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(M)ein Versuch, meine Gedanken über das 1. Buch Mose weiterzugeben

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(M)ein Versuch, meine Gedanken über das 1. Buch Mose weiterzugeben - eine Art Zusammenfassung durch meine Brille

Beitrag  Harald am Mo 05 März 2012, 00:17

Hallo,

ich habe vor einiger Zeit wieder begonnen, das Wort Gottes von vorne zu lesen. Wir hatten hier mal eine Diskussion darüber, wie man das anstellen sollte/könnte. Nun orientiere ich mich doch zunächst zumindest an diesen 4 Kapiteln, die es ermöglichen, in einem Jahr die ganze Bibel zu lesen. Momentan lese ich eher mehr als 4 Kapitel, setze mich da aber auch nicht unter Druck, benütze auch keinen Bibelleseplan.

Ehe ich wieder dieses "Gefühl" über all die (für mich) wichtigen Aussagen verliere bzw. sie durch viele neue Eindrücke der nachstehenden Bücher überlagert werden, möchte ich hier einiges zusammentragen, über das es sich meines Erachtens nach lohnt, sich Gedanken zu machen, auch wenn wir heute in einer anderen Zeit leben.

Die Betrachtungen beginnen im 3. Kapitel, was eigentlich nur den Grund hat, dass ich die ersten Kapitel zwar gebannt gelesen habe, mir aber das Wichtigste nicht unterstrichen habe oder sonstwie markiert habe und auch keine Kommentare dazu aufgeschrieben habe. Vielleicht ergänze ich das später noch. Beim Zusammenschreiben fiel mir eh auf, dass es doch recht umfangreich wird, und so kam ich heute nur bis zum 25. Kapitel, also grob gesagt, bei der Hälfte des 1. Buches Mose.

Ihr könnt gerne eure Ergänzungen dazu einfließen lassen, das schreiben, was euch wichtig geworden ist. Wie gesagt, es geht nicht um einen hochtrabende theologische Ausarbeitung sondern um Gedanken, die mir beim Lesen wichtig wurden.

Das erste Buch Mose

Kapitel 3
Die Schlange war listiger als alle Tiere, die Gott gemacht hatte. Sie sucht sich die Frau aus, ködert sie mit einer wissentlich falschen Behauptung. Die Frau läßt sich drauf ein, erklärt der Schlange, dass sie nur von einem Baum nicht essen dürfen. Die Frau hat den Köder längst geschluckt. "Und die Frau sah, dass es ein begehrenswerter Baum wäre...". Das Begehren war geweckt.
Kennen wir das? "Er war eine Lust für die Augen...". So hatte sie diesen Baum bisher noch nie betrachtet, er war ihnen ja verboten. Jetzt gab es keinen Baum mit schöneren Früchten als diesen. Nach dieser Augenlust und dem Begehren folgt die Tat. Doch damit nicht genug. Sie gibt auch ihrem Mann. Sie verführt auch noch ihren Mann dazu. Es ist menschlich, selbst das "verbotene" möchte man mit Jemandem teilen.
Der Mann, der das Oberhaupt sein soll, dem die Frau als Helferin zur Seite gestellt wurde, der nimmt seine Rolle nicht wahr. Er hält weder die Frau davon ab, sich mit der Schlange auf eine Diskussion einzulassen, noch widersteht er ihr, als sie ihm die verbotene Frucht hin hält.

Die ersten Sünden waren im Menschen "geboren". Beide wollen ihre Schuld abwälzen "ich kann doch nichts dafür, die Frau die du mir gegeben hast" oder die Frau: "die Schlange ist schuld, sie hat mich verführt". Die Folge daraus ist der geistliche Tod, sie verstecken sich vor Gott, sie müssen das Paradies verlassen, die Reinheit ist verloren.

Kapitel 4
Kain und Abel. Gott redet aber noch mit seinen Geschöpfen. Gott warnt Kain: "Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet..." Die Sünde zieht weiter seine Kreise. Nicht lange nach dieser Warnung schlägt Kain seinen Bruder Abel tot. Als Gott nach seinem Bruder fragt, gibt sich Kain ahnungslos: "Soll ich der Hüter meines Bruders sein?" Welche Macht hat die Sünde? Die ersten Geschwister der Menschheit und die Sünde ist so mächtig, dass der eine seinen Bruder ermordet.
Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür, und ihr Verlangen ist auf dich gerichtet ... Ist mir das nicht auch bekannt? Das beginnt nicht erst mit Taten, sondern schon in Gedanken und Worten. Hüten wir uns vor falschen, bösen, abschätzigen Gedanken über andere.

Gott ist gnädig, schenkt Adam und Eva einen weiteren Sohn statt Abel, nämlich Seth.

Kapitel 5
Ja Gott ist gnädig. Von Seth über Henoch bis Noah. Über Henoch wird berichtet, dass er mit Gott wandelte, ... "und Gott hatte ihn hinweggenommen." Henoch wird lebendig in den Himmel aufgenommen, er stirbt nicht.

6. Kapitel
Der gefallene Engel hatte viele abtrünnige Engel mit sich auf die Erde genommen - einst waren sie alle Engel des Lichts. Jetzt dienten sie Satan, und einige von ihnen wohnten in Menschen, mißbrauchten die Menschen dafür, weil sie sich von der Schönheit der Frauen betören ließen und sie hatten ihre Lust geweckt (Judas 6+7). Zu dieser Zeit gab es auch Riesen, die aber nicht von den abtrünnigen Engeln abstammten, sondern sie waren von jeher berühmte Männer.
Dazu war die Bosheit der Menschen so groß und alles Trachten der Gedanken der Menschen war allezeit nur böse - die Welt war vollkommen verdorben.
Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn.

7. Kapitel
Gottes Gericht. Alle Menschen sterben bis auf Noah und seine Familie.

9. Kapitel
"Alles was sich regt und lebt, soll euch zur Nahrung dienen." Gottes Bund mit Noah - als Zeichen des Bundes setzt Gott seinen Bogen in die Wolken. Von den 3 Söhnen Noahs (Sem, Ham und Japhet) wurde die ganze Erde bevölkert.
Noah betrinkt sich. Ham der Vater Kanaans sieht die Blöße seines Vaters und erzählt es seinen Brüdern. Noah verflucht daraufhin die Nachkommen Ham´s (also Kanaan, z.B. die Städte Sodom und Gomorra).

11. Kapitel
Gott sagte in Kapitel 9,1, sie sollten die Erde erfüllen. Die Menschen widersetzen sich wieder den Weisungen Gottes und sprechen: "Wohlan laßt uns eine Stadt bauen, dass wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden." Im NT heißt es mal: "Wir wollen nicht, dass dieser über uns herrsche." Die Menschen wollen eigene Wege gehen, merken dabei nicht, dass sie sich selbst schaden und alles andere als frei sind.
Abrams Vorfahre war Sem.

12. Kapitel
Gott beruft Abram. Gott will ihn zu einem großen Volk machen und ihn segnen; und die segnen, die ihn segnen. In Abram sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde. Abram wird nicht hochnäsig, nein er gibt Gott die Ehre und baut ihm einen Altar.
Abram hat Angst um sein Leben und lügt und bittet seine Frau Sarai auch zu lügen. Sie soll sich als seine Schwester ausgeben.
Abram und seine Familie muss Ägypten verlassen.

Ich denke, ich mache hier mal ein Schnitt und schreibe dann im nächsten Beitrag die Fortsetzung ...

Grüße von
Harald


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Re: (M)ein Versuch, meine Gedanken über das 1. Buch Mose weiterzugeben

Beitrag  Harald am Mo 05 März 2012, 01:10

Fortsetzung

Kapitel 13
Abram und Lot haben so viel Besitz angehäuft, dass das Futter für die Tiere nicht ausreichte. "Ihre Habe war groß und sie konnten nicht beieinander bleiben."
Ist der Besitz das Wichtigste? Ist es verwerflich, war es falsch, dass sie sich getrennt haben?
Lot läßt sich von seinen Augen leiten und wählt die fruchtbare Ebene als sein Gebiet aus. Er lagert bis nahe von Sodom. "aber die Leute von Sodom waren sehr böse und sündigten schlimm gegen den Herrn." Was für ein fataler Irrtum Lots.

Kapitel 14
Abram rettet Lot - Abram verfolgt den Feind 250 Kilometer weit, um seinen Neffen und die Angehörigen zu retten.
Melchisedek, der König von Salem (dem antiken Jerusalem) und Priester Gottes, des Allerhöchsten, segnet Abram nach der Rückkehr.

Kapitel 15
Gott verheißt Abram einen Sohn. Abram zweifelt erst, dann glaubt er Gott. Gott kündigt an, dass Abrams Nachkommen erst 400 Jahre lang die Knechte in einem fremden Land sein müssen, ehe sie das gelobte Land erhalten werden. Erst dann wird das Maß der Sünden voll sein der Amoriter (Kanaaniter).
Gott bestätigt seinen Bund.

Kapitel 16
10 Jahre waren vergangen seit der Verheißung eines Sohnes und nix war geschehen. Nun bequatscht Sarai ihren Mann, dass ihre Magd ihm ja einen Sohn schenken könne. "Und Abram hörte auf die Stimme Sarais."
Genau wie bei Adam und Eva im Paradies. Gott hatte ihm doch verheißen, dass er viele Nachkommen haben wird. ABER: Kann man nach 10 Jahren nicht Zweifel bekommen und nach eigenen Wegen/Lösungen suchen? Wie würden wir reagieren?
Ismael wird geboren. Der Engel des Herrn kündigt an: "und er wird allen seinen Brüdern trotzig gegenüberstehen".
Von Ismael stammen die arabischen Völker ab.

Kapitel 17
Gott schließt einen Bund mit Abram - aus Abram wird Abraham. Abraham bedeutet "Vater einer Menge". Gott schließt einen ewigen Bund, der auch für die Nachkommen gilt. Gott will auch ihr Gott sein.
Aus Sarai wird Sara. Sarah bedeutet Fürstin, sie sollte zu "Nationen" werden. Auf diese Ankündigung lacht Abraham. Er war 99 Jahre alt, seine Frau 90. Er glaubte Gott nicht. Nach menschlichem Ermessen verständlich. Darum sagt Gott ihm, er soll seinen Sohn Isaak nennen, was "er lacht" bedeutet und eine Erinnerung an seine ungläubige Reaktion auf Gottes Verheißung war.

Kapitel 18
Gott erscheint Abraham. Sara hört im Zelt, was sie draußen reden. Und sie lachte in ihrem Herzen Gott wußte um dieses Lachen Sara`s und fragte Abraham: "Sollte denn dem Herrn etwas zu wunderbar sein?"
Ist Gott etwas was nach menschlichem Ermessen unmöglich erscheint, nicht doch möglich? Mit was rechnen wir?
Sarah leugnete: "Ich habe nicht gelacht"
Gott weiß es aber längst. Immer wieder der Versuch, Sünde abzustreiten - kennen wir das?

Abrahams Bitte für Sodom, für seinen Neffen und dessen Familie.

Kapitel 19
Lot möchte die zukünftigen Schwiegersöhne seiner Töchter retten - "aber er war in ihren Augen wie einer, der scherzt." Sie sterben.
Lot wird gesagt, er soll mit seiner Familie auf die Berge fliehen uns sich nicht umschauen. Lot möchte lieber in die nächste kleine Stadt fliehen.
Wieso tun wir nicht einfach das, was uns Gott sagt?
Lot darf in diese Stadt fliehen. Seine Frau hält sich nicht an das gesagte der Engel und dreht sich auf der Flucht um und stirbt.
Lot fürchtet sich doch in der Stadt zu bleiben und flüchtet auf die Berge. Seine Töchter wollen nicht kinderlos bleiben und fassen einen schlimmen Plan. Sie machen ihren Vater 2 Nächte lang betrunken und legen sich nacheinander zu ihm. So werden sie schwanger. Daraus entstehen die Moabiter und die Ammoniter - die langjährigen Feinde Israels.
Warum eigene Wege gehen, schwerste Sünden begehen, statt sich an Gott zu wenden und die Hilfe bei ihm zu suchen? Warum wollen wir Menschen immer alles selbst irgendwie lösen, alleine auf die Reihe bekommen? Furchtbar ist das, und furchtbar ist es, weil heute in uns dieselben Gedanken zu finden sind - im Fleisch.

Kapitel 20
Was hat Abraham aus dem 12. Kapitel gelernt? Nix. Abraham gibt wieder vor einem König Sara als seine Schwester aus, diesmal vor dem König Abimelech. Der König nimmt Sara zu sich.
Mann Abraham - so viele Erlebnisse mit Gott und dann immer wieder das hier ...
Gott bewahrt Abimelech vor großer Sünde, weil er ein aufrichtiges Herz hatte. Abraham hatte wieder aus Angst so gehandelt.

Kapitel 21
Nach 25 Jahren seit der ersten Verheißung wird endlich Isaak geboren.

Kapitel 22
Abraham soll seinen einzigen Sohn Gott opfern. Gott prüft den Gehorsam. Abraham gehorcht Gott in Allem. Gott erneuert seinen Bund mit Abraham.
Wie hätten wir reagiert? Endlich nach 25 Jahren bekommt er den verheißenen Sohn - und dann soll er ihn opfern. Abraham scheint nicht zu hadern, er macht sich früh am morgen auf den Weg, zögert es nicht hinaus, weint und klagt nicht vor Gott. Er glaubt Gott - ENDLICH möchte man fast sagen - auch wenn es jetzt total brutal ist, aber er vertraut darauf, dass Gott einen Weg hat, und notfalls seinen Sohn auch wieder aus den Toten erwecken wird, da er ja Gottes Zusage hatte für diesen Sohn.

Kapitel 23
Sara stirbt. Abraham erwirbt ein Grab für sie und sich und seine Nachkommen.

Kapitel 24
Rebekka wird Isaaks Frau. Abraham bittet seinen ältesten Knecht, dass er in das Land seiner Väter zieht und für seinen Sohn eine Frau aus seiner Verwandtschaft nimmt. Alles geschieht in absolutem Vertrauen, dass Gott voraus geht und die Wege des Knechtes leitet und Gott die richtige Frau für Isaak auswählt. Gott fügt alles wunderbar. Isaak war auf dem Feld um zu beten, als er Rebekka das erste Mal sieht. "... und Isaak gewann Rebekka lieb".

Kapitel 25
Abrahams zweite Ehe. Sein Tod und Begräbnis bei Sara. Seine Söhne Ismael und Isaak begruben ihn gemeinsam.
"Und es geschah nach dem Tod Abrahams, da segnete Gott Isaak. Und Isaak wohnte bei dem Brunnen des Lebendigen, der mich sieht". Er wohnte also bewußt quasi ganz nah bei Gott.
Rebekka bekommt Esau und Jakob. Isaak hatte Esau lieber, Rebekka den Jakob.
Wieso liebt man seine Kinder nicht gleich arg? Wieso unterscheidet man da?
Esau verkauft sein Erstgeburtsrecht (für einen Teller Suppe).


Fortsetzung folgt demnächst ...
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Verheißungen...

Beitrag  Gast am Sa 10 März 2012, 12:44

Lieber Harald!

Warum eigene Wege gehen, schwerste Sünden begehen, statt sich an Gott zu wenden und die Hilfe bei ihm zu suchen? Warum wollen wir Menschen immer alles selbst irgendwie lösen, alleine auf die Reihe bekommen? Furchtbar ist das, und furchtbar ist es, weil heute in uns dieselben Gedanken zu finden sind - im Fleisch.

Dazu fällt mir Römer 7 ein:

So tue nun nicht ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt. Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht!

Doch in Römer 8 wendet sich das Blatt!

Es ist so schade, dass man in den Gemeinden kaum etwas hört, von "In Christus zu sein!"

So wie ein Paulus, der von sich sagen konnte: Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus "in mir!"

Dieses "in Christus zu sein" ist wirklich ein "Neues Leben"!

Ist jemand "in Christus" so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.

Die Ausgießung des Heiligen Geistes gab es ja bei Mose noch nicht. D.h. den Geist gab es schon - der schwebte ja auf dem Wasser. Und auch im AT wurden Menschen für kurze Zeit vom Geist erfüllt, doch von diesem Neuen Leben in Christus verkündigt uns erst Paulus, der vom Saulus zum Paulus wurde - d.h. ein neuer Mensch!

LG
Beate

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Re: (M)ein Versuch, meine Gedanken über das 1. Buch Mose weiterzugeben

Beitrag  Ralf-Peter am So 11 März 2012, 18:26

Ist jemand "in Christus" so ist er eine neue Kreatur, das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.

Liebe Beate,

ja genau das ist es, was uns von der Welt unterscheiden soll. Wir sind eine neue Kreatur. Sobald wir Christus annehmen, sind wir neu geworden. Dann heißt es Schritte im Glauben zu wagen - in Jesus zu bleiben.
Darauf kommt es an.
Es ist aber auch kein Wunder, warum die Sünde immer wieder in uns zum Vorschein kommt. Der Satan will uns unbedingt wieder von diesem Weg abbringen, schließlich hat er uns an Gott verloren. Es ist gut, dass wirklich nur aus Jesus all das Gute kommt, nach dem wir uns als Menschen ja im Tiefsten unseres Herzens sehnen. Wir sind auf eine Abhängigkeit von Gott hin geschaffen. Aber gerade der Wunsch des Menschen unabhängig zu sein und das dadurch entstandene Trugbild, erst dann richtig frei zu sein, produzieren die Sünde und die tiefe innere Einsamkeit, in denen sich die Menscheit heute befinden. Wir als Christen dürfen Gottes Liebe wirklich erfahren und weiter geben. Ich lobe Jesus jeden Tag neu dafür, dass er uns aus der Gefangenschaft der Sünde, in der wir uns alle befanden, befreit hat und uns ein neues - wahrhaft freies - Leben schenkt.

Liebe Grüße
Ralf-Peter

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Re: (M)ein Versuch, meine Gedanken über das 1. Buch Mose weiterzugeben

Beitrag  Harald am Fr 16 März 2012, 03:33

Fortsetzung vom 1. Buch Mose

Kapitel 26
Gottes Verheißung an Isaak. Gott verspricht: "Ich will mit dir sein und dich segnen ... und will den Eid bestätigen, den ich deinem Vater Abraham geschworen habe." Und Isaak hörte auf Gott.
Soweit so gut. Und dann fragten die Männer des Ortes nach seiner Frau und er antwortet - wie sein Vater in ähnlichen Situationen: "sie ist meine Schwester", denn er fürchtete sich. Wieder ist es Abimelech, der es bemerkt, dass es eine Lüge war.
Esau hält sich nicht an die Weisungen Gottes, er heiratet gleich zwei ausländische Frauen. Erst verkauft er sein Erstgeburtsrecht für eine Suppe ... nu das.

Kapitel 27
Isaak möchte Esau segnen, ehe er stirbt. Rebekka heckt eine List aus, damit Jakob den Segen erhält, und Jakob lügt seinem Vater mehrmals ins Gesicht. Rebekka meint, der Fluch dafür solle sie treffen. Dabei hatte doch Jakob die Verheißung von Gott, dass er der "Auserwählte" ist - Kapitel 25,23: "der Ältere wird dem Jüngeren dienen". Mann, Gott hätte ganz sicher seine Zusage erfüllt - aber der Mensch meint, er ist selber für sein Glück zuständig.
Esau wird betrogen und dieses Mal ist er "über die Maßen betrübt", dass ihn sein Bruder reingelegt hat, und er trachtete ihm nach dem Leben. Jakob flieht zu seinem Verwandten.

Kapitel 28
Jakob soll sich keine heidnische Frau suchen. Esau wollte sich dann auch wieder Gunst schaffen bei seinem Vater, indem er sich noch eine dritte Frau "nahm", diesmal von Ismaels Nachkommen. Aber diese Stammeslinie war ja auch von Gott verworfen.

Kapitel 29
Jakob bei Laban. Jakob verliebt sich in Rahel, dient für sie 7 Jahre. Nun wird er betrogen und wird unwissentlich mit der älteren Schwester vermählt. Jakob hatte seinen Bruder betrogen, nun wird er selbst betrogen. Er dient weitere 7 Jahre für Rahel und heiratet sie. "Als aber der Herr sah, dass Lea verschmäht war ..." da wird sie schwanger, Rahel dagegen ist unfruchtbar.

Kapitel 30
Das Unheil nimmt seinen Fortgang. Rahel wird eifersüchtig auf ihre Schwester und gibt ihre Magd Jakob quasi als Ersatz, die dann schwanger wird. Dann wurde Lea unfruchtbar und auch sie gibt Jakob ihre Magd, damit sie an ihrer Stelle Nachkommen bekommt. Jakob läßt sich erkaufen, bei wem er die Nacht verbringt. Auch zweifelhaft. Lea wird wieder schwanger. Rahel wird auch nochmal schwanger und bekommt Joseph.
Jakob möchte wieder in seine Heimat zurück. Er kam allein mit nichts, jetzt war er ein reicher Mann mit vielen Nachkommen.

Kapitel 31
Jakob flieht heimlich aus Angst vor seinem Schwiegervater. Rahel bestiehlt ihren Vater und nimmt seinen Hausgott(-götzen) mit. Gott beschützt Jakob und erscheint Laban im Traum. Laban möchte seinen Hausgott zurück. Jakob sagt: "derjenige, bei dem du den Hausgott findest, soll nicht am Leben bleiben." Rahel belügt ihren Vater, er findet den Götzen nicht. Es geht immer weiter mit dieser Lügerei und Betrügerei.
20 Jahre hatte Jakob Laban gedient - letztlich schließen sie doch noch einen Bund miteinander.

Kapitel 32
Jakob fürchtet sich sehr vor seinem Bruder und sendet ihm Geschenke voraus, die ihn besänftigen sollen. Jakob ringt mit einem Mann, einem Engel, Jesus (Hosea 12,4: Im Mutterleib hat er seinen Bruder betrogen / und in seiner Manneskraft mit Gott gekämpft). Der Mann sprach: "Dein Name soll nicht mehr Jakob sein, sondern Israel, denn du hast mit Gott und Menschen gekämpft. Jakobs Leben bestand aus Kämpfen - mit Esau - mit seinem Vater - mit seinem Schwiegervater - mit seinen Gattinnen - und mit Gott.

Kapitel 33
Gott hatte Jakob begnadigt und Aussöhnung geschenkt mit Esau.

Kapitel 34
Dina, die Tochter Leas ist neugierig auf die ausländischen Frauen und möchte sie angucken. Der Sohn des Landesfürsten vergeht sich an ihr, verliebt sich dabei in sie, möchte sie heiraten. Dina war dadurch entehrt worden. Die Söhne Jakobs betrügen die Einwohner des Landes und üben maßlose Rache. Simeon und Levi begannen mit der Barbarei, aber ihre Brüder machten dann mit und billigten so Mord und Verstümmelung.

Kapitel 35
Jakob muß deswegen wegziehen, er fürchtet von anderen Vergeltung für die Barbarei seiner Söhne. Er zieht nach Bethel. Gott segnet ihn dort. Jakob sammelt alle fremden Götter ein und baut Gott einen Altar. Rahel stirbt bei Benjamins Geburt. Rahels Gebet wurde erhört - siehe 30,24.
Ruben vergeht sich an der Nebenfrau seines Vaters, an Bilha - das hält ihm sein Vater noch auf seinem Sterbebett vor, was er da schändliches getan hatte.

Kapitel 36
Esau zieht weg von seinem Bruder in ein andres Landstück, "denn ihre Habe waren zu groß, so dass sie nicht beieinander wohnen konnten". Esau das ist Edom. Die Nachkommen von Jakob und Esau sollten erbitterte Feinde werden - siehe Obadja, Kapitel 1.

Kapitel 37
Jakob wohnte also wieder im Land, in dem sein Vater ein Fremdling war. "Als nun die Brüder Josephs sahen, dass ihr Vater ihn lieber hatte als all seine Brüder, hassten sie ihn ..." Die Träume Josephs, die er ihnen auch noch erzählte, beschworen bittere Feindschaft gegen ihn heraus. Selbst sein Vater tadelte ihn dafür.
Jakob schickt Joseph zu seinen Brüdern nach, damit er sieht, wie es ihnen geht bei den Schafherden. Seine Brüder sehen jetzt ihre Chance, sich an ihm zu rächen, jetzt wo der Vater weit weg ist. Sie trachten ihm nach dem Leben. Ruben errettet ihn aus ihren Händen und wollte ihn später befreien. Da kam eine Karawane vorbei und Juda verkauft seinen Bruder als Sklave. Die Brüder belügen ihren Vater und lassen ihn im Glauben, Joseph sei von einem wilden Tier zerrissen worden.

Kapitel 38
Juda heiratet eine kanaanitische Frau. Er bekommt 2 Söhne, Er und Onan, später noch Schela. "Aber Er, der Erstgeborene Judas war böse in den Augen des Herrn, darum tötete ihn der Herr." Da sollte Onan die Schwagerehe vollziehen - er weigerte sich. "Was er tat, missfiel aber dem Herrn, da tötete er auch ihn." Juda verspricht danach der Tamar - Er´s Frau - dass sie Schela als Ehemann bekommt, sobald er erwachsen ist. Juda hält sich nicht daran. Nachdem Judas Frau gestorben war und die Trauerzeit vorüber war, läßt sich Juda mit einer vermeintlichen Hure ein. Die fordert ein Pfand von ihm, bis er sie bezahlt. Sie wird schwanger. Nach 3 Monaten wird Juda berichtet, dass seine Schwiegertochter Hurerei betrieben habe und davon auch noch schwanger wurde. "Da sprach Juda: Führt sie hinaus, damit sie verbrannt werde." So selbstgerecht sind wir! Unsere Schandtaten übersehen wir geflissentlich, aber über andere Brechen wir schnell den Stab ... Gott möge uns davor bewahren!
Die Schwiegertochter rettet dann das Pfand, das sie Juda abverlangt hatte, und Juda erkennt und bekennt seine Schuld. Tamar bekommt Zwillinge durch diese unrühmliche Sache. Und doch gehört Perez, der erste der beiden Zwillinge sogar in die Abstammungslinie von Jesus - Rut 4,18-22.


weitere Fortsetzung gleich im Anschluß ...

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Re: (M)ein Versuch, meine Gedanken über das 1. Buch Mose weiterzugeben

Beitrag  Harald am Fr 16 März 2012, 03:53

Kapitel 39
Joseph kommt als Sklave nach Ägypten. "Und der Herr war mit Joseph, und er war ein Mann, dem alles gelang ..." Joseph wird bei Potiphar vom Sklaven zum Aufseher über allem. Potiphar wurde von Gott gesegnet um Josephs willen. Die Frau von Potiphar verguckt sich in Joseph und möchte ihn verführen, tagelang versucht sie es. Joseph bleibt stark, seinem Herrn treu und vor allem möchte er nicht vor Gott sündigen. Potiphars Frau beschuldigt ihn dann vor ihrem Mann, dass er zudringlich geworden sei. Joseph wird ins Gefängnis gesteckt. "Aber der Herr war mit Joseph" und er wurde auch dort der Aufseher über allem.

Kapitel 40
Die Träume des Mundschenks und des Bäckers. Joseph deutet sie und bittet den Mundschenk, dass er an ihn denkt, wenn er wieder am Hof des Pharaos dient. Aber der Mundschenk vergißt ihn.

Kapitel 41
2 Jahre später hat der Pharao einen Traum, den niemanden deuten kann. Jetzt erinnert sich der Mundschenk wieder an Joseph und er bereut es, dass er ihn vergessen hatte, bekennt es als Sünde. Der Pharao ruft ihn und fragt Joseph, ob er Träume deuten kann. "Joseph antwortete dem Pharao und sprach: Das steht nicht bei mir. Gott wird verkünden, was dem Pharao zum Wohle dient!"
Gott ist es, nicht wir sind die tollen Hechte!
Joseph rät dem Pharao Speicher zu bauen wegen der 7 mageren Jahre, die kommen werden. Joseph wird erhöht, er ist der Höchste nach dem Pharao. Joseph war jetzt 30 Jahre alt - als er verkauft wurde war er 17.
Der Pharao gibt Joseph eine Frau, er bekommt 2 Söhne von Asnath, die Tochter des Priesters von On.

Kapitel 42
Auch in Kanaan herrscht Hungersnot, so schickt Jakob seine Söhne nach Ägypten, damit sie Getreide kaufen. Joseph erkennt seine Brüder, sie ihn nicht. Joseph bezichtigt sie der Spionage und steckt sie 3 Tage ins Gefängnis. Dann sollen sie ihren jüngsten Bruder zu ihm bringen, damit er sieht, dass das wahr ist, was sie ihm erzählt haben und sie so beweisen, dass sie keine Spione sind. Ein Bruder muss als Geisel dableiben. Die anderen sollen nach Hause gehen, bekommen Getreide mit, damit die Familien nicht verhungern.
Den Brüdern wird jetzt ihre Schuld von damals bewußt - "sie sagten aber zueinander: Wahrlich wir sind schuldig wegen unseres Bruders! ... Darum ist diese Drangsal über uns gekommen!" Joseph macht auch noch ihr Geld oben in die Säcke. Als sie das zu Hause entdecken, entsetzen sie soch noch mehr. Sie erzählen ihrem Vater alles und er wird noch trauriger, weil sie jetzt auch noch den jüngsten Sohn nach Ägypten bringen sollen und es ihm vollends das Herz brechen würde, wenn er Benjamin auch noch verlieren würde. Das würde ihn ins Grab bringen.

in ein paar Tagen folgen dann noch die letzten Kapitel des 1. Buches der Bibel.
Grüße Harald

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