diese Wurzel gründlich offen. Es ist, als ob der Herr sagte: „Petrus, behauptest du, nach allem was geschehen ist, immer noch, dass du mich mehr liebst als diese?“ Bei der zweiten Frage erwähnt der Herr die anderen Jünger nicht; er fragt einfach: „Liebst du mich?“ Bei der dritten Frage benutzt der Herr ein anderes Wort und fragt: „Bist du mir zugeneigt?“ Mit seiner dritten Antwort übergibt sich Petrus vollständig den Händen des Herrn, indem er sagt: „Herr, du weißt alles, du erkennst, dass ich dir zugeneigt bin.“ Es ist, als ob Petrus sagte: „Ich kann meiner Liebe nicht trauen, oder von meiner Liebe sprechen, oder davon, was ich tun werde, aber, Herr, Du weißt alles und Du kennst mein Herz, ich will es Dir überlassen, meine Liebe zu beurteilen und mir zu sagen, was ich tun soll.“

Petrus spricht nicht länger zum Herrn im Selbstvertrauen davon, was er bereit ist zu tun, sondern der Herr sagt Seinem wiederhergestellten Jünger in unendlicher Gnade, wozu Er ihn befähigen wird. Der Herr sagt gleichsam, „Du vertraust nicht länger auf deine Liebe, um große Dinge für Mich zu tun, du hast Mir alles überlassen; nun geh hin und weide Meine Schafe, verherrliche Gott und folge Mir nach“ (Verse 17 und 19).

Der Herr scheint zu sagen: “Es gab Zeiten, da dachtest du, du würdest Mich mehr lieben als diese anderen Jünger, jetzt geh hin und zeige deine Liebe, indem du Meine Schafe weidest, die ich liebe. Du wolltest dich selbst verherrlichen über andere, durch Gefängnis und Tod, jetzt geh hin ins Gefängnis und in den Tod, um Gott zu verherrlichen, und wenn hier unten alles vorüber ist, dann folge Mir nach in die Fülle der Herrlichkeit, in die ich jetzt gehe.“





Können wir nicht sagen, dass diese Art und Weise, wie Er mit einem gefallenen Jünger umgeht, eins der wunderbarsten Wunder im Leben des Herrn ist?
Aber was ist mit Johannes? „Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, welchen Jesus liebte.“ Der Mann, der auf seine eigene Liebe vertraute und gefallen war, benötigte wiederherstellende Gnade und die Ermahnung, „folge mir nach.“ Nicht so der Mann, der in der Liebe des Herrn ruhte; er folgte nach.


So sehen wir in dem Jünger, den Jesus liebte, die herrlichen Ergebnisse für die, die in der Liebe des Herrn ruhen. Sie werden
• sich in der Nähe zum Herrn und in der Vertrautheit mit dem Herrn aufhalten;
• bereit sein, im Dienst des Herrn gebraucht zu werden;
• geistliche Fortschritte machen;
• geistliche Einsicht haben und
• dem Herrn ganz dicht nachfolgen.

Wie gut, wenn wir, wie die Braut im Hohenlied, glücklich sagen können, “Ich bin meines Geliebten und nach mir ist sein Verlangen.” Wenn wir auch wenig von unserer Liebe zu Ihm sprechen können, können wir uns doch ruhig Seiner Liebe zu uns rühmen. Es ist das Vorrecht des jüngsten Gläubigen zu sagen: „Ich bin ein Jünger, den Jesus liebt“, und der älteste und fortgeschrittenste Jünger kann nicht mehr sagen, denn alle Segnungen finden sich ausschließlich in Seiner allumfassenden Liebe, die Ihn für uns sterben ließ, damit wir in unserem immer zu geringen Maß Seine Schafe weiden, Gott verherrlichen und Ihm in die Herrlichkeit, in die Er vorangegangen ist, nachfolgen können.



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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Mi 15 Feb 2017, 20:31

Liebe Henoch,

der Beitrag war eine Perle!

Genau, wenn man sich nicht auf seine eigenen manchmal den Umständen entsprechend wechselhafte Liebe oder womöglich noch Gefühle  konzentriert, sondern von sich und der eigenen Liebe ZU Jesus einmal wegsieht und hinsieht AUF die Liebe die VON Jesus ist, dann kann jeder von sich sagen: Der Jünger, den Jesus lieb hat.

Die erwähnte Bibelstelle von der Tatsache, dass Gott UNS zuerst geliebt hat und deshalb die Folge davon ist: Lasst uns lieben, denn ER hat uns zuerst geliebt, untermauert das ja sehr gut.

Dazu noch Gottes Zusage, dass ER treu ist, auch wenn wir untreu würden. (2. Tim 2,13) Aucn wieder ein Hinsehen AUF Ihn, dass Ruhe, Frieden und Dankbarkeit und damit Liebe schenkt.

Ich habe mich über den Beitrag gefreut.

Ich wusste auch nicht, dass die Bezeichung des "Jüngers, den Jesus lieb hatte nur bei 4 Begebenheiten im Johannesevangelium vorkommt. Ich hätte gedacht, das sei weitaus öfter zu lesen - da kann man mal wieder sehen, dass man nie genug in der Bibel lesen und lernen kann.

viele Grüße
Heidi

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Beitrag  budde harald am So 19 Feb 2017, 15:08

obengenannte Übersetzng u. anderen für den Mühlenkreis Minden-Lübbecke Johann.13,21-25...... Ganz nah
bei Jesus hatte der Jünger seinen Platz,den Jesus am meisten liebte


am meisten ?
Das wäre ja eine Rangfolge ?
Gruß
Harald Budde
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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Harald am Mo 20 Feb 2017, 18:17

Hallo,

die Übersetzung ist sicher nicht die korrekteste.
Aber selbst wenn es eine solche Rangfolge bei Gott bzw. dem Herrn Jesus gibt oder gab, liegt es dann an uns, das zu beurteilen?
Wir sind Geschöpfe, ER ist der Schöpfer! Hat ER nicht jedes Recht, zu was auch immer, selbst zu einer Rangfolge?
Ich denke, die wird es im Himmel geben, zumal jede/r nach seinen Werken/Taten beurteilt wird (aus Glauben und aus Liebe zum Herrn gewirkt, nicht um sich einen Platz oder besseren Platz im Himmel zu ergattern)

Grüße Harald

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  budde harald am Mo 20 Feb 2017, 19:03

Reht hst Du
Ich neige in letzter Zeit immer mehr zu einer(/ ,nicht nur hier im Forum)
vermeintlicher  , nichts bringender Genauigkeit
war nicht immer so
liegt wohl am Alter
Gruß
Harald Budde


Zuletzt von budde harald am So 26 Feb 2017, 21:35 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Mo 20 Feb 2017, 20:16

Lieber Harald Budde,

ich finde das nicht schlimm. Manchmal hat man eben einen Gedanken, den man gern mit anderen Geschwistern teilen möchte oder was fragen möchte - ohne vorher abzuwägen, ob das den wirklich nötig wäre. Und wir haben durch deine Frage ja alle wieder dazugelernt.

heidi

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Der Jünger, den Jesus liebte

Beitrag  UriKulm am Di 28 Feb 2017, 13:20

Liebe Community

Manchmal sind die persönlichen Wege des Herrn wundersam.

In der vergangenen Woche "stolpere" ich über dieses Forum im Netz. Hab mal gegoogelt unter "christliches Forum". (War mühselig was Geeignetes herauszufiltern)

Bei der Durchsicht der einzelnen Beiträge hier spricht mich ein Thema direkt an: "Der Jünger, den Jesus liebte". Bei genauem Hinsehen stelle ich fest, der thread wurde im Oktober 200 eröffnet und lebt seit nach 7 Jahren Anfang 2017 wieder auf!

Dieses Thema hat mich früher schon beschäftigt, aber nun wollte ich gerne eine Antwort haben/geben und habe mich registriert.

Dann kommt am Sonntag ein auswärtiger Bruder in die Zusammenkunft und hält einen Vortrag zu den Stellen im Johannesevangelium mit eben diesem Thema! Ich war zu tiefst dankbar dem Herrn. Habe ich doch neue Sichtweisen und Eindrücke erhalten.

Nun, da seit heute mein account freigeschaltet ist, möchte ich Euch meine gesammelten Gedanken vorstellen. In einem separaten posting.

Es grüßt Euch Uri Kulm

Philipper 4,7 der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.


Zuletzt von UriKulm am Di 28 Feb 2017, 14:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Der Jünger, den Jesus liebte

Beitrag  UriKulm am Di 28 Feb 2017, 13:30

Zunächst die Stellen, die ich meine als relevant erkannt zu haben, in denen Johannes seinen Namen nicht nennen will:
> Joh 1,37 Und es hörten ihn die zwei Jünger reden und folgten Jesus nach.
> Joh 13,23 Einer aber von seinen Jüngern, den Jesus liebte, lag zu Tische in dem Schoß Jesu.
> Joh 19,26 Als nun Jesus die Mutter sah und den Jünger, den er liebte, dabeistehen, spricht er zu seiner Mutter: Frau, siehe, dein Sohn!
> Joh 20,2 Sie läuft nun und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben.
> Joh 21,7 Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr. Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um (denn er war nackt40) und warf sich in den See.
> Joh 21,20 Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich überliefert?

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Der Jünger, den Jesus liebte

Beitrag  UriKulm am Di 28 Feb 2017, 13:57

Sodann ein Auslegungsversuch

Johannes nennt seinen Namen hier im Evangelium nicht,
weil er demütig genug ist anzuerkennen,
dass die Person des ewigen Sohnes Gottes Jesus Christus als Mensch in Knechtsgestalt,
über die er schreiben darf,
ihm als seinem Jünger/Diener eine solche gebührlich untergeordnete Stellung zugewiesen hat.

(Vergleiche den Hebräebriefes, dessen Schreiber sich wegen des hohen Themas, "Christus, der Sohn von Ewigkeit und als Sohn gezeugt wahrer Mensch jetzt im Himmel erhöht als Hoherpriester", ebenfalls seinen Namen nicht nennt.)

Der Zusatz "den Jesus liebte" weisst auf das persönliche Bewusstsein und den Genuss der Liebe in der Beziehung des Herrn Jesus zu Johannes hin.

Es ist keine Aussage über die Liebe des Johannes zu Jesu.

Ebensowenig ist das eine vergleichende Aussage der Liebe Jesu zu den anderen Jüngern. Diese Frage wird bei der Wiederherstellung des Petrus vor den anderen Jüngern beantwortet in Johannes 21.

Jesus liebt alle Jünger gleich. Er hat sich ja für alle hingegeben aus Liebe ans Kreuz von Golgatha. Er liebt unveränderlich damals wie heute. Aber ob du und ich einen persönlichen Genuss von dieser Liebe haben und dieser Genuss aus ganz persönlicher Nähe zum liebenden Hezen Jesu herrührt?

Er ist wahrlich dein und mein bester Freund. Suchen wir Ihn mehr und besser zu erkennen und wiederzulieben, den, der zuerst geliebt und sich selbst aus Liebe hingegeben hat.

Nur in Ihm sind zu finden
> Heilssicherheit
> Heilsgewissheit
> Heilsgenuss

Es grüßt Euch
Uri Kulm

Eph 3,19 ... zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt sein mögt zu der ganzen Fülle Gottes.

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Der Jünger, den Jesus liebte

Beitrag  UriKulm am Di 28 Feb 2017, 14:16

Noch einige Gedanken zu den einzelnen Stellen,
die mir ein Wachsen in der innigen Beziehung des Herrn Jesus zu Johannes und dessen Genuss der Liebe zu ihm
und mithin auch ein Beispiel für unser Wachstum in der Erkenntnis des Herrn Jesus sein mögen
> Joh 1,35.37 Berufung in die Nachfolge
> Joh 13,23 vertraulicher Umgang führt zu vertraulichen persönlich Mitteilungen
> Joh 19,27 vertrauter Umgang führt zu persönlichen verantwortlichen Aufgaben
> Joh 20,2 Vertraulicher Umgang mit Jesus führt zu Vertrauen unter Geschwistern
> Joh 21,7 in den Umständen wird der Herr eher erkannt als von anderen
> Joh 21,20 die persönliche Berufung zum Dienst gilt lebenslang, bis der Herr kommt

Bleibt in uund an der Liebe Christi
Uri Kulm

2. Pet 3,18 Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit! Amen.

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Re: Der Jünger, den Jesus liebte.

Beitrag  Heidi am Mi 01 März 2017, 18:00

UriKulm schrieb:
Johannes nennt seinen Namen hier im Evangelium nicht,
weil er demütig genug ist anzuerkennen,
dass die Person des ewigen Sohnes Gottes Jesus Christus als Mensch in Knechtsgestalt,
über die er schreiben darf,
ihm als seinem Jünger/Diener eine solche gebührlich untergeordnete Stellung zugewiesen hat.
...

Der Zusatz "den Jesus liebte" weisst auf das persönliche Bewusstsein und den Genuss der Liebe in der Beziehung des Herrn Jesus zu Johannes hin.

Es ist keine Aussage über die Liebe des Johannes zu Jesu.

Ich weiß bis heute nicht, ob Johannes nun zu den "Lieblingsjüngern" gehörte, oder nicht. Vielleicht fühlte er sich ja auch besonders geliebt, eben weil - wie du Uri, schriebst - ...weil er die Nähe zu Jesus auch selber hegte und pflegte.

Man kann jedenfalls nicht übersehen, dass Johannes und sein Bruder Jakobus und Petrus doch eine besondere Nähe zu Jesus hatten.

Besonders intensiv scheint diese Nähe bei Johannes zu sein, der an Jesu Brust lag, am Kreuz dabei blieb, wo andere schon die Flucht ergriffen hatten und dem Jesus sogar letzendlich seine Mutter anvertraute und dem Gott auf Pathmos dann sogar die Offenbarung gab auch über den Himmel, das Buch des Lebens usw.

Heidi


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