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Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

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Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Günter am Di 01 Nov 2011, 11:42

Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Wer (nicht nur) über das alte Testament etwas lernen und sich dabei auch noch kurzweilig unterhalten will, sollte sich mal einige dieser Sendungen ansehen:

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Ich schätze Frau Lapide sehr und bin auf Rückmeldungen gespannt.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Otto am Di 01 Nov 2011, 19:54

Hallo Günther,
Anfangs fand ich die Sendung sehr interessant und spannend, aber mit der Zeit nervte sie mich 1. mit ihren dauernden Hinweisen auf die Zeit des Nationalsozialismus, der schrecklich genug war und den man natürlich nie vergessen dürfe, aber dauernd darauf in einer an sich nicht schlecht gemachten Sendung herumzureiten und hinzuweisen, nervt dann aber schon ein bisschen (viel).
2. Liebt sie Jesus und er ist ihr ja "soooo" nahe, wie auch Paulus, aber wenn man genau hinhört, dann kommt irgendwo ein kleines, verstecktes "aber".
Nun ist sie ja Jüdin und ganz sicher bejaht sie in keinster Weise das Christentum und schon gar nicht nach all dem furchtbaren was gerade die Christenheit ihrem Volke angetan hat.
Wenn man ihr den Vorwurf macht, dass sie Christen manchmal irre am Glauben werden lässt, d.h. an die Bibel, dann schmettert sie dies mit dem Argument ab, dass dann diejenigen, die irre werden, eben nicht gefestigt sind in ihren Glauben.
Ich würde darauf antworten, wer nicht manchmal an seinem Glauben zweifelt, der glaubt nicht und bestimmt ist sie für Glaubensanfänger sicher nicht hilfreich.
Dass Martin Luther ihr ein Dorn im Auge ist, ist auch nachzuvollziehen.
Mein Fazit: so interessant ihre Sendung auch ist, ich sehe sie mir nur ab und zu an, aber ansonsten würde ich lieber das Buch, welches sie zusammen mit ihren verstorbenen Mann geschrieben hat, lesen. Der Titel ist, glaube ich identisch mit dem Namen der Sendung.
L.G. Otto
P.S.: Was das AT anbelangt, da hat sie sicherlich recht. Aber die Buber_Überstzung tut´s aber auch. Übrigens war sie eine Schülerin Bubers. Ihr Mann auch.

Otto
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Günter am Di 01 Nov 2011, 20:28

Hallo Otto,

die Auslegungen des Alten Testaments von Ruth Lapide halte ich für brillant, wenn auch nicht für unfehlbar. Ich sehe das als Gewinn für mich.

Beim Neuen Testament muss man eben wissen, dass sie Jüdin ist. Aber auch da ist es (für mich) interessant, wie sie argumentiert.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Harald am Fr 04 Nov 2011, 02:43

Hallo,

leider hat sich auch mir, wie Otto, nicht das erschlossen, was du, Günter, so an dieser Dame schätzt. Sie war vor Jahren der Hauptgrund, dass ich einen Beschwerdebrief an BibelTV schrieb. Ich tu´ mir das sicher nicht wieder an und schaue Sendungen mit ihr. Dabei wird es schon so sein, dass sie ein großes Wissen über jüdische Religion besitzt. Allerdings schützt Wissen ja nicht vor Torheit - soll heißen, so wie sie über Jesus und den christlichen Glauben redet (soweit ich mich noch vage erinnere) wird ihr all ihr Wissen leider nicht dazu verhelfen, dass sie Jesus als ihren Herrn erkannt haben dürfte. Das ist natürlich nur eine menschliche Einschätzung und ich wünsche ihr wie jedem anderen Menschen, dass ich hier nicht Recht habe.

Grüße Harald

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Ruth Lapide

Beitrag  Otto am Mi 12 Sep 2012, 19:04

Irgendwo in diesem Forum wurde schon mal Ruth Lapide erwähnt.
Sie taucht meistens in "Bibel TV" an der Seite des Betreibers dieses Senders in einer eigenen Sendng mit dem Titel "Die Bibel aus jüdischer Sicht" auf. Sie mag ja eine gute Bibelkennerin sein, unbestritten, jedoch war sie mir von Anfang an suspekt, weil ich mich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass sie nichts gutes im Sinn hat mit ihrer seltsam "freundlichen" Art , nämlich Christen in ihren Glauben zu schwächen, was ihr bei meinem Bruder und bestimmt nicht nur bei ihm, auch gelang (möglich dass ich einer Verschwörungstheorie unterliege).
Ich hatte meinen Bruder bei meinem letzten Gespräch gefragt (per Telephon, er lebt in Wien), ob er denn ein wiedergeborener Christ sei, was er verneinte. Er wusste nicht einmal was ich damit meinte, oder gab vor es nicht zu wissen. Mir war nämlich in letzter Zeit seine kritiklose Begeisterung über besagte Ruth Lapide aufgefallen, aber das wäre auch nicht weiter schlimm, aber nachdem er mir erzählte, dass er nicht wiedergeboren sei, mailte ich ihn ein Muster eines "Übergabegebets" mit der Begründungsmässigen Bibelstelle im Johannes 3, ff zu.
Was musste ich heute morgens in meinem Postfach lesen?
Lieber Otto!
Danke für deine Zusendung.  Aber ich lese nur mehr die 4 Bände der Hebräischen Bibel , verdeutscht von Buber/Rosenzeig  . Und bin der Meinung, der Messias ist noch nicht gekommen. Jesus ist als Jude geboren, hat als Jude gelebt und ist als Jude gestorben. Er hat nie die Absicht gehabt, eine neue Religion zu gründen. Da du ja auch Ruth Lapidde kennst, weißt du ja, was sie über  den Juden Jesus meint. Du solltest ihr Buch: "Was glaubte Jesus" und das Buch ihres Mannes Pinchas: "Ist die Bibel richtig übersetzt?" lesen.
Liebe Grüße
Na da hatte ich nun den Salat, d.h. nicht ich, sondern er hat nun den Salat.
Warum ich dies Euch schreibe? Nun, ich wollte zum Einen aufzeigen, dass nicht alles was glänzt Gold ist und ich meine Kritik an Frau Lapide bestätigt sehe und zum Anderen musste ich mich ganz einfach seelisch entschlacken.
Was ist Eure Meinung dazu?
L.G. Otto

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Heidi am Mi 12 Sep 2012, 21:32

Lieber Otto,

meine Mutter ist auch ein Ruth Lapide Fan - sie sagt immer, die weiß ja so viel!

Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht, wie wir als Christen zu ihrer falschen Botschaft stehen sollen. Auch wenn sie Jüdin ist *Hut ab* - sehen wir ja, was mit deinem Bruder geschehen ist.
Sagt die Bibel was dazu, wie wir ihre einseitige jüdische Lehre sehen sollen???
Ich glaube, die Buber/Rosenzweig - Übersetzung ist gar nicht so das Drama...aber ich frage mich, was würde er denn sagen, worin er persönlich dann sein Heil finden wird. Er wird sich wohl kaum dem Judentum anschließen, oder?

Da er den Glauben ja nicht ganz ablehnt, ach bitte, bleib doch mit ihm im Gespräch. Unseren Auftrag kennst du ja - wir sind hier, um Gottes Gnade zu loben und Fürbitte wird gut sein und ich glaube fest dran, dass sie, wenn von Herzen gebetet, eines Tages dem Geist Gottes ganz großen Raum gibt.

viele grüße heidi


PS: Ich gucke gar kein Fernsehen...habe die Fernbedienung gemüllt - mir aber jetzt eine neue für den Sendersuchlauf bestellt, weil ich mal ERF sehen will.
Bibel-TV kriege ich aber nicht, daher weiß ich von Ruth Lapide nur wenig vom Hörensagen.

Heidi
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Harald am Do 13 Sep 2012, 02:55

Harald schrieb:(am Fr 4 Nov 2011 - 2:43 ... fast zur selben Uhrzeit wie heute)
Hallo,
Sie war vor Jahren der Hauptgrund, dass ich einen Beschwerdebrief an BibelTV schrieb. Ich tu´ mir das sicher nicht wieder an und schaue Sendungen mit ihr.
An dieser Meinung hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert.
Leider kann man ERF genauso vergessen wie BibelTV, ok fast so, ok auch auf BibelTV gibt es mal eine ganz passable Sendung all Schaltjahr. Gott kann auch aus diesen "Irrwegen" die da manchmal verkündet werden, dann doch irgendwie noch Gutes hervorbringen und hoffentlich doch den ein oder anderen Menschen erreichen.

Ich hab die zwei "Bretter" zusammengeführt.

Gruß Harald

PS: was wirklich hilft, auch bei störrischen Brüdern sunny ist für sie einstehen im Gebet. Nur der Heilige Geist Gottes kann Menschen anrühren, dass sie vielleicht doch noch auf den rechten Weg finden können.

Harald
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Heidi am Fr 14 Sep 2012, 20:23

Mich beschäftigt dieses Thema noch immer etwas. Daher habe ich meine Frage in einem anderen kleinen Forum, wo ich selten mal Info einhole, aber wenn. dann auch überlegte Antwort bekomme, nochmal so formuliert in der Hoffnung noch eine weitere Meinung zu bekommen oder hier Geschriebenes zu bestätigen, da Haralds Statement ja ganz schön krass war:

Hallo,
ich habe leider kein Bibel-TV aber weiß von Ruth Lapide vom Hörensagen. Sie ist jüdische Bibelforscherin und verneint natürlich Jesus als Messias. Meine Mutter und andere Christen sind oft sehr von ihrem Wissen beeindruckt.

Hut ab vor jedem Juden, der den Gott Israels gefallen möchte, aber wie müssen wir Frau Lapide sehen? Als wertvolle Bereicherung des alttestamentarischen Wissens oder dass ihr vom Bibel-TV Raum für eine gefährliche Irrlehre gegen Jesus als Sohn und Messias Gottes gegeben wird. Ist da womöglich ein widergöttlicher Geist am Wirken *möchte ich gar nicht so glauben und sehen*

Ich habe ein bisschen nachgedacht, wie Jesus den Juden damals begegnet ist....den Pharisäern, ja...streng und bestimmt, er nannte sie sogar Otterbrut und solche, die Anderen den Weg in den Himmel versperren....aber war er nicht auch anders zu den Juden, die es ehrlich meinten....? Würde er heute diesen versuchen, den Mund zu stopfen?
Ich weiß es jetzt grad nicht.

heidi

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Otto am Fr 14 Sep 2012, 21:52

Liebe Ru, quatsch, Heidi,

Sie ist eine Religionswissenschaftlerin und gehörte mit ihren Mann, der vor ein paar Jahren verstarb und gehört nach wie vor zur bibelkritischen Zunft. D.h. wohl eher der kritischen Zunft der NT.
Sie ist eine hervorragende  Religionswissenschaftlerin und es ist schon interessant wie sie so manches aus der Bibel interpretiert. Schliesslich waren sie und ihr Mann Schüler von Martin Buber. Dagegen ist ja nichts zu sagen, aber was das NT angeht, da kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass in so mancher Kritik oder besser gesagt Richtigstellung irgend ein Motiv gegen dem Christentum dahintersetckt. Alleine schon, wenn sie vorgibt, sich nicht in christliche Glaubensfundamente einzumischen, es aber unterschwellig dann aber doch tut. Wenn sie über Paulus sagt, dass sie eine gewaltige Hochachtung hegt, oder Jesus ihr sooo nahe wäre und sie alle bewundert, so halte ich dies alles für bla bla bla. Die Bibelübersetzungen sind mehr oder weniger, bei Luther weitaus mehr, alles falsch übersetzt. Vor allen Dingen das AT. Nun, den Luther hat sie besonders am Kieker, was ich nachvollziehen kann. Also, liebe Leute: Hände weg von den Luther-Übersetzungen.
Guck Dir ruhig ein paar Sendungen in der Mediathek von Bibel TV an und bilde Dir ein eigenes Bild. Ich bin vielleicht nicht objektiv genug.
L.G. Otto

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Heidi am Fr 14 Sep 2012, 22:01

Otto schrieb:Die Bibelübersetzungen sind mehr oder weniger, bei Luther weitaus mehr, alles falsch übersetzt. Vor allen Dingen das AT. ..Also, liebe Leute: Hände weg von den Luther-Übersetzungen.

Hallo Otto,
wir haben hier irgendwo einen Thread über verschiedene Bibelübersetzungen - und ggf sollten wir da besser weiterschreiben, wenn du willst. An dieser Stelle nur mal so viel, dass du ja selber weder hebräisch noch griechisch kannst, so wie ich auch - und damit gar nicht beurteilen kannst, was nun richtig oder falsch ist. Das ist dir ja nur vom Internet oder außerbiblischen Quellen erschlossen worden, was dann ganz schlimm ist. Suspect Ich finde das nicht richtig, als Christ auf diese Weise Leute zu verunsichern. Mir jedenfalls hat die LUTHERBIBEL geholfen, Gott zu finden.

gute nacht gruß
heidi

PS wenn ich Antwort vom anderen Forum haben sollte zum Thema Ruth Lapide, kopier ich es her.

Heidi
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Otto am Fr 14 Sep 2012, 22:34

Liebe Heidi,
Jetzt hast Du meine Ironie missverstanden. Aus Sicht von der Lapide sind besonders die Übersetzungen von  Luther Falschübersetzungen und abzulehnen.
Natürlich ist dies nicht meine Meinung und ich lese nach wie vor gerne in der Lutherbibel, weil sie so wortstark ist.
In der Volksbibel gibt es neben einer griechischen auch eine hebräische Bibel. Natürlich muss ich mich da auch verlassen, dass die Übersetzungen, die ich dann mühsam Wort für Wort übersetzen kann korrekt sind. Ich gehe aber mal davon aus.
L.G. Otto

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Günter am Sa 15 Sep 2012, 19:20

Irgend wie verstehe ich die innere Logik der Beiträge nicht. Wir lieben die Juden, weil es Gottes auserwähltes Volk ist, wir können uns aber mit der Tora keineswegs anfreunden, weil wir sie für falsch halten, obwohl sie inhaltlich auch so in der Bibel steht und darüber hinaus als das „Alte Testament“ ca. 80% unserer Bibel ausmacht. Und dass eine Frau Lapide uns die jüdische Auslegung der Tora = AT (!) näher bringen will geht ja mal gar nicht. Warum lieben wir eigentlich die Juden, wenn wir nicht bereit sind, ihnen auch mal zuzuhören? Und warum liebt Gott eigentlich die Juden und hat sie zu Seinem auserwählten Volk gemacht, wenn deren Auslegung nicht mal diskussionsfähig ist? Trotz aller Vorbehalte hier werden Gottes Verheißungen wohl in Erfüllung gehen, auch die, die die Juden betreffen!

Oder habe ich da etwas falsch verstanden?


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter


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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Heidi am Sa 15 Sep 2012, 21:46

Die Thora halten wir keineswegs für falsch, sondern nur nicht für den Heilsweg.

grüße von heidi

Heidi
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Harald am So 16 Sep 2012, 00:55

Hallo,

mir ging es auch so, dass ich mich fragte, wieso ich denke, ich "liebe" die Juden und rege mich dann darüber auf, dass sie (R. Lapide) den christlichen Glauben so verdreht.
Mir macht es wohl wirklich Mühe, wenn der christliche Glaube, das Wort Gottes so umgedeutet wird, ok, dann hauptsächlich das NT.
Vielleicht versteht ein Christ auch die Kultur der Juden nicht wirklich, oder nur ich nicht, wie sie denken, wie sie vielleicht/vermutlich auch die Thora anders lesen/deuten/verstehen als wir das AT lesen mit unseren christlich geprägten Augen? Ich weiss nicht, ob es so ist, bei ihrem Bibelverständnis war mir das dann aber doch unklar.
Ich für mich war recht schnell an dem Punkt angelangt, dass ich damals entschied, für mich, dass ich nicht alles sehen muss, und auch nicht, selbst wenn es auf einem christlichen Sender läuft. Zumal ich es eher so einschätze, dass es vor allem Christen die noch nicht so lange im Glauben sind, dass es sie eher durcheinander bringt und unnötig Verwirrung bringt. Ich muss auch nicht jede Irrlehre in- und auswendig kennen, genaustens Bescheid wissen über deren Denken und Auslegung der Bibel oder Teile daraus.
Für mich hat diese Sendung eigentlich nichts bei einem christlichen Sender verloren - aber vielleicht ist es auch nur die "Aufmachung", R. Lapide die Heilsbringerin, die uns die Bibel erklärt, wie wir das richtig verstehen, denn zumindest vor Jahren waren ihre Aussagen überheblich, sie erklärte H. Roehl und damit dem Zuschauer genau, dass dieses und jenes christliche Bibelverständnis nicht richtig ist und man die jeweilige Bibelstelle eben so und so sehen muss. Da das dann bei jedem zweiten Satz kam, hatte ich bald genug davon.

Ich denke mal, dass es kein Indiz dafür ist, ob ich das Volk Gottes liebe ... oder das zumindest möchte, auch wenn ich jetzt nicht Feuer und Flamme bin für R. Lapide und ihre Ansichten. Wahrscheinlich wird es in der jüdischen Lehre auch Irrlehrer und Sonderlehrer etc. geben.
Und zudem lehne ich das AT sicher nicht ab.

viele Grüsse
Harald

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Günter am So 16 Sep 2012, 15:55

Heidi schrieb:Die Thora halten wir keineswegs für falsch, sondern nur nicht für den Heilsweg.
Für uns Christen nicht, da gebe ich Dir Recht. Aber wie ist es mit den Juden, ist die Thora für die Juden der Heilsweg? Immerhin ist es der „Alte Bund“.


Viele Grüße und Gottes Segen,

<°)))>< Günter



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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Harald am Mo 17 Sep 2012, 16:28

Hallo,

Gibt es mehrere Heilswege? Niemand kommt zum Vater denn durch mich, sagt Jesus. Kann die Thora erretten? Wieso gibt es messianische Christen? Wieso missionieren Christen auf der ganzen Welt?
War die Thora im Alten Bund der Heilsweg? Was wird über Abraham gesagt? Er hat geglaubt ...
Auf dieses Glauben kam es an, nicht auf das Halten der keine Ahnung 600 Gebote und Verbote. Wer hätte da selig/gerettet werden können?
Werden denn kath. oder evang. Christen dadurch gerettet, dass sie glauben und es gelehrt bekommen, dass sie getauft sind und damit in den Himmel kommen?

Ich wollte nochmal zurückkommen auf die Lehre von R. Lapide, falls es eine ist.
Ich möchte mal fragen, ob man das nicht ggf. damit vergleichen kann, dass es eben in der sogenannten christlichen Welt ja auch die unterschiedlichsten Auffassungen gibt. Aber niemand würde es hier wundern, dass man die Himmelfahrt Marias in Frage stellt, oder dass nur 144.000 Menschen der ZJ errettet sind. Oder der Auffassung egal ob kath. oder evang. Theologen, dass man die Wunder alle nicht als reell ansehen muss, sie eher so gedeutet werden müssten, als dass der Blinde nur blind war für Gottes Wort und nicht wirklich nichts sehen konnte. Oder dass die Erde nicht in 7 Tagen zu 24 Std. erschaffen wurde. Oder dass es Adam und Eva nicht wirklich gab, da die Menschen ja vom Affen abstammen und sich entwickelt haben ...
Wenn dir/mir also christliche Wissenschaftler erklären wollen, dass die Bibel so nicht stimmt, und das durch Wissenschaft beweisen wollen, muss ich dies dann glauben?

Macht es dann einen Unterschied, wenn mich o.g. aufregt, das aber vielleicht falsch sein sollte, wenn es um die Lehre (falls es eine ist) von R. Lapide geht, vielleicht auch (nur) deshalb, weil sie eine Jüdin ist?

Ich hoffe nicht, dass die Wörter als "Angriff" verstanden werden, denn so sind sie gar nicht gemeint. Es sind eher Gedanken, die mich beschäftigen.

Grüsse von Harald

Harald
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Heidi am Mo 17 Sep 2012, 21:09

Günter schrieb: Aber wie ist es mit den Juden, ist die Thora für die Juden der Heilsweg? Immerhin ist es der „Alte Bund“.

Hm, ich weiß, was du meinst...und kann die Frage nicht so richtig beantworten.
Vielleicht gibt uns dies eine Antwort?: Joh. 5,45:
Ihr sollt nicht meinen, dass ich euch vor dem Vater verklagen werde; es ist einer, der euch verklagt: Mose, auf den ihr hofft.



Harald schrieb:
War die Thora im Alten Bund der Heilsweg?

Die Gebote und Gesetze sollten ja von der Sünde überführen und klar machen, dass der Mensch Vergebung benötigt.

Wie du schon schriebst, kam das Heil allein durch Glauben, der sich aber dann wieder durch Taten bewies. Ein bisschen passt dann hierzu auch ein Kommentar von Johannes Gerloff vom Israelnetz. Er schrieb mir: Der Tempel und die Opfer waren niemals dazu da, eine Beziehung zwischen Volk und Gott herzustellen – wie das viele Nichtjuden fälschlicherweise annehmen. In der Bibel opfern Menschen niemals, um eine Beziehung mit Gott herzustellen – alle Opfernden haben eine Beziehung mit Gott.




viele grüße heidi

Heidi
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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Heidi am Di 18 Sep 2012, 19:21

Ich hatte ja noch in einem anderen Forum gefragt, was noch stiller ist, als unseres. Der Forenbetreiber antwortete so:

Ich kenne diese Ruth Lapide nicht. Bei Deinen ersten Zeilen kam mir aber sofort die Bibelstelle in den Kopf
Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, daß Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, daß er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt. (1. Johannes 4,2-3, Hervorhebung von mir)

Wichtig ist die Formulierung "in das Fleisch gekommen", denn das kennzeichnet den Messias Gottes.

Es ist nicht von Bedeutung, welches [Bibel]Wissen ein Mensch im Kopf, sondern welcher Geist in seinem Herzen wohnt. Nach dem obigen Bibelvers ist das in dieser Sache der Geist des Antichristen.

Diese Ruth Lapide ist, wie Du schreibst, eine sehr gelehrte jüdische Frau, die Gott fürchtet, aber den im Fleisch gekommenen Gott Israels Jesus Christus nicht erkannt hat. Damit liegt sie auf einer Linie mit den "Pharisäern und Schriftgelehrten".

Der Mensch ist natürlich schnell dabei, vermeintliches Wissen zu bewundern (bedenke: der Welt Weisheit ist Torheit vor Gott), und das hat Jesus mehrfach klargemacht, ganz besonders hier:
Zu der Stunde freute sich Jesus im heiligen Geist und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du dies den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. Ja, Vater, so hat es dir wohlgefallen. (Lukas 10,21, Hervorhebung von mir)

Es gibt freilich auch [AT-]gelehrte Menschen, die in Christus wiedergeboren sind. Im Bereich AT/hebräisch wäre das z.B. Roger Libi. Da wird dann das für sich genommen leblose Sprachenwissen unter Leitung durch den Heiligen Geist lebendig. Da wirkt dann Gott durch Sein Wort. Die Christen sind also nicht angewiesen auf tote wissenschaftliche Interpretation der biblischen Ursprachen [--> Bibelkritik, liberale Theologie]. Alles was nicht von Gott kommt, hat keinen Wert für die Ewigkeit.

Da traten seine Jünger zu ihm und fragten: Weißt du auch, daß die Pharisäer an dem Wort Anstoß nahmen, als sie es hörten? Aber er antwortete und sprach: Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht gepflanzt hat, die werden ausgerissen. Laßt sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube. (Matthäus 15,12-14, Hervorhebung von mir)

Dass solche Menschen in einem "christlichen" Sender zu Wort kommen dürfen, zeigt einmal mehr, wie weit die grosse Verführung (siehe 2. Thessalonicher 2) schon vorangeschritten ist. Der Geist des Antichristen. Bibel TV ist bekanntermassen ein Sprachrohr der Ökumene, ...

Ich komme damit innerlich nicht zurecht, in den Juden den Geist des Antichristen zu finden - aber ich verbinde dieses Wort "Antichrist" auch gleich irgendwie mit den Begriffen des NT Teufel, Tier, oder falscher Prophet.
Was steckt eigentlich genau in dem Wort Antichrist oder dessen Geist? Ich mache hierfür mal eine eigene Rubrik auf!

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Re: Ruth Lapide - Die Bibel aus jüdischer Sicht

Beitrag  Otto am So 23 Sep 2012, 18:17

Na ja, was ist der Geist des Antichristen? Ich würde bei R.L. nicht so weit gehen und bei den Juden schon gar nicht, aber dass ihre Ausführungen für , sagen wir einmal so, noch nicht gefestigte Christen gefährlich sind, das erlebe ich ja gerade jetzt bei meinem Bruder, obwohl er schon länger als ich,  wie soll ich das jetzt sagen: im Glauben (?) war. War er vielleicht doch noch nicht, wer weiss!
Auch ist nichts dagegen einzuwenden, wenn besagte Religionswissenschaftlerin uns das A.T. nahebringen wollte, aber es kommt schon darauf an, wie sie es tut.
Natürlich ist für die Juden die Thora der Heilsweg, aber letztendlich ist sie es nicht.
L.G. Otto

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